Mir ist, selbst nach Google-Recherche, nicht ganz klar, ob ich kopierte MP3-Dateien (Lieder) von Freunden für den Eigengebrauch besitzen darf. Hierbei gibt es ja auch mehrere Quellen:
Kumpel „grabbt“ seine Audio und überlässt mir die MP3s kostenfrei.
Kumpel hat selber MP3s von einen Dritten erhalten und überlässt mir die Dateien.
Was ist erlaubt? Wo sind die Grenzen?
Und das nach dem aktuellen Stand. IMHO gab es in der Vergangenheit viele Spekulationen und schwammige Auslegungen.
Früher konnte man eine LP auf MCs kopieren - dies war wohl durch die Gema abgedeckt - aber nun?
Markus.
Mir ist, selbst nach Google-Recherche, nicht ganz klar, ob ich
kopierte MP3-Dateien (Lieder) von Freunden für den
Eigengebrauch besitzen darf. Hierbei gibt es ja auch mehrere
Quellen:
Generell: ja
Kumpel „grabbt“ seine Audio und überlässt mir die MP3s
kostenfrei.
Er macht für sich eine „Privatkopie“, und eine weitere für dich. Alles erlaubt, der einzige Knackpunkt wäre, wenn er beim grabben einen Kopierschutz auf der CD umgeht. Ich bezweifle, dass dich das auch betreffen würde, denn der Vorgang ist üblich und somit hast du die MP3s nicht aus einer „offensichtlich rechtswidrigen Quelle“.
Kumpel hat selber MP3s von einen Dritten erhalten und
überlässt mir die Dateien.
Das gleiche. Der Ursprung ist erstmal nicht wichtig, war die erste Kopie/Weitergabe erlaubt, kann eine weitere „Privatkopie“ erstellt werden.
Was ist erlaubt? Wo sind die Grenzen?
Bei den beschriebenen Handlungen sehe ich keine Probleme, und gab es meines Erachtens nach auch noch nie Unklarheiten.
Früher konnte man eine LP auf MCs kopieren - dies war wohl
durch die Gema abgedeckt - aber nun?
Genauso, dafür zahlst du extra bei Rohlingen und „Kopiergeräten“ (=PC)
Hallo. Das hört sich soweit ja ganz gut an. Hat man hier die Möglichkeit, etwas nachzulesen?
Wenn man ein MP3-Tag-Editor verwendet, kann mann - aufgrund der ausgelesenen Daten - einen Hinweis bezgl. raub-Musik - auslesen?
Markus.
Hallo. Das hört sich soweit ja ganz gut an. Hat man hier die
Möglichkeit, etwas nachzulesen?
Kommt darauf an, was man genau wissen will. Das Urheberrechtsgesetz ist eigentlich einfach zu lesen, und nur wenige (hier wahrscheinlich unwichtige Bereiche) sind schwer verständlich. Viel wichtiger sind beim Thema Raubkopien aber Urteile zur Auslegung - und da sind noch einige Bereiche noch fraglich.
Wenn man ein MP3-Tag-Editor verwendet, kann mann - aufgrund
der ausgelesenen Daten - einen Hinweis bezgl. raub-Musik -
auslesen?
Die ID3-Tags vergibt üblicherweise der Ersteller der MP3s, oder jemand bearbeitet sie später. Die Aussagekraft halte ich für nebensächlich, ich schaue mir jedenfalls nicht an, was dort genau drin steht, wenn Titel und Interpret richtig sind.
Was soll denn da genau besonderes drinstehen? „Achtung, diese Datei ist von Sony in Umlauf gebracht worden und darf nicht weitergegeben werden“? Dazu werden die Dateien üblicherweise mit einem (unhörbaren) Wasserzeichen signiert, um die Herkunft der Datei zu beweisen.
Rechtliche Folgen hat das erstmal nicht, nur im Falle einer Urheberrechtsverletzung wäre diese evtl. leichter zu beweisen.