Hat jemand von euch Zugang zu dem oben genannten Internetarchiv?
Ich würde so gern reinschauen, aber mir fehlt die richtige Scheckkarte und nur dafür eine Visa- oder Masterkarte zu erwerben, erscheint mir ein zu großer Aufwand.
Ich würde gern wissen, was in diesem Archiv zu Nataly von Eschstruth zu erfahren ist.
Ich bin selbstverständlich bereit, alle anfallende Kosten zu tragen.
leider habe ich auch keinen direkten Zugang:
Aber …
In Bayern ist der Munzinger an einigen Universitätsbiliotheken online; nur leider muß man vor Ort sein. Die Lizenz läuft in der Regel nur für die Mitarbeiter/Studenten der jeweiligen Uni; abhängig von der IP-Adresse. Hilft Dir somit nicht.
Für Baden-Württemberg habe ich per Schnellsuche im Karlsruher Verbundkatalog nur Heidelberg gefunden. (CDROM-Ausgabe). Wenn Du nicht von Karlsruhe aus einen Ausflug machen kannst oder möchtest, bestelle Dir den Eintrag doch einfach über Deine örtliche Bibliothek per Fernleihe. Normalerweise müsste das gehen.
"Nataly von Eschstruth, Schriftstellerin, Geburtstag: 17. Mai 1860, Hofgeismar; Todestag: 1. Dezember 1939, Schwerin; Klassifikation: Schriftsteller; Nation: Deutschland; Internationales Biographisches Archiv 25/1949 vom 13. Juni 1949
Wirken
Nataly von Eschstruth wurde am 17. Mai 1860 in Hofgeismar als Tochter eines kurhessischen Offiziers des Leibhusarenregiments v. E. geboren und lebte nach ihrer Verheiratung mit dem preußischen Gardeoffizier Franz von Knobelsdorff-Brenkenhoff seit 1885 in Berlin, später in Schwerin Mecklenburg.
Angeregt durch das Garnisonsleben und die Eindrücke der neuen Umgebung schrieb sie ihre ersten Novellen. Ihre später geschriebenen Bücher fallen unter eine schon länger überwundene Gesellschaftsliteratur. Ihr Inhalt ist meist dem Gesellschaftsleben der Zeit vor 1914 entnommen, das sie in humoristischer oder ernsterer Weise schildert. Durch ihren munteren Plauderton, ihren flüssigen Stil und die für ein nicht zu anspruchsvolles Publikum spannende Handlung hat sie sich in der Kaiserzeit einen großen Leserkreis erworben und zählte damals zu den beliebtesten Schriftstellerinnen.
Aus der großen Anzahl ihrer Prosaschriften, zu denen noch ein Band „Gesammelte Dramen“ kommt, seien „Hoflust“ (1890); „Die Regimentstante“ (1899); „Die Bären von Hohen-Esp“ (1902); „Die Roggenmuhme“ (1910) genannt. Die Romane erschienen vielfach zuerst in der damals florierenden „Gartenlaube“. Noch 1929 kam eine neue Arbeit der damals fast 70jährigen Autorin heraus, der Roman „Wolfsburg“.
N. v. E. ist am 1. 12. 1939 in Schwerin gestorben.
zwar möcht ich noch mehr erfahren, etwa über ihre Beziehnung zu Victor von Scheffel, über die sie selbst schreibt in den „Spukgeschichten“, doch wenn es bei Munzinger nicht mehr gibt, ist das eben viel genug.
Jetzt wird die Dame schon viel plastischer für mich.
Nochmals herzlichen Dank!
diese nicht sehr umfangreichen Informationen, allerdings über eine nicht sehr bekannte Autorin, lassen mich vermuten, dass auch über andere Schriftsteller/innen bei Munzinger nicht allzuviel zu finden ist.
Stimmt das mit deinem Eindruck überein?
Und: Hattest du nicht Auslagen bei der Beschaffung der Informationen? Kann ich die dir irgendwie ersetzen?
Mail doch Summe und Konto direkt an mich.
diese nicht sehr umfangreichen Informationen, allerdings über
eine nicht sehr bekannte Autorin, lassen mich vermuten, dass
auch über andere Schriftsteller/innen bei Munzinger nicht
allzuviel zu finden ist.
Stimmt das mit deinem Eindruck überein?
Naja, hier verhält es sich wahrscheinlich ähnlich wie beim „Who’s who“. Der Munzinger ist so umfangreich, dass ich da schon solche und solche Erfahrungen gemacht habe. Aber der Überblick fehlt mir da doch…
Und: Hattest du nicht Auslagen bei der Beschaffung der
Informationen? Kann ich die dir irgendwie ersetzen?
Mail doch Summe und Konto direkt an mich.
Hatte keine Auslagen. Komme dienstlich da heran - keine Probleme also )