hallo.
in einer epidemiologischen bulletin des RKI (http://www.rki.de/DE/Content/Infekt/EpidBull/Archiv/…) heißt es:
„Gemeinsam ist diesen Infektionshäufungen, dass meist Jugendliche
und junge Erwachsene […] betroffen sind und […] ein Großteil eine abgeschlossene Grundimmunisierung mit 2 Impfungen aufweist: So hatten in Iowa 89 % der Erkrankten zwei Impfungen erhalten, in Tschechien 87 %, in New York 75 %, in Israel 67 % und in den Niederlanden 61 %“
und weiter:
„Aus detaillierten Untersuchungen einzelner Ausbrüche ist bekannt, dass neben ungeimpften und einmalig geimpften Personen ein nicht unerheblicher Teil (> 60 %) vor der Erkrankung eine zweimalige Mumps-Impfung erhalten hatte“
andererseits:
„Obwohl Mumps-Erkrankungen bei zweifach Geimpften in den letzten Jahren vermehrt beobachtet wurden, zeigen jedoch Studien aus
Ausbruchsuntersuchungen, dass zwei Impfungen einen deutlich höheren Schutz vor einer Mumps-Infektion bieten als eine einmalige Impfung, gefolgt von keiner Impfung.“
wie geht denn das zusammen? studien haben gezeigt, daß > 60% der geimpften (bis zu 85%!!) erkranken, andere studien zeigen genau das gegenteil - aber ohne zahlen?
weiter im text:
„Die Krankheitslast von Mumps hat sich nach der Einführung der Impfung in höhere Altersklassen verschoben. Erkrankten früher überwiegend Kinder im Alter unter 10 Jahren sind heute vor allem Jugendliche und junge Erwachsene betroffen“
und:
„Die Immunität nach durchgemachter inapparenter oder symptomatischer
Erkrankung besteht in der Regel lebenslang.“
heißt das jetzt „entweder einmal mumps kriegen und lebenslang gefeit sein, oder lebenslang impfen und trotzdem krank werden“?
oder hab ich was wesentliches überlesen?
gruß
michael