Hallo Alex, hier mal miene Erfahrungen mit ein wneig Wissen kombiniert:
Fördert frühe Musikalischeschulung Kinder so, dass sie besser
in der Schule sein werden als unmusikalische?
Ja, denn bereits Kondergartenkinder bekommen ein Gefühl für Bruchrechnen, da die Unterteilung eines Taktes in verschiedenen Noten nichts anderes bedeutet.
Hängt das vom Musikunterricht ab wie gut man in der Schule
ist?
z.T. Je nachdem was ein Musikunterricht vermittelt, kann man da große Teile auch in der Schule verwenden. In vielen Musikschulen wird neben der PRaxis auch Theorie vermittelt a) direkt im Zusammenhang mit Tonlagen, Noten etc. und b) rund um die Zeitgeschichte - so kann ein Kind Parallelen ziehen zwischen Musik, Kunst, Geschichte…
Hängt das vom Fleiß ab wie man in der Schle abschneidet?
In der Musikschule mit Sicherheit. Wer ein Instrument lernen will, muss üben, üben, üben. Einige Dinge fallen einem da einfacher, aber man kommt irgendwann an die Grenzen, wo man richtig Zeit investieren muss, will man ein Instrument richtig beherrschen - das wird in der Regel noch nicht im Kindergarten der Fall sein, da man hier spielerisch anfängt Instrumente zu lernen.
Sollten Kindergartenkinder überhaupt Instrumente spielen
lernen?
Ja, da es auch das soziale Miteinander und das aufeinander hören schult, wenn man als Gruppe spielt und auch eine gewisse Disziplin vermittelt. Daneben kommt der Spaß an der Kombination Bewegung/Musik, sich über Musik ausdrücken zu können auch nicht zu kurz.
Wäre Gesangsunterricht eine Alternative?
Wenn ein Kind Spaß am Singen hat ja, ansonsten halte ich das Instrument für besser geeignet, da man als Kind etwas beherrschen lernt, „Macht“ über etwas hat. Das ist für viele keine Kinder eine Erfahrung an sich.
Trägt es zum ausprägen der Konzentration bei?
Ja, unbedingt! Man muss sich sowohl auf seine Bewegungsabläufe, als auch auf die Reaktion des Instrumentes konzentrieren - trainiert so Motorik und Konzentration und selbst hibbeligere Kinder kommen so mal zur Ruhe, da der Erfolg schnell die Mühe Belohnt.
Sollten Kinder Instrumente lernen, obwohl sie keinen Spaß
dabei haben?
Ich würde Instrumente anbeiten und schauen, was Spaß macht. Ich kenne kein Kleinkind, welches nicht fasziniert ist von der Klangwelt und verträumt und slebstverloren anfängt auf dem Klavier herum zu klimpern, an Saiten zupft etc… Auch bei Kindern kommt der Punkt, an denne sie was neues ausprobieren wollen, ud sie keine Lust haben - da würde ich weiter drängen, bis sich klar heraus kristallisiert, ob es nur vorübergehend war oder ein permanenter Faktor. GGF macht auch irgendwann das Instrument keinen Spaß mehr und man sucht eine neue Herausforderung - ich fand Flöte irgendwann nicht mehr spannend und habe mit Cellounterricht angefangen - meine große Liebe!
Wenn Kinder ein musikalisches Talent haben sollte man dieses
dann fördern?
Macht Sinn - dann wird die Energie in ordentliche Bahnen gelenkt und vielleicht wirds ja dann mal ein Berufsmusiker???
Welches Instrumen wäre dann das beste?
Normalerweise fängt man mit Schlaginstrumenten (Rasseln, Mettalophon, Klangstäbe) an und wechslet dann zu dem Instrument der Wahl. Klavier ist besser als die Streichinstrumente, da man hier bei einem Akordinstrument mit wenig Übung schnell Musikstücke begleiten kann. Streichinstrumente, Flöten etc. sind ok, aber eben immer auf eine Begleitung oder das Spiel in der Gruppe angewiesen.
Welches Alter wäre der ideale Startwert um zu musizieren?
3 Jahre, da hier die Motorik noch gut geschult werden kann - wichtig ist hier insbesondere die Feinmotorik, welche ab dem 12ten Lebensjahr nur unter sehr viel Aufwand verbessert werden kann und man auch mit stundenlangem Üben nicht an die Profis heran kommt - ist natürlich nur relevant, wenn ein Kind so viel Talent hat, dass es zum Musiker reichen würde.
Hilft das später in der Schule, Fachwissen über ein
Instrument?
Ja, insbesondere im Musikunterricht - Musikalisch geschulte Kinder haben da keine Probleme mit Hörproben etc. und das Herausfinden von Instrumenten aus Musikstücken.
Wenn es die schulischen Leistungen fördern könnte, wäre es
dann nicht ungerecht gegenüber den unmusikalischen Kindern?
…die können dafür was anderes gut, wie Sport und das fördert ebenfalls die Konzentration und die Leistnungsfähigkeit
Sollten diese Kinder dann in Musik-AGs eintreten wie z.B.
Chor, Orchester?
Ja, weils Spaß macht und das Miteinander fördert.
Vernachlässigen die Kinder durch ein Instrument nicht ihre
Pflichten(Schule)?
habe selbst damals häufig bis zu 4 Stunden am Tag geübt und die Schule hat da nicht drunter gelitten. Andere hängen die gleiche Zeit irgendwo blöd ab.
Wäre es ein gutes Hobby?
Ja, und zugleich Rückzugsort, Möglcihkeit seine Gefühle kontrolliert auszuleben, sich mitzuteilen etc…
Würde zu großer Lob die Kinder arrogant machen?
Versteh ich nicht?
Sollte man auch andere Musikalische Unterrichtsformen dem Kind
zugunstenkommenlassen z.B. Musikzwerge,
Musikalischefrüherziehung?
Wenn man als Elternteil selbst nicht in der Lage ist musisch zu erziehen (singen, rasseln tanzen) wäre zumindest ein Kurs eine gute Option dem Kind diese Welt vertraut zu machen und ihm dieses Sinneserlebnis zu vermitteln
Gibt es auch andere Alternativen zur Musik, die den gleichen
Effekt und die gleiche Wirkung erziehlen?
tanzen.