Hallo ste1981, die Verspannungen kommen mit größter Wahrscheinlichkeit von Blockaden der Wirbelsäule. Diese können Symptome wie Kribbeln und Einschlafen der Hände verursachen, da Druck auf die aus der Wirbelsäule austretende Nerven ausgeübt wird (Foramina intervertebralia). Es können auch Protrusionen (Vorwölbungen) der Bandscheiben vorhanden sein. Zur Sicherheit kann man ein bildgebendes Verfahren zur exakten Diagnose machen (CT, MRT, Röntgen). Ein erfahrener Osteopath oder Therapeut kann die Blockaden lösen und die Muskulatur behandeln, z.B. mit Massagen, Schröpfen o.ä. Da Sie das Citalopram wegen Panikattacken einnehmen, kann eine Verkrampfung der Muskulatur im Vorfeld schon vorhanden gewesen ein. Die Psyche wirkt sehr stark auf die Muskulatur. Die optimalste Behandlung wäre vielleicht eine Craniosacral-Therapie mit sogenanntem therapeutischen Dialog um emotionelle Muster zu durchbrechen (Ursache der Panik!)
Im Weiteren die Nebenwirkungen Ihres Medikaments:
Welche Nebenwirkungen kann Citalopram
haben?
Im Folgenden erfahren Sie das Wichtigste zu möglichen, bekannten Nebenwirkungen von Citalopram. Diese Nebenwirkungen müssen nicht auftreten, können aber. Denn jeder Mensch reagiert unterschiedlich auf Medikamente. Bitte beachten Sie außerdem, dass die Nebenwirkungen in Art und Häufigkeit je nach Arzneiform eines Medikaments (beispielsweise Tablette, Spritze, Salbe) unterschiedlich sein können.
Sehr häufige Nebenwirkungen:
Benommenheit, Schlaflosigkeit, Kraftlosigkeit, Kopfschmerzen, Zittern, Übelkeit, Mundtrockenheit, Verstopfung, vermehrtes Schwitzen.
Häufige Nebenwirkungen:
Schlafstörungen, allgemeines Erschöpftsein, Konzentrationsstörungen, Gedächtnisstörungen, Angststörungen, Aufgeregtheit, Nervosität, Müdigkeit, vermehrtes Gähnen, verändertes Traumerleben, Verwirrtheit, Appetitveränderung, Gewichtsveränderung, Teilnahmslosigkeit, Selbstmordneigung, Empfindungsstörungen, Luststörungen (Libido-Abnahme), Bauchschmerzen, Verdauungsstörungen, Erbrechen, Blähungen, erhöhter Speichelfluss, Schwierigkeiten beim Wasserlassen, Samenergussstörungen, Impotenz, schmerzhafte Monatsblutungen, Überempfindlichkeitsreaktionen der Haut wie Hautausschlag und Juckreiz, Sehstörungen, Geschmacksstörungen, Muskelschmerzen, Herzklopfen, Herzrasen, Blutdruckerniedrigung.
Gelegentliche Nebenwirkungen:
Euphorie, Aggressivität, allergische Reaktionen wie Husten und Atemnot, Krampfanfälle, Herzschlagverlangsamung, Leberwertanstieg, Lichtüberempfindlichkeit, Ohrensausen, Ohnmachtsanfälle, Orgasmusstörungen bei Frauen.
Seltene Nebenwirkungen:
Blutnatriumspiegelerniedrigung.
Sehr seltene Nebenwirkungen:
Gebärmutterblutungen, Magen-Darm-Blutungen, Hautblutungen, Schleimhautblutungen, Leberentzündungen, Bauchspeicheldrüsenentzündungen.
Besonderheiten:
Besonders zu Behandlungsbeginn kann es zu quälender Unruhe und Rastlosigkeit von Körpergliedmaßen (Akathisie) kommen.
Nach Absetzen des Wirkstoffes kann es zu Kopfschmerzen, Übelkeit, Benommenheit, Empfindungsstörungen und Angstzuständen kommen. Diese Beschwerden klingen meist innerhalb von zwei Wochen ab, können aber auch zwei bis drei Monate und länger anhalten. Eine Beendigung der Behandlung sollte daher nur mit langsamer Dosisverminderung über Wochen oder Monate hin erfolgen.
In Verbindung mit der Einnahme von MAO-Hemmern kann das lebensbedrohliche Serotonin-Syndrom mit Verwirrtheit, Zittern, Schwitzen, Fieber und Blutdruckabfall bis hin zum Koma auftreten.
Neuere Studien haben nachgewiesen, dass die Arbeit der knochenauf- und abbauenden Zellen durch Citalopram besonders bei Langzeitanwendung nachteilig beeinflusst wird. So kann es vermehrt zu Knochenbrüchen, beziehungsweise der Entwicklung einer Osteoporose kommen.
Mfg aus Köln,
oliver Wolke, Heilpraktiker