Hallo Luizie Gold,
bist du nicht ein bisschen ungerecht?
Alles im Leben kann sich ändern und das Leben ändert sich ständig. Keiner kann davon ausgehen, dass es immer so bleibt wie es ist und man wird kaum mit dem Freund zusammen bleiben, weil man nicht weiß wohin mit dem Hund.
Aber schön wenn es Menschen wie du gibt, in deren Leben keine Veränderungen stattfinden, die nie Entscheidungen für die Zukunft treffen müssen, da haben Tiere ein wahrlich erfrischendes Leben.
Andrea hat hier im Forum nachgefragt, was sie tun kann, was am besten für den Hund ist. Sie hätte den Hund auch einfach abschieben können, wie es viele Menschen machen.
Dazu stimmt es nicht, dass Menschen in Tierheimen immer nur junge Tiere haben wollen. Viele nehmen auch ältere Tiere, gerade weil diese schon ruhiger oder die Menschen selber schon etwas älter sind und lieber einen ruhigeren Hund haben möchten.
Natürlich ist es besser, wenn Andrea eine andere, bessere Lösung findet, Ratschläge hat sie viele bekommen
Du hast noch bis Ende des Jahres Zeit, einen Platz für diesen
armen Kerl zu finden, und besitzt die Stirn, an dieser Stelle
danach zu fragen, ob Tierheime nicht doch verpflichtet sind,
diese bedauernswerte Kreatur aufzunehmen?
Warum sollte sie das nicht fragen, reagierst du nicht etwas über ??
Du hast mit der Übernahme eines solch problematischen Tieres
eine lebenslange Verantwortung übernommen, die nicht
enden sollte, weil der Freund auszieht oder der Job es
plötzlich nicht mehr erlaubt!
Was soll sie denn deiner Meinung nach machen ? Mit dem Freund zusammen bleiben und den Job vergessen, nur um beim Hund zu bleiben ??
Auch der finanzielle Aspekt ist
hier wohl nicht wirklich das Problem!
Zum Glück. Andere binden ihre Tier an der Autobahn an oder im Wald wo sie dann langsam verrecken oder setzen sie sonst wo aus.
Wenn du schon derartig
gedankenlos schon mit dem Ziel „Tierheim“ umgehst, überleg
dir, ob du jemals nochmal ein Tier haben solltest! Meiner
bescheidenen Meinung nach nicht!
Du reagierst über.
Wenn sie Gedankenlos wäre, würde sie sich keine Gedanken machen, was mit dem Hund weiter passieren soll.
Ich überlege mir doch wohl vor der Anschaffung eines
Tieres, welche Fälle eintreten könnten, dass ich das Tier
nicht mehr halten kann.
Überlegen kannst du da, auch im Hinterkopf behalten. Doch es gibt Situationen die auch du nicht überblicken kannst, dass kann niemand, denn dann müssten wir in die Zukunft schauen können.
Und wenn ich mit diesen Eventualitäten
rechnen muss, dann schaff ich mir halt - aus Rücksicht auf das
Tier - keines an!!!
Dann darfst du dir gar nichts anschaffen, denn passieren kann immer mal etwas. Mit dieser Ansicht kannst du dich nur in deine 4 Wände einschließen und dort bleiben.
Denn auch diese Tiere nehmen Zeit, Liebe,
Fressen und Pflege in Anspruch!!!
Du wiederholst dich - wie gesagt, dass ganze Leben ändert sich ständig und dagegen ist keiner gefeit.
Dass dir bei der ganzen Sache das Herz bricht, nehme ich dir
nicht so ganz ab: Du hast den einfachsten Weg (Tierheim) ja
schon im Kopf gehabt, dir keine weiteren Gedanken mehr
gemacht.
Wenn es so wäre wie du schreibst, warum fragst sie dann in einem Forum nach ?? Der 1. Gedanke ist meistens das Tierheim, zumind. bei den meisten Menschen. Tierheime sind nicht so schlecht wie ihr ruf.
Wie meine Vorgänger schon schrieben: Erkundige dich beim
Tierschutzverein, bei Gandenhöfen oder auch bei Pro Animale.
Darauf kommen Menschen meistens nicht, dass es noch diese Einrichtungen gibt. Für sie ist das Tierheim der Ansprechpartner oder der Tierarzt, dass ist es dann aber schon.
Mfg.
BelRia