Münzunterscheidung mit induktivem Sensor?

Hallo zusammen!

Ich würde gerne einen induktiven Sensor verwenden um damit Münzen zu erkennen. Dies muss nicht eindeutig gestehen, eine Kategorisierung würde mir schon reichen, z. B in:

  • 1,2,5 Cent (aus Fe, Cu)
  • 10,20,50 Cent (aus Cu, Al, Zn, Sn)
  • 1 Euro (aus Messing-Ni)
  • 2 Euro (aus Cu-Ni)

Wenn ich die Münzen an einem induktiven Sensor (Näherungssensor) vorbeiführe, meint ihr, ich erhalte damit einen unterschiedlichen Spannungsverlauf auf dem Oszilloskop, den ich zur Unterscheidung auswerten kann?

Speziell interessieren würde mich dieser Sensor von Conrad:
http://www1.conrad.de/scripts/wgate/zcop_b2c/?~templ…

Über jegliche Kommentare oder Meinungen eurerseits würde ich mich sehr freuen! :smile:

Vielen Dank und Grüße,
Mac

Hallo Mac,

der Link zu CONRAD funktioniert bei mir nicht „DER WARENKORB KONNTE NICHT ANGELEGT WERDEN“.

Vermutlich ist das ein Link in deinen persönlichen Warenkorb, den ich nicht sehen darf.

Bernhard

Hallo Mac,
der Link funktioniert bei niemandem, weil nur du die entsprechenden Cookies auf dem PC hast.

Aber zu der eigentlichen Frage gibt es nur eine einfache Antwort. Ja.
Warum sollte das nicht funktionieren. Es kommt nur auf die Auswerteschaltung an.
Die „induktive Erkennung“ kann man doch leicht mit einer Spule, zwei Widerständen und einem Kondensator selber bauen.?

Gruß
acuario

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hallo ihr beiden!

Erstmal Danke für eure Antworten.
Hier ist nochmal ein anderer Link zu dem betreffenden Sensor:
http://www.conrad.de/Bauelemente-Bausatze/ind_sens_c…

Acuario, deine Antwort macht mich schon mal recht optimistisch. Mir fehlt auf diesem Gebiet einfach die praktische Erfahrung. Das ist auch der Grund, weshalb ich den Sensor auch nicht selber zusammenlöten will, sondern fertig kaufe (zumal mir die Uni den eh bezahlt) :wink:

Falls noch jemand einen Tipp, Hinweis oder was auch immer hat, bitte immer her damit :smile:

Viele Grüße,
Mac

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hallo,

mit dem geht es nicht. Da ist die Auswertelektronik schon eingebaut. Er liefert nur ein digitales Signal. Also, entweder ein oder aus.

Du wirst es schon mit diskreten Elementen, wie schon beschrieben, selber aufbauen müssen.

Gruß

hartmut

Danke Dir für den Tipp!!!

Sowas hatte ich schon befürchtet, deshalb mein Posting hier.

Hättest du oder jemand anders einen Tipp für einen fertig aufgebauten analogen Sensor?

Sonst müsste ich ihn tatsächlich selber löten…

Gruß,
Mac

Hallo zusammen!

Ich würde gerne einen induktiven Sensor verwenden um damit
Münzen zu erkennen. Dies muss nicht eindeutig gestehen, eine
Kategorisierung würde mir schon reichen, z. B in:

  • 1,2,5 Cent (aus Fe, Cu)
  • 10,20,50 Cent (aus Cu, Al, Zn, Sn)
  • 1 Euro (aus Messing-Ni)
  • 2 Euro (aus Cu-Ni)

Wenn ich die Münzen an einem induktiven Sensor
(Näherungssensor) vorbeiführe, meint ihr, ich erhalte damit
einen unterschiedlichen Spannungsverlauf auf dem Oszilloskop,
den ich zur Unterscheidung auswerten kann?

Nicht unbedingt. Ich kann Deinen link nicht öffnen, weiß also nicht, was für einen Sensor Du meinst. Das Problem ist, dass es erstens einmal unterschiedlich funktionierende Sensorsysteme gibt, die unterschiedlich auf die verschiedenen Metalle ansprechen. Es gibt Sensoren, die fast nur auf magnetisierbare Metalle (Eisen, Nickel, Kobalt) reagieren, kaum aber auf nicht magnetisierbare (Kupfer, Messing, Aluminium) und es gibt andere, ebenfalls induktive Sensoren, die schwach auf magnetisierbare, aber stark auf nicht magnetisierbare Metalle reagieren. Und es gibt natürlich Sensoren, die auf alle Metalle reagieren (das sind die am häufigsten eingesetzten).

Außerdem haben die meisten Näherungssensoren einen digitalen Ausgang (ja/nein-Information).

Was Du brauchtest, wären mehrere Sensoren verschiedener Systeme mit analogem Ausgang, eine sehr aufwändige Messtechnik und auch eine sehr präzise Mechanik, um die verschiedenen Metalle zu unterscheiden. Und so was aufzubauen übersteigt die Möglichkeiten eines Amateurs bei weitem. Meine würde es im Übrigen auch überschreiten. Und nur an Hand der elektrischen Eigenschaften schafft es auch ein Münzprüfer nicht. Da spielen immer noch auch mechanische Prüfungen (Durchmesser, Dicke, Prägetiefe) eine Rolle.

Um die Münzen nach den von Dir aufgestellten Kriterien (ohne Erkennung von Falschgeld und Fremdwährungen) zu sortieren, kämest Du im Übrigen mit einer rein mechanischen Lösung aus, die die Münzen nur nach dem Durchmesser sortieren würde, und die könnte auch ein Hobbymechaniker zusammenbasteln.

Speziell interessieren würde mich dieser Sensor von Conrad:
http://www1.conrad.de/scripts/wgate/zcop_b2c/?~templ…

Link funktioniert- wie gesagt - bei mir nicht.

Über jegliche Kommentare oder Meinungen eurerseits würde ich
mich sehr freuen! :smile:

Ok, ich hoffe, Du freust Dich auch wirklich.

Vielen Dank und Grüße,
Mac

auch viele Grüße
merimies

Hallo,

mein Tipp wäre einen fertigen Münzprüfer kaufen.

Hier mal ein Link

http://www.wipo.int/pctdb/en/wo.jsp?IA=WO1995024024&…

und jetzt entscheide ob Du es immer noch selber bauen willst.

Gruß

hartmut

Hallo,
wenn Du Dir die Beschreibung Deines Sensors mal näher anschaust, wirst Du das Wort ‚Schließer‘ finden. Dein Sensor gibt keine Enfernung oder sowas aus, er schaltet bei einer bestimmten Näherungsschwelle. Für Deine Zwecke also völlig ungeeignet. Und das gilt für alle mir bekannten industriellen Sensoren. Da musst Du Dir schon selber was basteln.
Gruß
loderunner

Hallo loderunner,

wenn Du Dir die Beschreibung Deines Sensors mal näher
anschaust, wirst Du das Wort ‚Schließer‘ finden. Dein Sensor
gibt keine Enfernung oder sowas aus, er schaltet bei einer
bestimmten Näherungsschwelle. Für Deine Zwecke also völlig
ungeeignet.

Soweit richtig.

Und das gilt für alle mir bekannten industriellen
Sensoren.

Nicht ganz:
https://xdki.festo.com/xdki/data/doc_de/PDF/DE/SIEX_…
Katalogseite 92 „Reduktionsfaktoren“.
Unten Links auf der Seite ist die Baureihe mit Analog-Ausgang angegeben.

Allerdings sind die Baureihen von Festo auch gänzlich ungeeignet !

Es wird also ein primitiver Sensor älterer Bauart gesucht.

MfG Peter(TOO)

Hallo Mac,

kleine Ergänzung, das meiste haben die w-w-w-Kollegen bereits erläutert.

Deine Münzmetallübersicht stimmt nicht ganz, so besteht z. B. das Mitteleil der 1-Euro-Münze aus drei Lagen. Aber das wirst du nicht unbedingt genau wissen müssen.

Am besten kann man den Einfluss auf ein induktives Sensorelement (Spule) feststellen, wenn man sowohl dessen Schwingamplitude (Spulengüte) als auch die Frequenzverschiebung auswertet. Das geht aber nur, wenn man die Schaltung selbst aufbaut und damit beide Informationen getrennt zur Verfügung stehen. Die Auswertung ist allerdings nicht ganz einfach.

Näherungsschalter, deren Material-Korrekturfaktor = 1 ist, werten intern zwar meistens beides aus und fügen die Signale dann so zusammnen, dass der Abstand unabhängig vom Material wird. Das ist genau das Gegenteil von dem, was du möchtest.

Evtl. merkt man Unterschiede, wenn man einen induktiven Sensor mit analogem Ausgangssignal verwendet. Das habe ich aber nie versucht.

Analoge Sensoren besitzen in der Regel eine (aufwändig) linearisierte Kennlinie. Es gibt auch induktive Sensoren mit NAMUR-Schnittstelle (2-Draht, Speisung 8 V über 1 kOhm), die eine stetige Kennlinie aufweisen (neben denen mit nichtstetiger Kennlinie). Die stetige Kennlinie ist nicht linearisiert, die Sensoren sind deshalb oft günstiger. NAMUR-Sensoren mit nichtstetiger Kennlinie zeigen Kippverhalten, die wirst du nicht benutzen können.

Bernhard