Hallo,
folgende Annahme: Arbeitnehmer Anton hat in seiner Beschäftigungszeit bis 12 Monate vor Arbeitslosigkeit im Durchschnitt pro Monat 2673,74 Euro verdient (Durchschnitt deshalb, weil Anton nach Stunden bezahlt wurde. In diesem Durchschnitt ist auch das Weihnachts- und Urlaubsgeld mit einberechnet). Anton hatte auch in seiner letzten Beschäftigung 30 Tage Urlaub. Anton bezieht nun seit Oktober 2009 ALG 1.
Nun bekommt Anton ein Arbeitsangebot mit 1500,- Euro brutto und 24 Tagen Urlaub.
Rechnerisch gesehen, ist 1500,- Euro brutto weit unter den zumutbaren 30% weniger.
Nun zu meinen Fragen:
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Muss er die Stelle annehmen? Anton würde mit dem Auto ca. 30 Kilometer zur neuen Arbeitsstelle fahren und hätte mit den Benzinkosten somit weniger als ALG 1. Muss er die Stelle trotzdem annehmen?
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Wird das Weihnachts- und Urlaubsgeld bei ALG 1 voll angerechnet?
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Werden auch die fehlenden Urlaubstage mitberücksichtig? (Wenn er bei seinem alten Arbeitgeber auf 6 Urlaubstage verzichtet hätte, hätte er sie ja ausbezahlt bekommen und hätte somit mehr Gehalt, was dann angerechnet worden wäre.)
Anton ist wirklich sehr bemüht eine Stelle zu finden, bewirbt sich fleissig und ruft viele Firmen an.
Er kommt mit ALG 1 gerade so über die Runden. Wenn dann auch noch die Fahrtkosten dazu kämen, wird es echt schwierig.
Für eine neutrale und sachliche Antwort (ohne Beschimpfungen) wäre ich sehr dankbar.
Viele Grüße
Kerstin