Motorrad-Prüfung

Hallo zusammen!

Ich habe heute meine theoretische Prüfung für das Motorrad bestanden.Juhu :smile: Endlich ein paar Sorgen weniger…
Am Fretag habe ich meine erste Fahrstunde. Und irgendwann dann auch die praktische Prüfung.
Gibt es irgendwelche Tipps, die ihr mir geben könnt? Die 4 Motorrad-Pflichtstunden habe ich schon hinter mir. Und ich freue mich auch ehrlich gesagt total auf das Fahren… :smile: Aber ich stelle mir das alles ein bissl komplizierter vor, als beim Autoführerschein. Den habe ich schon. Daher weiß ich schon, wie eine Prüfung aussieht. Aber ich denke, dass das beim Motorradfahren schon ein wenig mehr von dem Fahrer abverlangt… oder??

Für Erfahrungswerte wäre ich sehr dankbar!!!

lg Dani

Hi Dani,

gratuliere zur bestanden Theorie.
Praxisprüfung: Du wirst während der Fahrstunden auf alles vorbereitet werden, was in der Prüfung auch verlangt wird, musst Dir da also wenig Gedanken machen im Vorfeld.
Neben der üblichen Praxis des Fahrens auf der Straße, wird geübt: Hütchen umfahren ( Ausweichen ), Bremsen, Zirkel fahren und soweit ich weiß heute auch schon aufrichten der Maschine (??).
Meine Prüfung ist 20 Jahre her, kann sich was geändert haben *bg*
Ich weiß noch, dass mich damals der Prüfer fast hat durchrasseln lassen, weil ich den Kopf nicht genug gedreht habe beim Abbiegen ( Umschauen ). dabei hab ich alles gesehen, woher will der wissen was ich sehe? *lach*
Nee im Ernst, schau Dich immer gaanz deutlich um, das ist denen wichtig.

*Daumendrück*
funny

Hallo Buffy!

das ist alles nicht sooo wild.
Hier ist eine Liste der Aufgaben, die Dir in der Prüfung gestellt werden:
http://www.christians-fahrschul-team.de/pa_motorrad…

Du wirst vorher alles üben. Wenn DU einen guten Fahrlehrer hast, wird er Dich an die Aufgaben heranführen, Dir die Kniffe und Tricks erklären und Deine Fehler korrigieren, bevor DU in die Prüfung gehst.

Mach Dir keinen Kopf, bleib locker und entspannt - das schaffst DU schon!

Viel Erfolg
Ulli

Moin,

auch erstmal Glückwunsch zur bestandenen Theorie!

Zur Praxis, die ist halb so wild. Wie funracer schon schrieb werden die ganzen Pflichtübungen (Vollbremsung, Ausweichen, Slalom, Kreisfahrten, Anhalten etc.) vorab gut geübt. Aufrichten des Moppeds gehört übrigens nicht dazu.

Wenn du dann in der Prüfung bist, fahr wie du es dir zutraust. Du bist ja eh per Knopf im Ohr mit deinem Fahrlehrer verbunden, meiner hat mir damals vor der Prüfung erklärt, wenn ich ein bestimmtes Geräusch höre, würde das höchste Gefahr bedeuten :wink: Ich habe es nicht gehört.

Mal noch was am Rande, mein Fahrprüfer meinte damals, er müsse mich nach der Prüfung anpflaumen, weil ich auf einer mir unbekannten und nicht weit einsehbaren Straße einen LKW nicht überholt habe. O-Ton vom Prüfer „Das hätten Sie doch locker geschafft, auf der Straße ist eh nie was los“. Meine Antwort darauf war, daß ich mit 27 wohl alt genug bin um mein Risiko selbst einschätzen zu können und ich auf einer Strecke, die ich noch nie gefahren bin, lieber etwas vorsichtiger bin, da ich es meinen Eltern nicht wieder zumuten möchte, die Überbleibsel nach einem tödlichen Verkehrsunfall abzuholen.

Nie vergessen: erst anhalten, dann absteigen

Gruss,
Julia

Hallo Buffy,

Ich habe heute meine theoretische Prüfung für das Motorrad
bestanden.Juhu :smile:

Herzlichen Glückwunsch! Aber mal ehrlich: Was soll bei der theoretischen Prüfung schon schief gehen, wenn man gelernt hat? :wink:

Gibt es irgendwelche Tipps, die ihr mir geben könnt?

Die Grundfahrübungen werden oft auf großen Parkplätzen in eine Richtung geprüft. Heisst es also Slalom (bei 30 km/h) kannst du schon einmal bei der Anfahrt zum Startpunkt in entgegengesetzter Richtung ohne Kegel üben. Für die Ausweichübungen und die Gefahrbremsung gilt das selbe.

Funnys Tipp würde ich auch noch ganz dick unterstreichen: Beim Schulterblick solltest du den Kopf bis zum Anschlag drehen. Du siehst dabei zwar nicht viel mehr, weil die Bewegung hektischer ausfällt, aber der Prüfer dafür. :wink:

Aber ich stelle mir das alles ein bissl komplizierter vor, als
beim Autoführerschein.

Das nervigste daran ist, dass man zusätzlich zum Verkehr immer darauf achten muss, das Fahrschul-Auto hinter sich nicht zu verlieren. In großen Städten passiert das wegen der zahlreichen Ampeln recht schnell. Ausserdem fand ich es immer anstrengend, dem verknacksten und verrauschten Funk verständliche Informationen zu entnehmen.

Aber ich denke, dass das beim Motorradfahren schon ein wenig mehr
von dem Fahrer abverlangt… oder??

Ich empfand es zumindest so. Aber es dient der eigenen Sicherheit, so dass man es als willkommene Herausforderung annehmen sollte.

Viel Erfolg und noch mehr Spaß
Thomas

Moin,

zustimmend zu Thomas und funracer kann ich auch nur raten: mach alle Aktionen super deutlich, damit der Prüfer sie sieht!

Zum gestörten oder rauschenden Funkgerät: das wird dich u.U. ja auch schon während der Fahrstunden nerven… mach mit Deinem Fahrlehrer ein Handzeichen aus, das für ihn klar und deutlich aussagt, dass Du nichts verstehst. VEreinbare mit ihm, was zu tun ist, wenn Du danach auch weitere Durchsageversuche nicht verstehst. Nichts ist nervender als in einer Prüfungssituation auch noch mit der Technik zu kämpfen.

Auch wenn Dir alle Leute sagen: ach was, die praktische Prüfung war nach 20 Minuten vorbei und ich bin grad mal um die Ecke gefahren… es kann auch anders kommen.

Bei mir war es so, dass ich als erstes die Pflichtübungen (schon genannt) auf dem Übungsplatz absolvierte. Und danach folgten volle 60 Minuten Prüfungsfahrt über Äcker, Bundesstraßen, Autobahnen, übelste Innenstadtecken etc. - ich war nach einer gefühlten Ewigkeit so genervt, dass ich sowieso sicher war, durchgefallen zu sein.

Als man mir endlich das Kommando gab, ich solle mal rechts ran fahren, war mir klar: Du hast es verbaselt.

Pustekuchen: Fahrlehrer und Prüfer stiegen aus, man herzte und drückte mich, gratulierte mir zum bestandenen Führerschein. Die erklärenden Worte meines Fahrlehrers waren: „Du, tut mir leid, dass wir Dich so lange gescheucht haben, aber ich hab den Prüfer ewig nicht gesehen und wir hatten uns viel zu erzählen…“ - SUPER grrrrr

Was mir nie ganz klar war im Nachhinein: Ich meine mich zu erinnern, dass mein Fahrlehrer mir mal gesagt hatte, in der Prüfung dürfte ich niemals an einer Ampel beide Füße absetzen. Das müsstest Du villeicht noch mal klären.

Ich war dermaßen verunsichert und genervt, dass ich bei fast jeder Ampel beide Füße absetzte… entweder darf man das doch oder die beiden waren so im Gespräch vertieft, dass sie es nicht gesehen haben.

Alsdann viel Spaß! Bleib locker und das schaffst Du schon. Ein gutes Verhältnis zum Fahrlehrer ist nicht von Nachteil ,-)

Grüße
Demenzia

Bis zum Anschlag…
Auch hallo!!

Beim

Schulterblick solltest du den Kopf bis zum Anschlag drehen. Du
siehst dabei zwar nicht viel mehr, weil die Bewegung
hektischer ausfällt:

Nicht zu hektisch: Stelle mir gerade vor wie ein Fahrschüler mit gebrochenem Knick vom Krad fällt… :smile:

Aber ich denke, dass das beim Motorradfahren schon ein wenig mehr
von dem Fahrer abverlangt… oder??

Das ist richtig, und sollte man nie vergessen!

Allzeit gute Fahrt wünscht
elmore

Moin!

Was mir nie ganz klar war im Nachhinein: Ich meine mich zu
erinnern, dass mein Fahrlehrer mir mal gesagt hatte, in der
Prüfung dürfte ich niemals an einer Ampel beide Füße absetzen.
Das müsstest Du villeicht noch mal klären.

Warum sollte man das nich tun dürfen? Für nen sicheren Stand is das sicherlich von Vorteil. Ich persönlich stelle aber meist nur den linken Fuß runter, da ich mitm rechten notfalls (wenn die Vorderradbremse versagt) noch die Hinterradbremse betätigen kann u nich auf die Kreuzung rolle. So wure es mir anno 1993 in der Fahrschule beigebracht :smiley:

Gruss

Mutschy

Ich persönlich stelle aber
meist nur den linken Fuß runter, da ich mitm rechten notfalls
(wenn die Vorderradbremse versagt) noch die Hinterradbremse
betätigen kann u nich auf die Kreuzung rolle.

Ich stelle nur den rechten runter - da ich Vertrauen in meine Bremsen habe und so schneller den Gang reinhauen kann wenn es grün wird !

Gruss

Mutschy

Ich persönlich stelle aber
meist nur den linken Fuß runter, da ich mitm rechten notfalls
(wenn die Vorderradbremse versagt) noch die Hinterradbremse
betätigen kann u nich auf die Kreuzung rolle.

Ich stelle nur den rechten runter - da ich Vertrauen in meine
Bremsen habe und so schneller den Gang reinhauen kann wenn es
grün wird !

Ich hab auch Vertrauen in meine Bremsen, aber die vom Fahrschulfahrzeug hab ich nie gecheckt/selber „zurechtgemacht“. Ausserdem kann ich bei „Gelb“ innerhalb kürzester Zeit den Gang reinhau´n u dann bei „Grün“ losfahren, wenn ich nich gar mit gezogener Kupplung an der Kreuzung stehe ;o)

Gruss

Mutschy

Also ich hab auch immer den linken Fuß unten ( es sei denn, es ist Gefälle nach rechts *g* ), der Gang ist eh schon eingelegt und bei Gelb iss dann nur noch Kupplung dran… *lol*

Auch Moin,

Warum sollte man das nich tun dürfen? Für nen sicheren Stand
is das sicherlich von Vorteil.

… ich hatte ja geschrieben, dass ich das auch nicht weiß, aber mein Fahrlehrer hatte es mir eingetrichtert…

Daher soll sie lieber mal fragen.

Gruß
Demenzia

Moin!

Also ich hab auch immer den linken Fuß unten ( es sei denn, es
ist Gefälle nach rechts *g* ), der Gang ist eh schon eingelegt
und bei Gelb iss dann nur noch Kupplung dran… *lol*

Interessante Technik. So kann man die Lebensdauer von Ausrücklagern drastisch verkürzen.

Munter bleiben… TRICHTEX

Interessante Technik. So kann man die Lebensdauer von
Ausrücklagern drastisch verkürzen.

Ach was, muss doch schnell gehen :wink:))) An Ampeln hab ichs immer eilig, weil wer vordrängelt muss auch sehen dass er wegkommt *g*

Munter bleiben… TRICHTEX

Immer doch :smile:
funny