Hallo liebe Foris,
Nachbarn terrorisieren ein Ehepaar seit einem Jahr. Seit die Nachbarin fremd ging, und nun einen Neuen hat. Es handelt sich dabei um das letzte Haus in Ortsrandlage (dort steht ein genehmigter Stall des Ehepaares für 4 Pferde, inkl. Dungabladestelle, sowie 1ha Pacht-Weideland) und das vorletzte Haus der Nachbarn (mit zwei ungenehmigten Pferdeställen).
Besagte Nachbarin hat Ihren Mann, den sie noch den Pferdestall hat bauen lassen, betrogen und nimmt ihn seither finanziell aus. (ständig zieht sie ihn Zwecks Unterhaltszahlungen vors Gericht, da sie selber nicht arbeiten will). Das wäre ja alles egal, nur lässt sie seither das Ehepaar nicht in Ruhe, da diese mit dem Ex-Mann ein super Verhältnis hatten und auch noch haben.
Zuerst wollte die Nachbarin das Weideland des Ehepaares beim Verpächter streitig machen, (Nachbarin drückte auf die Trändendrüse wegen Scheidung von ihrem Mann, sie könne nichts bezahlen…) dann hat sie den Hund des Ehepaares vergiftet, weil der immer am Zaun entlang ging, und die Nachbarin beim lauschen überrascht hat.Der Hund hatte immer sofort angeschlagen, wenn die Nachbarin hinter der Hecke stand. Dann jagen sie die jungen Pferde des Ehepaares nachts über die Koppel, u.s.w. Das Ehepaar hat es einfach satt, sich alles gefallen zu lassen. Sie wollen dort in Ruhe leben,und die Nachbarn machen ihnen das Leben zur Hölle. Das Ehepaar will und muss was unternehmen. Nur wie? Sie haben viele Fragen, kennen sich aber rechtlich überhaupt nicht aus, welches Amt ist für was zuständig, welche Paragraphen u.s.w.
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Der Ex-Mann hat 2 identische Ställe hinter ihr Grundstück auf ein Pachtgrundstück gebaut. Er hat direkt auf die Grenze gebaut, ohne irgendeinen Abstand zu lassen. Die Ställe stehen jeweils rechts und links (also gegenüber, wie gespiegelt, mit Auslauf) hinter seinem Grundstück. Darf man so bauen?
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Hinter den Weiden des Ehepaares beginnt ein Hang. Eigentlich müssten alle Häuser so gebaut sein, dass das dort abfließende Oberflächenwasser ungehindert durch die Grundstücke nach vorne in die Kanalisation laufen kann. Der Stall wurde aber deswegen extra erhöht gebaut, damit kein Wasser aufs Grundstück laufen kann. (Ist schon einmal bei der Nachbarin passiert,die hatten dann einen enormen Wasserschaden) Somit läuft das ganze abfließende Wasser beim Ehepaar oder den Nachbarn auf der anderen Seite rein. Das ist doch nicht rechtens, oder?
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Der Ex-Mann hat den Stall ohne eine Drainage für den Urin der Pferde gebaut. Er hat einfach eine Betonrandbefestigung gemacht, dann mit Schotter aufgefüllt, Knochensteine verlegt und die Holzhütten drauf gebaut. Somit läuft der ganze Urin und Mist ins Erdreich. Ist das nicht ein Fall für das Wasseramt oder das Umweltamt? Das darf man doch nicht, oder?
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Muss man nicht eine Dungablage für den Mist bauen, auch wenn man diese dann nicht nutzt und z.B. den Mist zum Nachbarn bringt, oder?
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Die Nachbarn haben einen nicht genehmigten Brunnen, aus welchem sie das ganze Trinkwasser für die Pferde, zum Autowaschen und Wasser zum Bewässern des Reitplatzes entnehmen. Ist das erlaubt? Welches Amt und welche Gesetzte greifen denn hier.
Das alles hatte das Ehepaar nie gestört, sie haben ja selber Pferde. Aber sie möchten sich nach all den Vorkommnissen (es gibt noch viel viel mehr davon) nix mehr gefallen lassen. Die Nachbarn lassen das Ehepaar einfach nicht in Ruhe. Das Ehepaar hat schon Angst, dass ihren Tieren noch mehr angetan wird.
Vielen Dank schon mal, für eure sachlichen und rechtlich Beiträge dazu.

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