Hallo alle zusammen,
Ich habe vor mir einen externen Monitor für meinen LAPTOP zu kaufen und wollte mal wissen was man dabei beachten muss. Ich brauche ihn hauptsächlich für surfen, zocken, filme schauen. max. 150€ tendenz 30€. Vor allem möchte ich noch wissen was das bedeutet was bei fast allen monitoren steht ich nehme an das dass der Kontrast ist:50000:1 sind da niedrigere raten besser oder höhere?
MFG B.A.
Hallo,
Ich habe vor mir einen externen Monitor für meinen LAPTOP zu
kaufen und wollte mal wissen was man dabei beachten muss. Ich
brauche ihn hauptsächlich für surfen, zocken, filme schauen.
max. 150€ tendenz 30€.
wie groß soll er denn sein und welches Format haben?
Vor allem möchte ich noch wissen was
das bedeutet was bei fast allen monitoren steht ich nehme an
das dass der Kontrast ist:50000:1 sind da niedrigere raten
besser oder höhere?
Kontrast ist der Umfang an Helligkeitsnuancen, die der Monitor darstellen kann, also quasi die Anzahl unterscheidbarer Grautöne zwischen dunkelstem Schwarz und hellstem Weiß, das der Monitor darstellen kann. Mehr ist prinzipiell also besser, da du dann feinere Abstufungen erkennen kannst. Auf Monitoren mit schlechtem Kontrast kannst du in dunklen Filmszenen/ Nachtszenen, wo irgendjemand durch den Schatten schleicht, keine Unterschiede mehr ausmachen - das Bild ist dann einfach nur schwarz.
Problem 1: Ein hoher Kontrast ist nur was wert, wenn er aus einem hohen Schwarzwert des Monitors resultiert, d.h. der Monitor die Hintergrundbeleuchtung bei dunklem Bild so gut absperren kann, dass das Bild wirklich schwarz ist und nicht grau, weil noch Licht durchs Panel scheint.
Der Monitorhersteller kann aber auch bei einem Monitor mit miesem Schwarzwert und daher prinzipiell miesem Kontrast eine extrem stark Hintergrundbeleuchtung einbauen (das ist Usus bei 150 EUR - Monitoren). Formal vergrößert sich der Kontrast genauso, wenn du die Helligkeit extrem erhöhst, als wenn du durch einen guten Schwarzwert das Bild sehr dunkel bekommst. Aber der Anwender hat nix davon, weil er die grelle Hintergrundbeleuchtung ohne Sonnenbrille nicht nutzen kann, ohne sich die Augen zu verblitzen. Real kann er bei höchstens 50% der maximalen Helligkeit arbeiten und hat damit real einen miesen Kontrast. Nur der Hersteller kann bei voll aufgedrehtem Backlight messen und ne tolle Zahl in die Werbebroschüre schreiben.
Problem2:
Was für den Monitor im normalen Betrieb wichtig ist, ist allein der statische Kontrast, also wirklich „hellster darstellbarer Wert/ dunkelsten darstellbaren Wert“. Bei den besten Monitoren (PVA/MVA und IPS) beträgt der etwa 2000:1. Bei Billigmonitoren mit TN-Panel (und das ist alles, was du für 150 EUR kriegst), dürfte 500:1 schon gut sein.
Alle Angaben, sie ganze Größenordnungen über 1000:1 liegen, beziehen sich auf den sog. ‚dynamische Kontrast‘, der durch Spielereien mit der Hintergrundbeleuchtung und/oder elektronische Bildverfremdung den Kontrastraum künstlich erhöhen soll. Im Falle einer dynamischen Hintergrundbeleuchtung bringts nur bei Videos etwas (nach jedem Frame wird das Backlight kurz ausgeknipst), ist da aber sinnvoll. Beim normalen Arbeiten bringts gar nix. Kontrasterhöhung durch elektronische Spielereien am Bildsignal bringen nix außer Augenkrebs.
Gruß, Jesse