Hallo,
folgende Frage beschäftigt mich.
Arbeitnehmer A hatte vom 1.03.2009 bis 28.02.2010 einen befristeten Arbeitsvertrag im öD. Im Sommer (Juli, August herum) kam der Personalchef zu Arbeitnehmer A und bot vor Zeugen eine Vertragsverlängerung um weitere 2 Jahre an.
Ende November wiederum, ging Arbeitnehmer A zum Personalchef um nachzufragen, wie es dann aussehe mit der Verlängerung. In diesem Gespräch sagte der Personalchef, dass er eine Verlängerung um 2 Jahre nicht versprechen könne, aber „dass Arbeitnehmer A, wenn es nicht klappt, AUF JEDEN FALL einen weiteren Jahresvertrag erhalte, um sich in Ruhe eine neue Stelle zu suchen“.
Ende Januar, wiederum sagte der Personalchef, dass er noch gar nicht wisse, ob er Arbeitnehmer A weiterbeschäftigen wolle, da ihm so viele negative Dinge über das Verhalten von Arbeitnehmer A zu Ohren gekommen seien. Die negativen Dinge sind allesamt nicht belegbare Unterstellungen, die dem Grunde nach lächerlich sind. (Angeblich über 20 Beschwerdeanrufe im Juni über Arbeitnehmer A, dass er am Telefon Bürger abgewimmelt habe und unfreundlich gewesen sei. Der Vorwurf kam erst im Januar).
Letzte Woche wurde Arbeitnehmer A dann mitgeteilt, dass es keine weitere Beschäftigung geben wird, ihm wurde ein schlechtes und fehlerhaftes Zeugnis ausgehändigt.
Ist die mündliche Vertragsverlängerung jetzt wirksam oder nicht? Und wenn ja, welche?
Wäre es ratsam einen Anwalt zu Rate zu ziehen oder einfach ab 1. März die Arbeitskraft zur Verfügung zu stellen?
Danke für die Hilfe!
