Muttermilch ab wann?

ab welchem alter kann man denn muttermilch produzieren oder muss man dafür zuerst schwanger sein?

Sobald das Hormonsystem anfängt zu arbeiten, bekommt die Frau ihre Tage und damit kann sie schwanger werden. Und dann kann sie auch echte Muttermilch produzieren.

Anja

Muttermilch wird erst nach einer Schwangerschaft gebildet, weil erst durch die Geburt die nötigen Hormone ausgeschüttet werden.

Hallo,

hier die wissenschaftlich korrekte Antwort:

http://de.wikipedia.org/wiki/Galactorrhoe

Die Antwort lautet: schon ab dem Säuglingsalter, Geschlecht spielt keine Rolle.

Gruß von Suse

Hallo,

Ging es der Fragestellerin um die „Muttermilch“, oder geht es um die Hexenmilch? Ich kann es leider der Frage nicht so ganz entlocken.

Die Muttermilch zum Aufziehen von Babys ist Hormonabhängig. Klar kann ein Tumor auch zu sowas führen, aber in der Regel erst Schwangerschaft.

Anja

Hallo,

ich nehme an, sie meinte die Milchproduktion im Allgemeinen. Bei schwammigen Fragen sollte man versuchen alle Aspekte mit einzubeziehen, sonst endet es im Halbwissen. Fakt ist, dass auch ohne Tumor Milch in der Brust produziert werden kann. Weibliche Hormone spielen da die entscheidende Rolle. Nicht wenigen Neugeborenen zum Beispiel tröpfelt etwas Milch aus der Brust.

Gruß von Suse

ok, ich meinte ja eher nicht die Hexenmilch, sondern bin, wier erwähnt von der Milchproduktion fürs Stillen ausgegangen.

Anja

ok, ich meinte ja eher nicht die Hexenmilch, sondern bin, wier
erwähnt von der Milchproduktion fürs Stillen ausgegangen.

also ich meinte die richtige milch um babys zu füttern
was stimmt denn nun muss man erst schwanger sein oder nicht? ^^
und wenn nicht geht das dann automatisch los wenn ein baby an der brust saugt oder wie?

Hallo Vanessa,

um Muttermilch zu produzieren muss KEINE Schwangerschaft voraus gegangen sein. Der Saugprozess bewirkt die Ausschüttung eines Hormons, was die Milchbildung bewirkt. Es kann also auch eine Frau ein Baby stillen, ohne vorher schwanger gewesen zu sein.

http://de.wikipedia.org/wiki/Stillen

Gruß von Suse

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Hallo Milchproduktion/Laktation wird ua. durch die Hormone Oxytocin und Prolaktin gesteuert. die können die kritischen Werte krankhaft durch einen Tumor in der Hypophyse erreichen, der zur Milchproduktion führt, oder natürlich durch die Geburt (auch da benötigt es manchmal ein paar Tage bis die „Milch einschießt“) oder durch künstliche Reizung über das Saugen des Kindes (zB. früher bei den Ammen, die nicht immer eigene Kinder hatten; dauert aber lange bis es soweit ist und muss dann ständig durch dauernuckeln gefördert werden, sonst versiegt die Quelle bald wieder)
http://de.wikipedia.org/wiki/Oxytocin
http://de.wikipedia.org/wiki/Prolaktin (das mit dem prolaktinreleasing Hormone solltest du überlesen, das gibts nicht mehr, ist jetzt „nur“ ein Peptid…und damit wird es komplizierter die Wirkweise zu erklären)

Babys füttern kann man mit allen Menschenmilchen, selbst wenn zB. ein Mann die produziert hat (der definitiv vorher nicht schwanger war)
Gruß burli

zählt das als dauernuckeln wenn man ein kind ganz normal stillt paarmal am tag??
und was ist denn wenn man die tage kriegt und die brust noch gar nicht fertig ausgewachsen ist?

zählt das als dauernuckeln wenn man ein kind ganz normal
stillt paarmal am tag??

Ein Kind ganz normal zu stillen, bedeutet in der Anfangsphase alle 2 bis 4 Stunden und dann meist so zwischen zehn und zwanzig Minuten pro Seite. Das ist schon so eine Art Dauernuckeln. Nach der Schwangerschaft spielen aber vorallem die Hormone bei der Milchbildung eine Rolle. Deshalb müssen viele Frauen, die von vornherein nicht stillen wollen, nach der Geburt Medikamente nehmen, die die Milchbildung verhindern oder abmindern. Ohne voraus gegangene Schwangerschaft könnte ich mir vorstellen, dass ein ähnlicher Rythmus über mehrere Wochen hinweg zum gewünschten Ergebnis führt.

und was ist denn wenn man die tage kriegt und die brust noch
gar nicht fertig ausgewachsen ist?

Wenn man nach der Geburt das erste Mal seine Tage wieder kriegt, kann man ganz normal weiterstillen. Es gibt ja Frauen, die Stillen ihre Kinder über mehrere Jahre. Die haben ganz normal ihre Tage.

Sobald du deine Tage kriegst, bist du fruchtbar und damit auch bereit nach einer Schwangerschaft dein Kind stillen zu können. Wie groß deine Brust dann schon ist, spielt keine Rolle (von krankhaften Ausnahmen abgesehen), da in der Schangerschaft die Brust stark wächst und sich auf die Milchprduktion vorbreitet.

zählt das als dauernuckeln wenn man ein kind ganz normal
stillt paarmal am tag??

Ich erwähnte das Dauernnuckeln auf Bezug zu den Ammen damaliger Zeit (das waren Berufsstillerinnen), die mussten nachdem sie ein Kind an die Mutter zurückgaben sofort das nächste Kind (=Job) annehmen, damit die Quelle nicht versiegte. Wenn sie selbst noch keine eigenen Kinder hatten erst recht. Sonst mussten sie sich wochenlang darauf vorbereiten, indem sie durch Milchpumpen (damals noch manuell betrieben) die Hormone und damit die Milchproduktion ankurbelten. Das ist nicht grade angenehm und bringt v.a. kein Geld ein und der ERfolg ist ungewiss.

und was ist denn wenn man die tage kriegt und die brust noch
gar nicht fertig ausgewachsen ist?

Die wächst sich schon noch zurecht, während der Schwangerschaft gibts den passenden Hormonschub dafür.

Fremdstillen wird nicht mehr benötigt, da notfalls Ersatzmilch kaufbar ist.
So allmählich frage ich mich nach dem Hintergrund deiner Fragen.
Ich hoffe, du hast nicht vor ungeschwängert ein Kind (woher nehmen, wenn nicht stehlen?) zu stillen. Wie gesagt, wenn Stillen nicht möglich ist, kann man Ersatzmilch nehmen. Das ist auch für die Mutter-Kind-bindung besser, als wenn jemand anderes stillt.

Gruß burli

Fremdstillen wird nicht mehr benötigt, da notfalls Ersatzmilch
kaufbar ist.

ist die genauso gut wie richtige?

Ich hoffe, du hast nicht vor ungeschwängert ein Kind (woher
nehmen, wenn nicht stehlen?) zu stillen.

doch aber ist nicht gestohlen ^^
natürlich bloß wenns auch geht deswegen frag ich ja

Fremdstillen wird nicht mehr benötigt, da notfalls Ersatzmilch
kaufbar ist.

ist die genauso gut wie richtige?

Sie stellt einen vollwertigen Ersatz dar, verfügt aber nicht über alle Eigenschaften, wie z.B. antiallergene Wirkung u.a.

Ich hoffe, du hast nicht vor ungeschwängert ein Kind (woher
nehmen, wenn nicht stehlen?) zu stillen.

doch

WARUM???

warum nicht du hast doch selber grad geschrieben echt milch wär besser als ersatz??

Ich persönlich kann mir es überhaupt nicht vorstellen, ein fremdes Kind an die Brust zu legen. Ganz eigenartige Vorstellung. Stillen ist doch eine sehr intime Sache und nichts was man mal eben so nebenbei erledigt.

Darf man mal erfahren, um wessen Kind es sich dabei handelt?

Naja es sind ein paar Antikörper drin, die das Kind im ersten halben Jahr vor manchen Infektionen schützen. Aber in unserer recht hygienischen modernen Welt kommt man auch ohne diesen Nestschutz ganz gut über diese Anfangszeit. Es wäre etwas anderes wenn ihr jetzt in einem afrikanischen Busch oder fern jeglicher medizinischen Versorgung leben würdet.
Ansonsten führt fremdstillen zu einer gestörten Mutter und Kindbindung, da das Kind dann eine tiefere Bindung zu dir als zur eigentlichen Mutter aufbauen kann, was zu unvorhersehbaren psychischen Problemen in der späteren Entwicklung (also zB. erst in der Pubertät des Kindes)führen kann.
Und nicht zuletzt wärst du dann in einer ziemlich großen Verantwortung, denn für jeden Pubs des Kindes kann DEINE Ernährung zuständig sein (Zwiebeln, Knoblauch, Bohnen und was weiß ich noch nicht alles ist für Stillende Tabu, ebenso Parfüms usw.)
Ausserdem ist noch nicht gewiss, ob du überhaupt Milch produzierst, wie gesagt es ist möglich, aber nur wenn der richtige Hormonmix erreicht wird. Wenn du es probieren willst solltest du also ab sofort alle 2 Stunden für eine jeweils längere Zeit mit einer Milchpumpe die Laktation stimulieren. Das für einige Monate, gut ein halbes Jahr kann schon nötig sein. Ob du dann dauerhaft die ausreichende Ernährung durch Stillen sicherstellen kannst ist auch noch so eine Frage. Da du vorarbeiten musst um wirklich womöglich rechtzeit Milch zu produzieren wirst du sicher auch nicht rechtzeitig die „gesunde“ Colostrummilch (das ist die mit den Antikörpern) haben, zumal du sowieso einen anderen Antikörpermix liefern würdest als die eigentliche Mutter.

Insgesamt ist das also eine ziemlich hirnverbrannte Idee, die ggf. dazu führen kann, dass das Jugendamt sich einmischt und evtl der Mutter das Kind entzieht.

Also lasst es einfach, wenn die Mutter nicht selbst stillen will oder kann gibt es Ersatzmilch und man hält das Kind die ersten Monate (in denen eh nur schlafen und nuckeln angesagt ist) einfach etwas von kranken Rotznasen anderer Kinder fern.

Mehr ist nicht nötig.
Wenn du ein Kind stillen willst, dann werd selber schwanger. Und dann wirst du vermutlich irgendwann auch Momente haben, in denen du keinen Bock auf Stillen hast (beim eigenen Kind tut man es aber dann trotzdem, wenns Hunger hat)
Google mal Brustdrüsenentzündung, und den Zahnwuchszeitplan (ja das kann wehtun!)

Stillen ist etwas sehr intimes zwischen Mutter und Kind, weshalb dieses langzeitstillen mancher Mütter oft eine erotische Komponente hat (für die Mutter, die das Kind für die befriedigung ihrer eigenen Interessen ausnutzt), sofern nicht wirkliche Ernährungskrisen die Ursache sind (wieder in Urgesellschaften ist das normal, weil man nirgends leichter an eine ausgewogene Mahlzeit fürs Kind kam).
Ich kenne Frauen, die finden es sogar sehr befremdlich, wenn so ein Baby die Milchbar anderer Frauen auskundschaftet (kann schon mal vorkommen wenn der Besuch mehr Holz vor der Hütten hat als die Mutter).
Es gibt auch Menschen (Männlein und Weiblein) die finden den Anblick einer stillenden Brust (auch wenn kein Baby dranhängt, sondern einfach die Milchbar-bereite) unansehnlich ja sogar eklig, da sich die Brustwarze stark verändert, zT Handtellergroß und dunkel wird.

Gruß burli

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