Hallo zusammen,
wenn „Montage als konstitutives Kombinationsverfahren“ des epischen Theaters Piscators und Brechts bezeichnet wird, frage ich mich, was es eigentlich sonst noch für Prinzipien gibt, was es also außer Montage noch gibt. Ziel dieser Ausdruck „nur“, dass sich die theatralische Sprache aus verschiedenen kulturellen Systemen zusammensetzt?
Die harten Schnitte neben- bzw. nacheinander gesetzter selbständiger Einheiten bei Brecht (scheint mir im Übrigen filmische Qualität aufzuweisen) habe ich entsprechend mit „demonstrative Montage“ überschrieben. Piscator, der „sowohl simultane als auch sukzessive Montagen vornimmt, montierte sowohl Zeichen desselben theateralischen Zeichensystems miteinander, als auch Zeichen, die verschiedenen Systemen angehören.“ (Dabei kamen v.a. auch Filmsequenzen zum Einsatz.). Da es sich bei seiner Montageform um einen „Angriff“ auf Wahrnehmung der Zuschauer handelte, hab ich den Begriff „integrierende Montage“ gewählt, quasi weil da keine Selbständigkeit betont werden bzw. Verfremdung erreicht werden soll, sondern das ev. eher auf das Wagnerische „Gesamtkunstwerk“-Konzept hinzielt (wenn auch kontraintentional).
Was bedeutet Montage also genau in diesem Zusammenhang?
Irgendwie stehe ich gerade auf dem Schlauch; vielleicht ist ja ein Wissender unter euch, der mir irgendwie weiterhelfen kann?
Schönen Gruß
Frau Kant
(Die Zitate entstammen Fischer-Lichtes Kurzen Geschichte des deutschen Theaters.)
wenn „Montage als konstitutives Kombinationsverfahren“ des
epischen Theaters Piscators und Brechts bezeichnet wird, frage
ich mich, was es eigentlich sonst noch für Prinzipien gibt,
was es also außer Montage noch gibt.
Oh, da sind die Dienstage, die Donnerstage und die Freitage. Mittwoche und Sonnabende nehmen eine gewisse Sonderstellung ein, Sonntage sowieso.
Dienstage und Donnerstage haben im Film seit jeher eine besondere Bedeutung, weil da Kinotag ist und ´ne Karte nur 4 € kostet. „Freitag, der 13.“ bedarf als Horrorklassiker eigentlich keiner besonderen Erwähnung. Sonnabends geht man eher mal ins Theater, der Sonntag ist mit einem guten Buch auf der Couch eher der Literatur vorbehalten. Tja, und der Mittwoch? Wer geht schon Mittwochs ins Kino, wenn Dienstags und Donnerstags Kinotag ist. Für Theater und Literatur ist man unter der Woche meistens zu abgearbeitet. Es gilt also - und damit zurück zu Deiner Frage - das Prinzip: eigentlich ist der Mittwoch der siebte Tag.
Ciao, Wotan
Hallo!
Hast du schon bei Sergei Eisenstein nachgeschaut, z.B. ISBN: 3518293664 Buch anschauen?
Gruß
P.S. Wehe, wenn du auch diesmal keine Rückmeldung von dir gibst… *g*
Rückmeldung?!
Hast du schon bei Sergei Eisenstein nachgeschaut, z.B. ISBN:
3518293664 Buch anschauen?
Gruß
P.S. Wehe, wenn du auch diesmal keine Rückmeldung von dir
gibst… *g*
Hallo zurück!
Bei Eisenstein hatte ich nicht mehr geguckt, weil die Zeit zu knapp war. Ähm, bezieht sich das P.S. tatsächlich auf mich? Was hab ich denn da verbrochen?
Schönen Gruß
Frau Kant
Hallo!
Bei Eisenstein hatte ich nicht mehr geguckt, weil die Zeit zu
knapp war.
Das ist schade, denn er ist der Autor der Theorie, die dich interessierte.
Ähm, bezieht sich das P.S. tatsächlich auf mich?
Was hab ich denn da verbrochen?
Du hast bis jetzt mutig und unbeugsam Ratschläge, die du bekommen hast, ignoriert, wie eigentlich auch diesmal. Der Unterschied besteht darin, dass ich jetzt - offensichtlich durch meinen Vorwurf - dich darauf aufmerksam gemacht habe. Und ja, dazu zwingt dich keiner, ich auch nicht. Ich wollte eigentlich nur eine Rückmeldung auf die nicht vorhandene Rückmeldung geben.
Gruß