Musikindutrie gegen heise wegen schlauweich

Hallo zusammen,

ja, spinn ich denn?!
Da les ich gerade in der aktuellen Computerzeitschrift ct (wie auch unter http://www.heise.de/newsticker/result.xhtml?url=/new…) einen Artikel indem der Verlag verklagt wurde, weil er einen Link auf die Herstellerseite einer Firma gesetzt hatte, welche entsprechende Weichware *) anbietet, die das kopieren kopiergeschützer Datenträger erleichtert. Das die Firma Schlauweich *) damit sagen wie im Sinne der Phonoindustrie und Urheberrecht auf seidenem Faden balanciert ist eine Sache.
Aber, das nun jeder X-beliebige Homepagebetreiber grundsätzlich verklagt werden kann, weil … Zitat:
_Durch das setzen des Linkswerde das Auffinden „um ein vielfaches bequemer gemacht und damit die Gefahr von Rechtsgutverletzungen erheblich erhöht.“ … Also am besten keine Links mehr setzen, weil ich ja z.B. auch mit dem Mac OS itunes ganz normale im handel erhältliche CDs ohne weiteres kopieren kann … ich frag mich wann die Apple verklagen. Die spinnen die Römer fällt mir dabei nur ein.

Liebe Phonoindustrie, wenn Ihr den entsprechenden Zug der Zeit verpasst, warum piesackt Ihr dann Unschuldigè?!

Wie sieht der Rest der gemeinde das denn so?!

Gruß
h.

P.S.: *) *= acIch hab vorsorglich mal die entsprechenden namensgebungen ein bischen eingedeutscht, damit man mir nicht das erleichtern einer Rechtsgutverletzung vorwerfen kann *lol* … man weiss ja nie…_

Hi,

Wie sieht der Rest der gemeinde das denn so?!

Hab’ den Artikel heute auch gelesen (und mich erstmal beim Frühstücken am Kaffee verschluckt) und finde was da abgeht eine bodenlose Frechheit der Musikindustrie.

Jahrelang haben die D****n verschlafen auf den Zug Internet als Vertriebsweg aufzuspringen und jetzt kommt am laufenden Band sowas. Und die ganze Sache mit DRM hängt mir zum Hals raus, ich hab’ keine Lust mir einen neuen MP3-Player zukaufen nur um die Musik die bezahle beim joggen hören zu können, mein Alter tut’s noch sehr gut. Der größte Hohn ist IMO dabei das man nur das Recht kauft ein Lied zuhören, nicht den Song an sich.

Wenn ich mich nicht irre war in der vorletzten Ausgaben in der Rubrik „Vorsicht Kunde!“ ein Artikel über einen eBay-Verkäufer der eine vierstellige Summe zahlen sollte weil er alte Heft-CD’s diverser Zeitschriften verkauft hat auf denen AFAIK CloneCD-Demos drauf waren, genauso eine Schweinerei. Die können mir wirklich nicht erzählen das sie zuwenig verdienen, wenn man sich eine ganze Anwaltskanzlei für diesen Nonsens halten kann dann kann es mit dem Geld nicht so im Argen liegen.

Ich kaufe ab und zu CD’s und mach’s wieder auf die gute alte Art mit neuer Technik, am PC hocken, Livestreams hören und wenn mir was gefällt hack’ ich auf den Aufnahmeknopf. Sollten die Musik-Heinis das verbieten sitz’ ich wieder vorm Radio, aber ich werde keinen Weg beschreiten der den Herren von der Musikindustrie Geld einbringt (aber auch keinen illegalen). Meine Meinung mag da etwas radikal sein, aber mir stinkt’s einfach, genau wie die „Hart aber Gerecht“-Spots im Kino.

mfG

McStone

Hihi, die machen’s genau richtig!
Lest mal den Artikel hier http://www.heise.de/newsticker/meldung/58743 und klickt auf den letzten Link von unten. Ich finde die machen das genau richtig, ich wünsche an dieser Stelle dem Heise-Verlag viel Erfolg in der Berufung!

Hallo

Also am
besten keine Links mehr setzen,

Hat sich Hal Faber ja dann auch gedacht: http://www.heise.de/newsticker/meldung/58401

Frage: ist sowas verboten? Wenn ja: für wen genau? http://tinyurl.com/93c44

HF,

Sebastian