Müssen Tierheime Tiere aufnehmen?

Hallo,

ich hoffe, dass meine Frage hier richtig ist und nicht ins Thema „Recht“ gehört. Ich dachte bisher immer, dass ein Tierheim verpflichtet ist, ein Abgabetier aufzunehmen (natürlich gegen Gebühr). Aber jetzt habe ich gehört, dass sie dazu nicht verpflichtet sind, sondern sich durchaus auf vermittelbare Tiere beschränken können? Stimmt das? Falls ja, was soll man denn im Zweifelsfall machen, wenn man ein Tier abgeben muss und nicht das Geld hat, eine Pension dauerhaft zu bezahlen?

Liebe Grüße
Andrea

Hallo Andrea,

zu der Tierheimsituation kann ich Dir leider nichts sagen, aber was spricht dagegen sich selber um die Vermittlung zu kümmern? Ist ohnehin die viel bessere Variante, weil man sich noch selber darum bemühen kann, dass das Tier in gute Hände kommt.

Nicht empfehlenswert sind Annoncen in Zeitungen und da schon gar nicht unter „zu verschenken“. Auf diese Anzeigen reagieren mit Vorliebe irgendwelche dobiosen Tierhändler, je nachdem um was für ein Tier es sich handelt, auch zur Pelzproduktion etc. Muss ja nicht sein, denke ich.
Besser sind da Internetforen, die sich mit speziell dieser Tierart beschäftigt. Selbst wenn man dort nicht direkt jemanden findet, der das Tier aufnehmen kann/will, so kennt da jemand wieder jemand, der jemanden kennt. Jemand der schon lange in solch einem Forum aktiv ist, Anfängern mit Rat und Tat zur Seite steht ist selten jemand, der es nicht wirklich gut mit den Tieren meint - die Arbeit machen sich diese Dubiosos nicht.

So wie Du es schilderst, wird das Tier evtl. als „nicht vermittelbar“ eingestuft? Wäre ja durchaus mal interessant zu wissen, was das für ein Tier ist und ggf. welche Einschränkungen es hat - da könnte man sich u.U. auch an diverse Tierschutzbünde (Tierschutzbunde???) wenden. Die haben oft irgendwelche „Gnadenhöfe“, Privatfamilien mit sehr großem Tierherz ect. an der Hand, wo sie auch außergewöhnliche oder schwierige Tiere hin vermitteln können. Ein Tierarzt könnte auch noch Kontakte zu nahegelegenen Institutionen haben, an die man sich wenden kann.

Mücke

lang
Hallo Mücke,

zu der Tierheimsituation kann ich Dir leider nichts sagen,
aber was spricht dagegen sich selber um die Vermittlung zu
kümmern?

Das hab ich schon versucht, aber leider erfolglos.

So wie Du es schilderst, wird das Tier evtl. als „nicht
vermittelbar“ eingestuft? Wäre ja durchaus mal interessant zu
wissen, was das für ein Tier ist und ggf. welche
Einschränkungen es hat

Ja, Du hast recht. Mein Hund ist nach meiner Ansicht kaum vermittelbar. Es handelt sich um einen 10jährigen Schäferhund. Wir haben ihn seit 4 Jahren und sind die dritten Besitzer. Er kam aus sehr schlechten Verhältnissen zu uns. Er hatte 10kg Untergewicht, kam mit Stachelhalsband in glorreicher Kombination mit einer 5m Laufleine zu uns. Er ist sehr schlecht sozialisiert, was andere Hunde angeht. Wir haben ihn aufgepäppelt und ihm eine normale Leine angewöhnt. Inzwischen ist er ein wunderbarer Hund - mit den üblichen gesundheitlichen Problemen eines Schäferhundes - empfindlicher Magen und Arthrose. Aufgrund seiner Vorgeschichte braucht er eine möglichst gleichbleibende tägliche Routine. Er wurde bei den Vorbesitzern wie ein Wanderpokal rumgereicht und diese Panik, zurückzubleiben, ist aus ihm auch nicht mehr rauszukriegen. Wir haben es inzwischen aufgegeben, ihn mit auf Reisen zu nehmen (einer blieb halt immer mit ihm zu Hause). Zu seinen Einschränkungen kommt hinzu, dass er dominant ist und daher hundeerfahrene Besitzer braucht, die sich durchsetzen können. Wenn die Rollen klar geregelt sind, ist er ein wunderbarer Familienhund, äußerst menschenbezogen, lebt bei uns auch völlig problemlos mit 2 Katzen zusammen.
Mein Freund und ich haben uns vor einem dreiviertel Jahr getrennt, wohnen noch zusammen. Das ist auf Dauer natürlich kein Zustand. Der Gedanke, ihn weggeben zu müssen, macht mich wahnsinnig, aber es gibt keine andere Möglichkeit. Mein Exfreund wird Ende des Jahres nicht mehr greifbar sein und ich arbeite mehr als Vollzeit, kann ihn alleine also nicht halten.

  • da könnte man sich u.U. auch an

diverse Tierschutzbünde (Tierschutzbunde???) wenden. Die haben
oft irgendwelche „Gnadenhöfe“, Privatfamilien mit sehr großem
Tierherz ect. an der Hand, wo sie auch außergewöhnliche oder
schwierige Tiere hin vermitteln können. Ein Tierarzt könnte
auch noch Kontakte zu nahegelegenen Institutionen haben, an
die man sich wenden kann.

Unser Tierarzt meint, dass der Hund bei den alten Besitzern schon lange eingegangen wäre und dass er ihm Tierheim ebenfalls unerträglich leiden wird. Mein Traum wäre eine private Pflegestelle, wo er auf Dauer bleiben könnte. Da ich wegen der Trennungssituation, verbunden mit bevorstehendem Umzug chronisch pleite bin, könnte ich das nur zum Teil mitfinanzieren.
Ich hab zwar noch bis Jahresende Zeit, etwas für ihn zu finden, aber, wie gesagt, bisher hat das eben nicht geklappt.

Liebe Grüße
Andrea

Mücke

Hallo nochmal,

sich selber um die Vermittlung zu
kümmern?

Das hab ich schon versucht, aber leider erfolglos.

Ja, glaub ich gern :frowning: Armer Kerl!

Ich habe gerade nochmal rumtelefoniert, eine Bekannte von mir hat Kontakt zum lokalen Tierschutz, weil sie selber ständig Nottiere aufnimmt, und die sagte, dass sich die diversen Tierschutzvereine auch um solche „aussichtslosen“ Fälle kümmern. Die haben einen bundesweiten Verteiler eingerichtet. Wenn Du einfach mal beim örtlichen Tierschutzbund anrufst und denen die Situation schilderst, werden sie Dir mit Sicherheit sagen, an wen Du Dich wenden kannst.

Mücke

Hallo, Andrea,

Mein Traum wäre eine
private Pflegestelle, wo er auf Dauer bleiben könnte. Da ich
wegen der Trennungssituation, verbunden mit bevorstehendem
Umzug chronisch pleite bin, könnte ich das nur zum Teil
mitfinanzieren.
Ich hab zwar noch bis Jahresende Zeit, etwas für ihn zu
finden, aber, wie gesagt, bisher hat das eben nicht geklappt.

in Nordbayern gibt es einen Gnadenhof für Hunde, auf dem man sich sehr kompetent und liebevoll um die Tiere kümmert. Für den äußersten Notfall könntest Du ja dort einmal anfragen (es wäre natürlich eine sehr weite Strecke, und sie sind zurzeit auch voll belegt - aber da Dir noch etwas Zeit bleibt, besteht evtl. die Möglichkeit, sich vormerken zu lassen). Vielleicht kann man Dir dort aber auch Kontakte zu ähnlichen Einrichtungen in Deiner Nähe vermitteln. Einen Versuch wäre es wohl wert.

http://www.hundegnadenhof.de//index.htm

Alles Gute!

Kreszenz

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Nur mal so ne Frage: In dem Alter ist das Tier ja auch nicht mehr ganz so aktiv, müsste also tagsüber auch nicht wie wild beschäftigt werden. Gibt es keine Nachbarin die vielleiicht auch schon ein wenig älter ist und ggf auf das Tier aufpassen kann, so lange Du weg bist? An eine einzelne Person könnte ich mir vorstellen kann sich der Hund noch gewähnen, zumal Du ja auch als Bezug immer greifbar bist.

Meine Oma zum Beispiel würde auf nen Hund total abfahren, wenn der nur ein paar Stunden da ist und sie sonst das übrige Gerödel mit spazieren etc. nicht hätte… bei unserem Hund würde das gehen, der will nur morgens und abends ne Runde drehen und ansonsten pennt der vor sich hin. Da reicht so ne Tagesomi voll und ganz aus, nur damit er nicht alleine ist.

Hoffe Du findest eine gute Lösung.

Hallo Andrea,

Mein Hund ist nach meiner Ansicht kaum
vermittelbar.

Er wurde bei den Vorbesitzern wie ein Wanderpokal rumgereicht
und diese Panik, zurückzubleiben, ist aus ihm auch nicht mehr
rauszukriegen.

Der Gedanke, ihn weggeben zu müssen, macht mich
wahnsinnig, aber es gibt keine andere Möglichkeit.

Kurze Frage zu deiner Tier- bzw. Hundeliebe: Einen solchen Hund, der offenbar schon so schlimme und prägende Erfahrungen gemacht hat, willst du unter Umständen wieder ins Tierheim geben , wo er wahrscheinlich nie mehr vermittelt werden kann? Die Besucher eines Tierheims nehmen wohl eher unproblematische Junghunde, denen man das Alleinsein und Zuhausebleiben noch anerziehen kann, aber nicht so einen (leider!) völlig verstörten, kranken und alten Schäferhund!

Du hast noch bis Ende des Jahres Zeit, einen Platz für diesen armen Kerl zu finden, und besitzt die Stirn, an dieser Stelle danach zu fragen, ob Tierheime nicht doch verpflichtet sind, diese bedauernswerte Kreatur aufzunehmen?

Behandeltst du den Hund deiner Meinung nach anders, als einen „Wanderpokal“?

Du hast mit der Übernahme eines solch problematischen Tieres eine lebenslange Verantwortung übernommen, die nicht enden sollte, weil der Freund auszieht oder der Job es plötzlich nicht mehr erlaubt! Auch der finanzielle Aspekt ist hier wohl nicht wirklich das Problem! Wenn du schon derartig gedankenlos schon mit dem Ziel „Tierheim“ umgehst, überleg dir, ob du jemals nochmal ein Tier haben solltest! Meiner bescheidenen Meinung nach nicht!

Ich überlege mir doch wohl vor der Anschaffung eines Tieres, welche Fälle eintreten könnten, dass ich das Tier nicht mehr halten kann. Und wenn ich mit diesen Eventualitäten rechnen muss, dann schaff ich mir halt - aus Rücksicht auf das Tier - keines an!!! Noch nicht mal mehr eine Schildkröte oder eine Kaulquappe! Denn auch diese Tiere nehmen Zeit, Liebe, Fressen und Pflege in Anspruch!!!

Dass dir bei der ganzen Sache das Herz bricht, nehme ich dir nicht so ganz ab: Du hast den einfachsten Weg (Tierheim) ja schon im Kopf gehabt, dir keine weiteren Gedanken mehr gemacht. Wahrscheinlich wäre der Hund schon dort, wenn ihn das Tierheim aufgenommen hätte! Toll! Dass du dann doch noch hier im Forum nachgefragt hast, macht die Sache für mich nicht besser! Ich bin entsetzt über diese „Ex und Hopp“-Mentalität!!!

Wie meine Vorgänger schon schrieben: Erkundige dich beim Tierschutzverein, bei Gandenhöfen oder auch bei Pro Animale.

Ich hoffe für das Tier, dass sich eine private Lösung ausserhalb eines Tierheimes findet. Der Hund ist als „Wanderpokal“ eh schon geschädigt genug! Wie würdest du dich fühlen, ginge man mit dir so um?

In diesem Sinne…

Golden Luzie

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Hallo Luizie Gold,

bist du nicht ein bisschen ungerecht?

Alles im Leben kann sich ändern und das Leben ändert sich ständig. Keiner kann davon ausgehen, dass es immer so bleibt wie es ist und man wird kaum mit dem Freund zusammen bleiben, weil man nicht weiß wohin mit dem Hund.

Aber schön wenn es Menschen wie du gibt, in deren Leben keine Veränderungen stattfinden, die nie Entscheidungen für die Zukunft treffen müssen, da haben Tiere ein wahrlich erfrischendes Leben.

Andrea hat hier im Forum nachgefragt, was sie tun kann, was am besten für den Hund ist. Sie hätte den Hund auch einfach abschieben können, wie es viele Menschen machen.

Dazu stimmt es nicht, dass Menschen in Tierheimen immer nur junge Tiere haben wollen. Viele nehmen auch ältere Tiere, gerade weil diese schon ruhiger oder die Menschen selber schon etwas älter sind und lieber einen ruhigeren Hund haben möchten.

Natürlich ist es besser, wenn Andrea eine andere, bessere Lösung findet, Ratschläge hat sie viele bekommen

Du hast noch bis Ende des Jahres Zeit, einen Platz für diesen
armen Kerl zu finden, und besitzt die Stirn, an dieser Stelle
danach zu fragen, ob Tierheime nicht doch verpflichtet sind,
diese bedauernswerte Kreatur aufzunehmen?

Warum sollte sie das nicht fragen, reagierst du nicht etwas über ??

Du hast mit der Übernahme eines solch problematischen Tieres
eine lebenslange Verantwortung übernommen, die nicht
enden sollte, weil der Freund auszieht oder der Job es
plötzlich nicht mehr erlaubt!

Was soll sie denn deiner Meinung nach machen ? Mit dem Freund zusammen bleiben und den Job vergessen, nur um beim Hund zu bleiben ??

Auch der finanzielle Aspekt ist
hier wohl nicht wirklich das Problem!

Zum Glück. Andere binden ihre Tier an der Autobahn an oder im Wald wo sie dann langsam verrecken oder setzen sie sonst wo aus.

Wenn du schon derartig
gedankenlos schon mit dem Ziel „Tierheim“ umgehst, überleg
dir, ob du jemals nochmal ein Tier haben solltest! Meiner
bescheidenen Meinung nach nicht!

Du reagierst über.

Wenn sie Gedankenlos wäre, würde sie sich keine Gedanken machen, was mit dem Hund weiter passieren soll.

Ich überlege mir doch wohl vor der Anschaffung eines
Tieres, welche Fälle eintreten könnten, dass ich das Tier
nicht mehr halten kann.

Überlegen kannst du da, auch im Hinterkopf behalten. Doch es gibt Situationen die auch du nicht überblicken kannst, dass kann niemand, denn dann müssten wir in die Zukunft schauen können.

Und wenn ich mit diesen Eventualitäten
rechnen muss, dann schaff ich mir halt - aus Rücksicht auf das
Tier - keines an!!!

Dann darfst du dir gar nichts anschaffen, denn passieren kann immer mal etwas. Mit dieser Ansicht kannst du dich nur in deine 4 Wände einschließen und dort bleiben.

Denn auch diese Tiere nehmen Zeit, Liebe,
Fressen und Pflege in Anspruch!!!

Du wiederholst dich - wie gesagt, dass ganze Leben ändert sich ständig und dagegen ist keiner gefeit.

Dass dir bei der ganzen Sache das Herz bricht, nehme ich dir
nicht so ganz ab: Du hast den einfachsten Weg (Tierheim) ja
schon im Kopf gehabt, dir keine weiteren Gedanken mehr
gemacht.

Wenn es so wäre wie du schreibst, warum fragst sie dann in einem Forum nach ?? Der 1. Gedanke ist meistens das Tierheim, zumind. bei den meisten Menschen. Tierheime sind nicht so schlecht wie ihr ruf.

Wie meine Vorgänger schon schrieben: Erkundige dich beim
Tierschutzverein, bei Gandenhöfen oder auch bei Pro Animale.

Darauf kommen Menschen meistens nicht, dass es noch diese Einrichtungen gibt. Für sie ist das Tierheim der Ansprechpartner oder der Tierarzt, dass ist es dann aber schon.

Mfg.
BelRia

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Tag BelRia,

bist du nicht ein bisschen ungerecht?

Nö, sehe ich nicht so!

Alles im Leben kann sich ändern und das Leben ändert sich
ständig. Keiner kann davon ausgehen, dass es immer so bleibt
wie es ist und man wird kaum mit dem Freund zusammen bleiben,
weil man nicht weiß wohin mit dem Hund.

Mag sein, aber dann renne ich nicht mit einem derart verstörten Tier zum Tierheim, um es loszuwerden!

Aber schön wenn es Menschen wie du gibt, in deren Leben keine
Veränderungen stattfinden, die nie Entscheidungen für die
Zukunft treffen müssen, da haben Tiere ein wahrlich
erfrischendes Leben.

Ich bin zumindest so verantwortungsbewußt, dass ich mir - nachdem ich alle berechenbaren Eventualitäten ins Kalkül gezogen habe und es dann nicht wirklich passt - kein Tier anschaffe!

Andrea hat hier im Forum nachgefragt, was sie tun kann, was am
besten für den Hund ist. Sie hätte den Hund auch einfach
abschieben können, wie es viele Menschen machen.

Hätte das Tierheim den alten Knaben genommen, wäre sie wohl nicht mehr dazu gekommen, diese Frage hier zu stellen. Dann wäre der Hund wohl schon längst dort!

Dazu stimmt es nicht, dass Menschen in Tierheimen immer nur
junge Tiere haben wollen. Viele nehmen auch ältere Tiere,
gerade weil diese schon ruhiger oder die Menschen selber schon
etwas älter sind und lieber einen ruhigeren Hund haben
möchten.

Älter, lieber und ruhig mag ja sein. Aber derartig problematisch?

Natürlich ist es besser, wenn Andrea eine andere, bessere
Lösung findet, Ratschläge hat sie viele bekommen

Du hast mit der Übernahme eines solch problematischen Tieres
eine lebenslange Verantwortung übernommen, die nicht
enden sollte, weil der Freund auszieht oder der Job es
plötzlich nicht mehr erlaubt!

Was soll sie denn deiner Meinung nach machen ? Mit dem Freund
zusammen bleiben und den Job vergessen, nur um beim Hund zu
bleiben ??

Na, eine andere Lösung finden! Wo ein Wille ist…

Auch der finanzielle Aspekt ist
hier wohl nicht wirklich das Problem!

Andere binden ihre Tier an der Autobahn an oder im
Wald wo sie dann langsam verrecken oder setzen sie sonst wo
aus.

Darum geht es doch in dieser Diskussion nicht, oder?
Andrea hat nicht nach der ruhigsten Autobahnraststätte, wo man am problemlosesten einen Hund anbinden kann, gefragt, oder? Reagierst du jetzt nicht ein wenig über? Und soll ich das jetzt loben, dass sie die von dir aufgezählten Möglichkeiten mit Autobahn und Wald nicht erwähnt oder angefragt hat?

Ich überlege mir doch wohl vor der Anschaffung eines
Tieres, welche Fälle eintreten könnten, dass ich das Tier
nicht mehr halten kann.

Überlegen kannst du da, auch im Hinterkopf behalten. Doch es
gibt Situationen die auch du nicht überblicken kannst, dass
kann niemand, denn dann müssten wir in die Zukunft schauen
können.

Siehe meine bereits gegebene Antwort oben im Text!

Und wenn ich mit diesen Eventualitäten
rechnen muss, dann schaff ich mir halt - aus Rücksicht auf das
Tier - keines an!!!

Dann darfst du dir gar nichts anschaffen, denn passieren kann
immer mal etwas. Mit dieser Ansicht kannst du dich nur in
deine 4 Wände einschließen und dort bleiben.

Ist wohl ein Unterschied, ob ich mir „tote“ Gegenstände oder ein lebendes Tier anschaffe, liebe Ria. Ich denke, diesen Unterschied muss ich dir nicht wirklich erklären, oder? Möbel loszuwerden ist leicht, notfalls kommen sie auf den Sperrmüll. Mit Tieren ist das wohl eher nicht so einfach. Oder wie siehst du das?

Weiter auf deine Kommentare zu antworten fehlt mir im Augenblick die Zeit und Lust. Du hast deine Meinung vertreten, ich die meine. Gut ist!

Bis dann.

Gruß,
Golden Luzie

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Hallo Ihr Beiden,

ich bin seit über 3 Jahren hier Mitglied und lese immer wieder mit Erschrecken, wie schnell man hier ohne Kenntnis der Hintergründe niedergemacht wird. Jetzt hat es mal mich getroffen und es tut schon sehr weh, so verletzenden Äußerungen ausgesetzt zu sein.

Luzie… ich habe noch gar nicht versucht, den Hund in ein Tierheim zu geben. Das wäre die Notlösung, wenn ich keinen anderen Weg finde. Ich habe halt gedacht, dass die Tierheime im Zweifelsfall verpflichtet sind, ein Tier aufzunehmen und habe nun von meiner Schwägerin gehört, dass dies nicht der Fall ist. Deshalb hier meine Nachfrage.

Mag sein, aber dann renne ich nicht mit einem derart
verstörten Tier zum Tierheim, um es loszuwerden!

Wie gesagt, ich war noch gar nicht da.

Ich bin zumindest so verantwortungsbewußt, dass ich mir -

nachdem ich alle berechenbaren Eventualitäten ins
Kalkül gezogen habe und es dann nicht wirklich passt - kein
Tier anschaffe!

Wie schön Luzie, dass sich Dein Leben, so berechenbar abspielt. Meines tut es nicht.

Du hast mit der Übernahme eines solch problematischen Tieres
eine lebenslange Verantwortung übernommen, die nicht
enden sollte, weil der Freund auszieht oder der Job es
plötzlich nicht mehr erlaubt!

Menschen machen nunmal Fehler und einer, den ich gemacht habe, war der Vorbesitzerin zu glauben. Ich hatte keine Hundeerfahrung - ja, steinige mich - und habe erst im Nachhinein gemerkt, was für ein Tier sie uns da untergejubelt hat. Ich habe mich belesen und habe meinem Hund das Vertrauen und die Liebe gegeben, die er nicht kannte und wir haben trotz unserer fehlenden Hundeerfahrung einen sehr tollen Hund bekommen.

Was soll sie denn deiner Meinung nach machen ? Mit dem Freund
zusammen bleiben und den Job vergessen, nur um beim Hund zu
bleiben ??

Danke, Du sprichst mir aus der Seele.

Na, eine andere Lösung finden! Wo ein Wille ist…

Auch der finanzielle Aspekt ist
hier wohl nicht wirklich das Problem!

Gut, dass Du das beurteilen kannst.

Ich überlege mir doch wohl vor der Anschaffung eines
Tieres, welche Fälle eintreten könnten, dass ich das Tier
nicht mehr halten kann.

Tja, ich gehöre halt zu den Menschen, die eine Beziehung in dem Glauben eingehen, dass es für immer halten könnte. Wenn ich von Anfang an vermute, dass es nicht hält, dann kann ich es auch gleich lassen. Und, bin ich deswegen ein schlechter Mensch, nur weil ich romantisch bin? Und sag mir nicht, ich sei verantwortungslos. Wir leben nur des Hundes wegen noch zusammen und falls Du Dich jemals von jemandem getrennt hast, kannst Du ahnen, wie schwierig das ist. Wenn ich so gewissenlos wär, wie Du mich - ohne mich zu kennen - darstellst, dann hätte ich längst eine bequeme Lösung gesucht.

Dann darfst du dir gar nichts anschaffen, denn passieren kann
immer mal etwas. Mit dieser Ansicht kannst du dich nur in
deine 4 Wände einschließen und dort bleiben.

So ist es.

So sehr es mich verletzt hat, wie primitiv Luzie auf mich losgegangen ist, so sehr hat es mich berührt, wie Ria versucht hat, die ganze Sache mal zu objektivieren und sich mal in meine Lage hineinzuversetzen. Du hast mir damit sehr gutgetan. Ich danke Dir dafür. Es ist nicht leicht, was einem so passiert und wenn man wegen einer schlichten Frage dann hier so angegangen wird, ist es traurig.

Liebe Grüße
Andrea

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Hallöchen die Diskutierer

Wie Golden Luzie schon schrieb, hat jetzt jeder mal seine Meinung kundgetan - und manchen ist es eben wichtig, dass die Öffentlichkeit ein Recht auf „seine Meinung“ hat. Man darf es also ruhig in die Ecke „subjektiv“ schieben, sich ein Ei drauf braten und feststellen, dass dies dem Hund nun auch nicht weiter geholfen hat.

So „richtige“ Tierliebhaber, die lieber ihrem Frust über nicht Änderbares Luft machen als konstruktive Lösungsvorschläge zu geben, danach aber stets gern solch ein betreffones Tier aufnehmen, haben sich damit dann immer wieder gern selbst bewiesen, dass sie die einzig wahren Tierfreunde sind. Loben wir doch einfach deren gutes Herz, danken für ihre Aufopferungsbereitschaft und überhören wir Anmaßungen, was sie über das Leben und die Einstellungen anderer zu wissen meinen.

Schade eigentlich, dass es jetzt so einen Verlauf nehmen musste, ich hätte zu gerne gefragt, ob Andrea mitteilen wird, ob und wenn ja, welche Lösung sie gefunden hat. Ich verstehe aber, dass das unter solchen Bedingungen nicht ohne weitere Angriffe zu schildern wäre. Dass so etwas dann dazu führt, dass Tierhalter, die bisher keine Lösung gefunden haben, kein zweites Mal um Hilfe bitten, dürfte jedem „richtigen“ wie auch „nicht richtigen“ Tierfreund klar sein. Insofern sollte man sich auch überlegen, ob die eigene Meinung im Sinne des Tierschutzes vielleicht sogar kontrapoduktiv sein kann.

Deshalb wünsche ich an dieser Stelle schon einmal viel Glück, dass der Hund ohne Umwege in ein weiteres schönes Leben blicken kann.

Das war Mückes Meinung :smile:

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Hallo Andrea!

Kann Dein Freund den Hund nicht mitnehmen? (Vllt. hab ich was überlesen, konnte dazu nichts finden!?)

Und wenn Du ihn mitnimmst? Es ließe sich doch eventuell ein Hundsitter organisieren! Mein Mann hat sowas auch schon mal gemacht. 1-2x tgl. oder Du gibst den Hund morgends ab und holst ihn nach Feierabend wieder ab- wie ein Kindergarten. Ältere Leutchen, die eine Aufgabe brauchen, auch Hunde hatten,selbst aber keinen Hund mehr wollen( weil sie ihm nicht wegsterben wollen). Eventuell mit kleinem Gärtchen. Das könntest Du inserieren.

War nur eine Idee von mir!

Viel Glück!
LG Doreen

Hallo Luzie Gold,

Na, eine andere Lösung finden! Wo ein Wille ist…

Genau diesen Willen sehe ich in ihrem Artikel hier im Forum.

Und wenn ich mit diesen Eventualitäten
rechnen muss, dann schaff ich mir halt - aus Rücksicht auf das
Tier - keines an!!!

Dann darfst du dir gar nichts anschaffen, denn passieren kann
immer mal etwas. Mit dieser Ansicht kannst du dich nur in
deine 4 Wände einschließen und dort bleiben.

Ist wohl ein Unterschied, ob ich mir „tote“ Gegenstände oder
ein lebendes Tier anschaffe, liebe Ria. Ich denke, diesen
Unterschied muss ich dir nicht wirklich erklären, oder? Möbel
loszuwerden ist leicht, notfalls kommen sie auf den Sperrmüll.
Mit Tieren ist das wohl eher nicht so einfach. Oder wie siehst
du das?

Es ging mir nicht um tote Gegenstände (wo hast du das gelesen), sondern es geht mir darum, dass du dir dann nichts anschaffen darfst, gar nichts, was unser Leben lebenswert macht, denn auch das ist nicht überschaubar, nichts währt ewig. Also wie soll man für und wieder abwägen deiner Meinung nach ??

Weiter auf deine Kommentare zu antworten fehlt mir im
Augenblick die Zeit und Lust. Du hast deine Meinung vertreten,
ich die meine.

Sicher dafür sind Meinungen da um sie zu vertreten, doch musst du mir nicht antworten, es sei denn, dir ist danach *g*

Mfg.

BelRia

Hallo,

Schade eigentlich, dass es jetzt so einen Verlauf nehmen
musste, ich hätte zu gerne gefragt, ob Andrea mitteilen wird,
ob und wenn ja, welche Lösung sie gefunden hat.

Jeder hat eine Meinung und kann diese auch vertreten, auch wenn es einigen Forenteilnehmern nicht genehm ist, so geschieht es trotzdem.

Warum sollte Andrea uns nicht mitteilen, welchen Verlauf ihr Anliegen genommen hat, wenn nicht hier im Brett, so kann sie mir gerne eine Mail schicken oder dir oder anderen, wo siehst du nun ein Problem ??

Ich verstehe
aber, dass das unter solchen Bedingungen nicht ohne weitere
Angriffe zu schildern wäre.

Eine Meinung ist kein Angriff, sondern eine Meinung und die darf jeder vertreten, wenn keine Antworten gewünscht, sollte sich jeder verkneifen in einem Forum zu schreiben.

Dass so etwas dann dazu führt,
dass Tierhalter, die bisher keine Lösung gefunden haben, kein
zweites Mal um Hilfe bitten, dürfte jedem „richtigen“ wie auch
„nicht richtigen“ Tierfreund klar sein.

Verstehe ich jetzt nicht ganz. Ich stelle doch keine Frage in einem Forum um seidenweiche Antworten zu bekommen, sondern ich möchte Meinungen lesen, vielleicht findet sich das eine oder andere worüber noch nicht nachgedacht wurde, aber nur aus dem Gedanken heraus - ich könnte Antworten bekommen die mir nicht passen, würde mich nicht abhalten, hier zu schreiben und zu fragen.

Insofern sollte man
sich auch überlegen, ob die eigene Meinung im Sinne des
Tierschutzes vielleicht sogar kontrapoduktiv sein kann.

Du meinst Frage stellen ja - Antworten nur nach dem seidenweichen für und wieder, nur keinem auf die Zehen treten - wo sollen denn da Meinungen herkommen ??

Ein Forum ist ein Meinungsforum. Hier stellen Menschen Fragen und möchten Antworten. Das diese Antworten nicht immer so ausfallen, wie sie sich das evtl. denken, sollte jedem klar sein, der in einem Forum postet.

Aber deswegen gar nicht oder nur seidenweich zu antworten, man könnte ja jemanden auf die Zehen treten, halte ich für den verkehrten Weg und die meisten Antworten hier sind herzlich oder auch etwas härter, aber sie Antworten und geben Ratschläge und das ist es was ein Forum ausmacht, seine Vielfältigkeit.

hi

ich habe einige Zeit eine Tierschutzhündin zum Aufpäppeln bei mir gehabt, weil man sie nicht ins Tierheim geben konnte (schlecht vermittelbar, 3 beinig, Pflegeintensive Wunden etc.)

Weil ich ganztags arbeiten muss, sind meine Eltern 2 Tage die Woche um die Mittagszeit in meine Wohnung gegangen und sind mit ihr spazierengegangen - die restlichen Tage konnte ich sie ins Büro mitnehmen (weil sie insgesamt ein ruhiger und freundlicher Hund ist) - sehr zur Freude meiner Kollegen :o)

Evtl. hast du ja auch die Möglichkeit bei deinem Arbeitgeber ?
Oder einen Tagessitter (danach wird oft in unseren Zeitungen gefragt, dass jemand gern tagsüber einen Hund zum Gassi gehen und betüddeln hätte, aber eben keinen eigenen halten kann) ?

Gruß H.

Hallo,

genau das habe ich getan - meine Meinung gesagt.

Mücke

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Hallo Andrea,

erfreulicherweise müssen die Tierheime keine Abgabetiera aufnehmen, sonst wären sie noch mehr überlastet als es jetzt schon der Fall ist.

Du wirst Dich da schon selber kümmern müssen und tu dies bitte sorgfältig, also nicht verschenken, lass Dir bestätigen, dass Du z.B. ein einem Jahr nach dem Tier sehen darfst oder oder. Baue also Schutzklauseln ein.

Gruß Volker

Hallo empörte Tierfreundin,
ganz abgesehen mal davon, daß Deine Empörung verständlich und auch relativ wünschenswert ist gibt es gerade im Zusammenhang mit Tieren immer wieder Situationen, die man nicht vorhersehen kann!!!
Und so pauschal zu verurteilen wie Du es oben tust ist genauso falsch wie das Verhalten, daß Du so anprangerst. Das möchte ich auch allen sagen, die hier Sternchen verteilt haben.
Wir hatten selbst einen solche tierheimgeschädigten Hund, der nach drei Jahren anfing, Kinder ins Gesicht zu beißen. Und er mußte ins Tierheim zurück, weil er da herkam, obwohl wir darum gebeten hatten, ihm dieses Trauma, das ihn so kaputtgemacht hat zu ersparen. Wir hätten ihn gerne selbst in ein kinderfreies Zuhause vermittelt. In ein Zuhause, daß ihm Chancen gibt, die wir ihm anscheinend nicht bieten konnten. Manchmal muß man an mehreren Stellen danach suchen.
Auch das gibts!!!

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

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Hallo,

vor lauter Empörung ist die Ursprungsfrage glaube ich noch gar nicht beantwortet worden.

Nein, Tierheime müssen nicht grundsätzlich jedes Tier aufnehmen. Wenn sie ganz oder teilweise von den Kommunen finanziert werden, müssen sie Fundtiere und eingezogene Tiere aus ihrem Einzugsgebiet, die ihnen Polizei/Feuerwehr/AmtsVet usw. bringen, aufnehmen. Tiere von Privat können sie aufnehmen, müssen sie aber nicht.

Leider haben ältere Schäfis sehr geringe Vermittlungschancen. Versuche es doch einmal bei einer privaten Tierschutzorganisation, die haben große Email-Verteiler, vielleicht findet sich da Hilfe.

http://www.tierschutzvereine24.de

Gruß,

Myriam

mußt dich wirklich nicht vor luzie rechtfertigen!

So sehr es mich verletzt hat, wie primitiv Luzie auf mich
losgegangen ist, so sehr hat es mich berührt, wie Ria versucht
hat, die ganze Sache mal zu objektivieren und sich mal in
meine Lage hineinzuversetzen.

das kann ich gut verstehen. aber verletzen können sollten dich allenfalls menschen, die moralisch integer sind und nicht kopflose schreihälse, denen es nur darum geht, mit dumpfen, hirnlosen parolen sternchen einzuheimsen.

meine meinung: deine sorge um den hund ehrt dich. laß dir nix anders erzählen!

herzliche grüße
ann

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