Ein Miethaus mit 10 Parteien teilt sich eine große Tonne für den Hausmüll. Gelbe Säcke sind seperat von jedem Mieter zu sammeln.
Nun stellt euch vor, die Hausmüllsituation gerät außer Kontrolle, nach einem Tag Leeren, ist die große tonne schon wieder halb voll.
Die Tonne steht frei zugänglich an der Straße, umgeben von anderen Miethäusern. (diese beitzen keine Gemeinschaftstonne, sondern jeder seine eigene)
Es gibt Beobachtungen, dass Mieter von anderen Miethäuser ihren Müll bei jenem Mietshaus entsorgen.
Da die Müllkosten so explodiert sind, dass über Nebenkostenabrechnung wahrscheinlich zu Nachzahlungen zu rechnen ist, gibt es Möglichkeiten des Mieters dagegen Einspruch zu erheben?
Oder muss er die Kosten dulden, so lange er nicht nachweisen kann, dass andere Häuser ihren Müll im besagten Haus entsorgen?
Danke für eure Hilfe.
LG
Wölkchen
(gehen wir davon aus, dass für die Zukunft schon gesorgt ist, der Vermieter wird den Missstand durch Einführung von Einzeltonnen regulieren, da dieser davon ausgeht dass der Müll vom eigenen Miethaus kommt)
OT: Der Kauf eines Vorhängeschlosses nebst Kette und einem Schlüssel, der innen neben der Haustür hängt, dürfte die billigere und dabei nachhaltigere Lösung sein.
gibt es Möglichkeiten des Mieters dagegen
Einspruch zu erheben?
kann er machen, ist aber sinnlos. Der Vermieter hat einen Vertrag mit der Müllabfuhr, wonach die Tonne regelmäßig geleert wird. Wer für das Füllen sorgt, ist dem Vermieter erstmal egal.
Noch’n Punkt: Die Müllabfuhr wird nicht dadurch teurer, dass Nachbarn die Tonne mitbenutzen, sie wird nach Tonnengröße berechnet. Wo nach Gewicht abgerechnet wird, hängt eh ein Schloss am Deckel.
Oder muss er die Kosten dulden, so lange er nicht nachweisen
kann, dass andere Häuser ihren Müll im besagten Haus
entsorgen?
Den Nachweis kann er sich sparen, will niemand wissen.
Wenn nämlich nicht alle Nachbarn sich „eingeladen“ fühlten,
könnte die Tonne wohl zukünftg eine Nummer kleiner sein.
nicht immer und nicht überall. Bockbeinige Abfuhrunternehmen schreiben die Tonnengröße knallhart nach der Anzahl der Mietparteien vor.
Es gibt übrigens außerdem auch noch Tarife, die danach
berechnen, wie häufig eine Tonne geleert werden muss.
Die Müllabfuhr kommt und leert, gnadenlos. Du glaubst doch nicht, dass die Müllmänner einen Zettel mitschleppen, auf dem draufsteht, ob Haus A wirklich dran ist?
Mag ja sein, dass das an der Küste anders ist.
An der All - gäu - küste - am Al - pä - hän - rand? (SCNR)
Wenn nämlich nicht alle Nachbarn sich „eingeladen“ fühlten,
könnte die Tonne wohl zukünftg eine Nummer kleiner sein.
nicht immer und nicht überall. Bockbeinige Abfuhrunternehmen
schreiben die Tonnengröße knallhart nach der Anzahl der
Mietparteien vor.
Das ist sicher von Landkreis zu Landkreis verschieden. Wir hier sagen einfach, wie groß wir unsere Tonnen gerne hätten - 60 bis 1100 Liter.
Es gibt übrigens außerdem auch noch Tarife, die danach
berechnen, wie häufig eine Tonne geleert werden muss.
Die Müllabfuhr kommt und leert, gnadenlos. Du glaubst doch
nicht, dass die Müllmänner einen Zettel mitschleppen, auf dem
draufsteht, ob Haus A wirklich dran ist?
Da ist ein Barcode auf der Tonne, und wenn sie am Straßenrand steht, wird sie gescannt und geleern, wenn nicht, dann nicht.
Mag ja sein, dass das an der Küste anders ist.
An der All - gäu - küste - am Al - pä - hän - rand? (SCNR)
Ach so, ist der Ganztagsgruß „Moin“ schon bis dahin vorgedrungen? Oder ist nur grade Springflut? (SCANR)
OT: Der Kauf eines Vorhängeschlosses nebst Kette und einem
Schlüssel, der innen neben der Haustür hängt, dürfte die
billigere und dabei nachhaltigere Lösung sein.
Gruß
smalbop
noch einfacher wäre ein anderer Standplatz, wo nur die Hausbewohner rankommen.
Die Tonne ist einer dieser Riesengroßen, die für Mehrfamilienhäuser gedacht sind.
In dem angenommenen Landkreis wird nach Größe der Tonne und wie oft sie abgeholt wird, berechnet (2 Wochen Rythmus oder 4 Wochen Rythmus).
Die fiktive Müllgesellschaft hat dem Vermieter die große Tonne zu Verfügung gestellt, die eigentlich für 15 Haushalte gedacht ist und im 4 Wochen Rythmus abgeholt werden soll, um so die kosten für die Mieter klein zu halten.
Einzeltonnen wären für jeden Mieter teurer.
Derzeit wird sie alle zwei Wochen geleert, weil sie einfach immer voll ist.
In diesem Fall ist es nur etwas unfair, da der Vermieter nicht von Anfang an gesorgt hat, dass die Tonne nur für die Mieter des eigenen Hauses zugänglich ist.
Nun fiktiv gesehen wird nachträglich auf Einzeltonne pro Haushalt umgeschwenkt, um weiteren Ärger zu vermeiden.
OT: Der Kauf eines Vorhängeschlosses nebst Kette und einem
Schlüssel, der innen neben der Haustür hängt, dürfte die
billigere und dabei nachhaltigere Lösung sein.
noch einfacher wäre ein anderer Standplatz, wo nur die
Hausbewohner rankommen.
Ob das einfacher ist, wird man nur beurteilen können, wenn man die örtlichen Gegebenheiten kennt.
Ich sprach aber sowieso nicht von einfacher, sondern von billiger.
In diesem Fall ist es nur etwas unfair, da der Vermieter nicht
von Anfang an gesorgt hat, dass die Tonne nur für die Mieter
des eigenen Hauses zugänglich ist.
Das kann er ja im nachhinein immer noch tun, indem er ein Schild aufhängt, das Unbefugten das Betreten des Grundstücks bei Androhung einer Strafanzeige verbietet. Ich gehe ja mal davon aus, dass der Müllcontainer auf seinem Privatgrund steht.