Morgen haben wir den 01.05.04 !

Unsere Eu erweitert sich um ein paar neue Staaten dazu.Und was kommt auf uns personlich dazu ? Werden unsere Arbeitsplätze noch mehr abgebaut,unsere Lebenshaltungskosten noch weiter steigen,unsere Gehälter noch weiter nach unten gedrückt,unsere Politiker uns noch weiter hinters licht führen.Unsere Arbeitgeber zum teil noch mehr in den Osten Abwandern und sich kräftig an den EU-Fördermitteln bereichern.Und wo bleiben wir als Bürger unseres Staates ? Ducken wir uns nur noch und Schweigen wir? Oder wartet jeder einzelne darauf das er diese Zeit evtl. unbeschadet Überlebt? Ich Frage mich nur noch wie tief fallen wir noch in unserem Land !

Hallo Jörg!

Mit Deinem Klagelied bist Du nicht allein. Wir haben uns bequem eingerichtet. Ein paar Millionen Menschen im öffentlichen Dienst, alles ist geregelt und reglementiert, wir sind an ständig steigende Gehälter gewöhnt und sei es nur deshalb, weil ein Mensch die nächste Altersstufe erreicht hat, für jedes Zipperlein ist eine Solidargemeinschaft zuständig. Außerdem nehmen wir ganz selbstverständlich für uns in Anspruch, weniger zu arbeiten und mehr zu verdienen als Polen oder Tschechen. Nun stören diese Leute unsere Ruhe. Unerhört!

Geiz ist geil und Hauptsache billig. Wer in Grenznähe wohnt, kauft selbstverständlich Benzin, Zigaretten oder was beim Nachbarn gerade billiger ist, dort ein. Aber wehe, ein Unternehmen handelt in gleicher Weise. Dann ist dieses Tun des Teufels, obwohl es nichts anderes als marktgerechtes Verhalten ist.

Es ist erst wenige Jahre her, als sich Millionen bis an die Zähne bewaffneter Soldaten in Europa gegenüber standen. Für beide Seiten war die jeweils andere Seite das Reich des Bösen. Das ist vorbei und jetzt entfallen zusätzlich bürokratische Schranken des Warenverkehrs. Was soll daran schlecht sein?

Hast Du eine Vorstellung, welchen Aufwand es für ein Unternehmen bedeutet, z. B. eine Ware in die Schweiz zu exportieren? Ich kann Dir versichern, der Papierkrieg macht keinen Spaß und stellt für kleine und mittlere Unternehmen ein ernsthaftes Hindernis dar. In jedem Land lauern andere von Bürokraten gezimmerte Fallen. Für unsere Wirtschaft ist deshalb die EU-Erweiterung die denkbar beste Gewinnsituation. Natürlich gilt das nicht in jedem Einzelfall. Es wird auch Verlierer geben. Allerdings sind die Betroffenen im Irrtum, wenn sie ihre Situation der EU-Erweiterung anlasten. Betroffen sind ohnehin nicht mehr tragfähige Strukturen. Derartige Veränderungen sind keineswegs neu. Wer etwa irgendwelche Sachen nur über den Preis in seinem Wohnort verhökerte, mußte sich mit der Verbreitung von Internet, Ebay & Co. warm anziehen. Wer z. B. als Tischler hier in Mecklenburg 08/15 Fenster herstellt, hat gegen die Baumärkte schon einen sehr schweren Stand, der gegen die Konkurrenz aus Polen jetzt unhaltbar wird. Deshalb geht aber keine Tischlerei kaputt, die teure Spezialitäten herstellt und dabei in dauerndem Kontakt mit Architekten und Denkmalpflegern steht. Aber manch anderer bekommt bald den Stoß, den er sonst noch etwas hätte verzögern können.

Nicht so arg wettbewerbsfähig ist offenkundig unser Steuersystem und unser System, die Arbeit mit allen nur erdenklichen Kosten zu befrachten. Seit Jahrzehnten höre ich Beteuerungen der Politik, daran etwas zu verändern. Rein nichts geschieht und die paar Ausnahmen sind kosmetische Mini-Bonsai-Schräubchenchenchen. Wir sind in Besitzständen erstarrt. Wenn jetzt etwas Druck durch hungrige und bewegliche Volkswirtschaften entsteht, kann es uns nicht schaden. Im übertragenden Sinn müssen wir die zu fett gewordenen Hintern etwas mehr bewegen. Wir werden gezwungen, uns auf unsere Kräfte und Qualitäten zu besinnen. Wir haben in unserem Land nur die Köpfe der Menschen. Trotzdem ist es vom sozialen Status des Elternhauses abhängig, was aus den Kindern wird. Wir haben zu wenig Kindergarten- und Vorschulplätze und die wenigen Plätze kosten Geld, das manche Eltern nicht auszugeben bereit sind. In den Gemeinden ist das Gebäude der freiwilligen Feuerwehr oft in besserem Zustand als das Schulgebäude. In Mecklenburg macht nur etwas mehr als ein Viertel aller Schüler das Abitur. Gleichzeitig kamen gerade die ersten Eurofighter im Land an. In den nächsten Jahren sind uns 180 dieser Spielzeuge 20 Mrd. Euro wert. Nach ein bißchen Diskussion geht so ein Betrag ohne weiteres in Ordnung. Würde jemand vorschlagen, den gleichen Betrag binnen weniger Jahre zusätzlich ins Schulwesen oder in die Hochschulen zu stecken, wäre die Reaktion vorhersehbar: Alle würden sagen, das sei absolut unfinanzierbar. Und weil das so ist, brauchen wir dringend den Druck von den neuen EU-Ländern. Bis wir eines Tages einsehen, daß es uns auf Dauer nur dann gut geht und womöglich besser als anderen, wenn bei uns jeder junge Mensch eine bessere Ausbildung erhält, als sonst irgendwo in der Welt.

Gruß
Wolfgang

Hallo Jörg!

Mit Deinem Klagelied bist Du nicht allein. Wir haben uns
bequem eingerichtet. Ein paar Millionen Menschen im
öffentlichen Dienst, alles ist geregelt und reglementiert, wir
sind an ständig steigende Gehälter gewöhnt und sei es nur
deshalb, weil ein Mensch die nächste Altersstufe erreicht hat,
für jedes Zipperlein ist eine Solidargemeinschaft zuständig.
Außerdem nehmen wir ganz selbstverständlich für uns in
Anspruch, weniger zu arbeiten und mehr zu verdienen als Polen
oder Tschechen. Nun stören diese Leute unsere Ruhe. Unerhört!

Ist das nicht ein Teil bzw. Erbe den die etwas älter Generation
erkämpft hat ???

Geiz ist geil und Hauptsache billig. Wer in Grenznähe wohnt,
kauft selbstverständlich Benzin, Zigaretten oder was beim
Nachbarn gerade billiger ist, dort ein. Aber wehe, ein
Unternehmen handelt in gleicher Weise. Dann ist dieses Tun des
Teufels, obwohl es nichts anderes als marktgerechtes Verhalten
ist.

Ähhh… was war zuerst da Huhn oder Ei.
Sind wir nicht seit Jahren mit billigst - Konsumgütern egal welcher Coleur zu käufen animiert worden - hat nicht dort der Verdrängungs Wettbewerb eingesetzt - billiges Teuer zu Verkaufen.
DFB - Leder - Bälle aus Fernost - hier nicht mehr Herstellbar
Warum - weil vor 40 Jahren einige noch vielleicht gute ideen hatten
und nicht so Einzelkämpfer waren wie heute - (EGOISTEN)
Und würden die Bälle zu korrekten Preisen (AIR GEHANDELT)
würde es dort auch nicht soviel Elend geben oder ?
Die Balle natürlich nur als Beispiel für viele Güter.
Dies ist auch gleichzeitig ein
Erziehungeffekt für ein ganzes Volk sich marktgerecht zu verhalten.

Es ist erst wenige Jahre her, als sich Millionen bis an die
Zähne bewaffneter Soldaten in Europa gegenüber standen. Für
beide Seiten war die jeweils andere Seite das Reich des Bösen.
Das ist vorbei und jetzt entfallen zusätzlich bürokratische
Schranken des Warenverkehrs. Was soll daran schlecht sein?

Für die die es sich leisten können - natürlich eine schöne Sache
Die haben es sich auch gewünscht -
Ist in diesem Land jemand gefragt worden - anderes Brett

die Schweiz hats drauf - stimmt

http://www.wer-weiss-was.de/cgi-bin/www/service.fpl?..

Forum Europa Politik

Hast du eine Vorstellung, welchen Aufwand es für ein
Unternehmen bedeutet, z. B. eine Ware in die Schweiz zu
exportieren? Ich kann Dir versichern, der Papierkrieg macht
keinen Spaß und stellt für kleine und mittlere Unternehmen ein
ernsthaftes Hindernis dar. In jedem Land lauern andere von
Bürokraten gezimmerte Fallen. Für unsere Wirtschaft ist
deshalb die EU-Erweiterung die denkbar beste Gewinnsituation.
Natürlich gilt das nicht in jedem Einzelfall. Es wird auch
Verlierer geben. Allerdings sind die Betroffenen im Irrtum,
wenn sie ihre Situation der EU-Erweiterung anlasten.

Wo ist denn ein guter Vorschlag ??

Auswandern - Völkeraustausch ??

Viele sind schon hier - gehen wir dann rüber wäre vielleicht
eine Reform ??

Bin alle Zeit mal in der Slowakei
Dort wird es mit Sicherheit auch etliche Loser geben - toll

Betroffen
sind ohnehin nicht mehr tragfähige Strukturen. Derartige
Veränderungen sind keineswegs neu. Wer etwa irgendwelche
Sachen nur über den Preis in seinem Wohnort verhökerte, mußte
sich mit der Verbreitung von Internet, Ebay & Co. warm
anziehen. Wer z. B. als Tischler hier in Mecklenburg 08/15
Fenster herstellt, hat gegen die Baumärkte schon einen sehr
schweren Stand, der gegen die Konkurrenz aus Polen jetzt
unhaltbar wird.

Deshalb geht aber keine Tischlerei kaputt, die
teure Spezialitäten herstellt und dabei in dauerndem Kontakt
mit Architekten und Denkmalpflegern steht.

Werden wohl in zukunft weniger gebraucht die teuren Spezialitäten - oder wollen die Nutznießer dieser Vereinigung nicht auf die Infrastruktur in diesem Land Verzichten -

Denkmalpflege ist zwar einigen Idealisten zu verdanken -
aber es wird schon ganz schön mit Steuermitteln versüsst-
aber nicht von den Steuern der neuen Ländern - die
ja mit niedrig Steuern um die Gunst der West - Firmen werben.
Aber es soll dort gute Handwerker geben - preiswert.
Wir können da ja mal eine Reform einläuten ??

Aber manch anderer
bekommt bald den Stoß, den er sonst noch etwas hätte verzögern
können.

Nicht so arg wettbewerbsfähig ist offenkundig unser
Steuersystem und unser System, die Arbeit mit allen nur
erdenklichen Kosten zu befrachten. Seit Jahrzehnten höre ich
Beteuerungen der Politik, daran etwas zu verändern. Rein
nichts geschieht und die paar Ausnahmen sind kosmetische
Mini-Bonsai-Schräubchenchenchen. Wir sind in Besitzständen
erstarrt. Wenn jetzt etwas Druck durch hungrige und bewegliche

Wer hat denn das Bedürfniss von seinen Besitzständen etwas
abzugeben - wer fängt an ???

Zitat Volker Pispers:
Der Müntfering muss den Sozialhilfeempfänger beibringen
das Sie über Ihre Verhältnisse leben.
Der Ackermann hats auch probiert klappt aber nicht.

Manche Prominenten Leute haben das was mit "Leistungsfremden
Ausgaben " passiert ist schlicht Betrug genannt.
Ich kanns nicht beurteilen - aber egal wie mans nennt
Geld ist weg ???
Aber wir denken ja Positiv und lassen uns in die Tasche greifen
bis es vielleicht mal nicht mehr geht.

Volkswirtschaften entsteht, kann es uns nicht schaden. Im
übertragenden Sinn müssen wir die zu fett gewordenen Hintern
etwas mehr bewegen. Wir werden gezwungen, uns auf unsere
Kräfte und Qualitäten zu besinnen. Wir haben in unserem Land
nur die Köpfe der Menschen. Trotzdem ist es vom sozialen
Status des Elternhauses abhängig, was aus den Kindern wird.

Wir haben zu wenig Kindergarten- und Vorschulplätze und die
wenigen Plätze kosten Geld, das manche Eltern nicht auszugeben
bereit sind.

Bei uns stöhnen die Eltern die beide berufstätig sind am meisten -
warum diese überhaupt Kinder bekommen - ich denke sie gehören zum
Status dazu

  1. über zu wenig Plätze - Kinder noch früher abgeben
  2. Sind die Plätze natürlich zu Teuer

So ähnlich wie der Nachrichtensprecher der Börse im Ersten
Durch alle Talkshows ist er damit gegangen :

Sein Pflegebedürftiger Vater sollte zu Hause gepflegt werden - Toll
aber kosten durfte es nix - Pflegekraft kam aus Polen - 24 Stunden
im Dienst - aber ein Platz iom Pflegeheim war zu Teuer ??

Früher nannte man das Sk…

Hat wiederum einen guten Erziehungseffekt - Geiz ist Geil ???
oder ist das Marktgerechtes verhalten ?
Wenn zwei das gleiche tun ist es nicht dasselbe ?

In den Gemeinden ist das Gebäude der freiwilligen
Feuerwehr oft in besserem Zustand als das Schulgebäude.

Bei einer Feuerwehr gibt es zwar hört sich heute leider spießig
undsoweiter an Kameradschaft und Vertrauen - dort sind junge Leute
noch willkommen werden Motiviert und gehören dazu.
Und diese Gebäude werden ich kenne 3 Fälle OHNE große Steuergelder
errichtet und gepflegt - aber brauchen wir demnächst ja nicht mehr
wir holen die neuene Nachbarn - sind ja Kostengünstiger -
Wir blasen so ein Feuer dann solange aus.

(Bin kein Feuerwehrmann)

In
Mecklenburg macht nur etwas mehr als ein Viertel aller Schüler
das Abitur. Gleichzeitig kamen gerade die ersten Eurofighter
im Land an. In den nächsten Jahren sind uns 180 dieser
Spielzeuge 20 Mrd. Euro wert.
Nach ein bißchen Diskussion geht
so ein Betrag ohne weiteres in Ordnung. Würde jemand

Das ware wohl schon zu Starfighter - Zeiten das gleiche
Landesystem - Mios zum Fenster raus
Aber wurde da irgendjemand nach gefragt - Spielzeug von denen
die es sich leisten (konnten).

vorschlagen, den gleichen Betrag binnen weniger Jahre
zusätzlich ins Schulwesen oder in die Hochschulen zu stecken,
wäre die Reaktion vorhersehbar: Alle würden sagen, das sei
absolut unfinanzierbar. Und weil das so ist, brauchen wir
dringend den Druck von den neuen EU-Ländern.

Bis wir eines
Tages einsehen, daß es uns auf Dauer nur dann gut geht und
womöglich besser als anderen, wenn bei uns jeder junge Mensch
eine bessere Ausbildung erhält, als sonst irgendwo in der
Welt.

Aber wie sollen wir bei den Perspektiven die die jungen Menschen haben
Motiviert und Vertrauen in Personen haben die sich Markgerecht verhalten und diese nur noch als Kaufkraft (Taschengeld etc.)
sehen ???

Gruß
Wolfgang

Gruß zurück

J.F.