Hallo Beate!
Kaum 20 Tage in WWW und schon 6 Sternen! WOW!!! Herzlichen Glückwunsch!
Jedenfalls als erstes vielen Dank, daß Du auf mein posting geantwortet hast!!
Hallo Helena !
Ich finde es ja gut, dass du dir Gedanken über dieses Problem
machst,
Wer (eigenen) Kinder hat, denkt oft daran (ich zumindest). Denn wieviele „Detroux“ lauern auf die Straße? (als Beispiel!!!)
aber ich glaube, dein Lösungsvorschlag, ist doch etwas
an der Realität vorbei.
Mein Vorschlag war absolut nicht als Lösung gedacht, denn eine Strafe kann selten (und in diesem Fall schon gar nicht!) eine Lösung sein. Bestenfalls löst teilweise ein problem ABER irgendein anderen Problem taucht infolge dessen auf.
Ändert eine Zwangssterilisation irgendetwas an der persönlichen
Notsituation in den betroffenen Familien?
Zu 100% nicht.
Glaubst du wirklich, dass du auch nur
einen misshandelnden Erwachsenen mit der Androhung seiner
Sterilisation davon abhalten kannst, sein Kind zu misshandeln?
Zu 100% wieder nicht. Man muß aber versuchen zu verhindern, daß er wieder mal in der Lage ist, weiter(e) Kindern zu mißhandeln. Und man sagt ja, die meisten Mißhandlungen geschehen ja in familiären Bereich. Das wäre, wenn überhaupt, nur eine Teillösung…
Ich glaube, dass viel mehr die äußeren Umstände geändert
werden müssen, in denen Kinder heute aufwachsen.
Ja sicher, aber so pauschal ist imho kaum durchführbar. Ich denke, jeder der diesbezüglich im Konflikt mit dem gesetz kam, sollte zB zu einer Therapie gezwungen werden. Und dort sollte ihn vor Augen klar und deutlich verständlich gemacht werden, was er tat und welche konsequenzen diesen mit sich bringt.
Wenn ich dann noch von den Plänen der Bundesregierung lese, die
Arbeitslosenhilfe und Sozialhilfe neu zu organisieren, dann
wird mir Himmelangst.
Kann ich es nachvollziehen. Aber ich frage mich ob das nicht etwas an der eigentlichen Lösung vorbei geht (damit meine ich, daß Arbeitlosen- und Sozialhilfe evtl von der Bevölkerung bzw. Betroffenen neu überdenkt werden sollte. Mir ist es aber sehr wohl bewußt, daß die Wirtschaftslage heutzutage und hierzulande macht das verdammt schwer)
Derzeit sind fast die Hälfte aller
Sozialhilfeemfänger in Deutschland KINDER.
Das macht, in der Tat, sehr nachdenklich… Und doch frage ich mich: Wie ist das in anderen Ländern, wo es überhaupt keine Sozialhilfe gibt oder verhältnismäßige nur lächerlich wenige Arbeitslosenhilfe???
Der Kinderschutzbund-Präsident Heinz Hilgers sagt: " Der
Deutsche Kinderschutzbund befürchtet als Folge der geplanten
Zusammenlegung von Arbeitslosen-und Sozialhilfe eine
Verschärfung der Kinder-Armut. Derzeit seien eine Million
Kinder in Deutschland von Sozialhilfe abhängig. Werde die
geplante Zusammenlegung von Arbeitslösen-und Sozialhilfe
(Arbeitslosengeld II) umgesetzt, steige diese Zahl noch einmal
um rund eine halbe Million."
Das soll sehr den Politikern zum Nachdenken geben, ob sie das umsetzen oder nicht…
Ich finde, dass viele Familien heute einfach schlichtweg
überfordert sind, mit der Erziehung ihrer Kinder. Es ist
schwierig, Kinder und Beruf unter einen Hut zu bringen. Die
Erziehungsarbeit in unserer Gesellschaft, hat einen sehr
geringen Stellenwert.
Ganz Deiner Meinung. Und ich weiß wovon ich rede… (Siehe Vi siten Ka rte = ViKa)
Da müsste man ansetzen. Menschen, die in dieser Beziehung
gründlich versagt haben, die Fortpflanzungsorgane zu
beschneiden,
Ich habe nie von Beschneidung geredet!!!
ist doch ziemlich einäugig. Misshandlung endet in
den seltendsten Fällen mit Todesfolge.
Na, Gott sei Dank!!
Was willst du mit denen
machen, deren Kinder die Misshandlungen oft jahrelang
überleben? Alle sterilisieren? Und was hilft das den Kindern?
Wie wäre es zB. alle die vor Gesetz für schuldig befunden wurden, Zwangsterilisierung. Und vorallem den Kindern irgendwie schulen und ermutigen, solche Fälle (bei sich selber oder bei andern Kindern gesehen) unweigerlich zu melden.
Ich finde auch, das jede Frau selbst für sich entscheiden
soll, ob sie sich in der Lage fühlt, ein Kind groß zu ziehen.
Genau! Finde ich auch.
Es ist aber furchtbar Schade, dass diese Entscheidung fast nur
von wirtschaftlichen Überlegungen getragen wird.
In der Tat, ist es. Aber die Konsequenzen davon sind, so oder so, lebenslänglich zu tragen: Wenn sie sich GEGEN das Kind entscheidet, wird sie diese Entscheidung vor sich selbst gut begründen müssen und wenn sie sich FÜR das Kind entscheidet, so wird das lebendige Beweis ihrer Entscheidung vor sich haben und jede Menge Verantwortung, Ängste und Freude mit dem Kind haben.
Es sind viele Frauen, die das Kind gern behalten würden, wenn sie
auch nur
die kleinste Chance sehen würden, es in Würde aufziehen zu
können.
Also, wenn eine Schwangere sich für eine Abtreibung entscheidet, muß ein Zettel beim Arzt vorlegen. Dieses besagt, daß sie an einen Gespräch teilnahm, wo ihr vorallem die neue wirtschaftliche Lage geschildert wurde. Aber auch wurde ihr genau beschrieben auf welche Zulagen, Zuschüsse und andere Hilfen sie rechnen kann. Ich denke, daß eine Schwangere in Deutschland nicht wg. finanzielen Nöten sich gezwungen fühlen braucht abzutreiben. Das ist meine Meinung. Wenn ich damit jemand zu Nahe getreten bin, so möchte ich mich, an diese Stelle, entschuldigen. Denn diese entscheidung ist niemals leicht.
Du wirst jetzt vielleicht denken, ja, die kann klug reden.
Aber als Mutter von 3 Kindern, die seit 11 Jahren verwittwet
ist und somit die ganze Erziehungsarbeit allein tragen musste,
ob ich nun wollte oder nicht, glaube ich schon, dass ich mir
ein Urteil erlauben kann.
Wenn jemand (in diesen Fall ich) eine Frage stellt und um Meinungen bittet, muß bereit sein, welche zu lesen, die evtl unangenehm sind oder gar nicht mit der eigenen Einstellung übereinstimmt. Deshalb nicht nur darfst/sollst/kannst Deine Meinung äußern, sondern in diesen Fall, freue ich mich, daß Du sie auch gegeben hast.
Und herzlichen Glückwunsch für die ganze Arbeit, die du mit Deinen Kindern geleistet hast!!!
Seit 5 Jahren bin ich Angestellte
einer Ortsgruppe des Deutschen Kinderschutzbundes und betreibe
eine kleine Kindertagesstätte.
Vielleicht in der (unmittelbarer) Nähe von München??? Ich suche ziemlich dringend so ein Platz für mein David!!! ;o)))
Ich bin also gaanz dicht dran
an den Sorgen und Nöten der Menschen, die sich auf das
Abenteuer einlassen, ein oder mehrere Kinder zu erziehen.
Das denke ich mir! Und Hut ab, daß Du es machst!!!
nur entsetzt sein, hilft uns nicht weiter.
In der Tat!
In diesem Sinne, grüßt dich Beate
Ich grüße Dich auch und danke Dir für den schönen Beitrag!
Helena
Hallo Gemeinde!
Morgen ist ja Weltkindertag. Überall werden
Kinderveranstaltungen organisiert und mit Kindern gefeiert.
Was ich ja schön finde…
Nur ich wollte Euch auf etwas aufmerksam machen, fragen ob Ihr
das auch mitbekommen habt und Eure Gedanken darüber wissen
(falls das nicht zuviel ist!)
Als estes erfuhr ich das durch das Radio. Ich dachte ich höre
nicht richtig! Aber dann las ich das in der Sueddeutsche
Zeitung:
„Allein in den Industrieländern sterben nach Schätzung des
UN-Kinderhilfswerks jedes Jahr etwa 3500 Kinder an den Folgen
von Misshandlung oder Vernachlässigung“
Wer Näheres erfahren will, hier der Link:
http://www.sueddeutsche.de/panorama/artikel/188/18170/
Egal was Ihr von mir jetzt denkt, aber ich bin fest der
Meinung, an den Fällen wo das vorsätzlich gemacht wird, sollte
eine Zwangssterilisierung der beteiligten Erwachsenen zur
Folge haben!
Und im breiteren Sinne ist das auch für mich einen Grund, die
Abtreibung weiterhin zuzulassen und allein der Frau, aus
eigenen Stücken und völlig ohne Druck entscheiden zu
lassen ob sie ein Kind das Leben schenkt oder eben nicht.
Ensetzte Grüße
Helena