Morsegerät im Eigenbau

Hallo, bin noch etwas neu hier.
Momentan studiere ich für das Unterstufenlehramt für Physik und würde gerne mit meinen Schülern eine elektronische Schaltung bauen, mit der man Morsesignale über eine Distanz von wenigstens 5 Metern senden und dort epmpangen kann(mittels Glühbirne…).
Ich suche daher mögliche Schaltpläne für den Sende- und den Empfangsteil, die aber wenn möglich keine IC-Bauteile enthalten(Also nur die „üblichen“, wie: Kondensatoren, Wiederstände, Dioden, Transistoren, LEDS, Drähte, …);
Und: Kann ich als Antennenschwingkreis eine Aus Draht selbstgebaute Spule verwenden?
Es sollte ja auch für meine Schüler halbwegs verständlich bleiben(…)

Schon im Voraus Danke, Joachim

Hallo Joachim,

Deine Fragestellung erscheint mir widersprüchlich. Möchtest Du als Sender eine Glühlampe verwenden, erfolgt die Übertragung optisch. Andererseits sprichst Du von einer Antennenspule. Das wäre eine Übertragung mit Funkfrequenzen. Beides hätte sicherlich für Demozwecke seinen Reiz, nur sollte man vorher wissen, nach welchem Prinzip die Sache funktionieren soll. Nur soviel vorweg: Obwohl der Selbstbau einer Antennenspule überhaupt kein Problem darstellt, solltest Du davon die Finger lassen, weil das mit Bastlermitteln schnell ein Sender wird, der unzulässig stört.
Eine Glühlampe ist bestimmt auch etwas anschaulicher. Du kommst dabei aber um ein Minimum an optischen Hilfsmitteln nicht herum. So sollte die Glühlampe mit einem Reflektor aus einer gut fokussierenden Taschenlampe verwendet werden. Sonst bekommst Du ein Problem, auch nur 5 m bei Tageslicht zu überbrücken, denn nennenswerten Schaltungsaufwand willst Du auf der Empfängerseite ja nicht treiben.
Wenn Du Dir also überlegst, was Du willst, helfe ich gerne weiter.

Gruß

Wolfgang

Sorry, Wolfgang

da habe ich mich unklar ausgedrückt: mit Glühlampe meinte ich, daß man am Empfänger so die Morsesignale darstellen kann(kurz aufleuchten für „Punkt“, etwas länger für „Strich“). Die Übertragung und der Empfang sollten wenn möglich schon mittels Radiowellen über Antennen stattfinden.

Gruß, Joachim

Hallo Joachim

Die Einfachste Variante die mir son in den Sinn kommt:
Eine Stromquelle, Taste und ein Summer (Altmodische Klingel ohne Klöppel evtl. ein als Summer geschaltete Relais) als Sender.
Ein Mittel- oder Kurzwellen-Radio als Empfänger.

Im Radio sollte man dann den Summer als Störgeräusch hören.

Der Sender entspricht auch dem von Marconi verwendeten System.
MfG Peter

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Also, ich würde um einem Liebesentzug der kontrollierenden Behörde zu umgehen die Frequenz so hoch wählen, dass ich kurz unter dem sichtbaren Spektrum bleibe, so stört man ganz sicher keinen anderen Sender… Auf gut Deutsch: Man nehme Infrarotdioden als Sender (Taster mit Begrenzerwiderstand) und als Empfänger eine im IR-Bereich (nur da!) empfindliche Photodiode mit nachgeschalteter Triberstufe für eine Glühlampe, einen Summer o. dgl. Erforderlich ist da allerdings sichtverbindung. Eigentlich wie bei UKW, um den link zum Radio resp. Funk herzustellen. Aus Sicht eines hoffentlich werdenden Funkamateurs bitte ich Dich im Namen der Schüler, welche das Morsen richtig schnell beherschen werden möchten auf eine akustische Empfangsanlage zu setzen. In der Praxis wird nicht optisch empfangen. Ausserdem lässt sich ein Oszillator recht einfach basteln, was schon ein Teil eines Funksenders ist…

CU

Norbert

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