ich habs weiter unten schon mal geschrieben. Billighelm könnte möglicherweise zu extremer Geräuschkulisse führen. hab neulich aber zufällig einen Helmtest gelesten, wo der billigste Helm in Punkto Sicherheit am besten abgeschnitten hat. Am besten ist wohl, Du schaust mal nach Testergebnissen und beziehst diese in deine Auswahl mit ein.
Bei den Klamotten mußt Du anprobieren, wo Du Dich vom Schnitt und vom Material her auch drin wohlfühlst.
Hallo, gerade beim Helm solltest Du auf die Passform achten. d.h Helm im Laden anprobieren und eine halbe Stunde auflassen. wenn er drückt oder zu locker sitzt: Finger weg. Ich weiss es ist doof die ganze Zeit mit Helm im Laden rumzurennen aber wenn Du fähst, bist Du auch nicht in fünf Minuten fertig.
einige läden bieten auch Probefahrten mit einem Helm an bevor Du ihn kaufst. Dies ist sehr ratsam, gerade wegen der Geräuschentwicklung.
Nun ja, der Marken sind gar viele…mein Mann ist z.B. mit seinem Schuberth sehr zufrieden, nicht ganz günstig (300-350 €), aber extrem leise.
Ist ein Integralhelm besser als ein „normaler“??
Was verstehst Du unter einem „normalen“ Helm? Von der Sicherheit um auch vom Fahrkomfort her würde ich einem Integral jederzeit den Vorrang geben. Bin früher mit Jethelm gefahren, weil’s ja gerade bei einem Chopper cool aussieht, aber dann bekommt man halt wirklich alles ins Gesicht: Insekten, Regen, Hagel, Graupel, bis hin zu Vogelsch…
Nääää, nur noch geschlossen!
Es gibt auch klappbare Integralhelme, die besonders für Brillenträger sehr angenehm sind. Bei meinem Caberg kann man das Kinnteil auch abnehmen und ihn so zum Jethelm machen. Sollte Dich so was interessieren, achte darauf, daß man ihn mit nur einer Hand öffnen kann.
Auf jeden Fall Probefahrt machen! Nur so merkst Du, ob der Helm laut ist oder auch bei höheren geschwindigkeiten gut sitzt.
Bei sonstiger Schutzkleidung habe ich so an Polo gedacht -
werde aber mal den Hein Gericke Laden in der Nähe aufsuchen.
Auch hier: Tips erwünscht!!
Nix überstürzen! Mach Dich schlau, manchmal gibt es Sonderpostenläden, da findest Du nicht ganz so gängige Farben oder Größen oder Auslaufmodelle zu äußerst günstigen Preisen.
Auch ein Blick in bekannte Internet-Auktionshäuser lohnt sich; hier gibt’s oft Neuware deutlich günstiger als im Laden.
selbst habe ich einen Schuberth und bin sehr zufrieden. Auch mit dem Service, mitr ist mal ein Plastikteil vom Visier kaputtgegangen, habe von Schuberth sofort und kostenlos einen Visierbügel geschickt bekommen.
Schuberth hat auch im ADAC Test bestens abgeschnitten.
Habe den Helm bei H. Gericke gekauft, mehrere anprobiert und dann mit meinem Favoriten probegefahren, war dort kein Problem.
Also Probefahren mit dem Helm würde ich Dir schon empfehlen, macht das dein Dealer nicht geh zum nächsten. Helme verkaufen viele und vom Preis nimmt sichs nicht viel. Die Markenhelme liegen bei den großen Händlern (Polo, Gericke usw) sehr nahe beinander.
Gruß elmore
da ich gerade den Motorradführerschein mache muss ich mich
jetzt mal in Sachen Helm und Schutzkleidung schlaumachen.
Kann mir jemand einen guten Helm empfehlen?? Ist ein
Integralhelm besser als ein „normaler“??
Ergänzung zu den anderen Postings: Der Helm muß zugelassen sein. ECE-Einnäher. Es gibt auch nicht zugelassene Helme im Zubehörhandel. Im Falle eines Unfalles kann man mit so einem Ding wie ohne Helm behandelt werden, von der Sicherheit mal zu schweigen. Entweder auffällige Farbe oder Reflexstreifenaufkleber erwägen, wenn das Design damit nicht zu grausam wird. Auf jeden Fall empfehle ich einen zusätzlichen Aufkleber auf dem Helm, der eine bildliche Anleitung zur Helmabnahme (Verschlußpatent) hat. Da er ja nur im Falle des Unfalles gebraucht wird, kann er auch so oben drauf, das er bei der Fahrt nicht so auffällt. Insbesondere wenig verbreitete Öffnungspatente sind selbst Rettungsdienstlern nicht immer geläufig. Auf Belüftungsmöglichkeiten des Visier achten und vor Kauf nach Preisen für Ersatzteile, insbesondere neues Visir mit Antibeschlagbeschichtung, fragen. Bei meinem BMW-Helm hatte ich eine unschöne, teure Überraschung bei den Ersatzteilen.
Bei sonstiger Schutzkleidung habe ich so an Polo gedacht -
werde aber mal den Hein Gericke Laden in der Nähe aufsuchen.
Auch hier: Tips erwünscht!!
Welcher Händler ist nicht so wichtig, weil fast alle auch Murks zu hohen Preisen im Programm haben. Die Beratungsqualität hängt meiner Erfahrung nach sehr von der Person ab, an die man gerät. Also viel Vergleichen und Zeit dafür nehmen.
Woraus besteht m.E. „vernünftige Bekleidung“ unter Sicherheitsgesichtspunkten:
Nierengurt: Egal ob warm oder nicht. Er soll im Falle eines Unfalles die Innerein zusammenhalten um das Risiko eines Nierenriß zu verringern. Daher auch im Sommer nötig. Pelzversion im Sommer lästig. Unter der Jacke zu tragende Version verrutscht m.E. nicht und ist zu bevorzugen.
Handschuhe: Je nach Bedarf 1x Sommer und evtl. 1x Winterausführung und evtl. 1x „Überzieher“ für Regen. Sollen wärmen gegen steifgefrorene Finger und Abrieb des Gewebes beim Sturz verhindern. Auf dem Asphalt verteiltes Handgewebe kann kein Arzt wieder dranzaubern. Daher auch im Sommer mit kompletten Fingern und rundherum zu. Dafür sind ein paar Belüftungslöcher und sparsame Fütterung ok. Keine Handschuhe aus „normalem“ Bekleidungsgeschäft, sondern „motorradtaugliche“ Ausführung.
-Stiefel: Müssen über den Knöchel gehen. Sommerausführung darf Belüftung/wenig oder keine Fütterung haben. Bei kalten Füßen extra Socken/Funktionsbekleidung, notfalls 2. Winterstiefelsatz. Keine Halbschuhe/Badelatschen. Evtl. zusätzlich Regenüberzieher.
-Rumpf und Beine: Ob einteilige Kombi oder Jacke-/Hosenkombination mit Verbindungsreißverschlüssen ist Geschmackssache. Möglichst auf dem zukünftigen Motorradmodel Sitzprobe machen, damit nichts unerwartet drückt oder kneift. Von der Abriebfestigkeit her sind noch Lederkombis zu bevorzugen, es sein denn man gibt irre viel Geld für ein Teil in Rennfahrerqualität aus. Dazu gibt es aber auch andere Meinungen. Jedenfalles ist eine Jeans mit Protektoren und/oder Kevlarunterlegung m.E. Murks. (Ausgenommen Mofa, Kleinkrad). Eine Shorts oder Bikini sowieso. (Auf solche Ideen kommst Du nicht? Dann schau mal auf die Straße, was manche so machen.) Das Rindleder darf nicht zu dünn sein und muß in den Sturzbereichen verstärkt sein. Über die Notwendigkeit/Sinn von Protektoren kann man streiten. Ich halte wenig von den verbreiteten Ausführungen, die nur die Brustwirbelsäule schützen. Wenn Rückenprotektor, dann sollte er auch weit genug herunter zur Lendenwirbelsäule reichen. In den Rollstuhl wollen wir ja nicht. Gerade bei so langen Ausführungen ist aber eine Sitzprobe wichtig. Da meine, schon betagte Kombi seinerzeit keine Protektoren hatte, fahre ich nur mit separatem Rückenprotektor. Knie, Hüfte und Ellenbogen zu schützen, wenn man ohnehin neu kauft, erscheint mir aber nicht dumm zu sein. Aber je mehr Protektoren desto mehr Komforteinschränkungen, daher eine persönliche Abwägung nur mit Anprobe. Eine Kombi muß m.E. keine „Motorradschutzbekleidungszulassung“ haben. Danach Geweberegenkombi mit Anprobe im Lederzeug darüber. Farbe ist Geschmackssache. Da ich kein Papageienbunt fahre, sondern schwarz, habe ich zusätzlich eine Warnweste zum Überziehen für Sauwetterlagen, Nacht und ähnlich schlechte Sicht. Ach ja, Farbe; da Leder, wie auch Schuhe, gelegentlich gepflegt werden sollte, ist einfarbig etwas leichter in der Handhabung. Schmale Farbstreifen färben manchmal in die Nachbarbereiche ab und sind daher aufwendiger beim Putzen.
Sonstiges: Schal/Tuch nach Bedarf aus normalem Bekleidungsladen (Design-/Preisfrage). Sturmhaube erst kaufen, wenn Bedarf besteht. Mancher braucht die nie. Entsprechend Unterziehhandschuhe und spezielle Funktionsunterwäsche. Gedanken machen, ob unter die Kombi noch normale Freizeitkleidung passen soll (Jeans, Pulli). Dann muß alles entsprechend weit genug sein, aber nicht zu weit, weil sonst die Protektoren verrutschen. Bei mir geht es auch mit Klamotten drunter.
Nach einigen Monaten Fahrpraxis mit dem eigenen Motorrad Motorradsicherheitstraining machen. Bringt meiner Erfahrung nach was.
Ach ja, meine Sicherheit ist mir auch ein paar Euro wert
Das ist die richtig Einstellung, aber teuer ist nicht immer gleich gut.
* für den guten Text, bleibt nur noch zu sagen das es für den Hals auch Überzieher mit Membran gibt, wenn der Hals winddicht eingepackt ist, ist es bei längeren Fahrten schon besser, vor allem bei Temp. unter 20°C
Was den Helm betrifft kann ich Dir den Schuberth C2 empfehlen. Sehr gute Qualität und Verarbeitung, leise, mit Sonnenvisir, … und als Klapphelm bequem anzuziehen (insb. für Brillenträger).
Bei den restlichen Klamotten streiten sich die Gelehrten: Leder vs. Textil (meist Gore) mit Protektoren.
Ich persönlich hab mich für qualitativ hochwertige Textilklamotten (incl. Protektoren) von Hein Gericke entschieden weil ich so flexibler auf unterschiedliche Außentemperatoren reagieren kann (mit oder ohne inlay fahren, sowohl bei Hose als auch Jacke) auch gleichzeitig Wasserdicht unterwegs bin. Aber wie gesagt, da gibt es verschiedene Ansichten.
Sowohl für Klamotten als für Helm würde ich eine aufühliche Probefahrt empfehlen, gute Händler machen das gerne, insb. wenn Du Dich für höherpreisige Artikel interessierst.
erst einmal ein dickes DANKE für die vielen Tips!!
Probefahren werde ich mit dem Helm und den anderen Sachen wohl leider nicht können - der nächste Zubehörhändler ist gut 70 km entfernt, ist halt plattes Land hier. Ein eigenes Motorrad habe ich auch noch nicht, bin aber schon dabei mich umzuschauen (und ohne Lappen zur Probefahrt wäre wohl auch nicht der Bringer…).
Eine Frage habe ich noch, gibt es irgendwo gute, aktuelle Tests? Alles was ich gefunden habe war 2004 oder älter.
Probefahren werde ich mit dem Helm und den anderen Sachen wohl
leider nicht können - der nächste Zubehörhändler ist gut 70 km
entfernt, ist halt plattes Land hier.
Das konnte keiner ahnen. In Deiner Visitenkarte steht auch nichts…
Ein eigenes Motorrad
habe ich auch noch nicht, bin aber schon dabei mich
umzuschauen (und ohne Lappen zur Probefahrt wäre wohl auch
nicht der Bringer…).
Allerdings nicht, es sein denn in der Fahrstunde. Wenn Du Dich soweit als möglich für einen Helm ohne Probefahrt entschieden hast, frage mal den Händler, ob er gegen Pfandhinterlegung und Glaubhaftmachung der Fahrschülereigenschaft (Vertrag mit Fahrschule,Quittung oder Bescheinigung über bestandene theoretische Prüfung) den Helm für eine Fahrstunde zwecks Probefahrt verleiht. Das ist im „normalen“ Leben ein ungewöhnliches Anliegen, in Motorradkreisen erscheint es mir aber nicht aussichtslos zu sein. Wenn Du Dich für einen Motorradtyp entschieden hast (Chopper, Enduro, Straße, etc.) und Kleidung ausgewählt hast, schaue mal ob ein entsprechendes Modell von einem Kunden gerade vor der Tür steht. Zumindest eine Sitzprobe werden Dir die meisten Biker gestatten.
Probefahren werde ich mit dem Helm und den anderen Sachen wohl
leider nicht können - der nächste Zubehörhändler ist gut 70 km
entfernt, ist halt plattes Land hier.
Das konnte keiner ahnen. In Deiner Visitenkarte steht auch
nichts…
Stimmt, aber ich wusste ja auch noch nicht das das wohl doch so wichtig ist
Allerdings nicht, es sein denn in der Fahrstunde. Wenn Du Dich
soweit als möglich für einen Helm ohne Probefahrt entschieden
hast, frage mal den Händler, ob er gegen Pfandhinterlegung und
Glaubhaftmachung der Fahrschülereigenschaft (Vertrag mit
Fahrschule,Quittung oder Bescheinigung über bestandene
theoretische Prüfung) den Helm für eine Fahrstunde zwecks
Probefahrt verleiht. Das ist im „normalen“ Leben ein
ungewöhnliches Anliegen, in Motorradkreisen erscheint es mir
aber nicht aussichtslos zu sein. Wenn Du Dich für einen
Motorradtyp entschieden hast (Chopper, Enduro, Straße, etc.)
und Kleidung ausgewählt hast, schaue mal ob ein entsprechendes
Modell von einem Kunden gerade vor der Tür steht. Zumindest
eine Sitzprobe werden Dir die meisten Biker gestatten.
Probefahren werde ich mit dem Helm und den anderen Sachen wohl
leider nicht können - der nächste Zubehörhändler ist gut 70 km
entfernt, ist halt plattes Land hier.
Das konnte keiner ahnen. In Deiner Visitenkarte steht auch
nichts…
Stimmt, aber ich wusste ja auch noch nicht das das wohl doch
so wichtig ist