MPU - Was sollte man beachten?

Hallo!

Ein Freund von mir hat mit ca. 2 Promille mit seinem Auto eine Verkehrsinsel „umgemäht“. Probezeit vorbei, keine anderen Verkehrsteilnehmer involviert. Das war im November '99. Nun steht voraussichtlich für Januar 2001 eine MPU an. Genau weiß er das nocht nicht.

Kann irgendwer hier im Forum evtl. weiterhelfen? Was sollte er tun, was nicht (speziel ab wann sollte er überhaupt keinen Alkohol mehr trinken?).

Wie läuft die MPU ab?

Besten Dank im voraus schon mal für jeden Tipp und Hinweis.

MfG

Günter

Hi Günter,

ich hatte gerade in meinem Bekanntenkreis eine Diskussion zu dem Thema und habe mich daraufhin mal im Netz etwas schlau gemacht.

Kann irgendwer hier im Forum evtl.
weiterhelfen? Was sollte er tun, was
nicht (speziel ab wann sollte er
überhaupt keinen Alkohol mehr trinken?).

[Zitat]
Trinken Sie ab sofort keinen Alkohol mehr.

Auch wenn das MPU-Ergebnis positiv ist, bekommen Sie Ihren Führerschein u. U. nicht gleich wieder. Sie müssen eine
Abstinenzzeit von mindestens 1 Jahr nachweisen können. Dieser Nachweis gilt in der Regel als erbracht, wenn

Ihre Aussagen glaubhaft erscheinen,
Sie ausreichend gute Blutwerte vorzeigen können,
Sie den Besuch von Abstinenzgruppen glaubhaft machen können.
[Zitatende]
Quelle: http://www.selbsthilfe.solution.de/Fuehrerschein.html

Da findest Du (fast) alle Deine Fragen beantwortet. Aber das mit dem einen Jahr ist schon heftig, was?

Gruß und ein schönes Wochenende
Ted

Hallo Günter,

ganz wichtig:

  1. Eigeninitiative => nicht hoffen, dass die Anderen was tun
  2. reuiger Sünder sein
  3. Nachweisen, dass man etwas gemacht hat (Beratung, Kurse usw.)
  4. Argumentationskette aufbauen und auch durchspielen, damit man sich nicht in Wiedersprüchen verstrickt
  5. Schuld bei einem selbst suchen (nicht auf irgendwelche Umstände verweisen

So, jetzt hätte ich dann noch eine kurze Frage:
Hat Dein Freund noch irgendwelche Schäden ersetzen müssen, die die Versicherung nicht ersetzt hat (soweit ich weiss, fordern viele Versicherungen 10.000 DM Eigenbeteiligung) ?

Grüsse

Sven

*Derauchmalzufussging*

Hat Dein Freund noch irgendwelche Schäden
ersetzen müssen, die die Versicherung
nicht ersetzt hat (soweit ich weiss,
fordern viele Versicherungen 10.000 DM
Eigenbeteiligung) ?

Naja…bei Trunkenheitsdelikten strecken Versicherungen den Schaden nur vor und holen sich selbstverständlich die komplette Summe zurück…

Bernd

Hi!

[Zitat]
Trinken Sie ab sofort keinen Alkohol
mehr.

Falsch! Dies macht bei den PRüfern eher unglaubwürdig, da dies zu 90% eh gelogen ist!

Man muß glaubhaft machen, daß man zwar noch trinkt, aber sich das Trinkverhalten radikal geändert hat!


Auch wenn das MPU-Ergebnis positiv ist,
bekommen Sie Ihren Führerschein u. U.
nicht gleich wieder. Sie müssen eine
Abstinenzzeit von mindestens 1 Jahr
nachweisen können.

Blödsinn! Diese Regel gibt es wenn überhaupt nur für Alkoholiker aber nicht für „normale“ Fahrer!

Bernd

Ein Freund von mir hat mit ca. 2 Promille
mit seinem Auto eine Verkehrsinsel
„umgemäht“.

Mit 2 Promille gilt dein Freund bei der MPU als Gewohnheitstrinker (egal, ob er´s nun ist oder net)!

Daher ist ein wichtiger Punkt, daß er irgendwie glaubhaft macht, daß er sein TRinkverhalten radikal geändert hat, d. h. nicht nur weniger trinkt, sondern auch „kontrolliert“ (z. B. seit diesem Tage immer genau drauf achtet - z. B. mit Hilfe des DEckels in Kneipen - daß er nicht mehr als 4-5 kleine Bier trinkt…)

Ein zweiter wichtiger Punkt ist dsa soziale Umfeld! Laut Anwälten ist die beste Möglichkeit den Schein direkt wieder zu bekommen, glaubhaft darzustellen, daß sich das soziale Umfeld erheblich geändert hat!

Beispiel:

Dein Freund war damals ohne Freundin und viel mit seinen Freunden unterwegs und hat dabei dann viel getrunken! Wenn er nu erzählt, daß er immer noch mit denselben Freunden unterwegs ist, brauch er erst gar net zu MPU zu gehen!!
Besser wäre er ist nun in einer festen Beziehung (am Besten Frau mit Kind ;o))) und seine „alten“ Freunde sieht er nicht mehr und plant schon die gemeinsame Zukunft!

(Das Beispiel traf übrigens auf mich zu (abgesehen vom Kind ;o)) und genau deswegen habe ich meinen Schein jetzt wieder!!!)

Gruß

Bernd

Probezeit vorbei, keine
anderen Verkehrsteilnehmer involviert.
Das war im November '99. Nun steht
voraussichtlich für Januar 2001 eine MPU
an. Genau weiß er das nocht nicht.

Kann irgendwer hier im Forum evtl.
weiterhelfen? Was sollte er tun, was
nicht (speziel ab wann sollte er
überhaupt keinen Alkohol mehr trinken?).

Wie läuft die MPU ab?

Besten Dank im voraus schon mal für jeden
Tipp und Hinweis.

MfG

Günter

Hi Bernd,

ein paar Bemerkungen möcht ich zu Deinem Posting noch loswerden.

[Zitat]
Trinken Sie ab sofort keinen Alkohol
mehr.

Falsch! Dies macht bei den PRüfern eher unglaubwürdig, da dies zu 90% eh gelogen ist!

Leider kann diese Aussage aber an den Blutwerten (insbesondere dem „CDT“-Wert) mit hoher statistischer Sicherheit nachgewiesen werden. Ein zusätzlicher Link (Dank an Renate) zu diesem Thema:

http://www.psy-online.de/mpu/leberwerte.htm

Auch wenn das MPU-Ergebnis positiv ist,
bekommen Sie Ihren Führerschein u. U.
nicht gleich wieder. Sie müssen eine
Abstinenzzeit von mindestens 1 Jahr
nachweisen können.

Blödsinn! Diese Regel gibt es wenn überhaupt nur für Alkoholiker aber nicht für „normale“ Fahrer!

Wer mit über 2 Promille noch den Schlüssel ins Zündschloß bekommt, muß sich von den Behörden den Vorwurf gefallen lassen, zumindest stark alkoholgefährdet zu sein. Wie viele Bestimmungen ist dieses eine Kannbestimmung. Darum steht in dem Zitat auch u. U… Außerdem ist „Alkoholiker“ ein dehnbarer Begriff mit vielen Nuancen und den von Dir zitierten „normale“ Fahrer gibt es schon gar nicht.

Abschließen möchte ich mit der Frage, ob Du den Begriff „netiquette“ bereits einmal gehört hast? Die von mir geschriebenen Passagen waren eindeutig als Zitat gekennzeichnet, wobei ich auch die Quelle angegeben habe. Mit sehr wenig Mühe kann man aus der Quellenangabe eine Selbsthilfegruppe als Autoren ermitteln. Damit dürfte doch eigentlich klar sein, dass es sich bei diesen Ratschlägen um gutgemeinte, aber dennoch subjektiv geprägte Einzelmeinungen handelt. Derer kann es nun einmal viele geben, schließlich ist unsere Sichtweise immer geprägt von gelebten Erfahrungen. Du aber betrachtest Deine (zweifelsohne ebenfalls höchst subjektive) Meinung offensichtlich als das Maß aller Dinge, erlaubst Dir gar, andere Meinungen mit Äußerungen wie „Falsch!“ oder „Blödsinn!“ zu diffamieren. Aus langjähriger Erfahrung mit wer-weiss-was kann ich Dir sagen, dass dieser Stil nicht in dieses Forum paßt. Vielleicht denkst Du einmal in einer stillen Stunde darüber nach!

Gruß und einen schönen Abend
Ted

Hi Bernd,

ein paar Bemerkungen möcht ich zu Deinem
Posting noch loswerden.

[Zitat]
Trinken Sie ab sofort keinen Alkohol
mehr.

Falsch! Dies macht bei den PRüfern eher unglaubwürdig, da dies zu 90% eh gelogen ist!

Leider kann diese Aussage aber an den
Blutwerten (insbesondere dem „CDT“-Wert)
mit hoher statistischer Sicherheit
nachgewiesen werden. Ein zusätzlicher
Link (Dank an Renate) zu diesem Thema:

http://www.psy-online.de/mpu/leberwerte.htm

… und ich habe noch einen Tag vor der Prüfung Alkohol getrunken…und trotzdem perfekte Leberwerte gehabt!

Sie müssen eine

Abstinenzzeit von mindestens 1 Jahr
nachweisen können.

Diese Behauptung bleibt in dem Zusammenhang Blödsinn, ob es Dir gefällt oder net!

Abschließen möchte ich mit der Frage, ob
Du den Begriff „netiquette“ bereits
einmal gehört hast? Die von mir
geschriebenen Passagen waren eindeutig
als Zitat gekennzeichnet, wobei ich auch
die Quelle angegeben habe. Mit sehr wenig
Mühe kann man aus der Quellenangabe eine
Selbsthilfegruppe als Autoren ermitteln.
Damit dürfte doch eigentlich klar sein,
dass es sich bei diesen Ratschlägen um
gutgemeinte, aber dennoch subjektiv
geprägte Einzelmeinungen handelt. Derer
kann es nun einmal viele geben,
schließlich ist unsere Sichtweise immer
geprägt von gelebten Erfahrungen. Du aber
betrachtest Deine (zweifelsohne ebenfalls
höchst subjektive) Meinung offensichtlich
als das Maß aller Dinge,

Das waren keine Meinungen, sondern Fakten! Meine Erfahrungen sind lediglich Bestätigungen von Bekannten! Falls du es nicht glaubst rede mal mit einem Anwalt drüber!

erlaubst Dir
gar, andere Meinungen mit Äußerungen wie
„Falsch!“ oder „Blödsinn!“ zu
diffamieren.

Ich habe dies nicht bei Meinungen sondern bei „angeblichen Fakten“ getan und es stimmte nun mal!

Aus langjähriger Erfahrung
mit wer-weiss-was kann ich Dir sagen,
dass dieser Stil nicht in dieses Forum
paßt. Vielleicht denkst Du einmal in
einer stillen Stunde darüber nach!

Bist etwas empfindlich, gelle…

Aus langjähriger Erfahrung weiß ich, daß manche es net haben können, wenn man was gegen Ihre Meinung sagt und gleich den Oberlehrer rausholen, was aber die Qualität der Aussagen nicht bessert!

Wenn Aussagen falsch sind ist es nicht gegen die Netiquette dies klarzustellen, auch wenn manche das net vertragen und manche Aussagen sind schlichtweg Blödsinn und verunsichern nur den, der die Frage gestellt hat! In diesem Falle schaden sie nur!

Also…denk in ner stillen Stunde drüber nach ;o)

Bernd

Geneigter Bernd,

offensichtlich hast Du von meinem letzten Posting nicht ein einziges Wort begriffen. Schon die alten Griechen wußten, dass man vom Einzelnen nicht auf das Allgemeine schleißen kann. Weiterhin versuchst Du, Meinungen zu Fakten umfunktionieren zu können, indem Du Zitate aus dem Kontext entfernst. Dieses sind nur herausgegriffene Beispiele für die Unzulänglichkeit Deiner Argumentation.

Du kannst mich gerne weiterhin für empfindlich halten, da kann ich sehr gut mit leben. Ich für meinen Teil verabschiede mich jetzt aus diesem Thread, da ich gemerkt habe, dass eine Diskussion auf der Sachebene ohne verbale Entgleisungen offensichtlich mit Dir nicht zu führen ist. Und da kann ich meine Zeit zweifelsohne besser nutzen.

Du kannst auf eine Antwort gerne verzichten, da ich sie allenfalls lesen, jedoch nicht kommentieren werde. Für den Fall, dass Du unbedingt das letzte Wort haben mußt, schreib Dir halt die Finger wund!

Gruß
Ted

Geneigter Bernd,

offensichtlich hast Du von meinem letzten
Posting nicht ein einziges Wort
begriffen. Schon die alten Griechen
wußten, dass man vom Einzelnen nicht auf
das Allgemeine schleißen kann. Weiterhin
versuchst Du, Meinungen zu Fakten
umfunktionieren zu können, indem Du
Zitate aus dem Kontext entfernst. Dieses
sind nur herausgegriffene Beispiele für
die Unzulänglichkeit Deiner
Argumentation.

… aber auch die alten Griechen haben über andere Sachverhalte nachgedacht, was Dir eindeutig schwerfällt

Du kannst mich gerne weiterhin für
empfindlich halten, da kann ich sehr gut
mit leben. Ich für meinen Teil
verabschiede mich jetzt aus diesem
Thread, da ich gemerkt habe, dass eine
Diskussion auf der Sachebene ohne verbale
Entgleisungen offensichtlich mit Dir
nicht zu führen ist.

Verbale Entgleisungen gab es keine, aber Mimöchen mag es wohl net, wenn seine Falschbehauptungen korrigiert werden…

Und da kann ich
meine Zeit zweifelsohne besser nutzen.

Sehr gut…

Du kannst auf eine Antwort gerne
verzichten, da ich sie allenfalls lesen,
jedoch nicht kommentieren werde. Für den
Fall, dass Du unbedingt das letzte Wort
haben mußt, schreib Dir halt die Finger
wund!

Nööö, aber mit einem hast Du Recht…mit Dir zu reden scheint keinen Sinn zu haben und mal nachgedacht hast du wohl eher nicht…

Bernd

Hallo Bernd,

also hier muß ich mich leider auch mal einschalten.

Natürlich kann es sein, dass Du gut durchgekommen bist und Deine Leberwerte trotz Bier am Vorabend o.k. waren. Ausnahmen bestätigen halt die Regel…

Aber:

  1. Leberwerte werden nicht von einem einzelnen Bierchen schlecht, sondern durch längerfristiges und regelmäßiges Trinken (wenn’s bei manchen auch bloß 2 Bier am Abend sind)

  2. Kommt’s tatsächlich drauf an, ob man sprachlich was drauf hat und wie die Chemie zwischen Psychologen und „Täter“ aussieht.

  3. Ich war zwar persönlich noch nie bei einer MPU, habe aber den allgemein bekannten Kurs Mainz77 machen müssen. Die Psychologin stand dabei gar nicht drauf, wenn man sagte: „so ein bis zwei Bierchen trinke ich noch“. Ihre Meinung war vielmehr, wenn man sich nicht vom Alkohol fernhält, wird man immer wieder fahren. Entsprechend hat sie die Teilnehmer angeschnauzt, die Vorgaben, nur noch wenig zu trinken.

  4. Man sich eine exakte Argumentationskette aufbauen muß, damit man sich nicht in Widersprüchen verstrickt (braucht natürlich ein guter Rhetoriker eher weniger)

So, das war’s dann mal.

Grüssle

Sven