Ich habe kürzlich in einem Forum gelesen, dass man sein Auto nicht im Stand warm laufen lassen und die ersten 10 Min nie über 3000 U/min kommen soll. So hält der Motor möglicherweise 100.000 km länger. Stimmt das? Und wie viel bringt das wirklich?
Meiner Meinung nach ist das nicht richtig. Der Rat das man den Motor nicht im Stand (Leerlauf) warlaufen lassen soll kommt mehr aus dem Umweltschutz als aus dem Grund der Erhöhung der Langlebigkeit eines Motors. Wenn du dein Motor im Stand warlmaufen lässt braucht er sehr lange bis er warm wird. Motoren die nicht die richtige Betriebstemperatur haben, haben einen stark erhöhten CO2 Ausstoß. Da es wie schon gesagt im Leelauf am längsten dauert bis er warm ist, wird deshalb geraten das nicht zu tun und schiebt einen marginalen Vorteil in den Vordergrund. Die Lebensdauer. Sicherlich hat der Motor einen Idealen Betriebspunkt bei einer Drehzahl von 2500 bis 3000 bei der er sich " am wohlsten fühlt" aber der Unterschied zwischen Leerlauf und ideal Betriebspunkt machen keine 100.000 km aus.
Also kann ich letztendlich sagen. Wenn er mal länger im Leelauf ist, ist das kein Beinbruch aber den Leelauf als Standheizung zu missbrauchen solltest du der Umweltzuliebe lassen .
Sorry wegen mancher Fehler aber das schreiben mit dem iPad fallt mir noch etwas schwer !
Der Motor läuft am besten, wenn er seine Betriebstemperatur bereits erreicht hat. Das Motoröl ist im kalten Zustand dickflüssiger und hat nicht die gleiche Schmierfähigkeit wie im warmen Zustand. Besonders Turbomotoren haben da so ihre Probleme, wenn sie gleich nach dem Starten voll belastet werden, denn so ein Turbo erreicht Drehzahlen weit oberhalb 100.000 Umdrehungen.
Aber wirkliche Richtwerte kenne ich da nicht und das Warmlaufenlassen im Stand ist eher schlecht für die Umwelt, als dem Motor zu schaden - denke ich.
Im Allgemeinen kann man durch ein „sinnvolles“ Fahren die Lebensdauer eines Motors schon erhöhen, aber es kommt auch darauf an, was für Strecken gefahren werden (Lang- oder Kurzstrecken) und wie auch die Wartung durchgeführt wird. Das billigste Öl hilft da sicher nicht unbedingt, wenn es auch nicht das teuerste sein muß.
Und zu guter letzt muß man auch ein wenig Glück haben. Ich kenne einen Passat, der bei 85000 km einen Motorschaden hatte und kenne auch einen Mitsubishi, der mit seinen 360000 km noch keine größere Reparatur hatte.
Ich hoffe, das hilft Dir ein wenig weiter.
Auto im Stand warmlaufen lassen ist gesetzlich Verboten und fürs Auto auch nicht wirklich gut. Der Motor wird zwar erwärmt, da er aber in einem sehr schlechten Lastzustand läuft ist die Verbrennung nicht ideal, so dass man erhebliche Verbrennungsrückstände im Motor ansammelt, die wiederum eher Probleme bereiten, als die Motorvorwärmng bringt.
Bei allen Motoren gilt, nach dem Kaltstart nicht den Motor hochdrehen sondern im unternen Drehzahlbereich bewegen, bis sich die Motortemperatur erhöht hat.
Hintergrund, da das Öl im kalten Zustand eine hohe Viskosität aufweist, ist die optimale Ölverteilung im Motor nicht gegeben.
Die Aussagen bezüglich Umdrehung und Warmlaufzeit hängt sehr stark vom Motor (Automodell) ab. Grundsätzlich gilt in der Warmlaufphase nicht auf höchste Drehzahl drehen (max Drehzahl/2 als Schaltpunkt). Die Warmlaufphase des Motor ist gewöhnlich beendet, wenn der Thermostat vom kleinen auf den großen Kühlkreis umschaltet, das hängt von der Temp. ab, ob da zehn oder zwanzig Minuten rum sind ist eher unerheblich. Wichtig das die Temperaturanzeige angesprungen ist, dann ist tatsächlich Wärme im Motor.
Die Verlängerung der Lebensdauer eines Motor hängt von vielen weiteren Faktoren ab, nur mit optimierten Warmlauf lässt sich die Lebensdauer nicht allein erhöhen, regelmässiger Ölwechsel, Ölsorte usw. sind da auch wichtig. Dann hält der Motor aber oft so lange, daß der Rest vom Wagen eher an seine Altersgrenze stößt.
wichtig für einen geringeren Verschleiss (und damit für eine längere Lebensdauer) ist die Zeit bis genügend Öl an die kritischen Schmierstellen im Motor kommt.
Hier sind moderne Motoröle (0W-30/40 oder 5W-30/40) mit einer niedrigen Viskosität den herkömmlichen (10W-40 oder 15W-40) überlegen. Die neueste Entwicklung auf diesem Gebiet ist die XTL-Technologie der Firma Fuchs.
Die Firma Fuchs aus Mannheim ist Weltmarktführer bei der Erstausstattung von Fahrzeugen mit Schmierstoffen. Anders als bei großen Mineralölkonzernen - bei denen Motoröl nur einen Bruchteil des Gesamtumsatzes ausmacht - beschäftigt sich die Firma Fuchs ausschließlich mit der Entwicklung von Motorölen und anderen Schmierstoffen.
Das Fuchs das Geld für Werbung lieber in die Entwicklung steckt, führt dann zu solch innovativen Produkten. Wegen der fehlenden Werbung ist Fuchs auch nicht so bekannt wie Castrol oder Mobil.
Wenn davon ausgegangen wird, das ein Auto im Durchschnitt 3 mal je Tag gestartet wird, so ergibt sich folgendes Bild.
Durchölungszeiten für ein 5W-30 Öl im Durchschnitt.
Ohne XTL = 11 s * 3 je Tag * 365 Tage = ca. 3:20 Stunden
Mit XTL = 5,5 s * 3 je Tag * 365 Tage = ca. 1:40 Stunden
Bei herkömmlichem Öl sind die kritischen Stellen im Motor also doppelt so lang ohne genügende Schmierung.
Was es bedeutet, einen Motor ohne oder mit zu wenig Öl zu fahren brauch ich ja wohl keinem erklären.
Die Produkte der Firma Fuchs können z.B. unter http://www.oeltitan.de/ bestellt werden.
Dort gibt es auch einen Ölfinder, der für (fast) jedes Fahrzeug das passende Motoröl sowie die Füllmengen und den Wechselintervall anzeigt.