Hallo,
ich habe folgenden Befund vorliegen:
Fokale, ausgeprägte IV° Chondromalazie im femorepatellaren Gleitlager mit ausgedehnten ödemäquivalenten Signalanhebungen der lateralen Patellafacette und des Fermurkondylus II°-III° Chondromalazie im Hauptgelenk. Keine Kreuz- oder Kollateralbandruptur. II°- Degeneration des Innenmeniskus. Keine Meniskusruptur.
Der Orthopäde sagt, dass er nichts mehr machen kann. Wenn ich nicht mit den Schmerzen leben möchte, bliebe mir nur ein komplett künstliches Kniegelenk. Ich bin aber erst 47 Jahre alt und das hält nur 10 Jahre.
Hallo,
dort wo Kniescheibe und Oberschnenkelknochen bei Bewegung aneinander vorbei gleiten, gibt es keinen Knorpel mehr sondern liegt Knochen frei. An der Außenseite von Oberschenkelknochen und Kniescheibe ist viel Flüssigkeit eingelagert. Im eigentlichen Kniegelenk (also zwischen Oberschenkel und Schienbein) ist der Knorpel mittelgradig geschädigt.
Es gibt vielerlei Therapieoptionen vor einem totalen Kniegelenksersatz.
Ich rate zur Zweitmeinung.
Gruß,
Manticor
Hallo Manticor,
vielen Dank für die Antwort. Das mit der Zweitmeinung habe ich mir auch schon überlegt. Deshalb habe ich jetzt in einem Krankenhaus, das auf Knorpeltransplantation spezialisiert ist, einen Beratungstermin ausgemacht. Ich möchte mich nämlich weder mit den Schmerzen noch einem künstlichen Kniegelenk abfinden.
Gruß
Teufel
Die Knorpeltransplantationen halten nur teilweise was sie versprechen! Zurückhaltung ist angeraten.
Okay, war mir nicht bekannt. KG hab ich schon ausprobiert. Fahre jetzt 3 x wöchentlich 15 km Fahrrad. Was kann ich denn sonst noch machen ? Akkupunktur gegen die Schmerzen war noch eine Äußerung des Orthopäden (natürlich ohne Kostenübernahme durch die Krankenkasse). Bei so etwas bin ich aber auch immer skeptisch.
Kortisonspritzen haben auch keine Linderung gebracht.
Das ist auf die Ferne schwer zu sagen, Umstellungs-OPs gingen z.B. noch. Ich sage auch nicht, dass die Transplanataion generell Quatsch ist, aber sie ist nicht in jedem Fall sinnvoll.