Mein Problem ist, dass ich mich absolut nicht traue vor irgendwem etwas zu singen und mich dabei total unwohl fühle. Selbst bei einem Geburtstagsständchen für nen Freund. Wenn ich jetzt Kinder hätte würde ich es noch nicht einmal schaffen denen ein Gute Nacht Lied vor zu singen.
Ich gehe davon aus, dass dies mit meiner Mutter zu tun hat, weil sie mir öfters gesagt hat, dass ich bloß aufhören soll zu singen, weil ich es nicht kann.
Dies kann aber nicht sein, da ich als Kind in einem Kinderchor gesungen habe und später mal in der Band im Chor und keiner der Musiklehrer hat etwas gesagt! Und die waren sonst immer knall hart im sagen, wenn jemand etwas nicht konnte. Ich habe auch jahrelang Klavier gespielt sowie Blockflöte und ich höre jeden auch nur kleinen schiefen Ton heraus. Auch wenn andere singen. Darum verstehe ich nicht, warum ich nicht singen können sollte!?!
Meint ihr mir würde einfacher Gesangsunterricht helfen oder sollte ich eher eine Therapie bei einem Psychologen machen? Ich möchte damit nicht zu DSDS oder so. Ich möchte einfach nur für mich wissen, dass ich einfach Lieder singen kann ohne dass alle schreiend weg laufen
Ich möchte damit nicht zu DSDS oder so. Ich möchte einfach nur
für mich wissen, dass ich einfach Lieder singen kann ohne dass
alle schreiend weg laufen
Zweifelslos geht von Deiner Mutter ein negativer Einfluß aus, der dich behindert. Aber man muß ein Selbstbewußtsein entwickelt, daß unabhängig von der Meinung anderer existieren kann, sonst kann man sich nicht entwickeln.
Das geht natürlich nicht von Heute auf Morgen, ich will Dir nur Mut dazu machen, Deinen eigenen Weg zu gehen.
ich höre
jeden auch nur kleinen schiefen Ton heraus. Auch wenn andere
singen. Darum verstehe ich nicht, warum ich nicht singen
können sollte!?!
die kontrolle über den stimmapparat hat überhaupt nichts damit zu tun, ob du musikalisch bist oder nicht. das ist eine reine körperliche fähigkeit wie radfahren. die kann man lernen. die musikailität entscheidet lediglich darüber, wie gut du das am ende beherrscht.
erstmal: Such nicht nach Schuldigen, sondern vergewissere dich selbst.
Eine psychologische Therapie oder Gesangsunterricht scheint mir aber für deinen Zweck nicht ratsam, weil zu aufwendig und zu teuer.
Mein Tipp: Such dir einen Laienchor (Philharmonischer Chor vor Ort oder so etwas), mach ein halbes Jahr mit und frage nach dieser Zeit den Chorleiter, was er zu deiner Stimme meint. Das ist zumindest kostenlos, und in der Regel sind die Chorleiter auch ehrlich - schon aus eigenem Interesse heraus.
Mein Tipp: Such dir einen Laienchor (Philharmonischer Chor vor
Ort oder so etwas), mach ein halbes Jahr mit und frage nach
dieser Zeit den Chorleiter, was er zu deiner Stimme meint. Das
ist zumindest kostenlos, und in der Regel sind die Chorleiter
auch ehrlich - schon aus eigenem Interesse heraus.
GEht nicht, da ich vor anderen keine Ton heraus bekomme. HAbe mich mal selbst aufgenommen bei vorm PC trällern, da war mein singen zumindest in Ordung. Natürlich kann ich damit in keiner Oper auftreten
Die Schuld schiebe ich meiner Mutter ja gar nicht zu. Ich sehe es eher als die Ursache und die Schuld liegt nun bei mir etwas positives drauß zu machen.
die kontrolle über den stimmapparat hat überhaupt nichts damit
zu tun, ob du musikalisch bist oder nicht. das ist eine reine
körperliche fähigkeit wie radfahren. die kann man lernen. die
musikailität entscheidet lediglich darüber, wie gut du das am
ende beherrscht.
Danke. Dennoch hat das eigene Singen auch viel mit dem hören zu tun. Habe ich zumindest so gelesen.
Zweifelslos geht von Deiner Mutter ein negativer Einfluß aus,
der dich behindert. Aber man muß ein Selbstbewußtsein
entwickelt, daß unabhängig von der Meinung anderer existieren
kann, sonst kann man sich nicht entwickeln.
In allen anderen BEreichen ist es mir egal was die andren von mir denken. Ich finde, dass ich es gut mache und fertig. Zum Beispiel beim tanzen. Einige finden es lächerlich ( Choreographien tanzen ) und? Dann müssen sie halt nicht hinsehen. Wahrscheinlich trifft es mich nur, weil es eben von meiner Mutter kam, der ich sehr sehr nahe stehe und die mich eigentlich immer in allem unterstützt.
GEht nicht, da ich vor anderen keine Ton heraus bekomme.
das macht nichts, denn so geht es vielen Laienchormitgliedern. Wenn alle (oder alle in deiner Stimme, je nach Chor-Art) dasselbe singen, kannst du ganz langsam einsteigen. Das verstärkt dann auch automatisch deinen Mut. Es muss ja auch kein Opern- oder Kirchenchor sein, sondern es reicht einer, der sich vielleicht mit Volksmusik oder Ähnlichem beschäftigt. In Oldenburg gibt es ganz sicher viele verschiedene Chöre, da ist sicher auch ein einstimmig arbeitender dabei. Es verlangt ja niemand, dass du die Musik magst, du willst ja nur üben (das musst du den anderen ja nicht erzählen).
Wahrscheinlich trifft es mich nur, weil es eben von
meiner Mutter kam, der ich sehr sehr nahe stehe und die mich
eigentlich immer in allem unterstützt.
Das bringt mich auf eine Idee. Wenn Du ihr so nahe stehst und sie Dich in allem unterstützt, dann sprich sie doch mal drauf an!
Frag sie, warum sie das immer gesagt hat, und ob sie Deine Stimme wirklich nicht mag, und sag ihr, daß Dich das belastet. Vielleicht klärt sich das Ganze dadurch.
Dennoch hat das eigene Singen auch viel mit dem hören
zu tun. Habe ich zumindest so gelesen.
sicher. wer „schweinsohren“ hat, also falsch nicht von richtig unterscheiden kann, wird eben nie singen lernen (oder jegliches andere instrument). nur umgekehrt gilt es nicht: gutes hören heißt noch lange nicht, daß man auch singen können muß.
Ich kann dich so gut verstehen. Mir ging es ähnlich. Singen ist, für mich noch heute, etwas ganz intimes. Ich getraue mich -inzwischen- bei Menschen, bei denen ich mich vollkommen angstfrei fühle.
Auch meine Sehnsucht war nach Singen sehr gross. Damals war ich in einer anthrophosophischen Klinik und hatte das Glück Einzelstunden in Stimmbildung zu bekommen. Lange kam kein Ton durch meine Kehle. Als wenn Tränen meinen Hals zugeschnürt hätten. Dieses Verlangen nach Singen und meine Unfähigkeit es einfach zu versuchen, prallten ständig aufeinander.Ich weinte viel und bat meine Lehrerin nicht aufzuhören, und irgendwann kam dann der erste Ton. Ich habe damit viel gewonnen. Seit dem habe ich auch so etwas wie Mut.
Mein Problem ist, dass ich mich absolut nicht traue vor
irgendwem etwas zu singen und mich dabei total unwohl fühle.
Selbst bei einem Geburtstagsständchen für nen Freund. Wenn ich
jetzt Kinder hätte würde ich es noch nicht einmal schaffen
denen ein Gute Nacht Lied vor zu singen.
Ich gehe davon aus, dass dies mit meiner Mutter zu tun hat,
weil sie mir öfters gesagt hat, dass ich bloß aufhören soll zu
singen, weil ich es nicht kann.
Hallo Tara,
Wenn Du gerne singst, mach weiter so und schick Deine Mutter zum Psychiater !
Gruss: hardy
Musste gerade ersteinmal überlegen wer du bist, aber dann hab ich auf die Emailadresse geschaut. War ein wenig verwirrend
Du kannst mich gerne per Mail kontaktieren. Die Adresse ist ja angegeben.
Ich meine auch, ein Chor wäre nicht schlecht, denn:
Du hast es früher schon mal gemacht, weißt also, wie es da zugeht. Und deine Erfahrung (Chorleiter zufrieden) weist darauf hin, dass es dir weder an der Stimme noch an Musikalität fehlt.
Im Chor ist man geschützt, Details, die ein Einzelner produziert, fallen nicht auf. Du kannst also in aller Ruhe erst mal vorsichtig mitsingen, ganz wie du dich wohlfühlst.
Dein eigener Eindruck, wenn du dich aufzeichnest, ist auch gut.
Dem stehen lediglich Bemerkungen deiner Mutter gegenüber, die dich offenbar sehr getroffen haben. Wie schon in diesem Thread gesagt, könntest du herausfinden, was dahinter steckt. Sie wollte dir sicher nicht fürs Leben den Spaß verderben. Vielleicht war sie dabei einfach müde und wollte ihre Ruhe? Mit solchen Gedankenlosigkeiten kann man allerdings eine Menge Schaden anrichten.
Den Unterschied zwischen „Singen für mich“ und „Singen für andere“ kenne ich auch, dazu fällt mir nur ein: Gewohnheitssache. Bei dir würde ich sagen: Reite innerlich nicht zu sehr darauf herum, genieße vor allem, was du hast. Ob dich zufällig jemand hört und was die denken, sollte nicht so wichtig sein.
Bei Sachen mit Singen ist meine Mutter immer sehr kritisch und mäkelt an jeder Stimme herum. DSDS mit ihr gucken war die Hölle, weil sie bei jeder Sängerin das Gesicht verzog. Selbst meint sie aber, dass sie singen kann. Na ja das kommt auch eher auf den Betrachter an. Für Gute- Nacht- Lieder hats ja gereicht aber mehr? Ne. Ich glaube eher, dass sie damit ihre eigene Unzufriedenheit ausdrückte.
Bei Sachen mit Singen ist meine Mutter immer sehr kritisch und
mäkelt an jeder Stimme herum. DSDS mit ihr gucken war die
Hölle, weil sie bei jeder Sängerin das Gesicht verzog. Selbst
meint sie aber, dass sie singen kann. Na ja das kommt auch
eher auf den Betrachter an. Für Gute- Nacht- Lieder hats ja
gereicht aber mehr? Ne. Ich glaube eher, dass sie damit ihre
eigene Unzufriedenheit ausdrückte.
Ich habe zwar keine Kinder, kann mich aber von früher her noch an die eine oder andere Hakelei mit meiner Mutter erinnern, die mir damals auch nicht klar war. Ich lege es mir so zurecht:
Jeder Mensch ist mit irgendwas unzufrieden und kann dadurch Macken entwickeln. Eltern sind auch nur Menschen. Als Kind kennt man die Hintergründe zunächst nicht und richtet sich nach dem Sichtbaren - durch Nachahmung, aber auch durch andere Formen von Anpassung, etwa durch Unterlassen von Dingen unterlassen, auf die die Eltern empfindlich reagieren. Wenn man erwachsen wird und die auf diese Weise eingeschliffenen Gewohnheiten nicht mehr zu gebrauchen sind, versucht man sie halt im eigenen Leben zu korrigieren (leichter gesagt als getan, klar). Eltern bleiben natürlich immer Eltern, aber aus erwachsener Sicht sind sie nicht mehr unbedingt „die Großen“. Sie können mal etwas falsch machen oder einem weh tun, und dann ist es nicht respektlos, solche Einflüsse zu ignorieren.
Also, wenn du gern singst, lass dir erst mal die Freude nicht verderben, am Computer oder anderswo. Genieße, was du schon hast, und verlasse dich auf dein eigenes Urteil und das von Leuten, denen du fachlich vertraust, also Musiklehrer oder Chorleiter.
Hi Tara…keiner kann einem das Singen wegnehmen, oder verbieten! Wenn du Bock drauf hast, dann SINGE! Vielleicht sind die anderen nur neidisch.
Struwwel