Eine Frage an BWLer VWLer und Wirtschaftsexperten.
Haltet Ihr Monopolisten oder Kartellsysteme für schädlicher für den Verbraucher (in der freien Marktwirtschaft). Und was sind die Gründe dafür. Oder ist es für den Verbraucher das Gleiche? Nur mit anderen Ausgangspositionen? Gegen was hat ein neues mittelständisches Unternehmen mehr Chancen?
LG SmoothieVossi
Eine Frage an BWLer VWLer und Wirtschaftsexperten.
Haltet Ihr Monopolisten oder Kartellsysteme für schädlicher
für den Verbraucher (in der freien Marktwirtschaft). Und was
sind die Gründe dafür. Oder ist es für den Verbraucher das
Gleiche? Nur mit anderen Ausgangspositionen? Gegen was hat ein
neues mittelständisches Unternehmen mehr Chancen?
In der Theorie wirken beide gleich auf den (statisch betrachteten Partial)Markt: sowohl der Monopolist, als auch das Kartell setzt ja den Monopolpreis.
Ein Unterschied könnte sich also aus der Entstehung (und nicht aus dem Verhalten) ergeben. Kartelle sind informelle Zusammenschlüsse von ansonsten selbständigen Unternehmen. Das Kartell erhält also den Schein von Konkurrenz aufrecht und ist daher schwer zu entdecken. Die jüngsten Kartellfälle (etwa: Zement) sind nach jahrelangen Recherchen aufgedeckt worden.
Ein Monopol entsteht durch rechtlichen Zusammenschluss aller Wettbewerber (Fusion, merger), durch Kauf der Wettbewerber (acquisition) oder durch Markterfolg (beinahe Microsoft, Apple und Linux sei Dank), also durch recht auffällige Vorgänge. Weder die Verdrängung der Wettbewerber vom Markt, noch ihr Schlucken gehen völlig unbeobachtet vonstatten (Fusion und Kauf sind i.a. sogar durch das Kartellamt vorab zu prüfen und zu genehmigen). Das Monopol ist also leixht zu entdecken, aber ggf. nur schwer wieder zu trennen (try to unscrambe an egg). Das KArtell ist nur schwer zu entdecken, kann dafür voln heute auf morgen aufgelöst werden.
Hope it helps
scio