Money Order - wie geht's?

Kuckuck!

Folgende Sache: Ich möcht gern Geld senden an eine Firma in den USA. Denen ist es ziemlich egal, ob sie’n Scheck kriegen oder ob es per „Money Order“ dorthin gelangt.

Was ist günstiger? Wie funktioniert Money Order? Welche Gebühren fallen an? Was muss ich dafür tun? Welche Firma macht sowas?

Brauche alle Empfehlungen zum Thema.

Fabian

Hallo alter Vogel,

eine Money Order ist im Prinzip eine Postanweisung, d.h. Du zahlst das Geld bei der Post bar ein, und der Briefträger zahlt es an den Empfänger über den Postboten aus. Das funktioniert im Ausland über Partner-Agenturen der Post:
http://www.deutsche-post.ag/index.html?inhalt=/posta…

Einfache Schecks aus dem Ausland werden in den USA nicht allzuoft akzeptiert. Ein geplatzter Scheck wäre dann aus des Empfängers Sicht im Ausland einzutreiben, was sich aufgrund des finanziellen und sonstigen Aufwands nicht lohnt. Amerikaner verlangen idR einen „check drawn on a US Bank“, d.h. der Scheck muß auf eine amerikanische Bank gezogen sein. Praktisch läuft das so ab, daß Du zu Deiner Bank gehst und eben einen solchen verlangst. Deine Bank wird Dein Konto mit dem umgerechneten Betrag belasten und Du erhälst dann den Scheck. Bezogene Bank ist dann das ausländische Partnerinsitut Deiner Bank, Zahlungsempfänger ist Deine Bank, die ihn Dir wiederum dann an Dich weiterreicht. Obwohl es praktisch ein Verrechnungsscheck ist, handelt es sich dabei aus Deiner Sicht umn Bargeld, weil der Betrag eben schon von Deinem Konto abgebucht wurde. Ist der Scheck weg, hast Du genau den Ärger, den sich der Amerikaner sparen will. Die Austellung eines solchen Schecks soltle eigentlich nicht länger als eine Woche dauern. Das hängt aber von den Beziehungen Deiner Bank in die USA ab.

Die Gebühren kann ich Dir nicht sagen, weil ich besagte Schecks kostenlos bekomme. Aber ich würde mal grob schätzen: 1%0 vom Betrag mindestens DM 7,50-15. Bei Postanweisungen/money orders kenne ich mich leider gar nicht aus. Frag mal für beides bei Deiner Bank an.

Noch Fragen?

Gruß
Christian,
der sein US-MAD-Abo auch immer mit einem check drawn on a US Bank bezahlt. Zum Glück haben wir da auch eine Tochter.

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hi.

dem von EXC kann ich nur hinzufügen, dass Beides zumindest bei uns gleich teuer ist (hab im Preisverzeichnis gespickt *hehe*), waren so 10€ glaub ich, aber wie gesagt, das kann ja von Bank zu Bank variieren.

Grüsse

Uwe