Hallo zusammen
Gemäss Eventlog hatte unser MS Exchange 2000 irgendwann heute früh zu wenig Diskplatz.
Jetzt läuft der MS Exchange 2000 Mailserver nicht mehr.
Wenn ich im System Manager auf -> klicke und aktualisieren ausführe, so erhalte ich die Fehlermeldung
NR 80040e19
Text:
Das Objekt steht nicht mehr zur Verfügung. Aktualisieren Sie die Anzeige indem … und versuchen sie es erneut.
Wie bringen wir den MS Exchange 2000 Server dazu wieder zu starten?
vielen Dank für Tipps und Infos.
Grüsse Peter
Hallo Peter.
vermutlich hat der Informationsspeicher (Die Datenbankdatei) einen Fehler, oder ist stark fragmentiert, bzw. „kann“ das Limit an Dateigröße erreicht sein (die eher unwarscheinlichste version.)
Es gibt ein tool Namens eseutil.exe mit dem man _mit äusserster Vorsicht_ die Datenbankdatei des Informationsspeichers bearbeiten kann. Jedoch nur im offline-zustand des Informationsspeichers
Dieses Programm sollte sich unter /Programme/Exchsrvr/Bin/ befinden.
mögliche Optionen
/d
defragmentieren. Es ensteht waerend diesem Vorgang eine temporaere datei tempdfrg.edb . Nach Abschluss der Defragmentierung wird die temporaere Datei zur Neuen Datenbank und ersetzt die urspruengliche
/r
Wiederherstellen. Diese Option führt eine Wiederherstellung durch, bei der alle Datenbanken in einen konsistentenZUstand überführt werden.Diese Funktion wird vor der Defragmentierung autom. ausgeführt.
/m
Dateiabbild. hiermit werden Informationen ueber die Datenbank-, Protokoll,- und Prüfpunktdateien angezeigt
/r
Reparatur. mit dieser Optionwird die Struktur der Datenbank untersucht und die Wiederherstellung unterbrochener Verknuepfungen versucht. Dieser Vorgang ist langsam und unsicher, und sollte daher nur als letzter Ausweg gelten.Wenn das Reparatur -programm einen physischen Schaden findet,entfernt es die beschaedigten Seiten, so dass deren Daten verloren sind.Nach Abschluss der Reparatur sollten alle Transaktionsprotokolle geloescht werden,weil die Seitenzahlen in der Datenbank nicht mehr mit denen in den Transaktionesprotokoll übereinstimmen.
/c
Konsistenz. Kann verwendet werden um einen Speicherin einen Konsestenten Zusatnd zu überführen. Wird vor der Defrag autom. Ausgeführt.
servus derweil
Masei1202
P.S. mal Nachdenken in zukunft eine Speichergruppe für die Wiederherstellung anzulegen. . .
hi
vermutlich hat der Informationsspeicher (Die Datenbankdatei)
einen Fehler, oder ist stark fragmentiert, bzw. „kann“ das
Limit an Dateigröße erreicht sein (die eher unwarscheinlichste
version.)
oder die platte ist wirklich randvoll weil z.B.die umlaufprotokollierung eingeschaltet war und man und den rechner nicht regelmässig neu gebootet und keine online sicherung gemacht hat
Eseutil wird für jede der datenbanken einzeln ausgeführt(also Pub.edb und priv.edb) … aber du musst mindestens das doppelte an Plattenplatz zur Verfügung haben als die Datenbank groß ist … sonst fliegt dir das im zweifelsfall um die Ohren
Ersatzweise kanns du die *.edb auf einen ganz anderen Rechner kopieren - dort eseutil ausführen und die komprimierte Version wieder zurückkopieren
wenn ich mich recht erinner sollte man dann isinteg hinterherschicken eben um die Integrität des informationstore zu überprüfen - aber da nagel mich mal lieber nicht fest :-\
*daumendrück*
Gruß Hexerl
Hallo,
oder die platte ist wirklich randvoll weil z.B.die
umlaufprotokollierung eingeschaltet war und man und den
rechner nicht regelmässig neu gebootet und keine online
sicherung gemacht hat
Wie oft sollte man eigentlich rebooten? Gibt es da eine Empfehlung des Microsoft-Supports? Hängt das von der Menge und/oder Preis der installierten Software ab? Oder sammelt an da als Admin für sein eigenes Setup Arfahrungswerte?
Gruß,
Sebastian
hi
oder die platte ist wirklich randvoll weil z.B.die
umlaufprotokollierung eingeschaltet war und man und den
rechner nicht regelmässig neu gebootet und keine online
sicherung gemacht hat
Wie oft sollte man eigentlich rebooten?
in Sachen Exchange-Logdatein die den Rechner zumüllen (it´s by design, aber es gibt ja immer wieder admins die ihre Handbücher nicht lesen …) muss es nicht unbedingt sein, wenn man online- und offlinesicherungen macht.
Ich kenne einige ExchangeServer die seit Jahren klaglos und problemlos durchlaufen (wenn ihnen die Hardware keinen strich durch die Rechnung macht) bei denen ein reboot eben nur notwendig ist für softwareupdates etc. … aber bei einem geordneten Reboot werden ja nicht nur die Logdateien bereinigt und in die Exchangedatenbanken eingepflegt und die Struktur der Datenbanken durchgecheckt sondern die Hardware hat auch mal wieder die Chance sich zu berappeln …
Empfehlung des Microsoft-Supports?
nein - ich bin selber groß
Hängt das von der Menge und/oder Preis der installierten Software ab?
eher von der Fähigkeit dessen der die Maschine bedient und von der Qualität der Hardware
Oder sammelt man da als Admin für sein eigenes Setup Arfahrungswerte?
durch einen reboot ? fürs Setup ?? *g* wohl kaum …
ich bins aber aus der Großrechnerwelt (!) mit UNIX und MPE/ix Maschinen gewöhnt, dass die süssen ab und an mal neu gebootet werden sollten um sie dauerhaft am leben zu erhalten.
Deswegen habe ich mir das eben für die anderen Server (NT / W2K / Linux ) beibehalten, und sie werden auch einmal die Woche nach erfolgreicher Vollsicherung durchgestartet - geschadet hat es ihnen bisher nicht und wenn ich je probleme mit einem der Server hatte waren es immer Hardwaredefekte … und die waren auch selten
Gruß Hexerl
vielen Dank!
Hallo zusammen
Vielen Dank für Euren Input!
Mit ESEUTIL konntendie Datenbanken wieder hergestellt werden.
Der Datenverlust war minimal (1 Tag).
Durch eine Fehlkonfiguration des NAV wurde eine LOG Datei von Exchange gelöscht. Da er diese dann nicht mehr einlesen konnte, stürzte er ab. Nach umbennen der letzten Logdatei in die fehlende und dem vorgängigen zusammenflicken der DBs gingen wir wieder „online“.
viele Grüsse
Peter