Musik'psychologie' nachgespürt

Hallo,
weil ich kein besser geeignetes Brett gefunden habe, poste ich meine Frage hier - außerdem auch deswegen, weil ich vermute, daß die Antwort viel mit Musiktheorie zu tun hat.

Es gibt bestimmte Musikstücke, die mich ganz besonders berühren, wirklich starke Emotionen in mir auslösen. Die Wirkung ist immer die gleiche, die Intensitäüt der Emotion schwankt nur wenig. Sie stammen aus ganz verschiedenen Richtungen, manche aus der Klassik, manche sind ganz einfach Schlager, Volksmusik anderer Länder.

Was ich gerne von einem Fachmann wissen möchte, ist: Was haben diese Stücke gemeinsam? Sind es bestimmte Akkorde, bestimmte Rhythmen, Tonleitern, -arten? Klar sind die meisten in Moll, aber es gibt genausoviele Moll-Stücke, die diese starke Wirkung nicht haben, also ist es nicht das.

Ich möchte eine solche Zusammenstellung jemandem zuschicken, der sich das anhört und mir sagt, was der gemeinsame Nenner ist - so konkret und faßbar wie möglich.

Wer sich angesprochen fühlt, den bitte ich, mir per Email zu antworten.

Mille grazie!

Pipo

Hallo Pipo,

die Lösung deiner Frage liegt bei dir. Es sind deine Emotionen, deine Erfahrungen, deine Erinnerungen, die durch jeweilige Musikstücke angesprochen werden. Darin liegt ihr Gemeinsames. :smile:

Viele Grüße

Hallo Pipo,

die Lösung deiner Frage liegt bei dir. Es sind deine
Emotionen, deine Erfahrungen, deine Erinnerungen, die durch
jeweilige Musikstücke angesprochen werden. Darin liegt ihr
Gemeinsames. :smile:

Viele Grüße

Dem würde ich mich anschließen. Es ist immer eine Kombination verschiedener Faktoren, die die Wirkung ausmachen, und nie allein musikalische Parameter, wie Du ja selbst festgestellt hast.
(Trotzdem würde mich die Zusammenstellung mal interessieren.)

Hedwig

also ich weiß nicht, natürlich geht es sehr stark um (zum teil unbewußte) erinnerungen, aber da gibt es wohl noch mehr…

mich persönlich faszinieren und berühren gewisse immer wiederkehrende harmonieschemata. klassisches beispiel die sog. quartfallkadenz, die ganz prominent dem kanon von pachelbel zugrunde liegt (der anfang entspricht auch einem sehr gängigen chaconne-modell). durch die gesamte musikgeschichte hindurch taucht dieses schema immer wieder auf, unter anderem:

john dowland - now oh now i needs must part
mozart - zauberflöte („drei knäbchen, jung schön“… sowie „bei männern, die die liebe fühlen“)
chopin - irgendein prelude (chopin mag ich sonst gar nicht, aber das berührt mich dennoch)
streets of london
usw.

ich kann mir sehr wohl vorstellen, daß eine ähnliche gemeinsamkeit in diesem fall besteht… also wenn es sich um kleine, handliche files handelt, würde ich schon gern kurz reinhören…

mich persönlich faszinieren und berühren gewisse immer
wiederkehrende harmonieschemata. klassisches beispiel die sog.
quartfallkadenz, die ganz prominent dem kanon von pachelbel
zugrunde liegt (der anfang entspricht auch einem sehr gängigen
chaconne-modell). durch die gesamte musikgeschichte hindurch
taucht dieses schema immer wieder auf, unter anderem:

ich kann mir sehr wohl vorstellen, daß eine ähnliche
gemeinsamkeit in diesem fall besteht… also wenn es sich um
kleine, handliche files handelt, würde ich schon gern kurz
reinhören…

Ja, hier versteht mich einer, glaube ich. Ich habe nur sehr sehr wenig Ahnung, sonst würde ich es selbst versuchen.

Gyuri, schick mir doch bitte Deine Emailadresse und ich werde versuchen, die fraglichen Stücke - es werden so 6-7 sein, als mp3 zu versenden - wenn Du einverstanden bist.

Viele Grüße,
Pipo

mailaddy steht eh da.

schick bitte zuerst eine liste der musikstücke, vielleicht kenne/habe ich ja eh einen teil. ich schreib dir dann, welche ich bräuchte.

es gibt aber keine garantie, daß ich was finde - mal sehen!