Außenseitermeinung
Hallo Kerstin, hallo Allerseits,
- Ebstein Barr Virus
- Zytomegalie-Virus
- Masern-Virus wichtig auch die Antikörper, da diese oft bis
50-fach über dem Normalwert liegen können, auch durch Impfung!
- Herpes Typ 6
- Borrelien
- Chlamydien
wenn der Verdacht auf eine MS vorliegt, ist die Untersuchung auf Borrelien üblich, weil die Symptome der Borreliose einer MS sehr ähnlich sein können inklusive den Läsionen im MRT.
Weder Neurologen noch Klinikärzte kämen bei der Diagnose einer MS auf die Idee nach den anderen genannten Krankheitserregern zu suchen. Warum auch?
Die MS ist nach den bisherigen Kenntnissen eine Autoimmun-Krankheit (bei der primär-progredienten Version ist man sich noch nicht sicher). Es sind nicht irgendwelche Erreger, die das Myelin angreifen, sondern das eigene Immunsystem.
Insbesondere das Epstein-Barr-Virus spielt in der Forschung eine Rolle. Es gibt aus der Epidemiologie die starke Vermutung, dass die Basis für die MS in der Kindheit gelegt wird. Als Auslöser wird vermutet, dass bestimmte Viren eine Fehlprogrammierung des Immunsystems auslösen können. Studien zeigten, dass MS-Patienten häufiger Antigene gegen bestimmte Erreger hatten, als die durchschnittliche Bevölkerung. Das besagt aber nicht, dass diese Erreger noch vorhanden sind oder gar aktiv, sondern nur, dass der Körper mal Kontakt hatte.
http://www.leben-mit-ms.de/ms/template/patienten%2Cw…
http://www.dmsg.de/multiple-sklerose-infos/index.php…
- Ein HLA-Bestimmung der betreffenden Antigene machen, siehe
hier im dritten Absatz:
http://www.amsel.de/ms/index.php?kategorie=medizin&a…
Eine Bestimmung bestimmter Gensequenzen ist außerhalb solcher Studien derzeit absolut unüblich. Es wird ja noch geforscht.
Wenn ein MS-Patient ein dummes Gesicht sehen möchte, sollte er seinen Arzt nach der obigen Genanalyse fragen.
Dass genetische Faktoren eine Rolle spielen, ist mittlerweile klar. Aber MS ist keine Erbkrankheit. Selbst bei eineiigen Zwillingen spricht man von einem Erkankungsrisiko für MS von 30%, wenn der andere Zwilling erkankt ist. Und beide Zwillinge teilen dabei normalererweise nicht nur die Gene sondern auch die gleiche Umwelt während der Kindheit. Ein MS-Erkrankte sollte sich also einem Kinderwunsch keine allzu große Sorgen machen.
Eine erfolgreiche Behandlung gegen die verschiedenen Erreger,
bringt nach meiner Erfahrung recht schnell eine Besserung.
Die MS ist eine dankbare Krankheit für alle Naturheilkundler, Esoteriker und Wunderheiler.
Bei den meisten Patienten hat sie in den ersten Jahren oder Jahrzehnten einen schubförmigen Charakter. Die Schulmedizin bietet bei Schüben vorzugsweise die Kortison-Stoßtherapie, deren Wirkung beschränkt ist. Die ganzen anderen fortlaufend angewendeten Therapien können die Krankheit nicht aufhalten. Sie bremsen nur den Krankheitsverlauf und das auch nur mäßig.
Ein normaler Patient erwartet aber von einer Therapie, dass er geheilt wird, oder dass es ihm besser geht. Er bekommt einen Schub und geht also hoffnungsvoll zu einer alternativen Behandlung. Der Schub geht nach einigen Wochen oder Monaten zurück. Dem Patient geht es besser.
In seinen Augen und den Augen des Heilers hat die Therapie angeschlagen.
Die MS ist so unberechenbar, dass das persönliche Gefühl bezüglich einer Therapie keine Aussagekraft hat. Leider basiert die Beurteilung von naturheilkundlichen Verfahren genau auf dem persönlichen Gefühl.
Dann muß jedoch das Immunsystem und das Nervensystem behandelt
werden.
Und wie?
Übrigens etwas zu der in einem anderen Beitrag erwähnten Kinesiologie. Der Beitrag spricht für sich
http://de.wikipedia.org/wiki/Kinesiologie
Gruß
Carlos