Hallo ihr,
Ich lebe momentan in den USA und wuerde gerne hier hinten einen
26" Bildschirm kaufen, den ich dann mit nach Deutschland nehme.
Das hat den Vorteil, weil ich:
- Noch ne Weile hier bin und sowieso einen neuen brauche
- Das auch guenstiger wegen Wechselkurs ist
- Sogar legal ist, da bei so langem Aufenthalt wie meinem der Zoll
erst anfaellt wenn elektrogeraete ueber 400 EURO kosten, was bei mir nicht zutrifft.
Allerdings ist hier die Frage mit dem Transport.
Wuerdet ihr euch trauen sowas einzuchecken?
Oder glaubt ihr ein TFT ist da zu sensibel?
Wollte nur mal eure Bedenken was den Transport angeht hoeren…
cya
David
Hallo David,
Wuerdet ihr euch trauen sowas einzuchecken?
Ja, ich würde das eiskalt machen. Ich hatte auch schon mal meinen Laptop im Koffer - hat ihm auch nicht geschadet.
Oder glaubt ihr ein TFT ist da zu sensibel?
Ich würde den TFT in der Originalverpackung einchecken und um ensprechende „Fragile“-Aufkleber bitten. Außerdem würde ich eine Reisegepäckversicherung abschließen, die im Fall eines Schadens zahlen würde.
Ich halte es für ein Vorurteil, dass mit Gepäck so unachtsam umgegangen wird. Und ich hatte auch schon „seltsame Dinge“ eingecheckt, z.B. ein Bündel aus 5 Sonnenrollos, die mit Klebeband zusammengeklebt waren. Das Bündel kam wohlbehalten in Deutschland an und war über und über mit „Fragile“-Aufklebern tapeziert.
Auch mein Fahrrad durfte einmal fliegen, weil es im ICE keinen Gepäckwagen gibt und man im IC damals nicht fahren konnte, ohne die ganze Fahrt über von Rauch belästigt zu werden. Das Fahrrad hat die Prozedur ebenfalls heil überstanden.
Also check den Monitor ruhig ein - aber vorher versichern.
Schöne Grüße
Petra
Moin,
die unterschiedlichen Spannungen und Wechselstromfrequenzen hast Du bei Deiner Planung, das Gerät später nach Deutschland mitzunehmen, bedacht ?
Gruß
André
Hallo Petra,
meine prinzipielle Zustimmung für den Transport auch etwas empfindlicherer Sachen (solange sie gegen Stöße sicher verpackt sind).
Ich halte es für ein Vorurteil, dass mit Gepäck so unachtsam
umgegangen wird.
Dem widerspreche ich, dass das ein Vorurteil ist. Habe mit eigenen Augen gesehen, wie in Chicago ein Mordskerl beim Entladen der Koffer mit denen „Weitwurf“ übte : Über gute drei Meter vom Gepäckraum des Fliegers zum Gepäckwagen. Ein anders Mal : ein abenteuerlich hoch beladener Gepäckwagen kippt in einer engen Kurve auf dem Rollfeld um.
Zu wieviel Prozent mit dem Gepäck manierlich umgegangen wird, das kann dir keiner genau sagen. Ob 95% oder 60% ist letztlich egal. Es genügt ja, wenn mann der eine Dumme ist, der die A-Karte gezogen hat.
Gruß
Karl
Ja die Netzteile der Meisten haben einen Input von 110 - 240 V, was bedeutet, dass die international Funktionieren.
Ich brauch natuerlich ein Deutsches Stromkabel dafuer - aber das sollte das Kleinste Problem sein 
Jaaaa, ich sah mal, wie eine Maschine ohne Paletten, Gepäckförderband usw. entladen wurde.
Oben - etwa Haushöhe - stand ein Mann in der Flugzeugluke und ließ die Koffer und was es sonst noch so gab, einfach runterfallen.
Ich fliege sehr viel und weit. Auch teuere Koffer halten bei mir selten länger als ein oder allerhöchstens zwei Jahre.
Mit halten meine ich: man kann sie noch weiter benutzen. Dass sie schon nach den ersten Flügen nicht mehr so ansehlich sind, akzeptiere ich.
In den USA kommt ein weitere Problem hinzu: auch wenn man die Gepäckstücke super einräumt und sicher alles verkanntet, die Kontrollen machen alles durcheinander.
Oft werden Gepäckstücke nach dem Einchecken von Hand kontrolliert. Dann kommt es vor, dass z. B. die Shampooflasche nicht mehr richtig verschraubt ist, der Kulturbeutel die auslaufende Shampoomenge nicht mehr fasst oder er aber nicht nässedicht ist und dann die daneben verstauten Elektrogeräte (Föhn, Rasierer usw.) plus Lebensmittel eine ungewollte Haarwäsche bekommen. Mir ist das schon mehr als einmal passiert. Die machen sich sogar die Mühe und lösen extra Sicherungen von den Kosmetikartikeln. Dass sie dann die extra Plastiktüte um das Shampoo nicht mehr rum tun gehört mit dazu.
Gruß
Ingrid