Muss ich diese Rechnung bezahlen?

Hallo Forum,

ich hätte ein rechtliche Frage.
Folgender angenommener Fall liegt zu Grunde:

Eine Familie beabsichtigt ein Haus zu bauen.
Ein bekannter von dieser Familie baut regelmäßig Häuser und bietet
ihnen an, dieses Haus zu bauen.
Der Bekannte macht der Familie einen Kostenvoranschlag, was so ein
Haus in etwa kosten würde - lt. Aussage von dem Bekannen selbst kann
man mit dieser Summe, +/- 10 %, rechnen.
Die Finanzierung wird auf diese Summe hin geprüft und dann auch
abgeschlossen.

Dieser Bekannte ist Bauträger. Und so sieht diese Familie zusammen
dem Bekannten das Grundstück an, fährt mit diesen mehrmals zum
Architekten um das Haus zu planen, ist bei Besprechungen mit den
zukünftigen Nachbarn dabei, gibt ein paar Tipps und zeigt seine
Musterhäuser her.

Als es dann zu einer detailierten Angebotsabgabe kommt ist der
Bekannte dann viel teuerer als ursprünglich im Kostenvoranschag, und
auch als andere Anbieter und so entscheidet sich die Familie nach
vielen Verhandlungen mit dem Bekannten, ihr Haus von einer anderen
Firma bauen zu lassen, die ca. 20 % günstiger ist, als ihr Bekannter.

Der Architekt, der das Haus geplant und die Pläne gezeichnet hat,
hätte normalerweise über den Bekannten (Bauträger) abgerechnet, da
aber jetzt nicht mit diesem Bekannten gebaut wird, rechnet der
Architekt direkt mit der Familie ab. - Das ist auch o.k. so.

Aber auch der Bekannte stellt nun eine Rechnung in Höhe von 2000 Euro
(20 Stunden a’ 80 Euro, Fahrtenpauschalen usw. + MWSt) für
Beratungsleistung, Musterhausbesichtigung, Fahrt mit der Familie zu
Architekten usw.

Es wurde jedoch niemals abgemacht, dass diese Leistungen berechnet
werden (weder mündlich noch schriftlich).
Aus Sicht der Familie gehören solche Leistungen wie
Musterhausbesichtigungen (mit dem Bekannten) oder auch Gespräche, wie
man verschiedene planerische Probleme am besten löst usw. zum
normalen Umfang eines detailierten Angebots bzw. zur normalen
Tätigkeit, um einen späteren Auftrag zu erhalten.
Desweiteren wurde ganz am Anfang von diesem Bekannten die
Grundstückbesichtigung als „Freundschaftsdienst“ gemacht - lt.
Aussage von die Bekannten selbst.
Danach wurde nie über irgendwelche Preise bzw. Vereinbarungen
bezüglich Beratung, Besichtigung gesprochen, sodass die Familie in
der Annahme war, auch dieses wäre ein „Freundschaftdienst“.

Nun zu meiner Frage: Hat dieser Bekannte ein Recht auf Bezahlung
dieser Leistungen (20 Std. + Km Pauschale)??

Vielen Dank für Ihr Statement schon im Voraus.

Mfg

Buschkind
Mein Wissenstand: Ich habe keine Ahnung, wie es rechtlich in dieser
Frage aussieht

Hallo Buschkind

Nein Ihr Bekannter kann Ihnen diese Leistungen nicht in Rechnung stellen, wenn sie nicht Gegenstand eines Vertrages zwischen beiden Parteien (das kann ein mündlicher aber auch schriftlicher Vertrag sein) sind.
Wenn Ihr Bekannter also nicht durch einen Zeugen (welcher beim Vertragsabschluss physisch anwesend war) beweisen kann, dass es zu einem Vertrag/Auftrag im gegenseitigem einvernehmen kam, Sie also nie eine Unterschrift diesbezüglich geleistet haben, müssen Sie auf keinen Fall zahlen.
Die Beweislast liegt bei Ihrem Bekannten.

Mit freundlichen Grüßen - Zuversicht

  1. Nein, weil kein Beratervertrag abgeschlossen wurde.
    Der Bekannte sollte Angebote erstellen und einen
    Auftrag bekommen. Diesen Auftrag hat er nicht bekommen,
    weil…is ja bekannt.

  2. Der Bekannte hatte offenbar nur Eines im Sinn : das
    Bekanntschaftsverhältnis zu fördern, um bei Eintritt von
    „Vertrauensdusseligkeit“ kräftig zuzuschlagen. Diese
    Rechnung ist wohl die Reche…

  3. Es ist sehr sinvoll, Euro 2.000,- für einen Berater während
    der Bauphase zu investieren. Der soll ein Mal am Tag über den
    Bau laufen und schauen, was die Handwerker so machen.
    Das verhindert Fusch !
    Wer sich einbildet, das selber zu können, ist ein Träumer !

off-topic

Der soll ein Mal am Tag über den
Bau laufen und schauen, was die Handwerker so machen.
Das verhindert Fusch !
Wer sich einbildet, das selber zu können, ist ein Träumer !

Hallo,

Du bist nicht auf die Frage eingegangen, weil Du diese wahrscheinlich gar nicht verstanden hast. Deshalb ist dein Post sinnlos. Aber wenn Du meinst, daß Du hifreich warst, dann bist du ein Troll.

Gruß
N.

Und welchen Grund gibt es, jemanden zu beleidigen, der ein nicht hilfreiches Posting abgegeben hat??

Levay

Hallo Gutmensch Chrissi,

Du hast recht: Es gibt keinen Grund!

Aber der werte Herr Jurist gibt hier schludrig eine Antwort die keine ist. Nach seiner Homepage her zu urteilen, scheint er seriös. Nach den Posts zu urteilen, stellt sich die Frage, wie hoch die Gewinnaussichten seiner Mandantschaft sind.

Weil wer ein Haus bauen läßt ohne Berater ist ein Träumer!!!

Der Satz passt gut zum Thema, oder?

Gruß
N.

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Pls. back on topic
Wer sagt, dass diese Family ein Haus ohne Berater bauen will?
Der Berater ist halt nur nicht mehr dieser Bekannte.

Und nun please bach on topic.

Danke.

Buschkind

Hallo Buschkind,

was greifst du mich an? Kannst du Texte lesen und verstehen?

Wenn ja les Dir mal in Ruhe alles durch, dann siehst Du was ich meine.
Wenn nei, dann ist diese Diskussion mit Dir meinerseits beendet.

Gruß
N.

Habe ich hier irgendwen angegriffen???

Das war doch eine sachliche und ganz normale Aussage.

Ich finds nicht gut immer gleich so aggressiv zu reagieren, kann man doch alles ganz normal schreiben.

Buschkind

Ich finds nicht gut immer gleich so aggressiv zu reagieren,
kann man doch alles ganz normal schreiben.

Hallo,

hab ich doch, aber gib zu das Dein Kommentar überflüssig war.

Gruß
N.

Ich wollte hier Keinem auch nur in irgendeiner Form irgendwie was - echt nicht.
Ich wollte nur die Info einfliessen lassen, dass diese Familie jetzt einen anderen Bauträger und somit auch anderen Berater hat, sie baut also nicht gänzlich ohne Berater, halt nur mit wem anders. (Ich hoffe ich hab das jetzt unverfänglich formuliert).

Also, die einzige Info, die ich bis jetzt habe ist die von Herr von Campe - die Rechnung braucht nicht bezahlt werden.
Sehen das andere Forums-Mitglieder auch so?

Buschkind

Du bist nicht auf die Frage eingegangen, weil Du diese
wahrscheinlich gar nicht verstanden hast. Deshalb ist dein
Post sinnlos. Aber wenn Du meinst, daß Du hifreich warst, dann
bist du ein Troll.

Hallo N,
schauen wir uns doch noch mal die Antwort an, die Du kritisierst.

  1. Nein, weil kein Beratervertrag abgeschlossen wurde.
    Der Bekannte sollte Angebote erstellen und einen
    Auftrag bekommen. Diesen Auftrag hat er nicht bekommen,
    weil…is ja bekannt.

  2. Der Bekannte hatte offenbar nur Eines im Sinn : das
    Bekanntschaftsverhältnis zu fördern, um bei Eintritt von
    „Vertrauensdusseligkeit“ kräftig zuzuschlagen. Diese
    Rechnung ist wohl die Reche…

  1. Es ist sehr sinvoll, Euro 2.000,- für einen Berater während
    der Bauphase zu investieren. Der soll ein Mal am Tag über den
    Bau laufen und schauen, was die Handwerker so machen.
    Das verhindert Fusch !
    Wer sich einbildet, das selber zu können, ist ein Träumer !

Meiner Meinung nach sind die ersten beiden Punkte eine Antwort auf die Fragestellung von Buschkind und der 3. Punkt ein ergänzender Hinweis.

Wer ist dann aber der Troll?

Ich finde den ergänzenden Hinweis wichtig. Insbesondere wenn der Architekt, der normalerweise auch Kontrollfunktionen hat, vom Bauträger bezahlt wird. So war es ja ursprünglich angedacht. In diesem Falle wäre keiner auf der Baustelle, der fachlich und rechtlich die Interessen des zukünftigen Eigentümers übernimmt.

Mit freundlichen Grüßen

Ulf

Laienmeinung

Ich wollte hier Keinem auch nur in irgendeiner Form irgendwie
was - echt nicht.

Du bräuchtest dich eigentlich gar nicht entschuldigen, du hast weder mit Stänkern angefangen, noch bist du beleidigend geworden.

Ich wollte nur die Info einfliessen lassen, dass diese Familie
jetzt einen anderen Bauträger und somit auch anderen Berater
hat, sie baut also nicht gänzlich ohne Berater, halt nur mit
wem anders. (Ich hoffe ich hab das jetzt unverfänglich
formuliert).

So wie du das schilderst, sieht’s schon so aus, als wolle der Bekannte, vielleicht ja nur, weil er beleidigt ist, die Familie gewissermaßen über den Tisch ziehen.

Also, die einzige Info, die ich bis jetzt habe ist die von
Herr von Campe - die Rechnung braucht nicht bezahlt werden.
Sehen das andere Forums-Mitglieder auch so?

Sehe ich ganz unjuristisch auch so, allerdings hätte ich da einen schlichtenden Vorschlag:
Die Familie sollte sich überlegen, ob der Bekannte ihnen gegenüber, außer der reinen Werbetätigkeit zur Erlangung des Auftrages, eine tatsächliche Dienstleistung in irgendeiner Form erbracht hat.
Also z.B. wenn Unterlagen entstanden sind, die früher oder später ohnehin hätten bezahlt werden müssen(kenne mich zuwenig aus für ein konkreteres Beispiel :wink:.
Wenn sie diese dann gütlich mit dem Bekannten begleichen würden, wäre es gerechter, als jegliche Zahlungen komplett abzulehnen, nur weil der Bekannte sich unfair verhält.
Natürlich würde ich mich an deren Stelle gegen jegliche Schriftlichen Zugeständnisse verwehren, falls der Bekannte noch blödsinnigerweise klagen will, aber es ist wohl nicht falsch, erstmal niemandem etwas schuldig zu bleiben.

Gruß,
Peter

Und welchen Grund gibt es, jemanden zu beleidigen, der ein
nicht hilfreiches Posting abgegeben hat??

Levay

Hi Leute,

sehe ich auch so. Ausserdem war der Hinweis vielleicht doch nicht so „unhilfreich“. Es war halt ein Hinweis „am Rande“. Sowas kann durchaus „viel Geld“ wert sein.

Grüße
Jürgen