Beim Stöbern in meinen Kochbüchern habe ich festgestellt, dass ich ein Montignac-Kochbuch habe. Irgendwie kann ich es von meinem Kopf her nicht vereinbaren, abnehmen zu können, wenn ich Sahne in der Sauce habe, deshalb habe ich es wohl damals verworfen- und ohne Nudeln! *brr*. Beim Durchlesen der Einführung schien mir das ganze irgendwo zwischen Glyx und Atkins angesiedelt. Die Rezepte scheinen mir - entgegen der Ankündigung - teilweise zeitlich auch recht aufwändig zu sein. Vieles klint aber sehr lecker…Hat jemand von euch Erfahrung damit? Was haltet ihr von Montignac?
ich selbst mache das nicht, aber mein Onkel und meine Tante seit 5 Jahren - haben beide um die 20 Kilo abgenommen und fühlen sich gut (sind Anfang 60). Ich komme insofern damit in Berührung, daß man beim Kochen für Familienfeiern darauf Rücksicht nehmen muß (will). Außerdem erzählen die Beiden natürlich davon. Grundsätzlich sind es wohl die „bösen“ Kohlehydrate, die man meiden muß. Hauptsächlich weißen Zucker, weißes Brot, weiße Nudeln, weißen Reis, Kartoffeln etc. Die Beiden essen aber Vollkornnudeln, Vollkornbrot etc. aber das auch nur in geringen Mengen. Die Ernährung ziehlt darauf ab, den glykämischen Index niedrig zu halten. Zum Frühstück essen sie viel Rohkost und nur wenig Vollkornbrot. Aber Fleisch mit Soße essen sie - auch mit Sahnesauce. Aber dann nur Gemüse dazu. Obstsalat ohne Zucker aber mit Schlagsahne (die natürlich auch ohne Zucker). Reispfanne mit Hühnerfleisch, Gemüse und Vollkornreis. An meinem Geburtstag habe ich Lachs mit Blumenkohl, Kartoffeln, Sauce Hollandaise und Salat gemacht - haben sie alles verschlungen, außer die Kartoffeln. Mein Onkel ißt mittlerweile auch gerne Spargel - hat er früher nicht angerührt. Diese Ernährungumstellung öffnet Horizonte! *ggg*
Also bei diesen Beiden funktioniert es - und seit geraumer Zeit (die letzten 2,5 Jahre) genehmigen sich beiden durchaus auch mal ein Stück Kuchen (Ogottogott - Biskuitteig, Schokogus mit weniger als 70% Kakao…- gaaanz böse Kohlehydrate *gg*) Sie wollen jetzt ja auch nicht mehr abnehmen - nur noch Gewicht halten. Aber für mich wäre das nichts. Ich könnte eher auf Fleisch und Fett und Sahne verzichten als auf Kohlehydrate und Zucker. Aber jedem das Seine. Zum Thema aufwendiges Kochen: wenn man das Prinzip verstanden hat, kann man eigentlich so kochen wie immer. Man muß halt wissen, was man verarbeiten darf und was nicht.
Montingac basiert wie Glyx auf dem glykämischen Index. Das bedeutet, daß Lebensmittel, bei denen der Blutzuckerspiegel schnell ansteigt (Süßigkeiten, Weisbrot, Kuchen), böse sind und alle Lebensmittel, wo es umgekehrt ist (Vollkornbrot, etc.) sind gut.
Im Gegensatz zu Atkins sind Kohlenhydrate erlaubt, wenn sie komplex sind, wie bei Vollkornprodukten und nicht erlaubt, wenn sie einfach sind, wie Industriezucker. Damit geht Montingac in die richtige Richtung.
Meiner persönlichen Meinung nach kommt Montingac einer optimalen Diät recht nahe, denn die größten Fehler bei Diäten sind: zu wenig Kalorien, zu wenig Fette, im Verhältnis zu viele Kohlenhydrate. Dadurch geht der Körper auf Notstrom, man fühlt sich schlapp und irgendwann kommt der Jojo.
Also, wenn du unbedingt Nudeln brauchst, dann Vollkornnudeln und nicht zu viel. Dafür lieber einen schönes fettes Dressing zum Salat und gebratenen Putenstreifen bis zum Abwinken
ich habe das auch mal gemacht, mit Montignac abzunehmen. ich kann mich erinnern, dass es gut geklappt hat, du nimmst schön ab.
das tolle war bei mir, ich musste immer süsses essen, aber als ich nach montignac abnam, hatte ich gar keine lust mehr drauf, weil sich der körper doch umstellt mit dem zucker. das konzept finde ich allerdings gut, denn ich denke, wir haben viel zu viel zucker im körper…
Allerdings musst du dir bewusst sein, dass es sich eigentlich um eine ernährungsumstellung handelt. D.h. in dem moment, in dem du wieder anfängst, normal zu essen, nimmst du wieder zu. dann hast du den salat.
also entweder du macht das, sozusagen, als start, um anders zu essen und nimmst dich in acht, später auch gut zu essen oder du lässt es.
es ist doch wie immer: jojoeffect.
ich bin auch immer noch auf der suche, aber langsam bin ich mir bewusst, dass diäten nicht funktionieren, ich glaube, das einzige, was auf dauer hilft, ist weniger und gesund zu essen und das nicht nur 2 monate, sondern für immer.
Aber das ist für mich soooooo eine überwindung, ich brauche noch den kick …
meine Mutter hatte mal einige Zeit lang nach der Montignac-Diaet gegessen. Hat auch ganz gut geklappt und sie hatte auch tatsaechlich wohl mehr als 5 Kilo abgenommen. Das ist bei ihr schon ein Erfolg, denn ihr Koerper tut sich schon schwer mit dem Pfunde-verlieren *gg*.
Aber irgendwann war sie es leit sich auf Dauer danach zu richten. Und siehe da, die Pfunde waren auch wieder drauf.
Ich persoenlich habe nichts davon gehalten. Hatte auch mal in den Buechern gestoebert. Doch fuer mich ist das viel zu kompliziert. Ich habs damals geschafft mit einer Ernaehrungsumstellung meine unzaehligen Kilos los zu werden - und ich halte mein Gewicht heute noch, nach zig Jahren )
Ich habs damals geschafft mit einer
Ernaehrungsumstellung meine unzaehligen Kilos los zu werden -
und ich halte mein Gewicht heute noch, nach zig Jahren )
Gruesse, Manu
Hallo Manu!
Wie hast du das gemacht mit der Ernährungsumstellung, was machst du jetzt anders als früher? Ich würde so gerne anders essen, aber mir fehlt der Kick. Ich habe mal eine Reportage gesehen, bei der Menschen zu dick waren und wirklich den Kick von aussen bekommen haben, z.B. dass andere sie öfentlich verachtet haben (Auf die Tour: „Schau dich doch mal an…“), oder dass sich der Sohn für die Mutter schämte…
Ich weiss, dass ich mich nicht gut ernähre, bin deshalb auch übergewichtig (85 kilo bei 1,63cm!) und weiss, ich muss unbedingt etwas tun. ich merke, dass ich schnell ausser Atem bin und oft spüre ich meine Kniegelenke schmerzen, aber noch nicht einmal dann tut sich bei mir etwas…Das ist doch schlimm!
Habe schon so viel ausprobiert, aber das macht nur immer noch schwerer und frustrierter. Diäten hab ich satt, das bringt’s nicht, zu dem Schluss bin ich glücklicherweise schon gekommen!
Es war bei mir so schlimm, dass ich zum Psychologen gerannt bin. Heute kann ich mein Gewicht und mich selbst so akzeptieren, wie ich bin, u.a. durch meine neue Liebe, die mich so akzeptiert und liebt wie ich eben bin. Trotzdem möchte ich gerne gesund und langsam abnehmen und dann mein Gewicht auch halten können. Am liebsten ohne verbissen zu sein, wahrscheinlich ist das auch das und die Mangelerscheinungen auch der Grund, warum man wieder zunimmt.
Was machst du und wie machst du es jetzt? Isst du einfach gesünder und weniger?
Schreibst du mir mal zurück, das würde mich sehr freuen!
Alles Liebe von Lisa