Moin,
eigentlich sollte man ja mit Hilfe des Ping-Kommandos (ping -f -l XYZ IP) auf den korekten MTU-Wert kommen (durch Probieren). Ich habe das nun mal mit zwei Call-by-Call-Anbietern probiert (analoges Modem) und habe keinen Erfolg, weil bei jeder beliebigen Paketgröße die Fehlermeldung kommt, die eigentlich das Abbruch-Kriterium sein sollte („Paket müsste fragmentiert werden“). Das Reply „Antwort von …“ erhalte ich also gar nicht. Darüber hinaus wird immer 100% Paketverlust angegeben. Ein „einfacher“ Ping hingegen (ping IP) scheint zu funktionieren.
Woran kann das liegen? Ist das ein prinzipielles Problem mit CbC-Anbietern oder dynamischen IP-Adressen oderso?
Wie kommt man sonst an vernünftige MTU-Werte ran? Beim Googeln findet man immer nur welche für DSL.
Danke,
Kristian
Moin
eigentlich sollte man ja mit Hilfe des Ping-Kommandos (ping -f
-l XYZ IP)
Auszüge aus meiner ping-doc:
_-f Flood ping. (…) If interval is not given, it sets interval to zero and outputs packets as fast as they come back or one hundred times per second, whichever is more.
-l preload: If preload is specified, ping sends that many packets not waiting for reply._
Welches ping aus welchem OS ?
Wie kommt man sonst an vernünftige MTU-Werte ran? Beim Googeln
findet man immer nur welche für DSL.
Der MTU-Wert sollte sich an dem Verwendungszweck der Leitung orientieren. Zocken, download mit gleichzeitigem Browsen => kleine MTU, Download so schnell wie möglich => grosse MTU.
Niemals mehr als 1500, unter 500 macht auch keinen Sinn.
cu
-f Flood ping. (…) If interval is not given, it sets
interval to zero and outputs packets as fast as they come back
or one hundred times per second, whichever is more.
-l preload: If preload is specified, ping sends that many
packets not waiting for reply.
Hm, also meine ist deutlich kürzer und sagt das:
-l Länge Pufferlänge senden.
-f Flag für "Don't Fragment" setzen.
Welches ping aus welchem OS ?
Und das ist von Win98. Deins klang eher nach Linux.
Der MTU-Wert sollte sich an dem Verwendungszweck der Leitung
orientieren. Zocken, download mit gleichzeitigem Browsen =>
kleine MTU, Download so schnell wie möglich => grosse MTU.
Niemals mehr als 1500, unter 500 macht auch keinen Sinn.
Hm, ich dachte, dass man sich möglichst mit dem Server synchronisieren sollte.
Moin
Und das ist von Win98. Deins klang eher nach Linux.
die man-page gilt für fast alle Unix-Varianten und stammt von BSD:
http://www.rt.com/man/ping.8.html
Hm, ich dachte, dass man sich möglichst mit dem Server
synchronisieren sollte.
Nein: Dem Server ist es wurscht. Die MTU legt die Länge deiner ausgehenden Packete fest. Der Server hat auch eine MTU (die man i.d.R. nicht ändern kann)(das ist deine MRU) und die seinerseits die Länge seiner Packete an dich festlegt. Die 2 haben nichts miteinander zu tun.
Wenn die Packete besonders lang sein drüfen funktioniert die Verbindung mit wenig Overhead (jedes Packet hat ja Verwaltungsinformationen dabei), ist aber nicht ganz so reaktiv. Wenn man kleinere Packetlängen festlegt kommt jeder Sendewunsch des Programms schneller dran, die Leitung reagiert also scheinbar schneller. Dafür ist der Durchsatz kleiner.
1500 ist die traditionelle MTU weil Ethernet und viele anderen Netzwerkformen nicht mehr erlauben (ok, Ethernet-Jumbo-Frames gehen bis 64k, aber das ist ein Spezialfall der im Internet nicht so häufig auftritt).
Was analoge Modems angeht: die haben eine Leitungs-MTU von ±10 Bit (=1,25). Aber die Treiber auf beiden Seiten setzten die Daten wieder zusammen, auch wenns mehr als 1500 sein sollten.
cu