Meine Frage:
Kann es sein, das sich im Alukühlkörpor so große Wirbelströme bilden, dass die Spule eines Motors zerstört wird?
Aufbau:
Ich betreibe einen 230V/95W Spaltmotor.
Da der Eisenkern nach 3Stunden 90-110°C erreicht, babe ich einen 40x100mm Alukühler mit Wärmeleitpaste darauf gelegt.
mein Denkansatz:
Der magnetische Fluss fleißt nicht nur im 25x10mm Eisenkern, sondern durch den Alukühler und setzt da Leistung in Wärme um(Indukutionsherd). Die zusätzliche Leistung musss die Spule auch übertragen und erhitzt sich zu hoch.
Leider kann ich keine Temperaturmessung an der Spule machen, da nur Metallmessfühler vorhanden sind. Die Gefahr die Lackschicht zu verletzen is mir zu groß, bei 230V Betriebsspannung.
Kann es sein, das sich im Alukühlkörpor so große Wirbelströme
bilden, dass die Spule eines Motors zerstört wird?
prinzipiell wird das so nicht passieren.
Außerhalb des motors gibt es nur ein schwaches
Streufeld. Mit relevanten Induktionsströmen ist da nimmer
zu rechnen.
Aufbau:
Ich betreibe einen 230V/95W Spaltmotor.
Da der Eisenkern nach 3Stunden 90-110°C erreicht, babe ich
einen 40x100mm Alukühler mit Wärmeleitpaste darauf gelegt.
Da könntest auch einen Ventilator zur Kühlung benutzen,
bzw. einen Propeller mit auf die Motorwelle schieben.
Damit würde nicht nur der Weicheisenkern, sondern auch
Spule und Lager mit gekühlt.
mein Denkansatz:
Der magnetische Fluss fleißt nicht nur im 25x10mm Eisenkern,
sondern durch den Alukühler und setzt da Leistung in Wärme
um(Indukutionsherd).
Was nu? geht’s um einen Motor oder um einen Herd?
Wie schon gesagt, beim Motor ist der Eisenkern für das
Magnetfeld quasi ein Kurzschluß.
Bischen Alublech außen drumherum hat da keinen
meßbaren Effekt mehr.
Gruß Uwi
Meine Frage:
Kann es sein, das sich im Alukühlkörpor so große Wirbelströme
bilden, dass die Spule eines Motors zerstört wird?
Nein. E-Motore besitzen häufig ein Gehäuse aus Alu mit Rippen, zur Kühlung.
Aufbau:
Ich betreibe einen 230V/95W Spaltmotor.
Da der Eisenkern nach 3Stunden 90-110°C erreicht,
Der Motor wird „definitiv“ zu warm!
Die Grenz-Übertemperatur für Wicklungstyp B ist max.130°C, abhängig von Isolierstoff.
Lies mal im Tabellenbuch nach, unter Erwärmung elektrischer Maschinen (DIN VDE 0530-1).
habe ich einen 40x100mm Alukühler mit Wärmeleitpaste darauf gelegt.
Aktive Kühlung mit Lüfter auf der Welle wird mehr bringen.
. . . .
Leider kann ich keine Temperaturmessung an der Spule machen,
da nur Metallmessfühler vorhanden sind. Die Gefahr die
Lackschicht zu verletzen is mir zu groß, bei 230V
Betriebsspannung.
Hi,
Ist der denn für Betriebsart „S1“ ausgelegt?
Ich denke nicht.
E-Motore sollten, bei Dauerbetrieb, nicht wärmer als ca.65°C an der Oberfläche werden.
Hallo Andree
Nein, Induktion geht auch in Alu, bzw. in jeden leitfähigen Werkstoff.
Man kann die Kupferwindungen eines Trafos schließlich auch mit Aludraht realisieren.
Etwas anderes ist die Ausbreitung magnetischer Feldlinien.
Hier sind Kupfer und Alu aber ebenfalls wenig verschieden.
MfG
Matthias
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
E-Motore besitzen häufig ein Gehäuse aus Alu mit Rippen,
zur Kühlung.
stimmt
Da der Eisenkern nach 3Stunden 90-110°C erreicht,
Der Motor wird „definitiv“ zu warm!
Die Grenz-Übertemperatur für Wicklungstyp B ist max.130°C,
abhängig von Isolierstoff.
Ich habe die Temperatur des Eisenkers gemeesn, da der Motor kein Gehäuse hat.
Lies mal im Tabellenbuch nach, unter Erwärmung elektrischer
Maschinen (DIN VDE 0530-1).
In meinem Europa Tabellenbuch (19. Auflage)steht nix zur DIN VDE 0530-1. Welches kann ich nehmen?
habe ich einen 40x100mm Alukühler mit Wärmeleitpaste darauf gelegt.
Aktive Kühlung mit Lüfter auf der Welle wird mehr bringen.
Ein kleiner Lüfter auf der Welle ist vorhanden. Aber er hat nur einen Durchmesser von 40mm und eine Dicke von 15mm. (viel Wind macht der nicht)
Ist der denn für Betriebsart „S1“ ausgelegt?
Ich denke nicht.
Leider ist keine Angabe der Betriebsart zu erkennen. Ich denke, dass der Motor höhstens für „S2“ gebaut wurde.
An der Stelle liegt also mein Problem.
Er trieb in der Spühlmaschiene eine Pumpe an.
E-Motore sollten, bei Dauerbetrieb, nicht wärmer als ca.65°C
an der Oberfläche werden.
Ich habe ja kein Gehäuse.
Woher kann ich eine andere 100W Pumpe ausbauen, die „S1“ hätte?
Da könntest auch einen Ventilator zur Kühlung benutzen,
bzw. einen Propeller mit auf die Motorwelle schieben.
Damit würde nicht nur der Weicheisenkern, sondern auch
Spule und Lager mit gekühlt.
Es ist ein kleiner 40x15mm Lüfter auf der Welle drauf.
Der magnetische Fluss fleißt nicht nur im 25x10mm Eisenkern,
sondern durch den Alukühler und setzt da Leistung in Wärme
um(Indukutionsherd).
Was nu? geht’s um einen Motor oder um einen Herd?
Der Herd war nur ein Beispiel für die Umwandlung magnetischer- in Wärmeenergie. Es geht schon um den Motor.
aderer Denkansatz:
Da ich mit dem Kühlkörper die Eisenbleche elektrisch leitend verbinde könnten ja auch im Eisenkern höhere Wirbelstromverluste auftreten.
E-Motore besitzen häufig ein Gehäuse aus Alu mit Rippen,
zur Kühlung.
stimmt
Da der Eisenkern nach 3Stunden 90-110°C erreicht,
Der Motor wird „definitiv“ zu warm!
Die Grenz-Übertemperatur für Wicklungstyp B ist max.130°C,
abhängig von Isolierstoff.
Ich habe die Temperatur des Eisenkers gemeesn, da der Motor
kein Gehäuse hat.
Lies mal im Tabellenbuch nach, unter Erwärmung elektrischer
Maschinen (DIN VDE 0530-1).
Aus Tabellenbuch Energietechnische Berufe Verlag Gehlen 1998.
In meinem Europa Tabellenbuch (19. Auflage)steht nix zur DIN
VDE 0530-1. Welches kann ich nehmen?
Ja, das ist ein Schachpunkt im Europa Tabellenbuch.
Da steht selten, in welcher DIN oder VDE etwas zu finden ist.
Ich hab es auch, 13. Auflage, da seht es unter Betriebsarten, Grenztemperaturen. Allerdings nicht so ausführlich wie bei Gehlen.
Das Friedrich Tabellenbuch Elektrotechnik Elektronik kann ich auch empfehlen (hab es auch, Auflage 527.-552.). Dort ist es unter Kapitel 10. mit Hinweis auf die Norm auch zu finden.
habe ich einen 40x100mm Alukühler mit Wärmeleitpaste darauf gelegt.
Aktive Kühlung mit Lüfter auf der Welle wird mehr bringen.
Ein kleiner Lüfter auf der Welle ist vorhanden. Aber er hat
nur einen Durchmesser von 40mm und eine Dicke von 15mm. (viel
Wind macht der nicht)
Ist der denn für Betriebsart „S1“ ausgelegt?
Ich denke nicht.
Leider ist keine Angabe der Betriebsart zu erkennen. Ich
denke, dass der Motor höhstens für „S2“ gebaut wurde.
An der Stelle liegt also mein Problem.
Er trieb in der Spühlmaschiene eine Pumpe an.
Was wird gespühlt und wie lange muß die Pumpe laufen?
E-Motore sollten, bei Dauerbetrieb, nicht wärmer als ca.65°C
an der Oberfläche werden.
Ich habe ja kein Gehäuse.
Aber eine Oberfläche!
Woher kann ich eine andere 100W Pumpe ausbauen, die „S1“
hätte?
Ist der denn für Betriebsart „S1“ ausgelegt?
Ich denke nicht.
Leider ist keine Angabe der Betriebsart zu erkennen. Ich
denke, dass der Motor höhstens für „S2“ gebaut wurde.
An der Stelle liegt also mein Problem.
Er trieb in der Spühlmaschiene eine Pumpe an.
Was wird gespühlt und wie lange muß die Pumpe laufen?
Er trieb in einer Geschirrspühlmaschiene die Pumpe zum Abpumpen des Schmutzwassers an. Wahrscheinlicher is das sogar „S4“ als „S2“.
Es war noch eine Zweite Pumpe drinn, für die Sprüharme. Der Antribsmotor is ein Kondensatormotor mit 125W (bestimmmt „S2“). Der is viel besser belüftet. Leider hat die Ringdichtung der Pumpenwelle meinen Drucktest(5 bar) nicht bestanden.
E-Motore sollten, bei Dauerbetrieb, nicht wärmer als ca.65°C
an der Oberfläche werden.
Ich habe ja kein Gehäuse.
Aber eine Oberfläche!
Ja. Dann sollte also der wärmste Punkt die 65°C nicht überschreiten.
Ups… Da is ja noch der Kurzschlussring mit locker 170°C.