Moin,
zustimmend zu Thomas und funracer kann ich auch nur raten: mach alle Aktionen super deutlich, damit der Prüfer sie sieht!
Zum gestörten oder rauschenden Funkgerät: das wird dich u.U. ja auch schon während der Fahrstunden nerven… mach mit Deinem Fahrlehrer ein Handzeichen aus, das für ihn klar und deutlich aussagt, dass Du nichts verstehst. VEreinbare mit ihm, was zu tun ist, wenn Du danach auch weitere Durchsageversuche nicht verstehst. Nichts ist nervender als in einer Prüfungssituation auch noch mit der Technik zu kämpfen.
Auch wenn Dir alle Leute sagen: ach was, die praktische Prüfung war nach 20 Minuten vorbei und ich bin grad mal um die Ecke gefahren… es kann auch anders kommen.
Bei mir war es so, dass ich als erstes die Pflichtübungen (schon genannt) auf dem Übungsplatz absolvierte. Und danach folgten volle 60 Minuten Prüfungsfahrt über Äcker, Bundesstraßen, Autobahnen, übelste Innenstadtecken etc. - ich war nach einer gefühlten Ewigkeit so genervt, dass ich sowieso sicher war, durchgefallen zu sein.
Als man mir endlich das Kommando gab, ich solle mal rechts ran fahren, war mir klar: Du hast es verbaselt.
Pustekuchen: Fahrlehrer und Prüfer stiegen aus, man herzte und drückte mich, gratulierte mir zum bestandenen Führerschein. Die erklärenden Worte meines Fahrlehrers waren: „Du, tut mir leid, dass wir Dich so lange gescheucht haben, aber ich hab den Prüfer ewig nicht gesehen und wir hatten uns viel zu erzählen…“ - SUPER grrrrr
Was mir nie ganz klar war im Nachhinein: Ich meine mich zu erinnern, dass mein Fahrlehrer mir mal gesagt hatte, in der Prüfung dürfte ich niemals an einer Ampel beide Füße absetzen. Das müsstest Du villeicht noch mal klären.
Ich war dermaßen verunsichert und genervt, dass ich bei fast jeder Ampel beide Füße absetzte… entweder darf man das doch oder die beiden waren so im Gespräch vertieft, dass sie es nicht gesehen haben.
Alsdann viel Spaß! Bleib locker und das schaffst Du schon. Ein gutes Verhältnis zum Fahrlehrer ist nicht von Nachteil ,-)
Grüße
Demenzia