Hallo!
Ich fahre nen Seat Leon 66kw Baujahr 2005. Bis zum 40000 km Service habe ich noch 2-3 Monate. Ich müsste aber ein wenig öl nachfüllen. Jetzt hab ich noch ein Castrol 50501 gefunden - noch 600 ml. Die würden reichen. Ca. seit 13 Monaten gelagert, Rest sind noch wie gesagt ca. 600ml. Kann ich das Öl nachfüllen, trotz ich dieses angebraucht habe, weil ich sag mal für 2 Monate ein neues kaufen? Zahlt sich das aus. Ach ja, aktuell habe ich Castrol CVX drinnen, würde also die 600ml Castrol 50501 dazufüllen. Danke im Voraus für die Antwort.
Um hier wieder nicht einen Glaubenskrieg über Öl ausbrechen zun lassen, hier ein Hinweis, wie lange man Öl im ungeöffneten Originalgebinde sowie im angebrochenen Gebinde aufbewahren kann:
siehe die Homepages von den Ölfirmen wie Shell, Castrol, Aral, Esso etc.
Wichtig bei einer Lagerung sind auch die Bedingungen wie Temperatur, Strahlung (Sonne/Heizkörper), Gebinde (offen/verschlossen) etc.
Grundsätzlich sollte man das Öl ordnungsgemäß lagern und unangebrochen innerhalb von 1-2 Jahren verbrauchen, im geöffneten Zustand nach ca. 6 Monaten.
Bedenke auch, dass sich die zugesetzten Additive mit der Zeit verändern können.
Ich würde das gefundene Öl zum Auffüllen noch verwenden, da es bestimmt nicht schlechter ist als das fast verbrauchte Öl im Motor.
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Hallo,
das 50501 ist ein Leichtlauföl 5W-40 für Diesel.
Prinzipiell spricht nichts dagegen Öl welches eine Weile gelagert wurde (natürlich verschlossen) noch zu verwenden.
Aber es sollte dann schon ein Öl gleicher Spezifikation sein.
Gruss Sebastian
Hallo,
das 50501 ist ein Leichtlauföl 5W-40 für Diesel.
Prinzipiell spricht nichts dagegen Öl welches eine Weile
gelagert wurde (natürlich verschlossen) noch zu verwenden.
Aber es sollte dann schon ein Öl gleicher Spezifikation sein.
Die Frage ist, wo ist der Unterschied bei einem Öl speziell für Diesel? Soweit ich weiß hält es höhere Beanspruchung aus, was ja nicht schaden kann. Oder sind da Additive drin, die ein Benziner nicht mag?
Wenn ich richtig recherchiert habe, sind beides synth. Öle, das CVX ist sogar „nur“ ein 10W-40. Dadurch würdest Du das im Motor vorhandene Öl theoretisch sogar noch verbessern, gerade für niedrigen Temperaturen.
Auch die Lagerzeit von einem guten Jahr (600ml hört sich nach geöffneten Behälter an) sollte kein Problem darstellen, da Du es ja nicht mehr ewig fahren willst. Für einen normalen Ölwechselintervall wäre es vielleicht nicht mehr zu gebrauchen. Ich gehe jetzt mal davon aus, dass Du das Öl nicht auf der Fensterbank über der Heizung gelagert hast, sondern eher im dunklen, kühlen Keller 
Beste Grüße
Guido
Ölqualitäten
Hallöchen,
ich will jetzt keinem „Öklfachmann“ die Qualifizierung absprechen oder im „Glaubenskrieg“ mitmischen… ich erzähle einfach mal…
Habe letztes Jahr bei einer Chemiefirma an einer Umfüllaktion teilgenommen.
Viele kleine Ölfläschchen in große 1000-Liter-Container.
In die Container kamen jeweils alle Inhalte im gleichen Bereich (z.B. 5-W40).
Es war völlig egal für was das laut orighinal Flaschen sein sollte…
Motorrad, Auto, Sporteinsatz, Diesel, Benziner, Superhochleistungsöl, Hochleistungsöl, speziell für kaltstart…
egal…
Am Ende erhielt der Container die Bezeichnung…
"5-W40… entspricht Vorgaben Porsche, Mercedes, BMW zusw…usw…)
Da die Umfüllaktion mehrere Monate dauerte, war es also kein schnelles Entsorgen.
Die Container wurden dann als komplettes an AVIA, ARAL, SHELL etc. wieder verkauft.
Daraus habe ich natürlich meine eigenen Schlüsse gezogen. Wie war das noch mit
„das Öl von x ist besser als das von y“?
„Öl für nene Porsche hält mehr aus als Öl für nen VW“ ?
„ich nehme nur das gute Spezialhochleistungsöl 5-W40 von Y“ ?
Gutes „Nachgrübeln“ 
BJ
Niemand wirft etwas weg, ausser der „dumme“ Endverbraucher. Beim Fleisch nennt man es Gammelfleisch, bei Lebensmittel ist es ein Lebensmittelskandal … und während meiner Studentenzeit habe ich Arzneimittelflaschen umetikettiert: mit altem Haltbarkeitsdatum waren es Retouren und mit dem neuen Datum ging die Ware weg wie die warmen Semmeln.
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Niemand wirft etwas weg, ausser der „dumme“ Endverbraucher.
Beim Fleisch nennt man es Gammelfleisch, bei Lebensmittel ist
es ein Lebensmittelskandal … und während meiner
Studentenzeit habe ich Arzneimittelflaschen umetikettiert: mit
altem Haltbarkeitsdatum waren es Retouren und mit dem neuen
Datum ging die Ware weg wie die warmen Semmeln.
Hi axsimuc,
es handelte sich um mehr als 100.000 Liter Motorenöl in Behältern von 250ml bis zu 60 Litern.
Alle von einer Vertriebsfirma. Als „Gammelöl“ einfach zu viel. Außerdem war die originalabfüllung teilweise erst 2 Monate her.
War also keine Umetikettierung. Nur… in 100 Großgebinden lassen sich diese ca. 150.000 Flaschen halt schneller mit weniger Aufwand wieder verkaufen als wenn man sie wierde in 1-Liter-Flaschen abfüllen würde.
Doch genau diese Container werden an große Ketten für Ölwechsel und zur Wiederabfülllung („echtes“ Aral-Öl *g*) verkauft.
BJ