Müll vor die Wohnungstür gelegt

Hallo,
mal angenommen Miss „XYZ“ hat einige Kartons (Ca. 1x1m groß, jedoch zusammengefaltet) in die graue Tonne geschmissen, weil sie nicht wußte wo sie sonst damit hin sollte. Leider gibt es keine Papiercontainer sondern stattdessen im Keller einen Riesenkarton in dem das Altpapier gesammelt wird und von einigen Messdienern alle paar Monate abgeholt wird. Beim Einzug in die Wohnung sagte man ihr, daß sie bitte keine Kartons in den „Riesenkarton“ schmeißen soll sondern lediglich alte Zeitungen und so.
Draußen steht nur eine gelbe Tonne für ein 6-Parteien Haus und drei graue Tonnen. Daher kann Miss „XYZ“ ihren Müll sowieso schon nicht ordnungsgemäß trennen weil einfach der Platz fehlt und die gelbe Tonne immer voll ist. Also schmiss Miss „XYZ“ zwei von diesen leider etwas größeren Pappkartons in die graue Tonne. Sie hat zumindestens ihr Bestes gegeben um sie möglichst klein zu falten!
Nach einem arbeitsreichen und anstrengenden Tag kommt Miss „XYZ“ von der Arbeit nach Hause und findet besagte Kartons vor Ihrer Wohnungstür unterm Dachgeschoß wieder. Die Kartons die vorher noch in der verdreckten alten grauen Mülltonne lagen. Sie weiß jedoch auch nicht wer ihr dieses „Geschenk“ bereitet hat. Es lag kein Zettel und nichts dabei. Sie vermutet daß es entweder der Vermieter oder einer von den Nachbarn waren.
Wie soll sie sich nun verhalten?

Hallo!
Ich weiß nicht wie sie die entsorgt hat,aber wenn sie die nur gefaltet in die Tonne geworfen hat,dann wär ich als Nachbar oder Vermieter ehrlich gesagt auch sauer.Wenn sie schon Kartons entsorgt,dann sollte sie so schlau sein diese kleinzureissen und in einer Tüte entsorgen.Denn wenn die Kartons gefaltet in der Tonne landen,breiten sie sich aus und nehmen den Platz für andere Mülltüten weg und ist sehr sperrig.Wie sie sich verhalten soll,tja hinnehmen und kleinmachen ab in die Tonne.Und es gibt auch in Essen Entsorgungsinseln,wo große Container stehen.Falls die Tonnen schon so voll sind,kann man auch Etappenweise die Kartons entsorgen.Die nächste Abholung kommt bestimmt!
Gruß Frank

Vielleicht gibt es auch bei euch einen Wertstoffhof oder ähnliches von der Müllabfuhr?

Da kann man als Privatmann in der Regel auch seine Pappe abgeben. Meist auch kostenlos…

Hallo Mica,
aus Deiner Beschreibung entnehme ich, dass im Keller lediglich Zeitungspapier gesammelt wird, welches Messdienern in unregelmäßigen Abständen abholen. Mit dem Zeitungspapier lässt sich noch Geld verdienen. Häufig wird Zeitungspapier auch von Schulen gesammelt. Dies ist aber keine öffentliche Abfallentsorgung.
Unterstellen wir mal, Miss „XYZ“ wohnt in Essen. Das passt so schön zu Deiner Visitenkarte.
In Essen erfolgt die öffentlich Sammlung des Altpapiers über die blaue Tonne oder die Papiercontainer im Stadtgebiet (nicht unbedingt am Wohnhaus). Seit Januar 2004 bietet die Entsorgungsbetriebe Essen GmbH ohne zusätzliche Kosten die Blaue Tonne für alle Privathaushalte im gesamten Stadtgebiet an.
Unter http://www.essen.de/ kannst Du Dich näher informieren.
Als Mitmieter in dem Wohnhaus von Miss „XYZ“ würde es mich stören, wenn durch Pappe im Restmüllbehälter meine Nebenkosten steigen. Ich würde allerdings das Gespräch suchen, bevor ich auf die Idee kommen würde, mir die Hände dreckig zu machen.
Für die Anforderung zusätzlicher Tonnen (gelb, blau, grau, braun) ist der Vermieter zuständig. Soweit Platz vorhanden, wird er die Wünsche nach zusätzlichen Behältern gern weiterleiten.
Mit freundlichen Grüßen

Ulf

Das stimmt schon. Aber leider hat Miss „XYZ“ kein Auto und hat somit nicht die Möglichkeit die Pappen irgendwo hinzubringen. Und es ist auch nicht die „saubere“ Art die Pappen die vorher in den grauen Tonnen lagen, an denen noch Restmüll klebt, einfach so vor die Tür zu legen, oder? Miss „XYZ“ hätte damit kein Problem gehabt hätte dieser Unbekannte die Pappen in den Keller gelegt (der Weg ist sogar kürzer) oder hätte zumindest einen Zettel hinterlassen.

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Darf man denn Kartons (zusammengefaltet) in diese blauen Container schmeißen? Darüber hat Miss „XYZ“ bei Essen.de leider nichts gefunden.
Ein Problem ist auch daß Miss „XYZ“ kein Auto hat und es sich somit recht schwierig gestaltet die Pappen in einer Sammelstelle verwerten zu lassen. Nachbarn von Ihr hatten Ihren Renovierungsmüll auch dareingeschmissen und die Tonnen waren komplett überfüllt. Es ist ja erst einmal passiert und da fand Miss „XYZ“ es halt etwas übertrieben und auch eklig den Müll wieder vor Ihrer Wohnungstür zu finden.

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Darf man denn Kartons (zusammengefaltet) in diese blauen
Container schmeißen? Darüber hat Miss „XYZ“ bei Essen.de
leider nichts gefunden.
Ein Problem ist auch daß Miss „XYZ“ kein Auto hat und es sich
somit recht schwierig gestaltet die Pappen in einer
Sammelstelle verwerten zu lassen. Nachbarn von Ihr hatten
Ihren Renovierungsmüll auch dareingeschmissen und die Tonnen
waren komplett überfüllt. Es ist ja erst einmal passiert und
da fand Miss „XYZ“ es halt etwas übertrieben und auch eklig
den Müll wieder vor Ihrer Wohnungstür zu finden.

Hallo Mica,
es ist nun müßig, über die Vergangenheit oder ein nicht vorhandenes Auto zu reden. Sprich mit Deinem Vermieter, dass er eine blaue Tonne an/in Eurem Haus aufstellen lässt. In diese darf natürlich auch Pappe geschmissen werden.
Renovierungsmüll (auch Tapetenreste mit Putz- und Leimresten) gehören tatsächlich in die graue Tonne. Alternativ (blaue Tonne) viel Spaß beim zukünftigen Toiletten(Sand)papier.
Mit freundlichen Grüßen

Ulf

Miss „XYZ“ hätte damit kein Problem gehabt hätte dieser
Unbekannte die Pappen in den Keller gelegt

Was soll die Pappe im Keller?

Miss „XYZ“ hätte damit kein Problem gehabt hätte dieser
Unbekannte die Pappen in den Keller gelegt

Was soll die Pappe im Keller?

Die Pappen waren verdreckt. Im Hausflur muß da jeder dran vorbei. Vor der Kellertür von Miss „XYZ“ nicht. Da störts niemanden.