Motivation für Fortgeschrittene

Hallo!

Unser Sohn ist 8 und nicht sehr geduldig und ziemlich hibbelig.
Bei der kleinsten Schwierigkeit gibt er auf, z.B. bei einem Brettspiel, sobald er auch nur einmal rausgeworfen wird, wenn der Gegner beim Tennis auch nur einen Punkt macht, der Gegner beim Wettlauf auch nur halbwegs auf seine Höhe kommt.

Dazu kommt, dass er jetzt in der 3. Klasse einen überhaupt nicht motivierenden Lehrer hat „Bei Euch ist ja Hopfen und Malz verloren.“, der Stoff dazu erheblich anzieht. Die Noten sind um mehr als 2 Stufen abgesunken, schlagartig.

Ich mache mir echte Sorgen inzwischen, da kommen so Aussprüche wie „Ich kann das eh nicht.“ oder Ausreden wie „Das war ungerecht“ (dann sind die anderen Schuld). Manchmal schwankt das auch zwischen absoluter Über- und Unterschätzung.

Ich versuche ihm zu vermitteln, dass man mit Anstrengung, Ausdauer und Übung Ergebnisse verbessern kann (Was ich leider selbst so nie erfahren habe, vielleicht liegt es auch daran). Leider völlig erfolglos.
Er steht total unter Strom, kaut Fingernägel, hibbelt vor sich hin, ist total leicht abzulenken.

Ich kann ihn doch beim Spielen etwa nicht einfach gewinnen lassen? Er macht viel Sport (Tennis und Fussball), da hat er ein paar Erfolgserlebnisse, er ist auch viel mit Freunden draußen unterwegs. Sein Medienkonsum ist begrenzt, täglich ca. 1/2 Stunde, höchstens mal 1 am Stück, das aber nur Ausnahmsweise.

Für Ideen offen und dankbar.

Grüße
kernig

Hallo

Unser Sohn ist 8 und nicht sehr geduldig und ziemlich

einsten Schwierigkeit gibt er auf, z.B. bei einem Brettspiel, sobald er auch nur einmal rausgeworfen wird, wenn der Gegner beim Tennis auch nur einen Punkt macht, der Gegner beim Wettlauf auch nur halbwegs auf seine Höhe kommt.
Könnte man mal versuchen, ihm deutlich zu machen, dass die anderen genauso Menschen sind wie er, und dass die auch mal gerne gewinnen können? - Die Einsicht, dass man selber nicht anders ist als andere Menschen scheint ja nicht so eine selbstverständliche Sache zu sein.

Dazu kommt, dass er jetzt in der 3. Klasse einen überhaupt nicht motivierenden Lehrer hat „Bei Euch ist ja Hopfen und Malz verloren.“, der Stoff dazu erheblich anzieht.

Also, bei so einem Lehrer würde ich mich ganz unpädagogisch verhalten und sagen, dass das dumm ist, was der Lehrer sagt, dass er ja aber derjenige ist, der die Noten vergibt. Also darauf hinarbeiten, dass das Kind diesen Lehrer als Person nicht so ernst nimmt, aber als Notengeber schon. - Was anderes fällt mir zu so einem Pädagogen nicht ein, den Lehrer ändern kann man ja nicht.

Viele Grüße
und viel Glück mit dem nächsten Lehrer, der hoffentlich bald kommt.
Simsy

Einen neuen Lehrer
Hallo!

Könnte man mal versuchen, ihm deutlich zu machen, dass die
anderen genauso Menschen sind wie er, und dass die auch mal
gerne gewinnen können? - Die Einsicht, dass man selber nicht
anders ist als andere Menschen scheint ja nicht so eine
selbstverständliche Sache zu sein.

Das werd ich mal probieren. Dazu kommt noch, dass er sich, wenn er selbst gewinnt, gern über andere lustig macht. Die Frage: "Möchtest Du, dass wir uns so verhalten? " führt nicht so recht zum Nachdenken, eher zum Schmollen bei ihm

Also, bei so einem Lehrer würde ich mich ganz unpädagogisch
verhalten und sagen, dass das dumm ist, was der Lehrer sagt,
dass er ja aber derjenige ist, der die Noten vergibt. Also
darauf hinarbeiten, dass das Kind diesen Lehrer als Person
nicht so ernst nimmt, aber als Notengeber schon. - Was
anderes fällt mir zu so einem Pädagogen nicht ein, den Lehrer
ändern kann man ja nicht.

Schwierig. Ähnliches hab ich ihm schon häufiger gesagt (nicht, dass irgendwas dumm ist, was der Lehrer sagt), hat nichts geholfen.

und viel Glück mit dem nächsten Lehrer, der hoffentlich bald
kommt.

Fehlanzeige, außer der andere geht doch verfrüht in Rente (Was er nicht will, weil er ja *jammer* eh so wenig Rente bekommt - als lebenslanger Lehrer und Rektor) oder hört aus anderen Gründen (man wünscht ja keinem was Schlechtes…) auf.
Nächstes Jahr steht uns mit diesem Exemplar der Übertritt ins Haus. Ich hatte mir ja vorgenommen, da ruhig zu bleiben und die allgemeine Hektik nicht mitzumachen. Wenn ich jetzt aber sehe, wie ungerecht das zugeht, fällt mir das sehr schwer.

grüße
kernig

Dazu kommt noch, dass er sich, wenn er selbst gewinnt, gern über andere lustig macht. Die Frage: "Möchtest Du, dass wir uns so verhalten? " führt nicht so recht zum Nachdenken, eher zum Schmollen bei ihm

Dann findet er wohl, dass das was völlig anderes wäre.
Na ja, wenn die Eltern sich so verhalten, ist es ja tatsächlich was völlig anderes. Vielleicht könntet ihr ihm erklären, dass andere Kinder das gar nicht schön fänden, wenn er so etwas sagt? Und die Erwachsenen auch nicht wirklich?

Oder mit der Methode, wie die Kinder eventuelle Unholde abwehren sollen, mit einem bestimmten „NEIN! Ich will das nicht!“, wenn er sich wieder lustig macht?

Vielleicht ist das eigentlich sogar ein ziemlich normales Verhalten (in dem Alter natürlich nur)? Ganz sicher bin ich da nicht.

Vielleicht fühlt er sich sehr klein und schwach, und kann sich garnicht vorstellen, dass er es schaffen könnte, andere Leute zu ärgern? Oder ist er eher so in der Rolle drin, dass er immer gewinnt, nichts anderes kennt und auch nichts anderes kennenlernen will, oder so ähnlich?

Schwierig. Ähnliches hab ich ihm schon häufiger gesagt …, hat nichts geholfen.

Na ja, wahrscheinlich ist er dafür noch zu jung …

… ihm schon häufiger gesagt (nicht, dass rgendwas dumm ist, was der Lehrer sagt)

Ich fände es aber schon wichtig, dem Kind irgendwas an die Hand zu geben, dass es sich von diesen abwertenden Äußerungen des Lehrers innerlich distanzieren kann. Das ist ja sehr schwierig in dem Alter, weil die Kinder sich ja gerne identifizieren wollen. - Man muss ja nicht sagen, dass das „dumm“ ist, vielleicht reicht es auch zu sagen, dass es „nicht richtig“ ist. - Oder hälst du nicht davon, irgend etwas Negatives über die Schule zu sagen?

oder hört aus anderen Gründen (man wünscht ja keinem was Schlechtes…) auf.

Hm …
Schwanger wird er wohl nicht werden …
und auch keine Berufung zum Kultusminister erhalten … oder als Europa-Abgeordneter … was anderes als SCHLECHTE Wünsche fiele mir da leider nicht ein …

Wenn ich jetzt aber sehe, wie ungerecht das zugeht, fällt mir das sehr schwer.

Ich wünsch dir auf jeden Fall sehr gute Nerven!

Viele Grüße
Simsy

Unholde abwehren?
Hallo nochmal
und danke, dass Du Dich mit meinem Problem befasst.

Dazu kommt noch, dass er sich, wenn er selbst gewinnt, gern über andere lustig macht…

Dann findet er wohl, dass das was völlig anderes wäre.
Na ja, wenn die Eltern sich so verhalten, ist es ja
tatsächlich was völlig anderes.

Hm, da könnte was dran sein. Ist halt ein Einzelkind und muss sich hier im Haus gegen zwei Erwachsene „behaupten“, hat also keinen „Gegner auf Augenhöhe“, an dem er sich reiben kann.

Oder mit der Methode, wie die Kinder eventuelle Unholde
abwehren sollen, mit einem bestimmten „NEIN! Ich will das
nicht!“, wenn er sich wieder lustig macht?

Das hab ich nicht verstanden?

Vielleicht ist das eigentlich sogar ein ziemlich normales
Verhalten (in dem Alter natürlich nur)? Ganz sicher bin ich da
nicht.

Im Rahmen scheint das normal zu sein, aber in dem Maße schon ungewöhnlich.

Vielleicht fühlt er sich sehr klein und schwach, und kann sich
garnicht vorstellen, dass er es schaffen könnte, andere Leute
zu ärgern?

Er ärgert doch jeden Tag seinen Lehrer und zwar massiv. Unter Druck dreht er so richtig auf. Das ist seine Art mit Kritik umzugehen: Er macht den Oberkaspar und wenn das nicht hilft, schmollt er oder schreit rum. Schwer an ihn ranzukommen. „Vernünftige Gespräche“ sind fast unmöglich. Ein „tut mir leid, ich geb mir Mühe, das besser zu machen“ (gern auch anders formuliert) hab ich noch nie von ihm gehört.

Oder ist er eher so in der Rolle drin, dass er
immer gewinnt, nichts anderes kennt und auch nichts anderes
kennenlernen will, oder so ähnlich?

Eher nicht. Die Misserfolge häufen sich gerade sehr.

  • Man muss ja nicht
    sagen, dass das „dumm“ ist, vielleicht reicht es auch zu
    sagen, dass es „nicht richtig“ ist. - Oder hälst du nicht
    davon, irgend etwas Negatives über die Schule zu sagen?

Ich halte grundsätzlich sehr viel davon, die Dinge beim Namen zu nennen. Ausgerechnet bei diesem Lehrer würde genau das aber zur totalen Katastrophe führen, der schmollt noch schneller als mein Kind, läßt es dann an den Schülern aus und ist nachtragend wie ein Elefant, hält sich für einen sehr guten Pädagogen (verkündete er am Elternabend), Kinder teilt er ein in „Engel und Teufelchen“.

Mir selber fällt das sehr schwer, mich da zurückzuhalten. Vielleicht sollte ich das aufgeben und mir selbst wieder treuer sein und die Ungerechtigkeiten offen und völlig taktlos beim Lehrer ansprechen und die Konsequenzen dann eben tragen. Viel schlimmer kann es ja kaum werden. Vielleicht kann ich mir ja beim Rektor etwas Respekt verschaffen (was für Frauen bei ihm sehr sehr schwer ist, er hält die alle für hysterisch und nimmt sie nicht für voll)

Aber ich gehöre auch nicht zu den Müttern, die in ihrem Kind ständig nur das Opfer sehen und ihm die Welt zurechtbiegen, damit er es möglichst leicht hat. Ich bin ja in der Schule nicht dabei, kann sein Verhalten dort also nicht wirklich beurteilen, mir aber sehr gut vorstellen, dass er sich sehr daneben benimmt.

… was anderes als SCHLECHTE Wünsche
fiele mir da leider nicht ein …

Mir auch nicht. Wäre ich gläubig, ich wüßte, um was ich beten würde und zwar täglich (könnte es ja hinterher wieder beichten…).

Ich wünsch dir auf jeden Fall sehr gute Nerven!

Hab ich leider gar nicht.

Grüße
kernig

Hallo nochmal

Auch hallo nochmal"

und danke, dass Du Dich mit meinem Problem befasst.

Gerne :smile:

Oder mit der Methode, wie die Kinder eventuelle Unholde
abwehren sollen, mit einem bestimmten „NEIN! Ich will das
nicht!“, wenn er sich wieder lustig macht?

Das hab ich nicht verstanden?

Ach so, ich dachte, das kennt jeder. Meine Kinder habe nämlich in der Grundschule solche Lehrgänge und Flyer bekommen, was sie machen sollen, wenn sie einer missbrauchen will. Und zwar sollten sie aufstehen, dem Macker mit ausgestrecktem Arm und flacher Hand die Abwehr signalisieren und dazu laut und deutlich sagen: „Stopp! Ich will das nicht!“

Ich fand das Ganze zwar ein wenig realitätsfremd, da es sich ja wenn dann meistens um Verwandte und Bekannte handelt. Aber wir haben es damals mal (in anderem Zusammenhang) ausprobiert, und dieses „Stopp! Ich will das nicht!“ hat wirklich eine durchschlagende Wirkung, schon dadurch, dass der andere erstmal staunt.

Und man kann das auch durchaus mal bei seinen Kindern einsetzen, zumal es ja völlig aggressionsfrei ist.

Er ärgert doch jeden Tag seinen Lehrer und zwar massiv.

Weiß er das, dass sich der Lehrer ärgert?

Hm, vielleicht findet er es ja tatsächlich toll, so große Leute zu ärgern.

Ein „tut mir leid, ich geb mir Mühe, das besser zu machen“ (gern auch anders formuliert) hab ich noch nie von ihm gehört.

Irgendwie muss ich zugeben, dass ich so einen - ehrlich gemeinten, und nicht anerzogenen - Satz eigentlich erst nach der Pubertät erwarten würde. Außer vielleicht gegenüber der Puppe oder dem Haustier gegenüber und vielleicht anderen Kindern. Ich weiß aber nicht, ob ich das richtig sehe.

Ausgerechnet bei diesem Lehrer würde genau das aber zur totalen Katastrophe führen, der schmollt noch schneller als mein Kind

Oh Schreck!

läßt es dann an den Schülern aus und ist nachtragend wie ein Elefant

Oh Gott!

hält sich für einen sehr guten Pädagogen (verkündete er am Elternabend),

Kreisch!!!

Kinder teilt er ein in „Engel und Teufelchen“.

*inOhnmachtfall*

Dieser Lehrer ist ja der absolute Witz (schwarzer Humor)! Ihr Eltern solltet eine Komödie über diesen Lehrer verfassen, einstudieren und aufführen. Was soll man sonst machen mit so einem Lehrer?

Was halten denn die anderen Eltern von dem? Könnt ihr es nicht eventuell durchsetzen, dass die Klasse einen anderen Lehrer bekommt? wenn da 70 % mitmachen, müsste das doch gehen. Auch wenn ungefähr die Hälfte der Eltern beim Schulamt anrufen würde und sich da beschweren würde, dann müsste doch ein Lehrerwechsel möglich sein.

Vielleicht sollte ich das aufgeben und mir selbst wieder treuer sein und die Ungerechtigkeiten offen und völlig taktlos beim Lehrer ansprechen und die Konsequenzen dann eben tragen.

Ja, das ist es ja - wenn man diese Konsequenzen wirklich nur selber tragen müsste, würde man es ja ohne Probleme machen -

Viel schlimmer kann es ja kaum werden. Vielleicht kann ich mir ja beim Rektor etwas Respekt verschaffen (was für Frauen bei ihm sehr sehr schwer ist, er hält die alle für hysterisch und nimmt sie nicht für voll)

Auch das noch! Das sind ja richtig niederschmetternde Zustände!

Was wäre denn, wenn dein Mann mitkäme? Oder wenn der hinginge?

Ich bin ja in der Schule nicht dabei, kann sein Verhalten dort also nicht wirklich beurteilen, mir aber sehr gut vorstellen, dass er sich sehr daneben benimmt.

Vielleicht ist dieser Lehrer ja sein Vorbild …

Wäre ich gläubig, ich wüßte, um was ich beten würde und zwar täglich (könnte es ja hinterher wieder beichten…).

Ablasszettel kaufen (oder irgendwas mit GELD) hilft wohl mehr …

Was du übrigens im UP geschrieben hast:

Er steht total unter Strom, kaut Fingernägel, hibbelt vor sich hin,

das halte ich persönlich eigentlich für ziemlich normal, jedenfalls bei vielen Kindern, besonders Jungs. Ganz viele von denen müssten eigentlich den ganzen Tag rumlaufen, sich balgen und körperlich arbeiten, glaube ich. Das Leben, das wir so führen, mit so viel Sitzen, ist irgendwie nicht ganz normal. Ist meine Meinung.

Ich wünsch dir auf jeden Fall sehr gute Nerven!

Hab ich leider gar nicht.

Urlaub machen! (

Nochmal der liebe Lehrer
Hallo!

und dieses „Stopp! Ich will das nicht!“ hat wirklich eine
durchschlagende Wirkung, schon dadurch, dass der andere
erstmal staunt.

Und man kann das auch durchaus mal bei seinen Kindern
einsetzen, zumal es ja völlig aggressionsfrei ist.

Ach so, jetzt verstehe ich. Ich glaube, ich bin recht eindeutig, wenn ich etwas lauter werde und deutlich sage: „Und hier ist jetzt Schluß“ (ich bin über 1,80 groß und nicht sehr zart :smile: ) Das führt aber zu noch mehr Kasperei… Ich glaube manchmal, er findet den Ausstieg einfach nicht.

Er ärgert doch jeden Tag seinen Lehrer und zwar massiv.

Weiß er das, dass sich der Lehrer ärgert?

Mit Sicherheit, er wird ja dauernd angebrüllt (andere auch) deswegen.

Hm, vielleicht findet er es ja tatsächlich toll, so große
Leute zu ärgern.

Ich denke es ist ein Ventil und eine Reaktion auf Macht und Zwänge, die auf ihn ausgeübt werden.

Ein „tut mir leid, ich geb mir Mühe, das besser zu machen“ (gern auch anders formuliert) hab ich noch nie von ihm gehört.

Irgendwie muss ich zugeben, dass ich so einen - ehrlich
gemeinten, und nicht anerzogenen - Satz eigentlich erst nach
der Pubertät erwarten würde.

Ja, das vermute ich auch. Wie gesagt, es könnte ja anders formuliert sein und einfach nur ein ganz kleines bißchen Zerknirschung zeigen, ich bin gern bereit, schon die kleinsten Zeichen in diese Richtung zu deuten.

Was halten denn die anderen Eltern von dem? Könnt ihr es nicht
eventuell durchsetzen, dass die Klasse einen anderen Lehrer
bekommt? wenn da 70 % mitmachen, müsste das doch gehen. Auch
wenn ungefähr die Hälfte der Eltern beim Schulamt anrufen
würde und sich da beschweren würde, dann müsste doch ein
Lehrerwechsel möglich sein.

Nein, Fehlanzeige. Im Vorfeld wußten wir ja schon, was uns erwartet und ein oder zwei Mütter haben im Schulamt deshalb angerufen. (Was mir nicht ganz klar war, warum, wenn nix vorliegt kann das ja zu nichts führen, na, sie habne wohl ihrer Sorge ausdruck verliehen). Der Lehrer (= der Direktor der Schule) sagte mir später in einem Gespräch, er wisse mit Namen, wer im Schulamt angerufen hätte. Er nennt alle Mitarbeiter des Schulamtes demonstrativ mit Vornamen, ebenso den entscheidenden Mann bei der Bezirksregierung, der noch dazu sein Nachbar ist.
Der Mann steht 2 Jahre vor seiner Pensionierung. Sein System funktioniert aus seiner Sicht einwandfrei: Alle sind eingeschüchtert und kuschen, sogar ich und das will was heißen.

Was wäre denn, wenn dein Mann mitkäme? Oder wenn der hinginge?

Mein Mann ist unter der Woche nicht da, er steckt da nicht so in der Materie. Außerdem ist der viel zu gutmütig…

Ich habe eigentlich einen recht guten Draht zu dem Lehrer (noch aus dem Vorjahr, da habe ich mich als Elternbeirätin offensichtlich wohltuend vom Rest der Hühnerschar abgesetzt :wink: ), das wollte ich mir eigentlich nicht mit Kleinigkeiten verderben. Aber so wie es aussieht, ist es jetzt ja soweit, dass die Kleinigkeiten überhand nehmen.

Vielleicht ist dieser Lehrer ja sein Vorbild …

Von der Lautstärke her kommt das hin.

Was du übrigens im UP geschrieben hast:

Er steht total unter Strom, kaut Fingernägel, hibbelt vor sich hin,

das halte ich persönlich eigentlich für ziemlich normal,
jedenfalls bei vielen Kindern, besonders Jungs.

Ja, das weiß ich. Es hat aber ganz massiv mit dem Beginn des Schuljahres zugenommen. Inkl. nächtens feuchte Betten, die sich häuften.

Ganz viele von
denen müssten eigentlich den ganzen Tag rumlaufen, sich balgen
und körperlich arbeiten, glaube ich.

Müßten? Meiner tut das, genau das ist ja das Problem :smile:

Das Leben, das wir so
führen, mit so viel Sitzen, ist irgendwie nicht ganz normal.
Ist meine Meinung.

Da stimme ich dir zu und kenne das Problem. Wir haben dieses Kind ja schon länger :smile: Ich will seine Nachmittage nicht noch mehr verplanen, sonst würde ich ihn für eine 3. Sportart anmelden, er könnte es brauchen. Werden öfter mal einen spontanen Schwimmbadbesuch einplanen, habe ich mir vorgenommen. Ich schicke ihn raus mit Freunden, sooft es geht.

Ich wünsch dir auf jeden Fall sehr gute Nerven!

Hab ich leider gar nicht.

Urlaub machen! (

hallo kernig:

Für Ideen offen und dankbar.

wenn du offen bist: überlege mal, ob adhs oder ads oder hochbegabung in frage kommen könnten.

überlege weiter, wo du vernünftige antworten bekommen kannst. und falls er es hat: es ist nicht verboten, sich darüber gedanken zu machen, ob ein medikament helfen könnte.

ich schreibe dies, weil ich selber ein ads kind habe und mich viele unnütze und unglückliche jahre dagegen gewehrt habe.
nach vier endlosen jahren habe ich mich getraut, MPh auszuprobieren, weiß viele schöne und interessante und habe ein neues kind. mit nur ganz geringer dosis.

dein sohn kann natürlich alles mögliche andere haben. aber wenn du offen bist: denk mal in diese richtung.

liebe grüße
tilli

Hallo

Ich glaube, ich bin recht eindeutig, wenn ich etwas lauter werde

Ja, eindeutig natürlich schon, aber wenn man lauter wird, dann kommt das natürlich etwas aggressiv rüber, und der Ausspruch: „Jetzt ist Schluss“ ist natürlich auch sehr autoritär.

Ich finde dieses „Stopp! Ich will das nicht!“ eben aggressionsfrei, und auch völlig demokratisch. Es provoziert nicht.

Nein, Fehlanzeige. … Er nennt alle
Mitarbeiter des Schulamtes demonstrativ mit Vornamen, …

Ach ja, ich erinnere mich! Über diesen beziehungsreichen Direktor hast du hier schon mal geschrieben.

Die Behörde noch eins drüber?
Das würde ich allerdings nur machen, wenn ich noch Unterstützung durch eine Menge anderer Eltern hätte.

Viele Grüße

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Hallo!

Unser Sohn ist 8 und nicht sehr geduldig und ziemlich
hibbelig.

Hat er genügend Bewegungsmöglichkeiten? Stillsitzen in der Schule, bei den Hausaufgaben, bei Tisch usw… und dann nur 2 Std. Schulsport die Woche und 1x wöchentlich Vereinstraining o.s. könnten da vielleicht einfach zu wenig sein.

Bei der kleinsten Schwierigkeit gibt er auf, z.B. bei einem
Brettspiel, sobald er auch nur einmal rausgeworfen wird, wenn
der Gegner beim Tennis auch nur einen Punkt macht, der Gegner
beim Wettlauf auch nur halbwegs auf seine Höhe kommt.

Er verbindet diese Spiele nicht vorrangig mit Spaß und Unterhaltung, sondern mit sich-miteinander-messen, vergleichen (u.verglichen WERDEN!), Gewinner oder Verlierer sein…und da möchte er eben nicht zu den „Verlierern“ gehören (die ja in der Regel auch nicht unbedingt immer gelobt werden dafür, dass sie überhaupt mitgemacht u.ihr Bestes gegeben haben, oft sogar ausgelacht werden usw.) Vielleicht mal etwas mehr Schwerpunkt auf Spiele und Aktivitäten legen, wo ein „Miteinander“ erforderlich ist, wo man nur gemeinsam Erfolge u.Resultate erzielt - OHNE dass es um Gewinnen oder Verlieren geht?

Dazu kommt, dass er jetzt in der 3. Klasse einen überhaupt
nicht motivierenden Lehrer hat „Bei Euch ist ja Hopfen und
Malz verloren.“, der Stoff dazu erheblich anzieht. Die Noten
sind um mehr als 2 Stufen abgesunken, schlagartig.

Ggf. Thema für den Elternabend, vorher mit anderen Eltern Erfahrungen erfragen (wenn er „Euch“ sagt, meint er ja scheinbar nicht nur ein einzelnes Kind, also wären mehrere oder die ganze Klasse angesprochen ), oder (falls nur euer Sohn betroffen ist)Gespräch mit dem Lehrer suchen u.ihm freundlich erklären, wie demotivierend und unangebracht „persönlichkeitsbezogene“ Bewertungen von Schülerleistungen sind. Es soll immer noch Lehrer geben, die meinen, durch solche Sprüche „Ehrgeiz“ auszulösen. Da fehlt etwas die pädagogische Seite an seinem Verhalten - und wenn er mit der Klasse Probleme hat, Stoff nicht bei ihnen „ankommend“ vermittelt oder sie sich wild aufführen, muss auch ggf. sein Unterrichtsstil mal zur Diskussion stehen dürfen. (Viel Glück dabei…)

Ich mache mir echte Sorgen inzwischen, da kommen so Aussprüche
wie „Ich kann das eh nicht.“ oder Ausreden wie „Das war
ungerecht“ (dann sind die anderen Schuld). Manchmal schwankt
das auch zwischen absoluter Über- und Unterschätzung.

Das muss er ja auch erst noch lernen mit dem richigen Einschätzen…und das geht nur durch Erfahrung. Dazu gehört eben auch, dass er lernt, wie und wodurch er Erfolgserlebnisse haben kann, wie er damit umgehen muss, um andere nicht zu verletzen…und auch, wie er mit Misserfolgen und „Frust“ umgehen kann.Er macht sein Gefühl von „Selbstwert“ z.Zt. scheinbar überwiegend von sichtbaren Leistungserfolgen (Noten, Gewinnen usw.) abhängig u.hat halt durch seine Umwelt gelernt, dass der Schnellste, Beste, Erste eben am meisten gelobt und am besten angesehen und oft auch behandelt wird. Willkommen in unserer Gesellschaft. Hat er Erfolgserlebnis-Möglichkeiten, die NICHT mit solchen „Leistungsergebnissen“ verbunden sind? Hat er sich bei einem längeren Wartetermin mal supergeduldig gezeigt…übernimmt er z.B. Verantwortungen für etwas (Haushaltsaufgaben, Haustier, Hilfe für Oma oder andere Kinder usw.) und bekommt dafür GENAUSO viel Lob und Anerkennung wie für ne Siegerurkunde oder gute Note? Wenn er sich als „Mensch“ für wichtig und gut bewertet fühlt, ist er vermutlich nicht mehr ganz so abhängig von „äußeren“ Trophäen…

Ich versuche ihm zu vermitteln, dass man mit Anstrengung,
Ausdauer und Übung Ergebnisse verbessern kann (Was ich leider
selbst so nie erfahren habe, vielleicht liegt es auch daran).
Leider völlig erfolglos.

Die Frage ist: Ist ER von SICH aus mit seinen „Ergebnissen“ nicht zufrieden…oder hat er nur den Eindruck bekommen, dass „er“ (als „Leistender“ und damit für ihn: als Mensch) euch/der Schule usw. nicht gut genug ist?!
Ich denke mal, das Bestreben, nicht als Versager, Null und Dööfster im Kreis dazustehen, hat man von Natur aus…wenn es mit einem schönen Gefühl verbunden ist, etwas zu leisten, und auch die Reaktionen auf das Ergebnis dann positiv sind, leistet man von ganz alleine was - da braucht man keinen Motivationscoach. In dem Alter muss man viell. manches noch etwas „bildhafter“ für ihn verständlich machen. Wenn er… was weiss ich…Legos baut, sitzt er bestimmt auch mal ne Stunde dran, bis er mit dem Ergebnis zufrieden ist. Diese Stunde und das Bauen empfindet er aber nicht als Belastung oder Arbeit, sondern als notwendige Voraussetzung,um das Ergebnis in den Händen halten zu können, das er sich so vorstellt. Auch mit den Legos umzugehen, sie richtig zu greifen, zu plazieren usw. musste er durch Üben und Ausprobieren erst lernen.Vielleicht könnt ihr ihm bildhaft zu verstehen geben, dass es mit anderen Lebensbereichen (Schule, Lernen, Sport usw.) nichts anderes ist…Der WEG soll Freude machen, aber man muss Zeit u.Üben investieren, um am Ende was Schönes in der Hand zu haben. Schulbücher sind quasi wie eine Kiste voller Legos…was er damit anfängt und daraus „baut“, liegt an ihm.

Vielleicht würde es ihm helfen zu erfahren, dass man stolz auf ihn ist, wenn er sich bemüht, aus SICH das Beste herauszuholen und SEIN Bestes zu geben…ganz egal, wo SEIN Bestes am Ende in der Gewinnerliste dann plaziert ist! Wer sich durch viel Anstrengung von Platz 11 auf Platz 9 vorgearbeitet hat, bekommt dafür leider selten auch nur eine Anerkennung, geschweige denn ne Medaille…sondern eher zu hören:Na, wenn du so weitermachst, dann schaffst du „es“ ja vielleicht eines Tages sogar mal bis nach ganz vorne bzw. ganz oben!

Er steht total unter Strom, kaut Fingernägel, hibbelt vor sich
hin, ist total leicht abzulenken.

Das kann aber viele Gründe haben…hat er einen geregelten Tagesablauf, Zeit zum Toben, Bewegen, Ruhephasen,genug Schlaf,halten sich Action und Ruhephasen die Waage…usw. Auch „gesundheitliche“ Sachen (kann schon irgendein wichtiges fehlendes Vitamin o.s.sein),oder leichtes ADS, Hyperaktivität…oder einfach viel Temperament und nicht genug „Auslauf“ dafür… das müsstet ihr selber mal überlegen und vielleicht durchgehen, was man da ausschließen könnte.

Ich kann ihn doch beim Spielen etwa nicht einfach gewinnen
lassen? Er macht viel Sport (Tennis und Fussball), da hat er
ein paar Erfolgserlebnisse, er ist auch viel mit Freunden
draußen unterwegs. Sein Medienkonsum ist begrenzt, täglich ca.
1/2 Stunde, höchstens mal 1 am Stück, das aber nur
Ausnahmsweise.

Die Kinder messen sich im Spiel altersgemäß meist AUCH untereinander. Seine Sportarten sind ebenfalls „Punkte-orientiert“ und machen Gewinner und Verlierer…auch in der Schule gibt es den Leistungs- u.Notenvergleich. Ich würde versuchen etwas als Ausgleich zu finden, was er schön findet u. gerne macht und wofür er mal NICHT eingordnet und bewertet wird…und ihn ansonsten mal eine Zeitlang bewusst NICHT für die „Endergebnisse“, sondern nur für sein VERSUCHEN , seine Anstrengungen und Bemühungen als SOLCHE loben. Das ist nämlich ein großer Unterschied…:wink:

Euch alles Gute! LG

Moin,

was erzählt dein Sohn denn so, wenn er aus der Schule kommt?

Gruß
Marion

Hallo!

was erzählt dein Sohn denn so, wenn er aus der Schule kommt?

Nichts bis sehr wenig. Leider. Ich habe es auch aufgegeben, ihn auszufragen, das bringt nix. Entweder er spricht selber oder eben nicht. Manchmal frage ich ihn, aber nur so obenhin, ohne Nachzubohren.

Grüße
kernig

Eigentlich ausgeschlossen
Hallo!

wenn du offen bist: überlege mal, ob adhs oder ads oder
hochbegabung in frage kommen könnten.

Die Adhs-Schiene ist mit mind. 2 Kinderärzten abgeklärt.

Hochbegabung: Schwierig, eher nicht. Er hat eigentlich keine Anzeichen in dieser Richtung gezeigt. Mathe ist er eher mittel bis schwach. In Deutsch und Lesen wirklich erstaunlich schnell. Hat beides aber auch erst in der Schule gelernt, vorher sich nicht die Bohne dafür interessiert.

Grüße
kernig

Bewegung
Hallo!

Hat er genügend Bewegungsmöglichkeiten? Stillsitzen in der
Schule, bei den Hausaufgaben, bei Tisch usw… und dann nur 2
Std. Schulsport die Woche und 1x wöchentlich Vereinstraining
o.s. könnten da vielleicht einfach zu wenig sein.

Nene, das sieht bei uns anders aus: 2mal pro Woche Schulsport, 2mal pro Woche Vereinstraining, einmal pro Woche Spiel oder Turnier. In den Schulpausen dürfen die Kinder 2mal pro Woche auf den Hartplatz und dort Fussball spielen. Er spielt draußen, sooft es geht, Wetter ist mir und ihm egal.

Beim Fussball z.B. legen wir keinen großen Ehrgeiz an den Tag. Wir loben ihn, wenn er seine Sache auch nur halbwegs gut gemacht hat, auch wenn das Spiel verloren geht. Ebenso beim Tennis. Er ist 8 und wir keine „Eislaufeltern“.

Vielleicht mal etwas mehr Schwerpunkt
auf Spiele und Aktivitäten legen, wo ein „Miteinander“
erforderlich ist, wo man nur gemeinsam Erfolge u.Resultate
erzielt - OHNE dass es um Gewinnen oder Verlieren geht?

Äh, ok, hört sich gut an. Zum Beispiel? Also, wir gehen oft Wandern (querfeldein, damit es spannender ist), Pilze finden, Schlitten fahren, Ausflüge machen etc.

Hm, zum Lehrer, siehe unten. Da ist wirklich Hopfen und Malz verloren.

Hat er Erfolgserlebnis-Möglichkeiten,
die NICHT mit solchen „Leistungsergebnissen“ verbunden sind?
Hat er sich bei einem längeren Wartetermin mal supergeduldig
gezeigt…übernimmt er z.B. Verantwortungen für etwas
(Haushaltsaufgaben, Haustier, Hilfe für Oma oder andere Kinder
usw.) und bekommt dafür GENAUSO viel Lob und Anerkennung wie
für ne Siegerurkunde oder gute Note? Wenn er sich als „Mensch“
für wichtig und gut bewertet fühlt, ist er vermutlich nicht
mehr ganz so abhängig von „äußeren“ Trophäen…

Das ist ganz logisch und entspricht auch meinem Denken. Leider ist da nicht viel zu machen. Wofür soll ich ihn loben, wenn ich täglich nur Beschwerden über ihn bekomme? Vom Hausmeister, von diversen Lehrern, vom Busfahrer…
Wenn ich versuche, mit ihm zusammen was zu machen (basteln, töpfern, backen), geraten wir unweigerlich aneinander. Wegen seiner Ungeduld und Zappelei. Muss er auch nur 1 Minute warten, bis ich irgendwas vorbereitet habe, hampelt er rum und zerstört irgend etwas. Geb ich auch nur einen Tipp, wie er etwas machen sollte, schmeißt er alles in die Ecke…

Jede Mahlzeit kostet mich unglaubliche Nerven und ich bin wirklich nicht pingelig, frag mal meinen Mann (der ist dies nämlich). Ich sag „Vorsicht, mit dem Ärmel“ schon hängt er im Essen. Ich sag „Stell doch bitte Dein Trinken weiter auf den Tisch, dann kann es nicht runterfallen.“ Schon liegt es unten. Sage ich nichts, liegt es auch unten, aber ich will ja, dass er das mal lernt.

Ich sage „Hast Du Dein Musik- und Englischheft eingepackt?“ Sagt er „ja“. 5 Minuten klingelt es an der Tür, zu der er grade raus ist und sagt: „Guck mal nach, ob ich mein Musikheft dabei habe“ (Hat er nicht).

Die Frage ist: Ist ER von SICH aus mit seinen „Ergebnissen“
nicht zufrieden…oder hat er nur den Eindruck bekommen, dass
„er“ (als „Leistender“ und damit für ihn: als Mensch) euch/der
Schule usw. nicht gut genug ist?!

Ich weiß es wirklich nicht.

Die Sache mit den Legos und dem Vergleich mit der Anstrengung versteht er sicher nicht. Nach 2 Sätzen lenkt er ab und will über was anderes reden, steigt aus dem Gespräch aus.

Vielleicht würde es ihm helfen zu erfahren, dass man stolz auf
ihn ist, wenn er sich bemüht, aus SICH das Beste herauszuholen
und SEIN Bestes zu geben…ganz egal, wo SEIN Bestes am Ende in
der Gewinnerliste dann plaziert ist!

1000mal erklärt, nie gefruchtet.

Das kann aber viele Gründe haben…hat er einen geregelten
Tagesablauf, Zeit zum Toben, Bewegen, Ruhephasen,genug
Schlaf,halten sich Action und Ruhephasen die Waage…usw. Auch
„gesundheitliche“ Sachen (kann schon irgendein wichtiges
fehlendes Vitamin o.s.sein),oder leichtes ADS,
Hyperaktivität…oder einfach viel Temperament und nicht genug
„Auslauf“ dafür… das müsstet ihr selber mal überlegen und
vielleicht durchgehen, was man da ausschließen könnte.

Sind wir auch schon 1000mal. Auch schon div. Ärzte befragt.

Ich würde
versuchen etwas als Ausgleich zu finden, was er schön findet
u. gerne macht und wofür er mal NICHT eingordnet und bewertet
wird…

Es sollte hier auch irgendwie machbar sein. Musik interessiert ihn leider nicht die Bohne, Basteln und Malen (auch leider) gar nicht. Der NABU hat eine Kindergruppe, das wär was. Passt leider nicht in unseren Wochenplan.

und ihn ansonsten mal eine Zeitlang bewusst NICHT für

die „Endergebnisse“, sondern nur für sein VERSUCHEN , seine
Anstrengungen und Bemühungen als SOLCHE loben. Das ist nämlich
ein großer Unterschied…:wink:

Und den bemerkt er auch sofort. Schon probiert.

Danke für Deine Antwort, ich werd mich nochmal ein paar Gedanken machen.

Grüße
kernig