hallo,
es darf doch nicht sein das auf der Autobahn A2
unvorstellbar viele Lastwagen in einer Stunde mit
Containern passieren und auf dem jetzt teuer
ausgebauten parallel liegenden fast 100 Jahre alten
Mittellandkanal statistisch gesehen -alle Achtung- nur
pro Stunde 2 Schiffe vorbeiziehen
(zudem meistens
sogar nur aus Osteuropa).
-warum lassen sich deutsche Reeder die logistisch vorausplanbaren Geschäfte entgehen?
danke
Friedrich
Hi!
Da das nicht dein erste Pro Containerschiff/contra LKW-Posting ist, wäre es schön, wenn du deine Behauptungen etwas untermauern würdes.
Statistiken über die Umschlagsentwicklung der Häfen, Bauvorhaben im Hafen und Kanalbereich udergl.
Dadurch würdest du deine Frage eigentlich schon selbst beantworten.
Grüße
Dusan
moin,
ich hatte das thema kuerzlich mit einem binnenschiffer, der rhein-main-donau faehrt:
ein schiff braucht vom ruhrgebiet bis budapest ca 14 tage. spaetestens in budapest kostet der container dann noch thc und muss auf einer lafette zum kunden…
per lkw ist er in knapp 2 tagen da und steht ohne mehrkosten vor der haustuer…
auf kurzen strecken ist das preis-leistungs-zeit-verhaeltnis noch unguenstiger fuer das schiff…
gruss
khs
Hi!
Wenn man sich die Zahlen der Häfen anschaut, dann gewinnt der Container auch am Schiff wieder an Bedeutung.
Allerdings matchen sich hier mehr die Eisenbahnen und nicht die Frächter mit den Reedereien.
Überlandcontainertransporte finden nur in geringen Maßen statt, da muss die Ware schon sehr dringend benötigt werden. Und das ist im Containerverkehr eher nicht die Regel, sonst würde man ja fliegen. Ansonsten wird mit der Bahn gefahren.
Grüße
Dusan