Hallo Chris,
da hast du einen Aspekt angesprochen, den der z a h l e n d e Teil der Bevölkerung, nämlich die, die zum Glück noch Arbeit hat, nicht gerne sieht und oft auch nicht versteht
(
Bei mir wird sich dieses Prob auch ergeben, wenn meine Ersparnisse aufgebraucht sind, und der A u s v e r k a u f meiner
R e n t e n v o r s o r g e vollbracht ist.
Ich lebe seit 10 Jahren in einer intensiven kaum aufzufindenden Hausgemeinschaft, die von gegenseitigen Hilfen, Unternehmungen, Unterstützung und Freundschaft geprägt ist.
Mein Sohn und die anderen Kinder im Hause sind wie Geschwister miteinander groß geworden. Wir (2 allein erziehende Väter und ich als allein erziehende Mutter) sind eine
g r o ß e Famile. Alle würden wirklich l e i d e n , wenn wir ausziehen müssen.
Aber so will es das Gesetz und so wollen es auch erschreckend viele unserer „Arbeit habenden Mitbürger“ , die sich von Betroffenen ausgebeutet fühlen.
(was ich auf Grund der „bewusst?!“ fehlleitenden Propaganda leider ein bisschen verstehen kann, denn nicht jeder denkt über den Tellerrand)
kleine Anmerkung von mir:
ab wann, mit/unter welchen Kriterien ist es eigentlich
jemandem „nicht zumutbar“ seine Wohnung zu verlassen?
Eine Bekannte von mir trifft es auch im Januar, die wollte
sich schon im Vorfeld umbringen, weil sie psychisch nicht in
der Lage ist für so eine Strapaze. In Behandlung ist sie zwar
auch, aber reicht da ein Attest ihres Psychiaters z.B.?
Man kann doch sicherlich auch nicht von älteren Arbeitslosen,
die eh bald in Rente gehen, z.B. verlangen, dass sie
ausziehen, oder?
Die eigene Wohnung, das gewohnte Umfeld ist doch für viele das
einzige, was sie noch an Halt haben …
Solange nicht jemand in einem schweineteuren halben „Palast“
wohnt, finde ich das unmenschlich ohne Ende …
Ich hab so einen Hals …
Chris