Morbide?

Hallo Zusammen!!

Ich hätte da ne Frage die mich mittlerweile auch sehr beschäftigt-weil ich versuchen will mich selbst zu verstehen!Vielleicht kann mir jemand hilfreich sein?

Es ist so,seit ca.meinem 15 Lebensj.beschäftige ich mich mit dem Thema Tod…Gerichtsmedizin usw.Damals sagte eine Schulfreundin zu mir sie wollte gerne in einer Bestattung arbeiten,ich dachte erst es sei ein Scherz.Bei näherer Überlegung hat mich aber das Ganze schlussendlich sehr beschäftigt und nun ist es ein grosser Berufswunsch von mir in einer Bestattung oder als Prosekturgehilfe zu arbeiten(erfülle mir diesen Wunsch auch)Ich hab schon ein Praktikum in der Pathologie hinter mir,hab keinerlei Abscheu vor toten Menschen-im Gegenteil.Ich liebe die Ruhe-ich freu mich bei Autopsien dabei zu sein,weil ich eben riesiges Interesse am menschlichen Körper habe.

Bis jetz konnte kein Beruf in mir Freude oder Interesse erwecken-nun weiss ich endlich was ich will,versuche mal das durchzusetzen u durchzuziehen aber werde auch immer abgeblockt und entmutigt von anderen(lass mich auch schnell entmutigen) -die wollen mir das ausreden!!
Höre von allen Seiten das es nicht "normal"sei.Meine Mutter wundert sich in welcher Welt ich wohl lebe - mein Vater denkt die härtesten Männer würden so etwas nicht verkraften(er hat verständlicherweise Angst um mich,weil ein Bruder von ihm,der auch in einer Bestattung arbeitete sich deswegen aufgehängt hatte) - und ein Freund meinte ich sei doch sehr labil und es würde nicht zu meiner Sensibilität passen

…aber es hat doch nichts zu sagen-ich habe meine eigene Art wie ich mit dem Tod umgehe-wie ich eben tote Menschen sehe-das ganze verarbeite.Und ich leide nicht darunter,ganz im Gegenteil!Er meinte das es einen ganz bestimmten Grund haben muss,hinter den ich selber nicht komme!Er meinte auch das Leichen ein Zeichen von Hingabe sind-die Ruhe-vielleicht kann ich mich damit indentifizieren?!Vielleicht sehne ich mich nach Ruhe und Harmonie und kann diese durch den Job ausleben?!Hab keine Ahnung von Psychologie-kann nur raten u vermuten…

Ich weiss es selber nicht was mich daran fasziniert-es ist eben so!
Nun frag ich mich : bin ich morbid?bin ich so geistesgestört?
Welche Bedeutung haben Leichen?Was steckt hinter meinem ungewöhnlichen Berufswunsch?

Danke fürs lesen-
wäre sehr froh über hilfreiche Antworten-Liebe Grüsse,Carry!!!

Hallo Carry!
Mein Freund ist zwar angehender Diplompsychologe, dennoch habe ich selber keine Ahnung davon (obwohl es mich eigentlich interessiert).
Ich weiß nicht, ob ich Dir wirklich behilflich sein kann, aber ich würde mich gerne zu Deinem Text äußern.

Ich finde es bewundernswert, daß es Leute gibt, die sowas machen möchten. Stell Dir mal vor, es gäbe sie nicht! Wie würden wohl die Beerdigungen aussehen, wenn niemand die Leiche angucken will oder zurechtmachen will?!
Denk doch mal an die anderen Kulturen: Dort werden Leichen geküßt, sie werden durch die Straßen gezogen, sie bleiben mehrere Tage bei der Familie etc.
Leichen sind auch Menschen!
Ich persönlich habe auch schon Erfahrungen mit Leichen gemacht. Sektionen sind mit ehrlich gesagt nicht so gut bekommen, aber je länger man darüber nachdenkt, ist der Mensch eigentlich faszination pur. Nicht jeder hat diesen Einblick „in die Welt der Toten“. Wenn Du diese Ruhe magst, dann ist das ganz persönlich Dein Empfinden.
Ich würde niemals behaupten, diese Einstellung wäre „krank“.
Dies ist eben Dein Traumjob - andere wollen lieber Schauspieler werden, na und?!
Ich muß zugeben, daß ich Pathologen an sich als Persönlichkeit sehr komisch finde, aber dennoch waren die Vorlesungen bei unserem Pathologen sehr sehr spannend, wenn er von Erfahrungen erzählte.
So, das ist eigentlich alles, was ich sagen wollte.
Ach ja… Du hast ja schon die Erfahrungen mit Leichen gemacht, Du weißt, daß Du es abkannst, daß es Dich interessiert und daß Du weißt, Du möchtest damit irgendwann mal umgehen. Dann laß Dir bitte nicht von anderen sagen, Du wärst zu labil für sowas!

Find ich klasse!

Gruß Kathrin

Liebe Carry,
Leben und Tod - das ist Eins. Menschen, die sich mit dem Tod beschäftigen, sind Menschen, die ganz besonders intensiv leben. Das gelingt vielen nicht aus Furcht. Ich kann Deine Faszination also nachvollziehen. Pathologisch wird’s nur dann, wenn Du Dich ganz mit den Toten zurückziehst, d.h. dass Dein Leben schon ein Totenreich im diesseits ist, Du keine „normalen“ Kontakte mehr pflegst und auch Dein Denken immer nur in dieser faszinierenden Totenstille kreist.
Mach’ es. Solltes Du nach einer Weile feststellen, dass es doch nichts für Dich ist, dann lässt Du es eben wieder.
Good luck,
Anja

Hallo Zusammen!!

Ich hätte da ne Frage die mich mittlerweile auch sehr
beschäftigt-weil ich versuchen will mich selbst zu
verstehen!Vielleicht kann mir jemand hilfreich sein?

Es ist so,seit ca.meinem 15 Lebensj.beschäftige ich mich mit
dem Thema Tod…Gerichtsmedizin usw.Damals sagte eine
Schulfreundin zu mir sie wollte gerne in einer Bestattung
arbeiten,ich dachte erst es sei ein Scherz.Bei näherer
Überlegung hat mich aber das Ganze schlussendlich sehr
beschäftigt und nun ist es ein grosser Berufswunsch von mir in
einer Bestattung oder als Prosekturgehilfe zu arbeiten(erfülle
mir diesen Wunsch auch)Ich hab schon ein Praktikum in der
Pathologie hinter mir,hab keinerlei Abscheu vor toten
Menschen-im Gegenteil.Ich liebe die Ruhe-ich freu mich bei
Autopsien dabei zu sein,weil ich eben riesiges Interesse am
menschlichen Körper habe.

Bis jetz konnte kein Beruf in mir Freude oder Interesse
erwecken-nun weiss ich endlich was ich will,versuche mal das
durchzusetzen u durchzuziehen aber werde auch immer abgeblockt
und entmutigt von anderen(lass mich auch schnell entmutigen)
-die wollen mir das ausreden!!
Höre von allen Seiten das es nicht "normal"sei.Meine Mutter
wundert sich in welcher Welt ich wohl lebe - mein Vater denkt
die härtesten Männer würden so etwas nicht verkraften(er hat
verständlicherweise Angst um mich,weil ein Bruder von ihm,der
auch in einer Bestattung arbeitete sich deswegen aufgehängt
hatte) - und ein Freund meinte ich sei doch sehr labil und es
würde nicht zu meiner Sensibilität passen

hallo carry

erstmal „hut ab“ vor solchen menschen wie du .
was ich immer seltsam finde , warum wissen andere besser was uns gut tut und was nicht , niemand kann in uns hinein sehen…
carry , nur du weißt das ganz genau , lass dich nicht beirren oder entmutigen .
glaube an dich selbst !!!
und - was ist schon normal ?

liebe grüße
ökotante

…aber es hat doch nichts zu sagen-ich habe meine eigene Art
wie ich mit dem Tod umgehe-wie ich eben tote Menschen sehe-das
ganze verarbeite.Und ich leide nicht darunter,ganz im
Gegenteil!Er meinte das es einen ganz bestimmten Grund haben
muss,hinter den ich selber nicht komme!Er meinte auch das
Leichen ein Zeichen von Hingabe sind-die Ruhe-vielleicht kann
ich mich damit indentifizieren?!Vielleicht sehne ich mich nach
Ruhe und Harmonie und kann diese durch den Job ausleben?!Hab
keine Ahnung von Psychologie-kann nur raten u vermuten…

Ich weiss es selber nicht was mich daran fasziniert-es ist
eben so!
Nun frag ich mich : bin ich morbid?bin ich so geistesgestört?
Welche Bedeutung haben Leichen?Was steckt hinter meinem
ungewöhnlichen Berufswunsch?

Danke fürs lesen-
wäre sehr froh über hilfreiche Antworten-Liebe Grüsse,Carry!!!

hallo carry

erstmal „hut ab“ vor solchen menschen wie du .
was ich immer seltsam finde , warum wissen andere besser was
uns gut tut und was nicht , niemand kann in uns hinein
sehen…
carry , nur du weißt das ganz genau , lass dich nicht beirren
oder entmutigen .
glaube an dich selbst !!!
und - was ist schon normal ?

liebe grüße
ökotante

Hallöchen ihr Lieben!!!

Tja genau,was ist „normal“??Gibts gar nicht…Entweder muss alles abnormal oder alles normal sein…Aber wenn mans anders sieht dann ist die „Norm der Gesellschaft“ d.h.-der Mittelweg-die Mehrheit-der Durchschnitt als „normal“ zu bezeichnen(auch nur eine Bezeichnung)…irgendwie möchte man nicht abseits der Gesellschaft stehen.Jeder braucht doch Anerkennung-das Gefühl von anderen verstanden zu werden.Sonst steht man eines Tages da,blickt in den Spiegel und zweifelt an sich selbst-man fragt:was ist so anders an mir?Was ist richtig und was Falsch?Dazu könnt ich noch viel schreiben…aber egal…

Ich will mich nicht entmutigen lassen-werd nun sowieso nur mehr auf mich u mein Gefühl hören.Mich hätte nur interessiert,aus Psychologen-Sicht,ob es eine Bedeutung haben könnte,der Hang zum Thema Tod,Leichen usw…mein Freund hat mich eben darauf gebracht.Es spielt auch in meinem Sexualleben eine Rolle.Sehr heikel das Thema,ich trau mich kaum darüber zu schreiben…aber was solls…Es ist so das ich gerne mal sage ich stell mich tot,spielen wir Leiche u du kannst machen was du willst mit mir…Also fast überall in meinem Alltagsleben spielt das Ganze ne Rolle für mich.Lese fast ausschliesslich Bücher darüber-verpasse keine Serie von Autopsie usw-träume oft von Toten-oftmals der selbe Traum wo ich im Meer mit mehreren,steifen Leichen schwimme,dieser Traum ist keineswegs beängstigend,ganz im Gegenteil!-ich bin gern auf Friedhöfen-beim Sex bin ich selber gern Leiche…

Möchte noch meinen Charakter bezeichnen:eher ruhig,kritisch,friedliebend,nachdenklich,lustig,sensibel,feinfühlig…ich kann nicht mal einen Käfer zertreten,also kaum einer Fliege was zu Leide tun!Nur das noch um evt.Missverständnise vorzubeugen!Deshalb meinen wohl viele es würde nicht zu meiner Sensibilität passen.O.k…wahrscheinlich verkopf ich mich selber zu viel darüber,was sicher unnötig ist.Wollte das nur mal loswerden.

Ich Danke Euch für die bisherigen netten Antworten u fürs (mühsame?)lesen…Schöne Grüsse , Carry!!!

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Neigungen
Hi Carry

du schreibst hier zunächst von den Problemen, die dir deine Entscheidung für einen nicht gerade überlaufenen Berufszweig in deiner gesellschaftlichen Umgebung bereiten. Das ist keineswegs verwunderlich, denn das Thema „Tod“ ist ja, wie du selbst viel besser weißt, in unserem Kulturkreis erheblich tabuisiert. Und daher gilt eine Person, die sich gerade ganz gezielt darauf spezialisiert, als soetwas wie ein Grenzgänger zwischen zwei Welten … so wie in der griechischen Mythologie der Charon, der die Toten mit seinem Schiff über den Fluß des Vergessens (styx) in den Hades geleitet. Auch der Scharfrichter ist, wie bei uns früher und heute in Staaten, die die Todesstafe praktizieren, gesellschaftlich tabiuisiert.

Daß deine Eltern etwas besorgt sind, da ein Onkel von dir, der denselben Beruf hatte, sein Leben selbst beendete, das ist ja nun nachvollziehbar. Aber mit dieser Sorge der Eltern wirst du sicher letztlich zurechtkommen. Es ist ja deine Entscheidung. Und warum sollte dir bei den von dir beschriebenen Vorlieben irgendjemand reinreden, nur weil es ein ebenso seltener wie auch gesellschaftlich unbedingt notwendiger Beruf ist. Da schließe ich mich der ökotante gerne an.

Aber:

Du sagst:

ne Frage die mich mittlerweile auch sehr beschäftigt-weil ich
versuchen will mich selbst zu verstehen!

Was verstehst du denn nicht?

und:

Nun frag ich mich : bin ich morbid?bin ich so geistesgestört?
Welche Bedeutung haben Leichen?Was steckt hinter meinem
ungewöhnlichen Berufswunsch?

wie kommst du auf „geistesgestört“? was meinst du damit?
und fragst weiter nach der Einschätzung von Psychologen:

Mich hätte nur interessiert,aus Psychologen-Sicht,ob es eine
Bedeutung haben könnte,der Hang zum Thema Tod,Leichen usw…

Warum stellst du dir denn diese Fragen? Denn andererseits ist doch aus deinem Text ersichtlich, daß du stolz darauf bist, einen eigenen Weg gewählt zu haben und auch zeigst, daß du ihn trotz der Einwände durchzusetzen verstehst?

Was verunsichert dich denn dabei?
Du bist dir doch sicher!
Warum fragst du nach der „Bedeutung von Leichen“?
Wer soll das denn besser wissen als gerade du?

Hast du selbst denn das Gefühl, daß da möglicherweise noch etwas anderes mit im Spiel sein könnte, als dir jetzt bewußt ist?
Vielleicht, weil das Thema „Leiche“ auch in deinen sexuellen Vorlieben noch eine Rolle spielt? Vielleicht auch im Zusammenhang mit den „Problemchen“, die du in deiner anderen Anfrage zur Sprache brachtest? (Haare knabbern, Angstzustände …).

Es ist dann natürlich eine Katastrophe, daß da jemand, dem du noch mehr von dir erzähltest, Vertrauensbruch begangen hat und dann auch noch Panik in deiner family ausgelöst hat. Daß deine Familie skeptisch ist gegenüber deinen Vorlieben: damit mußt du rechnen, aber du wirst damit letztlich zurechtkommen, denn du bist dir ja klar, oder? …

Aber wenn du selbst, persönlich, irgendwelche Bedenken hast oder dir sebst irgendetwas rätselhaft vorkommen sollte, dann scheue dich bitte trotz der schlechten Erfahrung nicht, den Kontakt mit Leuten aufzunehmen, bei denen du voraussetzen kannst, daß sie mit solchen Dingen, mit denen du dich leidenschaftlich beschäftigst, vertraut sind. Was das für Leute sein könnten, darüber kannst du dich ja beizeiten nochmal weiter kundig machen - gerne mit unserer Unterstützung.

Gruß

Metapher

Lieber Metapher+alle anderen !

Thanks für die Antworten!!Drei Sternchen für jeden,wenn ich könnte!!!

Würde ich noch viel tiefgründiger in mich hineingehn dann würde ich wahrscheinlich irgendwann auf einen Punkt kommen,wo ich sagen kann warum denk ich so?Warum handle so?..usw.Hab ich versucht…also-

Die Antwort könnte sein:
bin nehmlich verunsichert,in fast allem was ich mache!

Grund : Hat damit zu tun,das ich einerseits schon sehr früh auf eigenen Beinen stand(hab mich um meine pflegebedürftige Oma gekümmert,alleine mit ihr gewohnt)
-andrerseits wurden Entscheidungen schlussendlich immer von anderen getroffen(Vater z.b.)
Hab auch nie wirklich was vollständig durchgezogen d.h.damals meine Ausbildung u etliche Jobs geschmissen.Bin ständig hin u her gerissen von neuen Ideen-kann mich nicht festlegen was ich wirklich will!

Das sollte mir sagen das es dumm war auf andere zu hören-das ich selbst entscheiden kann und es klüger gewesen wäre mehr auf micht zu hörn?!Aber das ich nach meinen Erfahrungen u der Erziehung vielleicht nicht selbst entscheiden kann u selber versage-diese Unsicherheit trag ich immer mit mir!Ist ja irgendwie klar,wenn man jahrelang gehört bekommt,du kannst das nicht,das verstehst du nicht,das ist nichts für dich,…

Die Frage was Leichen oder meine Neigung für eine Bedeutung haben könne stammt also nicht grundsätzlich von mir!

Nun hab ich das Gefühl das es der richtige Weg ist den ich gehen will,lass mich aber nach wie vor von anderen beeinflussen und bin mir selbst in nichts mehr sicher!Verstehst du was ich meine?
Zudem setz ich mich dann noch selbst herab u bezeichne mich als Versager u Nichtskönner.
Das Gefühl was mir sicher bei meiner Erziehung übertragen wurde,durch die Dominanz meines Vaters…(er kann alles-er weiss alles…usw.)Wie kann ich da meine eigene Einstellung verändern?Aus diesen Gründen will ich mich selbst verstehen-an mir arbeiten!Den Glauben an mich wieder finden…
da gibt es noch so vieles…

Bin ja momentan ständig hin u hergerrissen zwischen mehreren Welten.
Sollte nun 1.entscheiden:
ob ich mich um meine beiden kranken Eltern kümmere(meine Brüder tuns nicht)die mich brauchen und auch nicht loslassen können(meine Mutter sagt auch oft,sie bringt sich um wenn ich sie verlasse-mein Vater will alles hinschmeissen u sagt:für wen mach ich das alles,weil er gerade Haus renoviert)
Das ganze empfinde ich selber als „Erpressung“ u psychischen Terror!

-oder ob ich mich um meine Leben u meine Ausbildung kümmere um später glücklich einen Job auszuüben??
Egoistisch wenn ich sage ich schiebe vorerst die Eltern beiseite?Es zerreist mir eben das Herz,weil ich gerne helfen will,und immer für andere dasein will!!
Andrerseits verkrafte ich auf Dauer das Leid in der Familie nicht…und aus mir wird auch nichts!Die totale Sackgasse-in der ich mich gerade befinde!!!Wie soll ich da ein u aus finden??

Jetzt schreibe ich mir meinen Kummer im Internet von der Seele.Es liegt an niemanden mir zu helfen - ein Rat kann schon hilfreich sein, weiss aber das nur ich allein meine Zukunft entscheiden muss oder kann.Vielleicht lass ich alles auf mich zukommen u es kommt so wie es kommen soll-entscheidet das Schicksal…oder der Zufall?Ich resigniere…
…würde womöglich ins unendliche gehen - es sind noch 1000 Fragen offen…alleine schon die Schreiberei wirkt befreiend auf mich…

Hoffe es ist ein bisschen verständlich was ich geschrieben habe-etwas konfus geb ich zu…sorry!

Danke fürs lesen und liebe Grüsse Carry!!!

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

1000 Fragen
Hi Carry

…würde womöglich ins unendliche gehen - es sind noch 1000 Fragen offen…

Sicherlich …

alleine schon die Schreiberei wirkt befreiend auf mich…

Bestimmt! Und tu das ruhig weiter. Du weißt, daß du hier aufmerksame Zuhörer bzw Leser hast … auch wenn ein „Rat“, der dir behilflich sein könnte, nicht so ohne weiteres möglich ist.

Hoffe es ist ein bisschen verständlich was ich geschrieben habe

ja, ist absolut verständlich …

etwas konfus geb ich zu…

… und keineswegs konfus.

liebe Grüße

Metapher

… auch wenn ein „Rat“,
der dir behilflich sein könnte, nicht so ohne weiteres möglich
ist.

Und wieso?Auch egal…mach dir keine Mühe!

Mit besten Grüssen,Carry!

jaja…wen interessierts?

… auch wenn ein „Rat“,
der dir behilflich sein könnte, nicht so ohne weiteres möglich ist.

Und wieso?

Ganz einfach: Weil es zu schwierig ist. Denn einerseits zeigst du ja deutlich, wie stolz du - zurecht! - darauf bist, daß du deine eigene Entscheidung treffen willst und dich nicht mehr von anderen beeinflussen lassen möchtest. Und ein Ratschlag von fremder Seite, die nur erahnen kann, in welch heftigen familiären Konflikten du dich befindest und aus denen du nur durch eigene Entscheidungen herauskommen können wirst, ein Ratschlag in dieser Hinsicht wäre doch auch wieder ein Versuch, dich zu beeinflussen … oder?

Die emotionale Erpressung, die du innerhalb der Familie erlebst, ist schon sehr deutlich geworden, und dein eigenes Hinundhergerissensein ebenfalls. Irgendwie habe ich den Eindruck, daß du schon selbst siehst, wie der Ausweg daraus lauten müßte („Geh deinen Weg, zu dem du entschlossen bist, konsequent weiter“), daß du aber von deinen Lesern dazu gerne auch Unterstützung bzw. Ermutigung haben möchtest …

Andererseits kann von uns niemand einschätzen, wie das ganze eigentlich aus dem Blickwinkel deiner Eltern aussieht. Zu sehen ist nur, daß du offenbar bisher dort sehr hilfsbereit gewesen bist ud daß man dich dort offensichtlich emotional zu binden, ja sogar zu verpflichten versucht.

So klar der Ausweg aus diesem Konflikt sein könnte: Du beschreibst ja noch einige andere „Problemchen“ in diesem und dem vorigen Thread, die du mit dir trägst. Kann schon sein, daß die alle mit dieser verzwickten Elternbeziehung irgendwo zusammenhängen … aber wie und seit wann, das ist auch aus deinen deutlichen Beschreibungen nicht zu entnehmen, dazu würde viel intensiverer Austausch gehören.

Daher wäre ein Vorschlag meinerseits für dich immer noch derselbe, wie am Ende meines ersten Antwortpostings an dich …

Auch egal…

Hast du den zahlreichen Antworten an dich entnommen, daß deine Leser es für „egal“ halten?

jaja… wen interessierts?
mach dir keine Mühe!

nana! Hört sich nicht gerade freundlich an :smile:
Bitte fall nicht den vielen hier in den Rücken, die dich angesichts deiner komplizierten Familiensituation einerseits und deiner eigenen komplizierten Befindlichkeit andererseits dennoch zu erreichen versuchen - please!

Wenn es so einfach wäre, dir von außerhalb ohne genaueres Wissen über deine Lage, in zwei Sätzen eine Lösung zu präsentieren, die dann schlagartig auch schon real vor deiner Tür steht … Eine solche einfache Lösung hättest du gewiß schon selbst gefunden, oder !?

Liebe Grüße

Metapher

… auch wenn ein „Rat“,
der dir behilflich sein könnte, nicht so ohne weiteres möglich ist.

Und wieso?

Ganz einfach: Weil es zu schwierig ist. Denn einerseits zeigst
du ja deutlich, wie stolz du - zurecht! - darauf bist, daß du
deine eigene Entscheidung treffen willst und dich nicht mehr
von anderen beeinflussen lassen möchtest. Und ein Ratschlag
von fremder Seite, die nur erahnen kann, in welch heftigen
familiären Konflikten du dich befindest und aus denen du nur
durch eigene Entscheidungen herauskommen können wirst, ein
Ratschlag in dieser Hinsicht wäre doch auch wieder ein
Versuch, dich zu beeinflussen … oder?

Die emotionale Erpressung, die du innerhalb der Familie
erlebst, ist schon sehr deutlich geworden, und dein eigenes
Hinundhergerissensein ebenfalls. Irgendwie habe ich den
Eindruck, daß du schon selbst siehst, wie der Ausweg daraus
lauten müßte („Geh deinen Weg, zu dem du entschlossen bist,
konsequent weiter“), daß du aber von deinen Lesern dazu gerne
auch Unterstützung bzw. Ermutigung haben möchtest …

Andererseits kann von uns niemand einschätzen, wie das ganze
eigentlich aus dem Blickwinkel deiner Eltern aussieht. Zu
sehen ist nur, daß du offenbar bisher dort sehr hilfsbereit
gewesen bist ud daß man dich dort offensichtlich emotional zu
binden, ja sogar zu verpflichten versucht.

So klar der Ausweg aus diesem Konflikt sein könnte: Du
beschreibst ja noch einige andere „Problemchen“ in diesem und
dem vorigen Thread, die du mit dir trägst. Kann schon sein,
daß die alle mit dieser verzwickten Elternbeziehung irgendwo
zusammenhängen … aber wie und seit wann, das ist auch aus
deinen deutlichen Beschreibungen nicht zu entnehmen, dazu
würde viel intensiverer Austausch gehören.

Daher wäre ein Vorschlag meinerseits für dich immer noch
derselbe, wie am Ende meines ersten Antwortpostings an dich

Auch egal…

Hast du den zahlreichen Antworten an dich entnommen, daß deine
Leser es für „egal“ halten?

jaja… wen interessierts?
mach dir keine Mühe!

nana! Hört sich nicht gerade freundlich an :smile:
Bitte fall nicht den vielen hier in den Rücken, die dich
angesichts deiner komplizierten Familiensituation einerseits
und deiner eigenen komplizierten Befindlichkeit andererseits
dennoch zu erreichen versuchen - please!

Wenn es so einfach wäre, dir von außerhalb ohne genaueres
Wissen über deine Lage, in zwei Sätzen eine Lösung zu
präsentieren, die dann schlagartig auch schon real vor deiner
Tür steht … Eine solche einfache Lösung hättest du gewiß
schon selbst gefunden, oder !?

Hy!!!
Wie dumm von mir-ist mir ja selber klar wie kompliziert das Ganze ist,und das mit ein paar Sätzen hier lösen zu wollen…wird wohl die Verzweiflung sein die ich gerade verspüre…
Haste vollkommen recht!SORRY-aber ich weiss die Antworten hier schon zu schätzen:smile: deshalb auch ein DANKE an alle…

Liebe Grüsse,Carry…