Meine nicht eheliche Tochter (10 Jahre, lebt bei der Mutter die auch das alleinige Sorgerecht hat) möchte gerne in ihrer Schule in einer „Bläsergruppe“ mitmachen. Dies ist nur möglich zum Schuljahreswechel und dann auch nur mit bereits vorhandenen Grundkenntnissen am Musikinstrument (habe mich beim Musiklehrer erkundigt). Ich möchte meiner Tochter hier gerne fördern u. ihr diesen Wunsch erfüllen und ihr privaten Musikunterricht (inkl. Hin u. Rückfahrt) geben lassen, damit sie dann nach den Sommerferien in die schulische Bläsergruppe aufgenommen wird. Die Mutter läßt dies aber nicht zu. Begründung: Die Schulnoten müssten erst besser werden. Dabei ist meine Tochter eine ganz normale durchschnittliche Schülerin (Notendurchschnitt Zeugnis 3,1)Ferner haben wissenschaftliche Studien bewiesen, das Musiziern bei Kindern den IQ nachweislich steigert.
Anmerkung: M. E. will die Mutter mit der Verweigerungshaltung mich persönlich treffen, ohne Rücksicht auf die Gefühle unserer Tochter) Was kann ich tun, damit ich meiner Tochter doch noch den Musikunterricht ermöglichen kann? Komme mir als Vater, der seinem Kind gerne helfen möchte total Macht- u. hilflos vor! Mit normalem Reden komme ich bei der Mutter nicht mehr weiter?
Hoffentlich kann mir jemand erfolgversprechende Ratschläge geben!
Danke vorab! BG Luky62
Hallo
Anmerkung: M. E. will die Mutter mit der Verweigerungshaltung mich persönlich treffen, ohne Rücksicht auf die Gefühle unserer Tochter) Was kann ich tun, damit ich meiner Tochter doch noch den Musikunterricht ermöglichen kann? Komme mir als Vater, der seinem Kind gerne helfen möchte total Macht- u. hilflos vor! Mit normalem Reden komme ich bei der Mutter nicht mehr weiter?
Ich leide mit dir! Einem Kind den Musikunterricht verweigern ist für mich ein Verbrechen!
Ich würde aber erstmal davon ausgehen, dass die Mutter wirklich denkt, dass die Zensuren erstmal besser werden müssten, so wie sie es sagt. Ob es stimmt oder nicht, du kommst jedenfalls nicht weiter, wenn du diese Bedenken nicht ernst nimmst.
Dann kannst du vielleicht versuchen, sie zu überzeugen.
Vielleicht hat sie ja der Tochter auch schon gesagt, dass sie den Musikunterricht nur kriegt, wenn sie diese oder jene Note bekommt. Dann kämen deine Pläne ihrem Konzept ja tatsächlich in die Quere.
Vielleicht wäre es auch besser angekommen, wenn du zuerst mit der Mutter darüber gesprochen hättest als zuerst mit der Tochter und den Lehrern (war doch so, oder habe ich zuviel zwischen den Zeilen gelesen?). -
Ich muss zugeben, dass ich als Mutter trotzdem niemals einen Musikunterricht torpedieren würde, den mein Kind gesponsert kriegte, aber verstehen könnte ich einen gewissen Unmut dann schon.
Kann es denn sein, dass die Mutter möchte, dass du solche Sachen mit ihr vorher besprichst? Bist du sicher, dass es der Mutter egal ist, ob es dem Kind gut geht oder nicht?
Viele Grüße
PS: Ich warte erstmal eine Beantwortung dieser Fragen ab, bevor ich dich mit meiner Sammelung von Vorurteilen versorge 
Hallo,
gibt es Personen, die der Mutter den Musikunterricht schmackhaft machen können? Ich denke dabei an gemeinsame Bekannte, den Pfarrer oder ähnliches.
Evtl. auch das Jugendamt um Vermittlung bitten. Eine Mediation beim Jugendamt oder einem freien Träger (z. B. Caritas oder ähnl.) könnte vielleicht auch helfen.
Gruß
Ingrid
Moin Luky!
Willkommen im Club der nur zahlenden Mitglieder.
Das Problem kenne ich. Gerade wenn man das Gefühl hat von der Mutter torpediert zu werden. Ich spreche da aus eigener Erfahrung. Da ballt man die Faust in der Tasche und könnte platzen.
Aber Vorsicht: das ist absolut nicht hilfreich. Das würde das zarte Pflänzchen Vertrauen zwischen Vater und Mutter zerstören. Als Leidtragende würde deine Tochter zurückbleiben.
Erwiesen ist das insbesondere Musik förderlich für die Schule und das Leben ist. Du kannst versuchen es der Mutter nahezubringen indem di ihr erklärst das viele Kinder im Sportverein sind oder Balletunterricht nehmen. Vielleicht gibt es im Bekanntenkreis ja auch Eltern die ihren Kindern Musikunterricht ermöglichen. Mit denen könnte man einen Erfahrugsaustausch arangieren.
Natürlich sollte man auch auf die schulische Leistung deiner Tochter eingehen. Die Angst der Mutter ist da nicht ganz unbegründet. Das Musizieren darf nicht auf Kosten der Schule stattfinden.
Allerdings sollte man klarstellen das ein glückliches Kind unbeschwerter lernen kann und natürlich bei den Eltern ein glückliches Gefühl hinterläßt. Ich habe da meine Erfahrung mit meinem Sohn (15) gemacht. Der spielt seit 2 Jahren Saxophon und das hat sich sehr positiv auf die Schulnoten niedergeschlagen. Ob das auf die Musik zurückzuführen ist? Das kann ich nicht belegen aber als Musiker sage ich einfach mal ja. (Absolut subjektive Meinung!)
Ich hoffe dir damit zu helfen was mich sehr freuen würde. Du weißt ja, alles für das Wohl des Kindes.
Ich habe dir noch einige Sachen aus den Netz vorbereitet.
http://www.miz.org/artikel/musik_in_der_schule.pdf
http://www.musik-fromm.de/page130/page130.html
http://www.abendblatt.de/daten/2009/03/18/1089364.html
Lese sie einfach mal und ziehe deinen ganz persönlichen Konsenz daraus.
Mitfühlender Gruß eines auch nur zahlenden Clubmitgliedes.
Martin
Guten Morgen,
ich muss zugeben, dass ich mich über das Verhalten der Mutter wundere. Eine gute Betreuung und Förderung von Kindern (nicht nur in punkto Musikunterricht) ist doch wichtig. Warum soll die Weigerung sich gegen dich richten, ohne Rücksicht auf Verluste? Habt ihr noch alte „Baustellen“? Wenn ja, dann müsste dort aufgeräumt werden, ehe an Musikunterricht o. a. gedacht werden kann.
Mir fällt auch auf, dass du über den privaten Musiklehrer schreibst, aber nichts über den Lehrer an der Schule, der im neuen Schuljahr für die Bläsergruppe zuständig ist. Mit ihm solltest du abklären, dass der private Unterricht bis zum neuen Schuljahr wirklich ausreicht, um deine Tochter in die Bläsergruppe aufzunehmen. Sieht dieser das Projekt positiv, hast du einen Fürsprecher. Hat der Lehrer jedoch Bedenken, dass deine Tochter es trotz Privatunterricht nicht schafft, dann wäre es besser, die Finger von der ganzen Sache zu lassen. Denk bitte auch dran, dass der Privatlehrer ein wirtschaftliches Interesse an der Sache hat!
Geht eine solche Sache nämlich schief, dann hat deine Ex Recht behalten und kann es dir in näherer Zukunft immer wieder vorhalten, wenn andere Dinge für die gemeinsame Tochter geplant werden sollen.
Liebe Grüße
Hagazussa
Hallo
Anmerkung: M. E. will die Mutter mit der Verweigerungshaltung
mich persönlich treffen, ohne Rücksicht auf die Gefühle
unserer Tochter) Was kann ich tun, damit ich meiner Tochter
doch noch den Musikunterricht ermöglichen kann? Komme mir als
Vater, der seinem Kind gerne helfen möchte total Macht- u.
hilflos vor! Mit normalem Reden komme ich bei der Mutter nicht
mehr weiter?
Oha.
„Mit normalem Reden komme ich bei der Mutter nicht mehr weiter“
Hoffentlich kann mir jemand erfolgversprechende Ratschläge
geben!
Du könntest ihr (als „Geheimvereinbarung“) anbieten, für
die Jahre, in der die Tochter den Musikunterricht besucht,
den monatlichen Unterhalt/ die Alimente zu erhöhen. Frag
die Mutter - wieviel.
Warum? Weil die Mutter glaubt, daß Du sie „ärgern und
manipulieren“ willst (Einflußnahme über Musikunterricht).
Das entkräftest Du, indem Du dich selbst „schädigst“.
Oder?
Grüße
CMБ
Hallo,
vielleicht hilft ein gemeinsames Gespräch mit Musik- und Fachlehrer(n) oder auch dem Klassenlehrer? „Ich habe darüber nachgedacht, daß mit den Schulnoten ist ein gutes Argument. Andererseits soll Musikunterricht ja auch helfen. Lass uns doch mal mit dem Klassenlehrer darüber reden, wie er die Leistungen unserer Tochter beurteilt.“
Gruß,
Max
Hallo Luky!
Ich find es total klasse, dass du dein Kind so fördern möchtest. Und es ist ja wohl auch der Wunsch des Kindes. 
Allerdings ist es oft schwierig, Hobby und Schule zu vereinbaren. Ich setze jetzt auf Grund deiner Aussage voraus, dass deine Tochter eine Schülerin ist, die für ihre Noten lernen muss und das nicht zu knapp.
Wie schaut es denn zu Hause mit der Zeit aus, die deine Exfrau zum gemeinsamen Lernen mit dem Kind übrig hat / sich nehmen muss? Bei uns ist es etwa so, dass ich nach Feierabend (18 Uhr) mindestens noch 1 Stunde am Abend mit meiner Tochter Mathe üben muss. Dazu muss ich ihr Gelerntes abhören, wenn Kontrollen dran sind. Dann noch die allgemeine Trödelei mit dem Ranzenpacken, Organisieren, Unterschriften … etc. Das zieht sich oft hin bis 21 Uhr. Wenn sie zum jetzigen Zeitpunkt noch für 2x die Woche ein Instrument lernen würde … und hier muss ja täglich auch geübt werden und immer wieder ermahnt werden, wenn mal kein Bock ist - ich wäre ganz schön überfordert und die Kleene auch.
Wenn mein Exmann nun mit DEINEM Vorschlag kommen würde, müsste ich ihm den momentan auch abschlagen, weil für mich z. Zt. nicht händelbar.
Ihr müsst rundherum schauen, ob es in die Zeit passen würde und ob das Kind denn selbstständig üben würde, wenn die Mutter mal keine Zeit hat. Wie gesagt, ich weiß nicht, wie ihr die Betreuungszeiten eurer Tochter in der Woche und am Wochenende regelt.
Ich würde es erstmal mit einem klärenden und vorwurfs - und vor allem vorurteilsfreien Gespräch versuchen.
LG Herzblume
Habt ihr noch alte „Baustellen“? Wenn ja, dann
müsste dort aufgeräumt werden, ehe an Musikunterricht o. a.
gedacht werden kann.
das glaube ich weniger.
wenn eltern erst baustellen beenden, ehe sie ihre kinder fördern, sind diese aus dem haus, ehe auch nur eine schaufel woanders steht.
ich würde das gut trennen.
ich weiß. dass es nicht wirklich trennbar ist. und dass sofort instrumentalisiert wird. beim anderen sieht man es, bei sich selber naturgemäß nicht. würd mich sonst wundern, warum hier nur diejenigen schreiben, die über den dingen stehen.
will sagen: trennen, wo es trennbar ist.
musikunterricht ist prima, allerdings muß geübt werden. wenn das kind vom restlernen schon scholle ist, mag es nicht mehr üben und weigert sich eventuell.
pluspunkt für mama.
neues minus für den vater.
gibt es nicht eine variante, musik zu machen, ohne zu üben? chorgruppen oder so? kind fährt hin, macht musik und eine woche später erneut? oder so etwas wie musikalaufführungen, wo die übungsphasen zyklisch sind und lange zeiträume dazwischen, in denen viel zeit für schule bleibt?
beste grüße
tilli
Guten Tag,
also ich weiß nicht, ob es eine gute Idee ist, die Erlaubnis für den Musikunterricht zu „erkaufen“. Damit würde man der Frau indirekt einen ziemlich seltsamen Charakter unterstellen, was kaum förderlich sein kann.
Würde jedoch ein solcher Versuch tatsächlich gelingen, könnte die Frau auf die Idee kommen, sich künftig die kleinsten Selbstverständlichkeiten bezahlen zu lassen.
Liebe Grüße
Hagazussa
Hallo u. danke für deine Rückmeldung.
Ja, kann schon sein das sich die Mutter „überfahren“ sieht. Die Noten sind, so mein Empfinden, nur reiner Vorwand. Ich sehe bei mir kein Fehlverhalten. Ich habe lediglich im Vorfeld des Gespräches mit der Mutter das Machbare (private Musikstunden möglich, wechsel in die Bläserklasse, etc.) "abgeklopft. Und in der Schule unverbindlich anrufen u. nachfragen was möglich ist, wird doch wohl erlaubt sein.
Denn wenn diese Grundvoraussetzung nicht möglich wären, dann wäre der Wunsch des Kindes ja erst gar nicht umsetzbar. Der Mutter geht es nur darum mir zu zeigen dassie die jenige ist die zu bestimmen hat, u. vorgibt was passiert. Das war schon immer so. Die letzten 4 Jahre habe ich mit dem Kind Gardetanz gemacht (1x wöchentl. 1,5 Std) der jetzt leider nicht mehr weitergeführt wird. Und, wenn der private Musikunterricht 1x wöchentl. 1 Std,mit tägl. üben von 15 bis 20 Minuten soll soll nun die Schulnoten beeinflussen ist schon sehr unglaubwürdig. Und wenn ich das mit den Noten widerlegt habe kommt eine andere Argumentation. Ist schon alles sch… Denke es ist wie es ist, werde mich zukünftig in nichts mehr reinhängen und immer direkt auf die Mutter verweisen, nach dem Motto „Maul halten u. brav bezahlen“ mehr nicht. Alles andere hat den Vater nichts anzugehen. Wo bleibt da die Gleichberechtigung für die Väter? B G Luky62
Hallo u. danke für deine Rückmeldung.
Eher nicht. Vielleicht noch die Oma mütterlicherseits. Aber es ist dann davon auszugehen das sie noch mehr bockt.
B G Luky62
Hallo u. danke für deine Rückmeldung.
Ja, u. inzwischen ist dem Kind gesagt worden das es Keybord spielen soll (hat die Mutter ihr vor 2 Jahren zu Weihnachten gekauft) . Erlernen eines Instrumentes was das KInd gar nicht möchte. Also geht das ganze klar gegen mich! Vater = Maul halten u. zahlen! Gleichberechtigung der Väter ? In Deutschland niemals!!! Da verliert man wirklich die Lust an der Verantwortung an seinen eigenen Kindern. Trauriges armes Deutchland!! B G luky 62
Hallo u. danke für deine Rückmeldung.
Denn Umgang bzw. die Kindesförderung/wohl durch erhöhten Unterhalt erkaufen!? Eine kranke Welt! Solchen Mütter müste das Recht auf Erziehung entzogen werden! Aber vielleicht ist dies genau der richtige Ansatz. Sollte man mal durchdenken vielleicht eine Möglichkeit das Sorgerecht zubekommen, da moralich ja sehr bedenklich, oder? B G Luky62
Hallo u. danke für deine Rückmeldung.
Eine gute Idee, wenn sich die Mutter dann darauf einläst. Ich glaube nicht, denn das mit den Noten ist ja nur ein Vorwand. Die Klassenlehrer würden es beführworten. Aber ich werde den Gedanken mal weiterfolgen so wie ein Gesprräch mit der Oma mütterlicherseits.
B G Luky62