Hallo,
zur Zeit überlege ich ob ich mein Studium wechseln sollte um Medizin zu studieren, da ich mich sehr für Gesundheit und den Körper interessiere.
Den Präpkurs und das PJ würde ich wohl überleben, allerdings mag ich Krankenhäuser nicht so gerne und würde deshalb lieber eine eigene Praxis für Allgemeinmedizin oder Kinder eröffnen.
Muss ich dafür oft im OP gestanden und operiert haben oder reicht es, wenn ich mich nach dem PJ bei einer Gemeinschaftspraxis bewerbe und dann irgendwann meinen Facharzttitel mache?
stehen die Chancen gut, dass man die Angst vor z.B. einem Hautschnitt überwindet?
lol
Ok ich versuchs mal so:
also per präp kurs ist schon ziehmlich schlimm wenn du das überstehst geht alles abdere auch.
aber soviel ich weiß gehört zum Allgemeinmediziner auch ein Jahr Chirugie und du must ca 4 Jahre in Krankenhäusern gearbeitet haben ohne KH geht es nicht!
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Hallo schau mal in deinem Wunschbundesland auf den Seiten der Ärztekammer unter Weiterbildung nach. Dort findest du oft die notwendigen JAhre die du in bestimmten Fachbereichen absolviert haben musst.
Allgemeinmedizin wird grad umgestrickt, da kann es noch widersprüchliche Aussagen zu geben, aber ohne Chirurgie gehts da nicht.
Und dem KH wirst du max. 2 von 6 JAhren fernbleiben können.
Ähnlich siehts bei der Kinder-und Jugendwmed. aus.
Du musst ja auch mal eine Wunde versorgen und ggf. nähen können, da fängt Chirurgie schon an und hört bei richtig großen Eingriffen auf.
Sowas ist durchaus zu träinieren, nur wenn du gar kein blut sehen magts, dannsolltest du dich evtl noch für was anderes interessieren.
In Sportwissenschaft oder Ölothrophologie gibts auch medizinisches ohne schneiden, oder wems gefällt in Psychologie.
Oder auch Berufe rund um Reha oder Behinderte, da gibts auch einige für die man ein Studium braucht und medizinisches dabei hat und später in eigener Praxis arbeiten kann.
Guck mal im Hochschulkompass.de
Gruß Susanne
Hm,
ich fand Präp nicht so schlimm. Die ersten 60 min. hats mich umgehauen und ab dann einfach nur noch fasziniert. Habe daran gedacht, dass die „Person“ auf meinem Tisch sich ja gewünscht hat, dass jemand an ihr lernen kann und habe diesen Wunsch dann erfüllt.
Im Op hab ich nur zugeschaut und da war ich grad schwanger, bin also dann doch fast umgekippt.
Was genau ist es denn, was Du nicht so gern magst?
Gruß
Kathy
Mit dem Präpkurs hast du schon Recht, dass sich der Mensch das ja gewünscht hat. Das ist ja auch Gewöhnungssache, denke ich mal.
Und an Blut könnte ich mich auch gewöhnen…was ich mir momentan nur überhaupt nicht vorstellen kann, ist z.B. einen Hautschnitt zu machen, einen Katheter zu verlegen und so weiter.
Sind solche Ängste denn normal bei angehenden Medizinstudenten?
vielleicht sollte man die 4-5 Jahre KH aufnehmen um danach dann eben einen beruf zu haben, der einem gefällt.
Stimmt es denn, dass man in diesen 5 Jahren 1/3 eines normalen Assistenzarztes verdient?
Hi Sarah
Muss ich dafür oft im OP gestanden und operiert haben oder
reicht es, wenn ich mich nach dem PJ bei einer
Gemeinschaftspraxis bewerbe und dann irgendwann meinen
Facharzttitel mache?
Im sogenannten PRAKTISCHEN JAHR (wenn sie nicht schon wieder mal alles ändern), das ist die Zeit zwischen dem 2. und 3.(also letzten) Staatsexamen, hast Du 4 Monate Krankenhaus auf einer Inneren, 4 Monate auf ner Chirurgie und 4 Monate Wahlfach, welches nicht Innere und nicht Chirurgie sein darf. Mit anderen Worten: In deiner Chirurgie-Zeit wirst Du wahrscheinlich 2.Assistenz machen, auf gut deutsch: Haken halten bei Operationen. Schneiden wird man dich gar nicht lassen, schon überhaupt nicht, wenn du das nicht willst. Man will ja keine Patienten über die Wupper gehen lassen. 
Das Haken halten (Oerationsfeld offen halten) ist mitunter langwierig und anstrengend. Ich hab mir einfach mal n Hocker geholt und mich dabei gesetzt. Hab keinerlei Kritik dafür bekommen, soweit ich mich erinnere (ist schon lange her). Also: Keine Angst - wer nicht operativ tätig werden will, wird in der Regel auch nicht dazu gezwungen.
stehen die Chancen gut, dass man die Angst vor z.B. einem
Hautschnitt überwindet?
Ja, schon.
Gruß und viel Erfolg wünscht
Branden
Hi,
Ich hab mir einfach mal n Hocker
geholt und mich dabei gesetzt.
aber bitte die Kollegen dann nicht in dem Glauben lassen, deine Hände/Handschuhe wäre noch steril 
J~
Grrh,
ich kann ja nicht mal mich selber spritzen.
momentan nur überhaupt nicht vorstellen kann, ist z.B. einen
Hautschnitt zu machen, einen Katheter zu verlegen und so
weiter.
Sind solche Ängste denn normal bei angehenden
Medizinstudenten?
Hm, ich werd mich mal bei mehreren umhören. Was die so sagen, aber so im allgemeinen gibts das immer wieder. Jeder hat so seine Begabungen und ich habe bisher nur von wenigen Menschen gehört, die sagen: Blutabnehmen, ist mein Ding, venöse Zugänge legen ist mein Ding, das mach immer ich, oder Spritzen sind mein Ding…
vielleicht sollte man die 4-5 Jahre KH aufnehmen um danach
dann eben einen beruf zu haben, der einem gefällt.
Vielleicht so. Und vielleicht hilft Dir dann auch das Wissen, dass Du damit hilfst.
Stimmt es denn, dass man in diesen 5 Jahren 1/3 eines normalen
Assistenzarztes verdient?
Hm, dazu kann ich nichts sagen. Ich musste zwar Präpkurse als Pflichkurse für mein Studium absolvieren, doch das war nicht „Medizin“ ;0)
(siehe Vika)
Wäre es ein Grund dagegen?
Gruß
Kathy
aber bitte die Kollegen dann nicht in dem Glauben lassen,
deine Hände/Handschuhe wäre noch steril
Solang ich sexuell noch nicht steril bin…
