'Mutter-Kind-Parkplätze', etc

Hallo

Du hast ja schon komische Ansichten, sowohl zum Mutter-Kind-Parkplatz als auch zum Frauenparkplatz. Was ist für dich so schwer daran diese einfach frei zu lassen? Es handelt sich ja meist nur um ca. 10 Parkplätze.

*ironie an*
Du siehst das völlig falsch, eigentlich müsstest du froh sein, das solche Parkplätze ausgeschrieben sind, dadurch weißt du dann wo du nicht parken solltest. So können Frauen (schließlich können wir ja bekanntlich nicht Auto fahren) und Eltern sich nur gegenseitig die Autos zerbeulen.
*ironie aus*

Ich möchte dich mal sehen, wenn eine Mutter ne Delle in deine Tür haut, weil das Kind gerade strampelt und die Tür aufstößt. Bist du dann immer noch der Ansicht, die Parkplätze wären Quatsch?

Aber nun zu deiner Frage:
Frauenparkplätze und Familienplätze sind in der deutschen StVO nicht vorhanden. Falls du auf einem öffentlichen Parkplatz steht, kann dir nichts passieren, da du gegen kein bestehendes Recht verstößt (im Gegensatz zum Parken auf einem Behindertenparkplatz), meines Wissens gibt es aber auf keinem öffentlichen Parkplatz solch ausgeschriebenen Frauen- oder Familienparkplätze.

Auf den privaten Parkplätzen (z.B. Parkhaus, Supermarkt etc.) besteht auch nur indirekt eine Möglichkeit zu handeln.
Möglich ist es für den Eigentümer des Platzes dich kostenpflichtig abschleppen zu lassen, da er das Hausrecht hat und du dich somit an „seine Regeln“ halten musst.
Mit dem „befahren“ seines Grundstückes schließt du indirekt einen Vertrag mit ihm ab, und da gehören das Freihalten von solchen Parkplätzen zum Teil des Vertrages.

Also rechtlich gesehen, darfst du dich schön breit machen auf den verschiedenen Parkplätzen, was moralisch richtig ist musst du für dich selbst entscheiden.

Gruß
Manulla

Also es wird wohl nicht so schwer sein das Kind während des
Wocheneinkaufs in den am Einkauswagen monierten Kindersitz zu
setzen. Solche Einkaufswagen gibt es bei den meißten
Supermärkten, sogar der Kleine Penny hier um die Ecke hat sie.

Größeres Kind ja - Babyschale laß ich im Auto? Samt Baby?

Ich behaupte einfach mal, das ist besser als ein Kinderwagen
und einen Einkaufswagen mitzuschleppen und wenn man mehr als
ein kleines Kind hat, warum dann nicht mit dem Partner
einkaufen gehen? Ich denke in einer funktionierenden
Partnerschaft kein Problem.

Wie erwähnt: Ich sehe im Supermarkt nur Kinderwagen von Fußgängerinnen, sprich die meisten machen das ohnehin so. Sicher ist es in einer funktionierenden Partnerschaft kein Problem, zu zweit einkaufen zu gehen. Aber warum soll ich meinen Mann, der zehn Stunden am Tag, fünf Tage die Woche in Sachen Arbeit unterwegs ist, am Samstag oder in den Abendstunden noch zum Einkauf quälen (mal von Essens- und Schlafenszeiten potentieller Kinder abgesehen), wenn ich dafür „den ganzen Tag“ Zeit hab? Klar - ich könnte auch noch später abends einkaufen gehen - allein… Und wenn ich die Zeit dann lieber mit dem Vater meiner Kinder verbringen mag?
Und was, wenn Papa nicht da ist, aus welchem Grund auch immer? Einkaufen einstellen und sehen, was noch im Schrank ist?

Ich habs noch nicht gemacht, aber ich behaupte ganz einfach,
wenn man in den Wagen einsteigt, kann man das Kind auch
hervorragend von Innen im Kindersitz fest schnallen, egal ob
vorne oder hinten, ich denke, das sollte kein Problem sein,
auch bei 40cm Seitenabstand. Und wenn man eine Großfamilie
hat, sollte man meinen, man könne sich das leisten und dann
ist wohl auch ein Bus mit Schiebetür und geräumigem Innenleben
drin, da sollte es dann auf gar keinen Fall zu Problemen
kommen. ^^

Du kommst vom Fahrersitz aus bequem hinten zwischen die beiden Sitze? Und an den äußeren Rand auch, wo der Gurt vor dem Anschnallen noch hängt? Hmmm, nunja, ich werde wohl alt… Fragt sich, wer eher im Körper eines von den Theorien hier betroffenen steckt, Du oder ich?..

Wie auch immer, mein Standpunkt sieht so aus und villeicht
ändert sich das irgendwann, wenn ich selbt eine Familie
gründe, aber bisher sehe ich kein Problem, was sich nicht auf
einfache Weise lösen liesse.

Lösen läßt sich sicher alles… irgendwie… es gibt nicht überall Eltern-Kind-Parkplätz und für jedes Problem sicher jede Menge Lösungen - und wir müssen ja auch nicht übereinkommen.

Was stört Dich denn eigentlich an den Parkplätzen? Drei Meter mehr zum Supermarkt laufen müssen? Oder zu wenig Platz zum Einparken auf den anderen Plätzen? - ja okay, ich gerate ins offtopic, lassen wir das.

Gruß
Kari

Hallo,
wie wäre es, wenn Du einfach gleich zur Frage dazu schreibst, welche Antwort Du genau hören willst?
Btw. gibt es drei Arten von Meinung: die richtige, die falsche und die maßgebende. Deine ist zum Glück jedenfalls nicht die maßgebende.
Gruß
loderunner

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Ich hab jetzt weiß Gott keine Lust mehr darauf weiter einzugehen und keinen Nerv darüber noch stundenlang zu diskutieren, wobei die Schuld dieser Diskussion bei denen zu suchen ist, die meine Bemerkung über die Diskriminierung nicht haben ruhen lassen. Wie jetzt der Einzelne auf meine Argumente und Ansichten reagiert tangiert mich ehrlich gesagt periphär, denn für mich zählt nur was ich denke. Nennt mich egoistisch, mir ist das, naja ihr wisst schon was mir das ist.

@Wiz
Ja, ich bin dir auch sehr dankbar, dass du dir diese Mühe gegeben hast, aber wenn du aufgrund meiner Ansichten oder Argumentationen jetzt bereust, dass du mir geholfen hast, dann kann ich da auch nichts für. Ich konnte ja nicht ahnen, dass du nur Leuten eine klare, gute Antwort geben möchtest, die auch deine Ansichten vertreten, korrigier mich, wenn ich das falsch aufgefasst habe.
Ansonsten steht dir natürlich frei mir ggf. später in diesem Leben keine Auskunft mehr zu erteilen, ich möchte nur, dass du weißt, dass du meine Dankbarkeit durchaus hast.

Worin siehst Du eine Diskriminierung?

in „Mu“! Wo ist der „VaKi“-Parkplatz? Darf Vater mit Kind den
MuKi-Parkplatz benutzen?

Berechtigter Einwand. Den mir bis dato nicht geläufigen Begriff des Mutter-Kind-Parkplatzes habe ich aus dem Eingangsposting übernommen.

Die Kindführer-Parkflächen, die ich bis dato gesehen habe, waren sinnvollerweise nicht in Textform, sondern mit einem Pictogramm gekennzeichnet. Ob diesem das Geschlecht des Kindführers abzulesen war, erinnere ich nicht.

Selbst einem „Eltern-Kind-Parkplatz“ wäre noch anzukreiden, dass er andere Kindführer diskriminiert, etwa Kidnapper oder Verwandte oder Freunde der leiblichen Eltern des mitgeführten Kindes, welche das Kind in ihre Obhut genommen haben. In der Bezeichnung „Mensch-mit-Kind-Parkplatz“ sehe ich noch das geringste Diskriminierungspotential.

Natürlich bleiben Menschen ohne mitgeführtes Kind weiterhin diskriminiert, weswegen ich anrege, andere Parkflächen ausdrücklich als „Mensch-ohne-Kind-Parkplatz“ zu markieren. Diese Parkplätze sollten sich in der obersten Etage eines Parkhauses befinden und besonders schmal sein. Auf diese Weise wäre das Diskriminierungsproblem elegant gelöst; jeder käme zu seinem Recht.

denn für mich zählt nur was ich denke

Das ist mehr als offensichtlich. Ich möchte Dir dann aber vorschlagen, Deine Gedanken konsequenterweise künftig für Dich zu behalten und nicht in einem Diskussionsforum auszubreiten, wenn Dir doch die Gedanken anderer (auch solcher, die’s ganz offensichtlich besser wissen als Du selbst) am Allerwertesten vorbeigehen.

Desweiteren möchte ich Dir raten, darauf zu achten, dass Du nicht zu einem sonderlichen Querkopf heranwächst; unerschütterliche Überzeugungen der seltsamen Art sind nur bei sehr jungen Menschen putzig.

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post scriptum
Mann kann’s bei der Parkplatzwahl ja vielleicht einfach mal drauf ankommen lassen?

http://www.maennerrat.de/frauenparkplatz.jpg

Hi

Wie auch immer, mein Standpunkt sieht so aus und villeicht
ändert sich das irgendwann, wenn ich selbt eine Familie
gründe, aber bisher sehe ich kein Problem, was sich nicht auf
einfache Weise lösen liesse.

Warum fällt mir da eigentlich der Nuhr ein?

Wenn Du dann in einigen Jahren mal ein Kind hast, dann lies Dir Deine Ansicht hier noch mal durch und Du wirst Dich mit ziemlicher Sicherheit wundern, was Du in Deiner Kindheit verzapft hast

Gruß
Edith

Also es wird wohl nicht so schwer sein das Kind während des
Wocheneinkaufs in den am Einkauswagen monierten Kindersitz zu
setzen.

[…]

Ich habs noch nicht gemacht,

aber ich behaupte ganz einfach,

wenn man in den Wagen einsteigt, kann man das Kind auch
hervorragend von Innen im Kindersitz fest schnallen,

ich denke, das sollte kein Problem sein,

Und wenn man eine Großfamilie
hat, sollte man meinen, man könne sich das leisten und dann
ist wohl auch ein Bus mit Schiebetür drin

Wenn das alles nicht so überaus daneben, unverschämt und weltfremd wäre, würde ich ja, wie es sonst meine Art ist, alles einzeln kommentieren. Aber Du kannst einfach nur ein Troll sein, denn kein Mensch kann sowas ernst meinen.
Und jeder, der selbst Kinder hat, kann über die o.a. Ausführungen von Dir nur entweder herzhaft lachen oder stinksauer sein.

Wie auch immer, mein Standpunkt sieht so aus und villeicht
ändert sich das irgendwann, wenn ich selbt eine Familie
gründe

Um Himmels Willen, ich hoffe, das wirst Du nicht tun!

.

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Hi Mathze,

ich hab jetzt nur die ersten Beiträge gelesen. Ich denke mal, da hast Du bei den Emanzen die Alarmglocken schrillen lassen und sie konnten es sich nicht verkneifen, in eben solchem Ton zu antworten :wink:

Gut, Deine Ansichten über die „Handlingsmöglichkeiten“ mit Kindern sind etwas…hm… probier es selbst mal aus, so mit einem, oder besser, mit mehreren Kindern. Dann wirst Du Deine Meinung etwas korrigieren.

Was mich aber stört, ist die Bezeichnung „Mutter/Kind-Parkplatz“! Was ist mit mir als Vater???

Achherjeh! Welch Diskreminierung würden die ganzen „Emmas“ da aufschreiend entdecken, wäre es genau andersrum!

Und wenn Mami beim Shoppen nicht mit den Kids klar kommt, soll sie doch den Erzeuger mit einbeziehen!

So einfach ist das! :wink:

Frohes Fest allerseits
Knut