Hallo allerseits,
der MRSA, ein resistenter Staphylococus aureus ist ja bekantlich ein echtes Problem wenn er in Wunden kommt, was bei einer Operation vorkommen kann.
Ich stehe vor einer Darm OP, habe im Krankenhaus nachgefragt, es hieß, „alles bestens , bei uns sind keinerlei Probleme bekannt, nur zu empfehlen usw.“ Dann fragte ich bei zwei Ärzten, beide rieten mir von diesem KH ab. Einer berichtete von sechs Todesfällen in letzter Zeit in seiner Praxis die alle in dem besagten KH am Darm operiert wurden, „aber man darf ja nichts sagen“. Inzwischen habe ich von einer Frau in meinem Bekanntenkreis, die seit November schon drei mal operiert wurde und es eitert immer noch, erfahren daß das auch in dem besagten KH war. Ein Heilpraktiker stellte bei einem kinesiologischen Test Staphylococus aureus fest und behandelt mit Nosoden. Das erst seit drei Wochen, daher kann ich über Erfolg oder Misserfolg noch nichts sagen.
Bevor klar war daß ich mich von einem Stück meines Darms verabschieden muß lag ich drei Tage wegen einer Darmentzündung in jenem Krankenhaus. Mir fiel auf daß an jedem 3. Zimmer ein Zettel hing daß es nicht betreten werden durfte.
Da versucht wurde mich massiv zu einem OP-Termin in jenem KH zu überreden, schrieb ich an den Chefarzt daß sie mich in Ruhe lassen sollen und daß ich aus oben genannten Gründen mir ein anderes KH suchen werde, worauf er sauer reagierte.
Warum „kann man ja nichts sagen“ ?
Muß man hinnehmen daß trotz ärztlichem Wissen aus reiner Gewinnsucht die Gesundheit oder gar das Leben der Patienten riskiert wird?
Gibt es eine Meldepflicht für resistente Keime in Krankenhäusern?
Sind diese Keime im KH beweisbar?
Es wirde derzeit ein neues Klinikum gebaut, das mehrere kliniken ersetzen soll. Mit dem Personal und den Instrumenten werden die Keime doch sicher ins neue KH geschleppt, Oder?
Ist der Keim auch resistent gegen Desinfektionsmittel?
Etwas viel auf einmal, dennoch
Gruß
Elmar
