Meine Freundin fährt eine VW Polo 6n von 1999 und hat ca. 88.000 km gelaufen. Er hört sich nicht ungewöhnlich laut an, und verbrennt scheinbar weder Öl noch Wasser (kein Tropfen oder schwarzer / weißer Rauch aus dem Auspuff). Jetzt war die Motorkennleuchte an und es wurden Zündkerzen und ein poröser Schlauch gewechselt. Danach war ca. 2 Monate alles gut und dann ging die Motrorkennleuchte wieder an. Am nächsten Tag woltte sie zur Werkstatt fahren und sie ging wieder aus. Gestern ist die wieder an gegangen und direkt zur Werkstatt und er meinte, dass der Motor zu wenig kompression hat und natürlich für unsummen an Geld instand gesetzt werden muss. Da es sich um eine kleine Werkstatt und keinen VW-Vertragshändler handelt werde ich wohl eine zweite Meinung einholen. Aber vielleicht hat jemand von Euch ja einen Rat oder eine Idee, zumal der Polo keine äußerern Auffälligkeiten, die auf einen Motorschaden hindeuten, hat.
Was ist die Motorkennleuchte?
Eine rote Lampe die aufleuchtet, die Öldruckkontrollleuchte?
Die Kennleuchte im Armaturenbrett: So ein kleiner (ich denke Motor) mit nem bltz durch und „check“!
Ich muss ab noch korrigieren, der Polo ist von 2001 nicht von 1999! Wir sind eben noch mal mit zum tanken gefahren! Er hat eigentlich auch keine Lesitungseinbußen die zu merken sind und auch der Verbrauch ist nicht ungewöhnlich hoch gewesen.
Hallo Sven,
eine rote Kontrollleuchte ist wie schon geschrieben für den Öldruck, die zweite für die Lichtmaschine.
Nach deiner Schilderung müßte es die Leuchte für die Lichtmaschine sein. Bevor wir aber weiter Raten, schaue doch einfach mal in der Bedienungsanleitung nach.
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wenn die Motorwarnleuchte angeht, dann sollte auch im Fehlerspeicher der Motorsteuerung was abgelegt sein. Ein VW-Autohaus oder auch eine gut ausgestattete freie Werkstatt kann diesen Wert auslesen, und das machen die meisten umsonst oder fuer ein Trinkgeld. Dann kannst du eher Rueckschluesse auch das Problem zeihen, u.U. hat es auch nur einen trivialen Grund, aber sicher ist sicher, ewt. ist es ein Problem, das auf Dauer Folgeschaeden nach sich zieht.
Die Sache mit „Felhlender Kompresion“ halte ich allerdings fuer puren Unsinn.
Tschau
Peter
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ich denke mal, es ist die Motorkontrolleuchte gemeint. Die meldet sich, wenn das Benzin-Luft-Gemisch nicht stimmt. Aber wie schon geschrieben, erst mal in der Anleitung nachlesen.
Wurde mal der Fehlercode ausgelesen? Das sollte, wie schon geschrieben, der erste Schritt sein.
Wie sehen die Kompressionswerte aus, sind alle Zylinder gleich schlecht?
Wie hoch ist der Ölverbrauch?
Wenn weder die Motorleistung noch der Spritverbrauch sich in den letzten Monaten geändert hat, halte ich einen Messfehler bei der Kompressionsprüfung für möglich.
Ich denke auch, dass hier eine zweite Meinung nicht schaden kann.
Und falls die dann auch schlecht ausfällt: Bevor der Motor zerlegt wird, sollte man höchstens mal den Ventildeckel abnehmen bzw. durch die Zündkerzenlöcher in den Motor reinsehen, um eventuelle Schäden an den Ventilsitzen zu sehen.
Hallo Sven, du schreibst nicht, um welchen Motor es sich handelt. Bei manchen Motoren geht die Checklampe an, wenn der Bremslichtschalter kaputt ist. Das hatte ich mal an meinem damaligen Lupo mit 1.4 l-Motor.
also wenn ihr nicht 'mal mit zu wenig Motoröl oder Kühlmittel unterwegs ward, kann ich mir einen so vorzeitigen Verschleiß nicht vorstellen.
Ich kenne Polos mit der fünffachen Laufleistung und noch ausreichender Verdichtung.
Ich würde eher auf einen Revierwechsel eures Hausmarders tippen.
Sein Nachmieter hat sich womöglich nochmals mit einem Unterdruckschlauch vergnügt und das Steuergerät hat jetzt Stress Lambda 1 auszuregeln.
So ein Fehler erscheint mir plausibler.
Viel Erfolg!
Gruß Fritz
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Die kleine Werkstatt konnte den Fehlerspeicher nicht richtig auslesen, was ein Freund in einer Vertragswerkstatt für mich auslesen konnte (In der Diagnose stand mehrfach zugriff verweigert), da er ein veraltetes Gerät benutzte! Das wechslen der Zünkerze und des Unterdruckschlauches scheint nicht nötig gewesen zu sein ( immerhin auch schon 115€ ), da z.B. die Zundkerzen gerde vor 10.000km erst erneuert wurden und nichts mit dem Fehler zu tun hatten! Der Fehler lag sporadisch laut Fehleranalyse an einem Zündkabel, was getauscht wurde, des weiteren war das Radio falsch angeschlossen, was ab und zu mal kleine weitere Fehler verursacht hat!
Also lohnt es sich bei neueren Autos doch eher die Vertragswerkstatt zu besuchen und man spart Geld! Das Zündkabel und das Radio richtig anschließen hat 40 € gekostet und ist im Gegensatz zu den ca. 1500-2000€ für den angeblichen Motorschaden ein Schnäppchen!