hab mich mal gefragt, wieso’s ausgerechnet in der landeshauptstadt bayerns, welches ja wohl eines der im parteifarbigen sinne schwärzesten bundesländer is, einen roten oberbürgermeister gibt. und das sogar schon seit… geRaumer zeit
frage: wie kommt sowas denn zustande?
in Großstädten haben die Sozialdemokraten eigentlich immer mehr Wähler als auf dem Land. Die Landbevölkerung ist einfach mehr traditionellen und konservativeren Werten verbunden.
Wenn du dir z.B. die Stimmverteilung in den einzelnen Stadtvierteln in München anschaust, bekommt die SPD (und auch die Grünen!) da sehr viel mehr Stimmen, wo z.B. viele Studenten oder Singles leben.
Ob das jetzt deine Frage erschöpfend beantwortet, weiß ich nicht…tendenziell verhält es sich aber so.
Gruß
Uschi
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die Argumente unten sind alle richtig. Der Hauptgrund ist aber m.E., dass Bayern eben nicht das CSU-Land ist, als das es von außen erscheint. Wie alle anderen Wähler auch haben die Bayern schon immer gerne Gegengewichte gewählt.
Bei den Kommunalwahlen sind daher die Freien Wähler und die SPD schon immer erfolgreich gewesen, zumal dort Personen, nicht Parteien gewählt werden.
Auch andere bayerische Städte, sogar die Bischofsstädte Eichstätt, Regensburg, Passau hatten/haben SPD-Bürgermeister. In Nürnberg hat die CSU sogar 1996 zum ersten Mal in der Geschichte überhaupt erst das Rathaus erobert.
…vielleicht weil in München weniger waschechte Bayern und
mehr „Zuwanderer“ mit Ursprung aus anderen Bundesländern
wohnen?
Gruß, bebro
Schon seit Jahrzehnten gibt es in München, pi mal Auge, etwas 8 - 10 % echte Münchner. Dazu gehören auch in München geborene Kinder, deren Eltern „Saupreisn“ sind. Ich stehe über der Sache, denn ich bin kein gebürtiger Münchner (sondern aus dem Landkreis München) und habe in München auch nie gewohnt (dagegen im Landkreis, was keineswegs billiger ist!). München und seine Geschichte kenne ich aber recht gut; kein Wunder, wenn Einem ein Lehrer einen Hausaufsatz aufgibt, weil ein Teil in der Schule nicht einmal die drei Prachtstraßen (Ludwig-, Maximilian- und Prinzregentenstraße) aufzählen konnten.
Es ist aber fast richtig, daß München immer nur „rot“ war. Es gab mal einen Erich Kiesl als OB, der aber nach 6 Jahren von Vorgänger (Kronawitter) wieder abgelöst wurde (Die SPD in München hat es immer wieder geschafft, ihre eigenen Leute zu demontieren). Der CSU-Oberbürgermeister wurde, soweit ich mich erinnere, wegen einiger Straftaten verurteilt. Ich glaube, da war auch ein besonderer Heiliger mitbeteiligt: der heilige Sankt Korruptus.
völlig logisch…
völlig logisch, weil die roten seit jahrzehnten ihr soziales
füllhorn ausgiessen und sich so ihre junkies schaffen.
abhängige von sozialhilfe und arbeitslosenhilfe werden jahrelang
durchgefüttert - um bei der wahl wieder rot zu wählen…