Motivation (-sschub)

Liebe Kenner und Könner (-innen)!

Ich biete als Großhändler Bestattern ein lukratives Zusatzgeschäft mit Produkten zu nahezu konkurrenzlos günstigen EK-preisen, so dass gute bis sehr gute Handelsspannen zu realisieren sind/wären - besonders unter dem Aspekt, dass kein Akquiseaufwand nötig ist, da potentielle Kunden (Hinterbliebene) ohnehin da sind.

Nun möchte ich die (leider in einigen Fällen nicht große) Motivation, meine Produkte anzubieten resp. offensiver zu verkaufen verbessern. Über die EK-Preise geht es kaum - was kann ich sonst tun?

Danke schon Mal für Eure Ideen und Vorschläge!

Nun möchte ich die (leider in einigen Fällen nicht große)
Motivation, meine Produkte anzubieten resp. offensiver zu
verkaufen verbessern. Über die EK-Preise geht es kaum - was
kann ich sonst tun?

Nun wie sollen wir das tun, ohne das Produkt zu kennen?

Und diese Frage gibt dir eigentlich den Lösungsansatz.

Mache eine gut Marketinganalyse (wie z.B. in http://www.kfw.de) vorgeschlagen und du wirst DIR über dein Produkt bewußt. Bist du das kannst du dein Produkt auch entsprechend gegenüber den Kunden „argumentieren“.

Merke: Der Preis und der mögliche Verdienst sind keine Argumentation im Verkauf. Allein zählt der Nutzen und zwar nicht für deine Kunden sondern für den Kunden deines Kunden.

ausserdem solltest du dir über die Verkaufsmachanismen in diesem besonderen Geschäft Gedanken machen und dir erarbeiten, wie dein Produkt dort „aktv“ vekauft werden könnte.

Es ist nciht möglich, jemandem mit Tränen in den Augen einen „tollen Nutzen“ zu verkaufen. Er kauft nur das, was er sich vorstellt, bzw. das was unerläßlich ist. Das Kissen, das Totenhemd und die Decke und der Sarg sind schlüssig und da wählt man halt zwischen Plastik, Papier und Baumwolle oder Eiche und Kiefer, je nachdem was der tote einem wert ist. Das Kreuz oben drauf geht nur bei Christen, da kannste auch keinen Nutzen argumentieren.

Also: Du selbst musst dir über das Produkt im Klaren sein, nur so kannst du es vermitteln.

ein Weg wäre noch die Endkunden selbst anzusprechen, damit sie dein Produkt aktiv vom Bestatter verlangen. (Siehe Busfahrten zu Krematorien)

gruss

Hallo

Nunja, erstmal solltest du deine Kommunikation verbessern. Ab und an mal hier surfen und fragen stellen, wird dich nicht weiterbringen. Du bist ein paarmal von verschiedenen Leuten angeschrieben worden (u.a. von mir), die grundsätzlich neuen und guten Ideen offen gegenüberstehen. Ich weiß zwar, worum es bei dir geht, aber so richtige Infos, ausser einem Bild, ist nie gefolgt. Auch anderen hast du keine richtige Info zugeschickt. Somit willst du dich scheinbar mit deinem Produkt alleine etablieren und auf gestandene Verkäufer nicht hören.
Hier möchtest du aber Vertriebstipps und Strategien insbesondere von Vertrieblern. Denen gegenüber gibts du dich aber verschlossen. Warum also sollten Fachleute dir dann helfen?

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Das ist freilich eine teure Lösung, mein lieber Local!

Ein Großhändler ist nicht zwangsläufig ein großer Händler. Und selbst wenn er große Umsätze macht, sagt das noch nichts über die Gewinnsituation aus. Markenartikler wie z.B. Miele oder Henkel haben freilich die Kohle, um sich direkt an den Endverbraucher per Werbemillionen zu wenden. Das kann der Gunter sicher nicht, sonst würde er sich hier im Forum kaum bemühen und hätte einen Mitarbeiterstab von Werbe- und Marketingfuzzis, die ihm sicher bessere Vorschläge machen könnten, als wir das hier tun.

Aber ne Kafféefahrt zum Krematorium, Abfahrt am Altenheim, das hat was. Oder Flyer im Sterbehospiz verteilen :smile:

Schwarzer Humor muss auch erlaubt sein.
Gruß Richard

ein Weg wäre noch die Endkunden selbst anzusprechen, damit sie
dein Produkt aktiv vom Bestatter verlangen. (Siehe Busfahrten
zu Krematorien)

gruss

Hi local und Freunde!

Nun wie sollen wir das tun, ohne das Produkt zu kennen?

Ich ging davon aus, dass es bei der genannten Branche (Bestatter) letztlich ziemlich unerhablich ist, was genau das Produkt ist: man wird kaum ein zweites Totenhemd zum Wechseln oder den Zweit-Sarg verkaufen können - was Hinterbliebene brauchen, kann man ihnen i. d. R. maximal EIN Mal (in meinem Fall ein preiswertes Grabmal) verkaufen.

Ich suche dabei weniger eine „wissenschaftliche“ oder theoretische Abhandlung als vielmehr Ideen, die vielleicht jemand hat, der mit dieser besonderen Kundengruppe (Bestatter) arbeitet oder Mal ein ähnliches Problem hatte und eine Lösung fand.

Hi local und Freunde!

Nun wie sollen wir das tun, ohne das Produkt zu kennen?

Ich ging davon aus, dass es bei der genannten Branche
(Bestatter) letztlich ziemlich unerhablich ist, was genau das
Produkt ist: man wird kaum ein zweites Totenhemd zum Wechseln
oder den Zweit-Sarg verkaufen können - was Hinterbliebene
brauchen, kann man ihnen i. d. R. maximal EIN Mal (in meinem
Fall ein preiswertes Grabmal) verkaufen.

Da hake ich mal ein: Der Stein wird nciht beim „Sargkauf“ gleich mitgekauft. Das ist etwas, das man „verschiebt“. also würde ich an anderer Zeit auf Kundenfang gehen.

Ich suche dabei weniger eine „wissenschaftliche“ oder
theoretische Abhandlung als vielmehr Ideen, die vielleicht
jemand hat, der mit dieser besonderen Kundengruppe (Bestatter)
arbeitet oder Mal ein ähnliches Problem hatte und eine Lösung
fand.

Wie wärs, wenn du dich von dem gedanken „Bestatter“ trennst und mal guckst was mit den „Friedhofsgärtnern“ ist. Zwei Chancen: Entweder einen Flyer mit Hinweis „Fragen sie ihren Friedhofsgärtner xyz“ und dem dann Prov. bezahlen oder falls der nicht will einen Flyer mit „rufen sie uns direkt an oder im Internet…“ bei diesem hinterlegen.

gruss

Das ist freilich eine teure Lösung, mein lieber Local!

wenn man nicht nachdenkt sicherlich. Aber man braucht ja nicht immer gleich Werbemillionen um den Endverbraucher zu erreichen.

Man sucht sich eben halt Multiplikatoren. Falls der Bestatter nicht taugt, kann mans ja mal beim Gärtner versuchen.

(Beispiel: Anzeige des Gärtners im mtl. Werbeblatt der Stadt. Vereinbarung: du druckst zwölfmal mein Objekt mit in die Anzeige und ich vergüte dir am Jahresende 1 anzeige).

Natürlich: erstmal Testlauf in „einer“ großen Stadt bei dem „größten“ Friedhofsgärtner

Ein Großhändler ist nicht zwangsläufig ein großer Händler.

Das kann der
Gunter sicher nicht, sonst würde er sich hier im Forum kaum
bemühen und hätte einen Mitarbeiterstab von Werbe- und
Marketingfuzzis, die ihm sicher bessere Vorschläge machen
könnten, als wir das hier tun.

Aber er will doch sicher mal ein großer Händler werden. und vor der Ernte steht halt die Saat. Frag mal die Bauern.

Und das mit der Kaffeefahrt zum Krematorium ist Realität und keine sarkastische Idee von mir.

gruss

Hallo local und Freunde

Da hake ich mal ein: Der Stein wird nciht beim „Sargkauf“
gleich mitgekauft. Das ist etwas, das man „verschiebt“. also
würde ich an anderer Zeit auf Kundenfang gehen.

Das mag traditionell so sein - zunehmend „erledigt“ man das allerdings zeitnah, besonders bei sog. pflegefreien Gräbern, also Grabsteinen, die in einer Rasenfläche liegen, aber auch sonst. Aus Sicht der Hinterbliebenen hat das ebenso Vorteile wie für den Bestatter: Man kennt ALLE Kosten und ALLES wird von einem kompetenten Ansprechpartner erledigt.

Wie wärs, wenn du dich von dem gedanken „Bestatter“ trennst
und mal guckst was mit den „Friedhofsgärtnern“ ist. Zwei
Chancen: Entweder einen Flyer mit Hinweis „Fragen sie ihren
Friedhofsgärtner xyz“ und dem dann Prov. bezahlen oder falls
der nicht will einen Flyer mit „rufen sie uns direkt an oder
im Internet…“ bei diesem hinterlegen.

Natürlich habe ich im Vorfeld zur Recherche meines Geschäftsplans (Der von Fachleuten und in einem Wettbewerb geprüft wurde) auch andere Vertriebswege/-zweige geprüft, die sich aber als nicht (so) geeignet erwiesen: Endkunden scheitern häufig an Friedhofsvorschriften (Formale Barrieren), Friedhofsgärtner als „letztes Glied in der Kette“ (Bestatter-Steinmetz-Gärtner) lehnen die Konkurrenz zu erstgenannten schlichtweg ab (Erfahrungswert aus Feldversuch). Auch Tierfriedhöfe bezw. Tierbestatter sind keine Alternative.

Deshalb bitte ich noch einmal, die Ausgangssituation bzw. meine Ausgangsfragestellung zu beachten: Es gibt (m. E. fast ausreichend Vertriebspartner, die bereits Verkaufsmaterialien von mir erworben haben. Leider machen von diesen viele zu wenig/kaum und einige bisher gar keinen Umsatz. DIESE „Händler“ möchte ich unterstützen, motivieren, fördern und fordern - WIE?

Danke!

Hallo local und Richard,

ich hoffe, dass ich im anderen „Diskussionsstrang“ weitere Hintergrundinformationen liefern kann/konnte, die meiner ursprünglichen Frage bzw. deren Beantwortung dienlich sind.

Vielen Dank für Eure Beiträge hier!

Hallo Marco,

ich muss mal den Gunter in Schutz nehmen, was die Kommunikation angeht:

Nunja, erstmal solltest du deine Kommunikation verbessern. Ab
und an mal hier surfen und fragen stellen, wird dich nicht
weiterbringen. Du bist ein paarmal von verschiedenen Leuten
angeschrieben worden (u.a. von mir), die grundsätzlich neuen
und guten Ideen offen gegenüberstehen. Ich weiß zwar, worum es
bei dir geht, aber so richtige Infos, ausser einem Bild, ist
nie gefolgt. Auch anderen hast du keine richtige Info
zugeschickt.

Mir hat er im Laufe der Zeit durch Mails etliche Infos zukommen lassen, allerdings war das am Anfang auch so mehr eine Diskussion per Email.

Somit willst du dich scheinbar mit deinem Produkt
alleine etablieren und auf gestandene Verkäufer nicht hören.

Das ist ja immer die Crux im Netz: wie weit verrate ich meine Schiene, um nicht schlafende Hunde zu wecken? Das letzte Knowhow wird Jeder für sich behalten wollen. Auch ich würde mich bei einem Forum fragen: wieviele Leute lesen hier mit und tun das nur, um eine Geschäftsidee abzukupfern? Insofern kann ich seinen Eiertanz durchaus verstehen.

Hier möchtest du aber Vertriebstipps und Strategien
insbesondere von Vertrieblern. Denen gegenüber gibts du dich
aber verschlossen. Warum also sollten Fachleute dir dann
helfen?

s.o.: Wenn G. seine Schäfchen längst im Trockenen hätte (eine Villa im Tessin, die Yacht in Marbella und die Millionen auf den Bahamas) würde er vermutlich ganz locker hier aus dem Nähkästchen plaudern.

Dennoch zur Sache: Er versucht eine seit Generation fest eingefahrene Schiene im Bestattungswesen aufzubrechen bzw. zu erweitern. Das ist so, als wolltes Du dem Küster klarmachen, er sollte demnächst den Messwein beim Aldi holen.

Gruß Richard