hi marcel
kommt drauf an: wenn du bei extras->optionen->speichern die option „schnellspeichern zulassen“ aktiviert hast, dann hängt word die änderungen am dokument nur hinten an. dadurch sparst du dir bei sehr grossen dokumenten und nur wenigen änderungen ein paar sekunden zeit, dafür wird das dokument grösser und grösser. sichbar machen kannst du den „originaltext“ nicht einfach: wenn du das dokument z.b. mit den notizblock aufmachst, siehst du zwar jede menge binärer infors, mitten drinnen aber auch deinen text. ev. gibt es auch spezielle tools, die tatsächlich den originaltext wiederherstellen können, da ich sowas aber nicht brauche, kenne ich mich da nicht wirklich aus.
andere möglichkeit: man kann im word mehrere versionen eines dokuments speichern. im prinzip sind dass dann mehrere dokumente in ein dokument zusammengefasst. jedes „teildokument“ hat ein versionsdatum. word bietet dann an, sich eine bestimmte version des dokuments anzeigen zu lassen. selbstverständlich braucht jede version entsprechend speicherplatz, d.h. das dokument wächst mit jeder version rasch an.
dritte möglichkeit: wenn du die änderungsverfolgung aktiviert hast, werden ebenfallst änderungen am dokument nicht direkt vorgenommen sondern quasi angehängt - hier allerdings mit der zusatzinfo, von wem die änderung ist. diese verschiedenen bearbeitungsstufen können über eine eigene symbolleiste verglichen werden.
vierte möglichkeit: teilweise wandert beim speichern der inhalt der zwischenablage ebenfalls mit ins dokument (habe ich allerdings nur wo gelesen und nicht selber verifiziert). auf diese weise kommen unterschiedlichste infos zusätzlich ins dokument.
abhilfe:
im ersten fall reicht ein simples „speichern unter“, um den datenmüll zu beseitigen.
ebenso im zweiten fall - der dialog zum verwalten der versionen bietet aber auch die möglichkeit, versionen gezielt zu löschen.
im dritten fall reicht es, alle änderungen zu akzeptieren. sicherheitshalber kann man noch ein speichern-unter machen, um ganz sicher zu gehen, dass nix übrigbleibt.
im vierten fall sollte ebenfalls ein speichern-unter reichen.
zusätzlich gibt es auf der microsoft-homepage das tool „remove hidden data“ zum downloaden. es hängt sich ins dateimenü rein und entfernt auf knopfdruck alle daten aus dem dokument, die nicht unmittelbar zum eigentlichen dokument gehören.
wer ganz sicher sein will, speichert das dokument zuerst unter einem format, dass entweder sehr alt ist (z.b. word 2.0), da es diese formate dem word noch nicht so leicht gemacht haben, text zu verstecken, oder man speichert das dokument in ein „menschenlesbares“ format wie rtf - dann kann man wenigstens manuell kontrollieren, was alles im dokument drinnen ist. vorteil bei rtf ist, dass man praktisch keine formatierungen verliert. schließlich wurde rtf ja ursprünglich von microsoft selbst definiert.
erwin