Muta cum liquida

hallo,
ich hätte ne Frage;
und zwar gilt das mit dieser REgel nur,
wenn l und r nach diesen festgelegten Konsonanten kommen,
oder gilt das auch wenn zumbeispiel rp oder lp oder so steht,
l und r also vor dem Konsonant? lg Sinclair

Hallo,
wenn man bei Google mit „muta cum liquida“ sucht, bekommt man jede Menge Informationen.

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

das hab ich bereits getan…
aba da steht irgendwie nichts von ner bestimmten Reihnfolge.
lg

Nachtrag
Hallo,
ich hätte noch ne Frage;
und zwar wenn z.b. bei „iniuria“ das „a“ kurz und unbetont
ist, kann man dann davon ausgehen, dass es sich um den Nominativ handelt?
Danke Im Voraus! glg Sinclair

Hallo,
ich hab mir sagen lassen, dass sich in der a-Deklination der Nom.Sg. und der Abl.Sg. durch die Vokalquantität unterscheiden. Bei einem kurzen a kommt nur der Nominativ in Frage, bei einem langen a nur der Ablativ.

danke
:smile: glg Sinclair

das hab ich bereits getan…
aba da steht irgendwie nichts von ner bestimmten Reihnfolge.
lg

In den Fundstellen zum Thema „muta cum liquida“ im Internet habe ich nur Aussagen wie die folgende gefunden:

„Folgen auf einen Vokal zwei Konsonanten, von denen der erste zu den Muta (p-Stämme: p, b, f; t-Stämme: t, d und k-Stämme: c, g), der zweite zu den liquida (m, n, l, r) zählt, so kann sowohl eine Länge als auch eine Kürze vorliegen.“

Aus diesen Aussagen, die allerdings nicht überall so eindeutig sind, folgt meines Erachtens, dass die Muta der erste, die Liquida der zweite von aufeinander folgenden Konsonanten zu sein hat und nicht umgekehrt.

Hallo,

„Folgen auf einen Vokal zwei Konsonanten, von denen der erste
zu den Muta (p-Stämme: p, b, f; t-Stämme: t, d und k-Stämme:
c, g), der zweite zu den liquida (m, n, l, r) zählt, so kann
sowohl eine Länge als auch eine Kürze vorliegen.“

Oh danke schöön… auf den Seiten, wo ich geschaut hab war das irgendwie nicht so eindeutig formuliert… vllt gedulde ich mich nächstes mal noch ein bisschen mehr bei der Suche…
Noch mal vielen Dank und lg Sinclair

„Folgen auf einen Vokal zwei Konsonanten, von denen der erste
zu den Muta (p-Stämme: p, b, f; t-Stämme: t, d und k-Stämme:
c, g), der zweite zu den liquida (m, n, l, r) zählt, so kann
sowohl eine Länge als auch eine Kürze vorliegen.“

Hallo miteinander!
Das ist insofern falsch als es sich bei „ph“ in der Antike um keinen f-Laut, sondern um ein tatsächlich als p+h gesprochenen Laut handelt. (aspirierter P-laut) handelt.
Muta also:
hart: p -t - k
weich: b - d - g
aspiriert: ph - th - ch.
Diese Laute (je 3 Möglichkeiten bei Labial-, Dental- und Gutturallauten) also vor liquida …
So müsste die Regel korrekt heißen.
Schönen Gruß!
Hannes