hi zusammen,
ich würd gerne wissen, wie man soldaten dazu motivieren kann, die heimatfront, 10 000 km weiter von der grenze zu verteidigen…
geld kann es net sein…patriotismus auch net
mfg
asi
hi zusammen,
ich würd gerne wissen, wie man soldaten dazu motivieren kann, die heimatfront, 10 000 km weiter von der grenze zu verteidigen…
geld kann es net sein…patriotismus auch net
mfg
asi
Hallo !
Wer sagt Dir denn, dass es Motovation ist??
Das ist der Job eines Berufsoldaten. Motivation brauchten sie zum Eintritt in die Bundeswehr! Wer freiwillig zur Bundeswehr geht, will nicht als Kindergärtner arbeiten!
Gruß max
leiser Widerspruch und Eingangsfragenantwort
Hallo Max, Hallo Forum,
Wer sagt Dir denn, dass es Motivation ist??
Das ist der Job eines Berufsoldaten. Motivation brauchten sie
zum Eintritt in die Bundeswehr! Wer freiwillig zur Bundeswehr
geht, will nicht als Kindergärtner arbeiten!
Also mein Praktikant ist zur Bw gegangen (Smutje auf Schnellboot),
um dadurch die Ausbildung/Umschulung zum Erzieher gezahlt zu bekommen…und ich nehme an, dass er freiwillig zur Bw gegangen ist 
Um aber auf die Eingangsfrage zurückzukommen: In den US of A wird massiv und gezielt geworben. Da Schulen, die eine staatliche Förderung haben möchten, durch §§ der Bush-Administration gezwungen sind, Daten ihrer Schüler dem Army-Werbebüro zu ‚überlassen‘, wissen die Werber genau, wer empfänglich ist. Versprochen wird eine Finanzierung des Studiums, Sozialversicherung und andere Benefits (hier in D übrigens auch). Einen interessanten Artikel fand ich hier:
http://www.heise.de/tp/deutsch/inhalt/co/16841/1.html
Dazu gab es auch 2003 mal eine TV-Doku, ich glaub in den Ö-R Programmen…
Als ich '90/91 diente, war grad Golfkrieg I. Kurz bevor er in die heisse Phase kam, und die britischen Kameraden aus der Nachbarkaserne plötzlich alle in gelb-ocker bemalten, gepanzerten Fzg Manöver machten, häuften sich bei uns die ‚Verweigerungen aus Gewissensgründen‘, teilweise bei Leuten, die schon jahrelang Zeitsoldaten waren: Die merkten nämlich, dass ihr Bürojob auch mal am Hindukusch Station machen könnte.
Ich vermute und hoffe, dass die heutigen deutschen Soldaten es mit bewußtem, kalkuliertem Risiko (Erhöhte Lebensgefahr in Afghanistan vs. Buschgeld) im Ausland agieren. Der Nervenkitzel spielt vielleicht auch eine Rolle. Aber der soziale Verlust (Kommando Spezialkräfte mit immens hoher Scheidungsrate) ist natüühhrrlich auch da.
So long
MainBrain
Hallo !
Ein Mensch, der zur Bundeswehr geht, um damit seine Ausbildung zu finanzieren, die nichts mit dem Wehrdienst zu tun hat, ist bei der BW fehl am Platz. Das lief vielleicht vor 20 Jahren noch ganz gut. Geht er heute zur Bundeswehr, weiß doch jeder einigermaßen intelligente Mensch, dass er nicht die Grenze zur Ostzone schützen muß, sondern er mit Auslandseinsätzen rechnen muß.
Motivation ist bei vielen reine Abenteuerlust, weil sie es sich so vorstellen, wie im Hollywoodfilm.
Arbeitslosigkeit oder drohende Arbeitslosigkeit. Oder auch, wie in den meisten Berufsarmeen, Dummheit, fehlende Intelligenz. Das wurde auch gerade in den USA nachgewiesen, dass Berufssoldaten nicht gerade zur Intelligenzschicht gehören und sie doch bei der Armee große Aufstiegschancen haben. In der freien Wirtschaft aber wahrscheinlich Versager wären.
Gerade in der deutschen Bundeswehr setzt jetzt ein großes Gejammer an, weil man so lange von der Familie getrennt ist. Was für Memmen sind denn das? Deutsche Seeleute (nicht zu verwechseln mit der Bundesmarine), zur Zeit sind es wohl noch 10 000, sind mindestens sechs Monate von zu Haus weg, bis zu zwölf und auch schon mal länger. Ich war einmal 24 und einmal 18 Monate im Stück nicht zu Hause. Habe seit 1960 nur meinen Urlaub zu Haus verbracht. Also das Gejammer der Soldaten ist wirklich erbärmlich. Dazu haben sie medizinische Versorgung vom Feinsten. Deutsche Monteure im Ausland und Seeleute sehen einen Arzt nur im Urlaub. Laut Unfallstatistik, ist der Beruf der Seeleute am gefährlichsten. Die meisten Unfalltoten und Verletzten.
Die Motivation der deutschen Berufs- oder Zeitsoldaten war mal die gute Versorgung hinterher. Die frühe Pensionierung und der ruhige Job.
Das gehört sicher nicht zur eigentlichen Frage, ich mußte das aber mal loswerden. Und - ich war selbst ein paar Jahre sogenannter Freiwilliger. Schützte Deutschland vor den bösen Ostzonalen.
Und gefährlich war es auch. Damals fuhr man noch TN (Taktische Nahaufklärung), das heißt, nachts mit S-Booten in die polnischen Gewässer ein wenig provozieren. Oder man fuhr mittags raus zu den ostzonalen Kraken ( Küstenschutzboote), die ausserhalb der Dreimeilenzone am Anker lagen und fuhr so lange mit Vollgas um sie herum, bis wir sicher waren, da stand kein Teller mehr auf dem Tisch.
Egal, wer heut zur BW geht, tut das aus wirtschaftlichen Gründen, aus Spaß am Militär (den er vorher zu haben glaubt) und weil er irgendwo versagt hat. Und aus vielen anderen Gründen.
Gruß max
Hallo!
In Frankreich wird auch ganz gross mit Plakaten geworben.
Vor allem für die Marine. Auf den Plakaten ist dann z.B. ein Schnellboot/Schlauchboot (hab da nicht so die ahnung) zu sehen und darüber ganz gross so viel wie „Stellt eure Motorroller ab!“ („Ranger votre scooter“). oder auch marinesoldaten, die ein radar überwachen und darüber „Hört mit euren Computerspielen auf“ („Arretez votre jeux video“).
Ich finde das etwas häftig, schliesslich sieht es so aus, als ob das ein Spiel wär…
soviel aus Périgueux,
mfg, Ole
Nutzen der Veteranen in der Zivilgesellschaft
Hallo Max,
in vielem stimme ich dir zu. Aber mein Praktikant ist gelernter Koch, der bei der Bw den Smutje machte, um damit ( 29 Jahre alt) eine Umschulung zu finanzieren. Und im Kindergarten zu sein ist fast wie Bw: 
Außerdem hat es ihm bei der Marine wohl ganz gut gefallen, Abenteuerlust ist da sicher auch dabeigewesen.
Aber ich habe auch das Vorurteil, dass die Soldaten, die anderswo nicht untergekommen wären, durch die Abstumpfung und Konditionierung ihre soziale Verträglichkeit verlieren.
Meine persönliche Lieblingsseite dazu ist diese hier:
http://www.killology.com ,
da der Autor selbst Ex-Soldat ist, als Psychologe arbeitet und seine Artikel m.E. Hand und Fuß haben. Besonders über das Abtrainieren der Tötungshemmung rege ich mich auf, den wie sollen diese staatlichen Tötungswerkzeuge resozialisert werden?
Was für Memmen sind denn das? Deutsche Seeleute (nicht zu
verwechseln mit der Bundesmarine), zur Zeit sind es wohl noch
10 000, sind mindestens sechs Monate von zu Haus weg, bis zu
zwölf und auch schon mal länger. Ich war einmal 24 und einmal
18 Monate im Stück nicht zu Hause. Habe seit 1960 nur meinen
Urlaub zu Haus verbracht. Also das Gejammer der Soldaten ist
wirklich erbärmlich. Dazu haben sie medizinische Versorgung
vom Feinsten. Deutsche Monteure im Ausland und Seeleute sehen
einen Arzt nur im Urlaub. Laut Unfallstatistik, ist der Beruf
der Seeleute am gefährlichsten. Die meisten Unfalltoten und
Verletzten.
Das ist halt aber auch Leidenschaft dann, und Fernweh. Und hinter Dir steht sicher auch eine starke Frau. Das haben die Weibchen von heute auch ein wenig verlernt…vermute ich mal.
Die Motivation der deutschen Berufs- oder Zeitsoldaten war mal
die gute Versorgung hinterher. Die frühe Pensionierung und der
ruhige Job.
Und dann kam mit dem Mauerfall und Auslandseinsätzen das große Muffensausen. Heute gehen die Jungs hin und verpflichten sich , frei nach dem USMC-Werber-Slogan: See foreign countries - visit nice people-and- kill them!!
Das gehört sicher nicht zur eigentlichen Frage, ich mußte das
aber mal loswerden. Und - ich war selbst ein paar Jahre
sogenannter Freiwilliger. Schützte Deutschland vor den bösen
Ostzonalen.
Und gefährlich war es auch. Damals fuhr man noch TN (Taktische
Nahaufklärung), das heißt, nachts mit S-Booten in die
polnischen Gewässer ein wenig provozieren. Oder man fuhr
mittags raus zu den ostzonalen Kraken ( Küstenschutzboote),
die ausserhalb der Dreimeilenzone am Anker lagen und fuhr so
lange mit Vollgas um sie herum, bis wir sicher waren, da stand
kein Teller mehr auf dem Tisch.Egal, wer heut zur BW geht, tut das aus wirtschaftlichen
Gründen, aus Spaß am Militär (den er vorher zu haben glaubt)
und weil er irgendwo versagt hat. Und aus vielen anderen
Gründen.
Dazu kann ich nix weiter ergänzen.
Ich fahr jetzt nach Hause. Bis Dienstag.
So long
MainBrain
Gruß max
[MOD] Bitte lesen!
Hallo Ihr lieben,
Zwar lasse ich diese Postings hier mal stehen, aber meines Erachtens gehört diese Diskussion eher in das Brett Militärpolitik.
Ich möchte Euch auch bitten alles was mit aktuellen Sozialen und politischen Militär-themen zu tun hat in das Militärpolitik-Brett zu posten. In einigen Fällen ist es sicher schwierig diese Bereiche immer sauber zu trennen. Grundsätzlich gilt denke ich. Aktuelle Uniformkundliche, Waffentechnische und politische Themen, die konkrete historische Zusammenhänge haben könnt ihr hier posten. Gesellschaftliche, soziale und politische Beiträge, die akkut oder in der jüngsten Vergangenheit passierten…also sagen wir mal bis zu 10 Jahre her sind, bitte ins Militärpolitik-Brett.
Danke Leute sonst vermischt sich hier zuviel :o)
Gruss Mirko [MOD]
Hi Asi,
ich denke das ist ganz einfach:
Man stattet Hollywood mit Panzern, Flugzeugen und Flugzeugträgern aus.
Die drehen dann hoch patriotische Filme in denen nur die Feinde sterben,
oder die Freunde als Helden.
Dann erzählt man noch allen das eine Ausbildung beim Militär aus
einem Schlappschwanz einen Mann macht - und schwupps
rennen Dir haufenweise pubertierende das Kasernentor ein.
Keine Ausbildungsplatzalternativen, geil auf Fliegen oder rumballern mit einer Panzerfaust.
Ach ja - und mit 19 oder 20 sitzen die dann mit einem Mal in „Afghanirak“.
Gruß
Thomas
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
Die Frage würde mich auch interessieren. Leider glaueb ich das die wenigsten wissen was Motivation bedeutet.
Was bewegt eien Menschen zur Armee zu gehen und die Interessen seies Landes in Auslandseinsätzen zu verteigigen.
Was Motiviert ihn dazu.
Ich kenen nur 3 deutsche Personen die an Auslandseinsätzen teilgenommen haben.
War in Somalie. Er wollte dort helfen da Bürgerkrieg und die Bevölkerung am Verhungern war. Seine Motivation war das Land zu sehen und zu helfen. Seien demotivation war in Somalie schrecklich zu erwachen udn zu sehen das Leute terben, das elend udn das auf ihn geschossen wurde udn er zurückschiessen musste. Fazit war das er und viele seine Mitstreiter lange im Krankenhaus lagen und auch um das alles zu verabriten erst einmal Psychologische betreung brauchten.
War auf der Firgate Augsburg im Albanischen Bürgerkrieg. Seien Motivation als Bayer war es mit den Schiff ein Jahr um die Welt zu fahren. Seien Motivation bei den einsatz war deutsche Bürger aus einer Hafenstadt zu befreien. Ihn machte sogar Spass als Kanonier Sperrfeuer zu ballern. Für ihn war das ganze mehr ein tolles Abenteuer.
3.Hundestaffelführer (Polizei) in Afghanistan. Der scheigt über alles.
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]